20/05/2025
Blackout. Strom? Weg. Telefon? Stumm. Der Notruf?...
Genau dieses Szenario beschäftigt schon länger die Wuppertaler Blaulichtorganisationen.
Ziel aller Überlegungen ist es, dass die Retter auch im Falle eines Strom- oder Telefonieausfalls für die Bevölkerung Wuppertals erreichbar und verfügbar bleibt.
Zusammen haben die Löschzüge Cronenberg, Hahnerberg und die Johanniter-Unfall-Hilfe erstmalig gemeinsam eine Übung der sogenannten Notrufmeldestellen durchgeführt.
Insgesamt 53 dieser Notrufmeldestellen werden in einem Blackout im gesamten Stadtgebiet eingerichtet und dienen als Anlaufpunkt für Hilfeersuche im Tal und auf den Höhen. Ihre Aufgabe ist es Notrufe anzunehmen, weiterzugeben, Erste-Hilfe zu leisten und die Bevölkerung zu informieren. Betrieben werden diese Notrufmeldestellen von allen Blaulichtorganisationen und durch die Stadtverwaltung mit extra dafür bereitgestelltem Material.
In einem fiktiven Szenario kam alles zusammen. Erst trifft ein schweres Unwetter die Stadt und zu allem Überfluss fällt dann auch noch die Notrufnummer aus. Sofort richten die Übungsteilnehmer insgesamt fünf dieser Notrufmeldestellen ein und spielen sich gegenseitig vorgefertigte Notrufmeldungen ein.
Das Ziel der Übung war es, Abläufe zu proben, Lücken zu finden und Verbesserungsvorschläge zu formulieren, damit im Notfall dann auch wirklich alles funktioniert.
Und auch wenn alle Übungsteilnehmer zum ersten Mal in dieser Konstellation zusammen geübt und gearbeitet haben, sind sich alle einig. Das hat verdammt gut funktioniert!