26/10/2026
Der Entwurf des Haushaltes 2025 verheißt nichts Gutes für die Zukunft.
Mittlerweile wird der Haushalt zu einem Drittel aus Schulden finanziert! Gleichzeitig gehen die Einnahmen aus der Gewerbesteuer zurück und parallel dazu steigen die Personalkosten und die erschlossenen Baugrundstücke lassen sich nur schwer veräußern.
Ein Negativbeispiel ist das Neubaugebiet in Marienbaum. Den realen Erlös darf ich nicht nennen. Sind die Baugrundstücke vielleicht wegen den hohen Xantener Bauauflagen und der sehr hohen Grundsteuer schlecht verkäuflich?
Die Personalkosten sind in 2025 um über 1,45 Mio. € gestiegen, dies ist ein Anstieg von über 16 %. Die Gesamtsumme beträgt schon um die 10 Mio. €. Gleichzeitig verkündigt der DBX, dass aufgrund von Personalmangel Reparaturarbeiten nicht ausgeführt werden konnten.
Die Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben wird jedes Jahr größer. Die Schulden haben sich von 2009 bis 2025 mehr als vervierfacht! 2009 hatte die Stadt noch Schulden in Höhe von 15,3 Mio. €, bis 2025 sind die Schulden auf stattliche 62,7 Mio. € angestiegen.
Die Ignoranz der letzten Jahre hat uns u.a. Blumenkübel und eine horrende Grundsteuer beschert. Einige Ratsmitglieder haben immer noch nicht die katastrophale Lage verstanden und möchten den alten Kurs beibehalten.
Sollten zum Beispiel die drei Neubauprojekte Gymnasium, Landwehrturnhalle und die Asylbewerberunterkunft, im Rat mit Mehrheit beschlossen werden, können Sie sich bei den Befürwortern bedanken. Die Parteien, die die Neubauten wollen, wissen genau, dass die Bürger dadurch auf Jahrzehnte finanziell mehr belastet werden.
Ute Zimmermanns