BdB NRW Landesgruppe

BdB NRW Landesgruppe Dies ist die Facebookseite des Landesvorstandes des BdB. Wir werden hier über Geschehnisse und Ankünd

22/05/2025

Am 15. Mai 2025 fand auf Einladung des MAGS in Düsseldorf ein Gespräch zu Themen der rechtlichen Betreuung statt. Für das Ministerium nahm der Referatsleiter für Betreuungsrecht Herr Wallenhorst sowie Frau Niedermüller, Herr May und Herr Czekalla aus dem Referat teil. Kajetan Kubik und ich haben den Landesvorstand vertreten, außerdem war Herr Belke-Zeng für den BVfB dabei.

Das Treffen war bewusst als offener und informeller Austausch gestaltet. Vergütungsfragen wurden von Beginn an ausgeklammert; im Vordergrund standen übergeordnete Fragen zur Weiterentwicklung des Systems der rechtlichen Betreuung.

Besprochen wurde die Rolle der Berufsverbände als verlässliche Kooperationspartner des Ministeriums, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung von Standards und die Qualitätssicherung in der Betreuung.

Ein zentrales Anliegen war die fehlende Datenbasis zur Berufsbetreuung. Wir machten deutlich, dass weder ein bundeseinheitliches Berufsregister noch zentrale Statistiken vorliegen; eine erhebliche Lücke, wenn es um Steuerung und Weiterentwicklung des Systems geht.

Angesprochen wurde auch die Vielzahl kommunal unterschiedlicher Antragsformulare für Leistungen. Wir haben ein einheitliches, bundesweit nutzbares Formular angeregt, unter dem Motto: ein Formular für alles. Auch die fehlende Kommunikation der (Sozial-)Behörden untereinander war ein großes Thema.

Positive Resonanz fand unser Engagement zur Stärkung des Ehrenamts. Wir machten deutlich, dass die Unterstützung ehrenamtlicher Betreuerinnen nicht nur gesellschaftlich wichtig, sondern auch für uns als Berufsbetreuerinnen relevant ist, z. B. um passende Fälle gezielt ins Ehrenamt übergeben zu können. Dies kann nur mit einer Entschlankung der Antragstellungen einhergehen.

Auch das Tandem-Modell wurde thematisiert: sowohl als Möglichkeit zur Nachwuchsförderung durch die Anstellung neuer Berufsbetreuer*innen in Betreuungsbüros.

Wir freuen uns, dass dies ein Auftakt für weitere Gespräche ist.

Frau Awet Tesfaiesus von der Partei Bündnis 90/Die Grünen hat eine Pressemitteilung zum heutigen Verhandlungstag veröffe...
29/01/2025

Frau Awet Tesfaiesus von der Partei Bündnis 90/Die Grünen hat eine Pressemitteilung zum heutigen Verhandlungstag veröffentlicht. So heißt es in dieser Pressemitteilung, dass die Einführung einer Evaluation ein zentraler Punkt in den Verhandlungen gewesen sei und wird als grüner Erfolg betitelt. Das ist Schritt in die richtige Richtung. Endlich nimmt die Politik einzelne Kritikpunkte auf und verbessert diese.

Es ist zu hoffen, dass auch noch die anderen Kritikpunkte aufgenommen werden und das Gesetz durch den Deutscher Bundestag und Bundesrat ohne Verschlechterungen beschlossen wird. Auch wenn die 12,7% zu wenig sind, ist dies dennoch ein wichtiges Zeichen aus der Politik.

Weitere Kritikpunkte am Gesetzesentwurfs bleiben bestehen:
- fehlende übernahme von Dolmetscherkosten
- fehlende Dynamisierung
- fehlende Einrichtung einer Kammer
- Ungleiche Bezahlung durch Vergütungsstufen, gleiches Geld für gleiche Arbeit.

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07/01/2025

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Der  hat mit heutigen (19.12.2024) Beschluss den Entwurf der  zur Vergütung von Berufsbetreuer*innen und Betreuungsverei...
19/12/2024

Der hat mit heutigen (19.12.2024) Beschluss den Entwurf der zur Vergütung von Berufsbetreuer*innen und Betreuungsvereine an den Rechtsausschuss zur Bearbeitung weitergeleitet.

Die Vergütung aus dem Entwurf ist viel zu wenig. Der jetzt schon große Betreuermangel wird mehr. Wer wird sich um eine kümmern wenn man Alt ist? Wer kümmert sich um die rechtlichen Belange von Menschen mit Behinderungen oder psychischer Erkrankung? Falls sich hier nichts ändert, wird es schwer einen Betreuer oder Betreuerin zu finden.

Die FDP hat sich der Sache angenommen und ist mit ihren Antrag auf der Tagesordnung des Bundestages für den 19.12.2024. ...
18/12/2024

Die FDP hat sich der Sache angenommen und ist mit ihren Antrag auf der Tagesordnung des Bundestages für den 19.12.2024. Leider ist es immernoch zu wenig. Die meisten Berufsbetreuer*innen werden nicht mal die Inflation ausgeglichen bekommen, geschweige den die Mehrarbeit. Es muss weiterhin nachgebessert werden.

29/10/2024

Liebe Mitglieder,

der Gesetzentwurf des BMJ vom 16.09.2024 hat uns alle erschüttert.

Das BMJ verspricht in seiner Presssemitteilung eine durchschnittliche Erhöhung von 12,7%, allerdings haben viele Kolleginnen und Kollegen uns als Landesvorstand zurückgemeldet, dass sie teilweise bis zu 15% Umsatzeinbußen haben werden, wenn der Gesetzentwurf in der Fassung beschlossen wird, weil für Betreute im ambulanten Setting weniger bezahlt werden soll als jetzt.

Unser Vorstandsmitglied Dominic Bauer hat in Kooperation mit der BdB-Geschäftsstelle eine social media-Kampagne mit Statements und Videos gestartet, um der Politik aufzuzeigen, was der Gesetzentwurf für Auswirkungen haben wird. Die Videos findet ihr unter dem folgenden Link auf instagram: DerBerufsbetreuer.

Die Stellungnahme des BdB und der anderen Verbände wurden inzwischen an das BMJ verschickt. Jetzt kommt es auf die Bundesländer an.

Das Aktionsbündnis aus den Wohlfahrtsverbänden, Betreuungsvereinen und dem BdB hat zu einem Aktionstag „Vergütung rechtlicher Betreuung“ aufgerufen. Dieser soll am

28.11.2024 um 8:30 Uhr vor der Justizministerkonferenz in Berlin (In den Ministergärten 5, vor der Landesvertretung Niedersachsen) stattfinden.

An diesem Tag haben wir die Möglichkeit unseren LandesvertreterInnen gemeinsam und laut mitzuteilen, was wir von dem Gesetzentwurf halten.

Je mehr von uns da sind, desto stärker ist unser Signal.

Wir sehen uns da!

Euer NRW-Landesvorstand

Wie soll es ohne gesetzliche Betreuer weitergehen? Wir sind nicht nur die Antragssteller, sonder auch noch Vertrauensper...
22/10/2024

Wie soll es ohne gesetzliche Betreuer weitergehen? Wir sind nicht nur die Antragssteller, sonder auch noch Vertrauensperson und Ansprechpartner. Wir arbeiten mit Menschen, das darf nicht vergessen werden.



In Kooperation mit dem Bundesverband der Berufsbetreuer*innen

Sabine Schindler legt dar, wieso wir unverzichtbar für die Gesellschaft sind. Ohne uns geht es nicht. Unsere Betreuten b...
21/10/2024

Sabine Schindler legt dar, wieso wir unverzichtbar für die Gesellschaft sind. Ohne uns geht es nicht. Unsere Betreuten brauchen uns. Wir sind unverzichtbar fur die Gesellschaft. Heime werden nicht ohne uns finanziert. Operationen können nicht durchgeführt werden. Das komplette System wird zusammenbrechen. Fortsetzung folgt morgen.



In Kooperation mit dem Bundesverband der Berufsbetreuer*innen

21/10/2024

Nach dem Referentenentwurf zur Betreuervergütung drohen Einbußen bis zu 7,6 Prozent - https://mailchi.mp/84bf884dffb2/bdb_neues_gutachten_belegt_massive_einbussen

„Die Zahlen sprechen eine klare Sprache.", sagt der Vorsitzende Thorsten Becker. Der Bundesverband der Berufsbetreuer*innen (BdB) belegt in einem aktuellen Gutachten des Instituts für Freie Berufe (IFB), dass massive finanzielle Einbußen drohen, sollte der Referentenentwurf zur Reform der Betreuervergütung Gesetz werden.

- Breaking News -Der Referentenentwurf ist eine absolute Frechheit. Es ist weder Leistungsgerecht noch wissenschaftlich ...
17/10/2024

- Breaking News -

Der Referentenentwurf ist eine absolute Frechheit. Es ist weder Leistungsgerecht noch wissenschaftlich fundiert.



In Kooperation mit dem Bundesverband der Berufsbetreuer*innen

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Was ist der BdB

Der Bundesverband der Berufsbetreuer/innen e.V. (BdB) zählt rund 7.000 Mitglieder und wurde 1994 im Zuge des neuen Betreuungsrechts gegründet. Damit ist der BdB die größte Interessenvertretung des Berufsstandes "Betreuung". Oberstes Gremium ist die Delegiertenversammlung, die unter anderem den Vorstand wählt und einmal jährlich tagt.

Der Verband vertritt berufsständische Interessen bei Politik und in der Öffentlichkeit, entwickelt den Beruf fachlich weiter, setzt sich für die Qualitätsentwicklung und -sicherung in der Betreuungsarbeit ein und bietet umfangreiche Service- und Dienstleistungen. 16 Landesgruppen sind regional aktiv und sichern kurze Kommunikationswege zu den Mitgliedern. Der BdB setzt sich für die fachlichen und wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder ein. Um dieses Ziel zu erreichen hat der Verband in den vergangenen Jahren etliche öffentlichkeitswirksame Kampagnen durchgeführt und tragfähige Kontakte zu Politiker/innen aller Parteien sowie Vertreter/innen von Ministerien und Behörden aufgebaut.

Der Verband fördert die Professionalisierung von Berufsbetreuung und verfolgt das politische Ziel, Betreuung als anerkannten Beruf zu etablieren.

(Becker, Göers, Sobota : Aufgaben und Tätigkeiten: https://bdb-ev.de/127_Aufgaben_und_Taetigkeiten.php abgerufen 17.02.2020)