SDS.Die LINKE Siegen

SDS.Die LINKE Siegen Sozialistisch-Demokratischer Studierendenverband Siegen

31/03/2022
14/01/2022

Hunderte Menschen zogen letzten Montag durch die Siegener Innenstadt. Das Frontbanner: „WIR SIND DIE ROTE LINIE!“ Viele, die mitdemonstrierten, wollten damit gegen die Coronaauflagen protestieren. Nach Rosa Luxemburg ist Freiheit „immer auch die Freiheit der Andersdenkenden.“ Fakt ist aber auch: Diese sogenannten „Coronaspaziergänge“ sind alles andere als spontane Unmutsäußerungen besorgter Bürger. Bundesweit fanden unter derselben Losung derartige Demos statt, die unter der Hand von Querdenken-Szene und N***s organisiert werden. Und Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen, das andere Meinungen und Menschen vernichtet.

N***s vom III. Weg marschierten in Uniform auf der Siegener Demo am Samstag mit, die von der AfD organisiert wurde. Der AfD-Bürgermeisterkandidat Henning Zoz war mit seiner Gruppe „Unternehmer aktiv“ vor Ort. Als antifaschistisches Bündnis müssen wir deutlich davor warnen, sich unter die politische Führung rechter Rattenfänger treiben zu lassen. Unser Einsatz gegen Rechts ist als Einsatz gegen solche Leute entstanden!

Natürlich sind nicht alle, die bei den Demos mitlaufen, N***s oder Coronaleugner. Misstrauen, Verzweiflung und auch Wut sind nach der katastrophalen Corona-Politik der Bundesregierung nachvollziehbar. Die alleinige Schuld an der Situation auf Ungeimpfte abzuschieben, lenkt von der Verantwortung der Regierung ab. Dabei ist sie es, die den nötigen finanziellen Schutzschirm für Gefährdete, die Freigabe der Impfpatente, damit die Pandemie weltweit besiegt werden kann, und ein bezahltes Runterfahren der Wirtschaft auf lebenswichtige Sektoren zugunsten von Geldmacherei verhindert. Wer von einer sogenannten „Coronadikatur“ spricht, lenkt davon ab, dass Profitinteressen systematisch über Menschenleben gestellt werden.

Aber wie sinnvoll ist es, auf Multimillionäre wie den AfD-Kandidaten Henning Zoz reinzufallen? Seine Gruppe „Unternehmer Aktiv“ setzt sich dafür ein, dass für Firmen Beschränkungen zum Schutz vor Corona heruntergefahren werden, damit sie uns Beschäftigte weiter schuften lassen können und auf unsere Kosten noch mehr Geld scheffeln. Die Macht dieser wohlhabenden Bosse und Milliardenunternehmen ist der Hauptgrund für das Versagen gegen die Pandemie. Das alleine macht den Verband noch nicht rechtsoffen. Auf ihrer Internetseite verweisen sie aber auf mehrere faschistische Quellen. Bei „Unternehmer Aktiv“ handelt es sich um ein trojanisches Pferd, in dem faschistisches Gedankengut und Verschwörungsideologien transportiert werden.

Wir rufen dazu auf, sich mit uns den alten und neuen N***s entgegenzustellen! Auf den durch sie durchseuchten Demos sollte niemand mitlaufen. Kritik an der Corona-Politik der Bundesregierung ist legitim. Mit N***s gemeinsame Sache zu machen aber niemals! Kommt um 18 Uhr zu unserem Stand an der Siegbrücke/Oberstadtbrücke (bei den Statuen von Henner und Frieder über den Siegtreppen), von der wir coronakonform über die Umtriebe der N***s informieren und einander schützen. Solidarisch aus Corona – ohne N***s!

Zur Veranstaltung: https://fb.me/e/24aUXDdY7

--------- Es gilt die Maskenpflicht! ---------

CDU und AfD, ein Trauerspiel.
02/12/2021

CDU und AfD, ein Trauerspiel.

25/11/2021

Am 22 November fand in der Siegener Martini Kirche eine 2-stündige Podiums- und Diskussionsveranstaltung der "Wa(h)re Gesundheit / Siegen" statt.
Das Motto lautete:

Klatschen genügt nicht!

Auf dem Podium saßen engagierte Pflegekräfte:
Sabine Reuter/ Marius Janeczek / Krankenpflegeschülerin Merve Yetiz alle aus Siegen und Jasmina Dinter aus Selm. Komplettiert wurde die Runde durch Rebecca Ruppert aus Mainz, die u.a. als Patientin über ihre schlechten Erfahrungen -dem Pflegenotstand geschuldet- berichtete. Es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, in die auch die anwesenden Besucher der Veranstaltung mit einbezogen wurden.
Als Ergebnis dieser Veranstaltung wurde durch die Wa(h)re Gesundheit der
"Siegener Pflege Appell November 2021"
erstellt.

Streik in der Uni, Streik in der Fabrik - Das ist unsere Antwort auf eure Politik!Nach den desaströs gescheiterten Verha...
19/11/2021

Streik in der Uni, Streik in der Fabrik - Das ist unsere Antwort auf eure Politik!

Nach den desaströs gescheiterten Verhandlungen in der zweiten Verhandlungsrunde um die Tarifverträge, bei denen die Tarifgemeinschaft der Länder die Arbeitsbedingungen durch die Forderung der Eingruppierung in Entgeltgruppen sogar verschlechtern wollte, heißt es nun Streiken!
Darum sind wir gestern dem Aufruf der GEW gefolgt und haben zusammen mit studentischen Hilfskräften, Lehrer*innen und Unterstützenden unter anderem für einen Tarifvertrag für SHKs gestreikt. Die Arbeitsbedingungen studentischer Hilfskräfte sind die schlechtesten innerhalb des ohnehin durchweg prekarisierten Universitätsbetriebes. Ein Tarifvertrag würde den SHKs endlich sicherere Arbeitsbedingungen geben und demokratische Mitbestimmung bei den Verhandlungen um diese ermöglichen. Das heißt Arbeitskampf. Denn nur so können Arbeitsreformen erreicht werden.

Strike at Uni, strike in the faculties - That's our response to your politics!

After the disastrously failed second round of negotiations for the labor contracts, in which the employers' association even wanted to worsen the working conditions by demanding the grouping in pay grades, it is now time to strike! That's why we followed the call of the GEW yesterday and went on strike together with student assistants, teachers and supporters for a collective agreement for SHKs, among other things. The working conditions of student assistants are the worst within the already precarious university business. A collective agreement would finally give more secure working conditions and allow democratic co-determination in negotiations for them. That means workers' action. Because that is the only way to achieve labor reforms.

14/11/2021

Ein Vortrag der SDS Ortsgruppe Leipzig im Ramen der Kritischen Einführungswochen an der Universität Leipzig.Bei diesem Vortrag geht‘s ums Eingemachte! Wir wo...

Mittwoch gibt es ein Kennenlerntreffen vom SDS!
08/11/2021

Mittwoch gibt es ein Kennenlerntreffen vom SDS!

fb-Veranstaltung über linktr.ee in der BIO // fb-event via linktr.ee in BIOZum Abschluss unserer Kritischen Einführungsw...
02/11/2021

fb-Veranstaltung über linktr.ee in der BIO // fb-event via linktr.ee in BIO

Zum Abschluss unserer Kritischen Einführungswoche, organisieren wir einen gemeinsamen und entspannten Spieleabend.
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As a final event we will organize a board game night as get-together.

-together

21/10/2021

Nawalny: Hetze gegen Schwule und Migrant*innen ist für die EU preiswürdig
Die Europäische Union will Alexei Nawalny mit dem nach Andrei Sacharow benannten Preis für Menschenrechte und Demokratie ehren. Zu diesem absurden Vorschlag erklären die Bundessprecher von DIE LINKE.queer, Daniel Bache und Frank Laubenburg:
Alexei Nawalny ist für seine rechtsextremen und menschenfeindlichen politischen Positionen bekannt. Er ist ein Rassist und hat sich wiederholt homosexuellenfeindlich geäußert. Klar ist: Das gibt niemandem das Recht, ihn zu vergiften und der Umgang mit Oppositionellen in Putins Russland ist ein Skandal.
Im Zusammenhang mit der Preisverleihung geht es darum, mit Nawalny jemanden mit einem Preis für „Menschenrechte und Demokratie“ auszuzeichnen, der gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit propagiert. Das ist unangemessen und hilft den progressiven Kräften in Russland überhaupt nicht.
Was unter Putin in Russland schlimm und verurteilenswert ist, würde unter Nawalny nicht besser.
Der EU geht es mit dieser Preisverleihung, die einer plumpen „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“-Logik folgt, offenkundig nicht um Demokratie und Menschenrechte, sondern um einen geopolitischen Schachzug.
Für queere und migrantische Communites und für fortschrittliche Oppositionskräfte in Russland ist diese Preisverleihung ein Schlag ins Gesicht. Die Menschenrechtsfrage wird instrumentalisiert, die homosexuellenfeindliche Stimmung in Russland wird gestärkt. Diese Preisverleihung ist daher vollkommen inakzeptabel.

With our critical introduction week, beginning in 1st of November, we will do many events and workshops with a wide rang...
07/10/2021

With our critical introduction week, beginning in 1st of November, we will do many events and workshops with a wide range of topics. It's Planes for the beginning of the wintersemester. As SDS Siegen we want to organize and meet again after the Corona time. Its open for all who are interested in joining.
The exact dates and places will be releases in a few days.Translation for english and German language will also be organized!
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In unserer Kritischen Einführungswoche, startend am 1.11.2021, veranstalten wir als SDS Siegen zum Beginn des neuen Wintersemesters ein breites Spektrum an Workshops und Events zu unterschiedlichsten Themen. Nach Corona das erste Mal wieder in Präsenz, selbst organisiert und offen für alle Interessierten!

Alle genauen Termine und Orte werden in den kommenden Tagen bekannt gegeben und zu jeder Veranstaltung wird es die Möglichkeit einer Übersetzung auf Englisch, bzw. Deutsch geben.

"Die US-amerikanische JVP ist wie ihre deutsche Schwesterorganisation Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost ei...
04/10/2021

"Die US-amerikanische JVP ist wie ihre deutsche Schwesterorganisation Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost eine linke, antizionistische jüdische Gruppierung, die sich, nach eigenen Angaben inspiriert von der jüdischen Tradition des Kampfes »für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte«, für ein Ende der israelischen Besatzung und ein selbstbestimmtes, gleichberechtigtes Leben für Israelis und Palästinenser:innen einsetzt. In dem Beitrag vom 23. Mai, der von Nemi El-Hassan mit »gefällt mir« markiert wurde, vertrat eine kopftuchtragende Sprecherin ebenfalls dieses Ziel demokratischer Gleichberechtigung von jüdischen und palästinensischen Menschen:

»Unser Appell gilt der Freiheit vom Fluss bis zum Meer. Und damit meinen wir ein Land, ein vereintes Land, in dem jeder und jede frei leben kann. Egal, woher sie kommen, egal, welcher Kultur, welcher Ethnie sie angehören, egal, wie sie aussehen, egal, welchem Glauben sie anhängen, sollen sie frei sein. Und das ist es, was wir meinen, wenn wir sagen ›vom Fluss bis zum Meer‹.«

Die BILD-Zeitung verlinkte zu Propaganda-Zwecken geschickt nicht den Originalbeitrag, sondern veröffentlichte lediglich einen Screenshot des Video-Posts an der Stelle, wo die junge Frau mit »Our call is for freedom from the river to the sea« untertitelt wurde. Dieses selektive Zitat übersetzte die BILD dann mit: »Der Beitrag fordert, Palästina ›vom Fluss bis zum Meer‹ zu befreien«, woraus die Zeitung eine antisemitische Vernichtungsabsicht konstruierte."

via Ramsy Kilani

Nach einer rechten Kampagne darf die Journalistin Nemi El-Hassan die Wissenschaftssendung »Quarks« im WDR nicht moderieren.

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