Januar 1921 gegründet wurde, ist hervorgegangen aus dem Kampf der Arbeiterbewegung gegen kapitalistische Ausbeutung, gegen Unterdrückung und Krieg und vertritt vorrangig die Interessen der Lohnabhängigen. In ihr haben sich Kommunistinnen und Kommunisten unterschiedlicher Herkunft organisiert, um gemeinsam gegen die herrschenden Verhältnisse, für demokratische und soziale Rechte, für Frieden und ei
ne gesellschaftliche Alternative zum Kapitalismus zu kämpfen. Theoretische Grundlage des politischen Wirkens der KPL ist die wissenschaftliche Weltanschauung, deren Fundamente im Wesentlichen von Marx, Engels und Lenin erarbeitet und im Laufe der vergangenen Jahrzehnte von anderen Marxisten weiterentwickelt wurden. Die KPL versteht den Marxismus nicht als Dogma, sondern als wissenschaftliche Methodologie, die auf der ständigen Analyse und Verallgemeinerung der Ergebnisse der einzelnen Wissenschaften beruht und die konkreten gesellschaftlichen Verhältnisse, ihre Zusammenhänge und Widersprüche beachtet. Das bedeutet, die gewonnenen Erkenntnisse immer wieder aufs Neue zu überprüfen, weiterzuentwickeln und an der gesellschaftlichen Realität zu messen. Die KPL sieht ihre Schwerpunkte ihrer Arbeit unter den heutigen Bedingungen im Kampf gegen den imperialistischen Krieg, gegen Sozial- und Demokratieabbau in der Gesellschaft und in den Betrieben, für eine Zukunftsperspektive für die Jugend, für die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Sie ist darum bemüht, den Marxismus zu verbreiten und über den Sozialismus als notwendige gesellschaftliche Alternative zum Kapitalismus aufzuklären. Hier gilt es die Erfahrungen zu berücksichtigen, die mit dem sozialistischen Anlauf in Europa im 20. Jahrhundert, der mit dem Sieg der Oktoberrevolution in Russland im Jahre 1917 begann und mit dem Zusammenbruch und der Zerschlagung der sozialistischen Länder im Jahre 1990 endete, gemacht wurden. Erfahrungen berücksichtigen heißt auch, die Fehler und Irrtümer zu analysieren, die objektiven und subjektiven, die inneren und äußeren Ursachen des Zusammenbruchs offenzulegen und aufzuarbeiten sowie Mechanismen zu schaffen, die eine Reproduktion von Machtverhältnissen, welche die Entwicklung der Produktivkräfte hemmen, verhindern.