11/08/2026
Um Windenergie ranken sich einige Mythen - z.B. hinsichtlich der Stoffbelastung durch Windräder. Wir haben uns das mal genauer angeschaut. 🤓
🌧️ Regen und Wind können an den Rotorblättern Erosion verursachen, Partikel können sich lösen und in die Umwelt gelangen.
🔍 Systematische Untersuchungen darüber, wie viel Mikroplastik abgetragen wird, gibt es bislang nicht. Der Umfang kann nur grob geschätzt werden.
🧮 Modellrechnungen ergeben als obere Grenze einen jährlichen Materialabtrag von maximal 45 kg pro Windkraftanlage.
🛢️ Das entsprich 1.395 Tonnen pro Jahr (t/a) für alle rund 31.000 Windenergieanlagen in Deutschland. Der tatsächliche Wert liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich darunter.
🤏 Neuere Studien ergeben einen Wert von ca. 3 kg pro Jahr, also eine Gesamtmenge von etwa 90 t/a für den gesamten Anlagenbestand. Zum Vergleich: Der jährliche Abrieb von Autoreifen beträgt 102.090 t/a und der von Schuhsohlen 9.047 t/a.
🧪 Manchmal werden Windräder mit den sogenannten Ewigkeitschemikalien, PFAS, in Verbindung gebracht. Aufgrund ihrer fett-, schmutz- und wasserabweisenden Wirkung wurden diese zum Schutz der Rotorblätter eingesetzt.
📈 Es gibt jedoch längst PFAS-freie Alternativen, die beispielsweise vom Marktführer konsequent verwendet werden. Damit diese in allen Windkraftanlagen genutzt werden, müssen PFAS beschränkt werden.
🌍 Denn für uns ist klar: Ein von Bürger*innen getragener, naturverträglicher Ausbau der erneuerbaren Energien ist für das gesamtgesellschaftliche Projekt Energiewende zentral.
ℹ️ Mehr dazu gibt es in den Kommentaren verlinkt.