09/06/2026
🥳 „Mit sechsundsechzig Jahren, da fängt das Leben an...“
Wenn es nach dem Evergreen von Udo Jürgens gehen würde, dann hätte die Lebenshilfe Wuppertal in diesem Jahr ihre glorreiche Zeit erreicht. Denn in diesem Jahr besteht der Verein für Menschen mit Behinderung als eine von 472 Orts- und Kreisvereinigungen in ganz Deutschland seit nunmehr genau 66 Jahren.
Damals war die Lebenshilfe Wuppertal die erst zehnte Ortsstelle der jungen Vereinigung: „Auf dem Wege zum Licht lasset keinen zurück!“ Diesen Satz von Peter Rossegger zitierte Werner Jung in der Gründungsversammlung am 20. Januar 1960. Er, der Direktor einer Sonderschule, und die Eltern als unmittelbar Betroffene wussten um das Schicksal der behinderten Kinder: Sobald diese aus der Schule entlassen wurden, erwartete sie ein Leben im Verborgenen, ohne Chance, einer Arbeit nachzugehen, und ohne weitere Förderung. Es war an der Zeit, diesen Zustand zu ändern!
Und das taten die Gründungsmitglieder auch: Eine bewegte Geschichte liegt inzwischen hinter dem Verein – und er ist auch bestens für die Zukunft aufgestellt. Den 66 vergangenen Jahren sollen viele weitere folgen. „Mit sechsundsechzig ist noch lange nicht Schluss“, heißt es auch bei Udo Jürgens: Denn der Kampf für Inklusion, Teilhabe und Selbstbestimmung ist beim Blick auf Gesellschaft und Politik (leider) noch nicht vorbei...
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