10/01/2026
Da giorni il quotidiano Alto Adige dedica ampio spazio alle liste civiche italiane che, nel tempo, si sono affermate sul territorio e che oggi “piacciono” perché presentate come alternativa ai partiti nazionali.
L’idea che viene veicolata è quella di un possibile “partito di raccolta territoriale italiano”, destinato a spartirsi con la SVP gli spazi di governo che lo Statuto di Autonomia garantisce.
Non si tratta però di un progetto politico innovativo, bensì di un patto di potere: una mera operazione di aggregazione di ciò che resta del voto “italiano”, progressivamente rattrappitosi anche a causa dello slogan identitario “qui siamo in Italia”, oggi paradossalmente utilizzato da chi governa Provincia e Stato.
Nel 2025, dentro un panorama politico locale asfittico e ripetitivo, si è però affacciata una civica progressista e interetnica che ha osato rompere schemi consolidati. Schemi che da sempre vedono la SVP — orgogliosamente blockfrei — contrapposta a una galassia di partiti e movimenti italiani costretti a costruire alleanze e coalizioni spesso eterogenee, con l’obiettivo dichiarato (ma solo raramente reale) di proporsi come alternativa al potere della SVP.
MutigesMeranoCoraggiosa ha fatto qualcosa che, nel secondo dopoguerra, non era mai accaduto: ha dato vita a una coalizione con la SVP con l’obiettivo esplicito di eleggere la sindaca della città.
Un obiettivo centrato, nonostante tutte le previsioni dessero per vincenti le altre due coalizioni: quella delle civiche italiane e quella del cosiddetto campo largo.
È stato un progetto visionario, nato dal desiderio di superare steccati etnici, rendite di posizione e automatismi politici, per cercare convergenze programmatiche e politiche concrete, legate alla vita quotidiana delle persone.
Non è un caso che a pensarlo e a crederci siano state, per prime, delle donne: donne capaci di buttare il cuore oltre l’ostacolo e di offrire un’opportunità di voto a chi non ne poteva più delle solite parole d’ordine e dei soliti giochi di potere.
La domanda oggi è inevitabile: il progetto politico di MutigesMeranoCoraggiosa può andare oltre la città del Passirio e oltre questa stagione politica?
Sembra che a nessuno interessi davvero.
Perché?
Perché a guidarlo sono donne?
Perché è potenzialmente dirompente e infrange uno status quo che sta bene a tanti, forse a troppi?
Di certo c’è un dato: i media che “non lo hanno visto arrivare” continuano, ostinatamente, a non vederlo.
Seit Tagen widmet die Tageszeitung Alto Adige den italienischen Bürgerlisten breiten Raum, die sich im Laufe der Zeit auf dem Territorium durchgesetzt haben und die heute „gefallen“, weil sie als Alternative zu den nationalen Parteien präsentiert werden.
Die vermittelte Idee ist jene eines möglichen „italienischen territorialen Sammelparteis“, das dazu bestimmt ist, sich gemeinsam mit der SVP jene Regierungsräume zu teilen, die das Autonomiestatut garantiert.
Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein innovatives politisches Projekt, sondern um einen Machtpakt: eine bloße Aggregationsoperation dessen, was vom „italienischen“ Wahlverhalten übrig geblieben ist, das sich im Laufe der Zeit auch aufgrund des identitären Slogans „Hier sind wir in Italien“ zunehmend verengt hat – ein Slogan, der paradoxerweise einst von jenen verwendet wurde, die Provinz und Staat regieren.
Im Jahr 2025 ist jedoch innerhalb einer erstickten und repetitiven lokalen politischen Landschaft eine progressive und interethnische Bürgerliste aufgetreten, die es gewagt hat, gefestigte Muster zu durchbrechen. Muster, die seit jeher die SVP – stolz blockfrei – einer Galaxie italienischer und interethnischer Parteien und Bewegungen gegenüberstellen, die gezwungen sind, oft heterogene Allianzen und Koalitionen zu bilden, mit dem erklärten (aber nur selten realen) Ziel, sich als Alternative zur Macht der SVP zu präsentieren.
MutigesMeranoCoraggiosa hat etwas getan, das es in der Nachkriegszeit noch nie gegeben hatte: Es hat eine Koalition mit der SVP ins Leben gerufen, mit dem ausdrücklichen Ziel, die Bürgermeisterin der Stadt zu wählen.
Ein Ziel, das erreicht wurde, obwohl alle Prognosen die beiden anderen Koalitionen als Sieger sahen: jene der italienischen Bürgerlisten und jene des sogenannten campo largo.
Es war ein visionäres Projekt, entstanden aus dem Wunsch, ethnische Schranken, Machtpositionen und politische Automatismen zu überwinden, um nach konkreten programmatischen und politischen Konvergenzen zu suchen, die mit dem Alltagsleben der Menschen verbunden sind.
Es ist kein Zufall, dass es vor allem Frauen waren, die es erdacht und daran geglaubt haben: Frauen, die fähig waren, das Herz über das Hindernis zu werfen und jenen eine Wahlmöglichkeit zu bieten, die die immer gleichen Schlagworte und die immer gleichen Machtspiele leid waren.
Die Frage ist heute unvermeidlich: Kann das politische Projekt MutigesMeranoCoraggiosa über die Stadt an der Passer hinaus und über diese politische Saison hinausgehen?
Es scheint, dass es niemanden wirklich interessiert.
Warum?
Weil es von Frauen geführt wird?
Weil es potenziell disruptiv ist und einen Status quo durchbricht, der vielen, vielleicht zu vielen, gut passt?
Sicher ist eines: Die Medien, die es „nicht haben kommen sehen“, sehen es weiterhin beharrlich nicht.