Johanniter OV Wunstorf-Steinhuder Meer

13/05/2026

Gelungener Auftakt: Erstes Netzwerktreffen für Menschen mit Beeinträchtigungen stößt auf große Resonanz

Nächstes Treffen findet am 19.Mai 2026 statt

Der Ortsverband Wunstorf–Steinhuder Meer der Johanniter-Unfall-Hilfe blickt sehr zufrieden auf sein erstes Netzwerktreffen für Menschen mit Beeinträchtigungen und ihre Angehörigen zurück. Rund 40 Interessierte waren der Einladung in die Johanniter-Dienststelle in Wunstorf gefolgt und nutzten den Abend für einen lebendigen und intensiven Austausch.
In einer offenen, wertschätzenden und konstruktiven Atmosphäre kamen zahlreiche Ideen, Wünsche und Erwartungen an den Aufbau eines dauerhaften Netzwerks zur Sprache. Ziel der neuen Veranstaltungsreihe ist es, einen Raum für Begegnung, gegenseitige Unterstützung und Vernetzung zu schaffen.
„Das Treffen war ein voller Erfolg“, betonte Thomas Silbermann, Ortsbeauftragter der Johanniter. „Die hohe Beteiligung und das große Engagement der Teilnehmenden zeigen eindrucksvoll, wie wichtig ein solches Angebot für unsere Stadt ist.“

Unter den Gästen befand sich auch Frau Mattis, Fachbereichsleitung Soziales von der Stadt Wunstorf. Sie verwies darauf, dass in Wunstorf mehr als 4.000 Menschen einen Schwerbehindertenausweis besitzen. Diese Zahl verdeutlicht den hohen Stellenwert von Austausch- und Unterstützungsangeboten vor Ort.

Der Wunsch nach einer Fortsetzung wurde von vielen Teilnehmenden ausdrücklich geäußert. Ein weiterer Termin steht daher bereits fest:
Das nächste Netzwerktreffen findet am Dienstag, den 19. Mai, um 19:00 Uhr erneut in der Dienststelle der Johanniter in Wunstorf, Düendorfer Weg 9, statt.
Neue Interessierte sind bei dem Treffen herzlich willkommen.

Johanniter-Kitas gehen neue Wege bei der EingewöhnungEine gemeinsame Fortbildung zur partizipatorischen Eingewöhnung sol...
30/04/2026

Johanniter-Kitas gehen neue Wege bei der Eingewöhnung

Eine gemeinsame Fortbildung zur partizipatorischen Eingewöhnung soll die pädagogische Qualität in den Einrichtungen „Abenteuerland“ und „Zwergenwelt“ weiter stärken.

Wenn Kinder in die Kita kommen, ist das oft ein großer Schritt – nicht nur für sie, sondern auch für ihre Eltern. Die Johanniter-Kindertageseinrichtungen „Abenteuerland“ und „Zwergenwelt“ wollen diesen Übergang künftig anders gestalten: stärker am Kind orientiert. Ihr Ansatz heißt partizipatorische Eingewöhnung.

Hinter dem Begriff steht eine einfache Idee: Kinder sollen nicht nur „eingewöhnt“ werden, sondern diesen Prozess aktiv mitgestalten. Sie entscheiden – im Rahmen ihrer Möglichkeiten – selbst über Tempo, Nähe und Distanz zu den pädagogischen Fachkräften und ihren Eltern. Orientierung geben dabei ihre Signale, ihr Verhalten und ihr individuelles Sicherheitsbedürfnis.

„Der gemeinsame Weg zur partizipatorischen Eingewöhnung ermöglicht einen guten Start für jedes Kind in der Kita“, sagt Diana Dettke, aus dem Fachbereich Kindertagesstätten, die die Fortbildung zu diesem Thema leitete.

Bei einem pädagogischen Nachmittag kamen die Teams der beiden Kitas zusammen, um sich mit dem neuen Ansatz auseinanderzusetzen. Zu Beginn erhielten die pädagogischen Fachkräfte fachlichen Input zu den theoretischen Grundlagen, etwa zu Fragen wie: Welche theoretischen Grundlagen gibt es? Und was bedeutet Partizipation in der Eingewöhnung konkret?

Anschließend wurde es praxisnah: Die Teams reflektierten ihre bisherigen Erfahrungen, bezogen sie auf den Kita-Alltag und verglichen sie mit dem Berliner Eingewöhnungsmodell.

Die partizipatorische Eingewöhnung beruht auf einer feinfühligen Beobachtung der Kinder durch die pädagogischen Fachkräfte. Sie reagieren flexibel auf individuelle Signale und passen den Ablauf entsprechend an. Kinder erleben so von Beginn an, dass ihre Bedürfnisse ernst genommen werden. Das stärkt ihre Selbstwirksamkeit und fördert eine stabile Bindung zur Einrichtung. Auch die enge Zusammenarbeit mit den Eltern erleichtert den Übergang in die Kita. Fortbildungen wie diese unterstützen die Fachkräfte dabei, diese Haltung im Alltag zu verankern.

In den kommenden Monaten arbeiten die Teams der beiden Kitas in Einzel- und Gruppenphasen weiter an der Umsetzung. Ziel ist es, das neue Eingewöhnungskonzept fest im Alltag zu verankern und als Teil einer kontinuierlichen Qualitätsentwicklung zu etablieren.

Die Rückmeldungen aus der Fortbildung fielen durchweg positiv aus. Besonders der Austausch zwischen den Einrichtungen und der Bezug zur Praxis wurden als hilfreich erlebt.

Zukunftstag bei den Johannitern im Ortsverband Wunstorf-Steinhuder Meer Elf Kinder erhalten Einblicke in die Arbeit der ...
24/04/2026

Zukunftstag bei den Johannitern im Ortsverband Wunstorf-Steinhuder Meer

Elf Kinder erhalten Einblicke in die Arbeit der Hilfsorganisation.


Einen abwechslungsreichen und lehrreichen Zukunftstag erlebten elf Kinder beim Johanniter-Ortsverband Wunstorf Steinhuder Meer. Im Mittelpunkt standen der Rettungsdienst, das Ehrenamt sowie das Thema Erste Hilfe.

Die Wunstorfer Johanniter hatten für die Kinder ein Programm vorbereitet, das Einblicke in die Praxis bot – altersgerecht, anschaulich und mit viel Engagement gestaltet.

Den interaktiven Teil gestalteten unter anderem Thorsten Lüers, unterstützt von Sophie Niemeyer und Fabrice Louis. Die Organisation des Tages lag bei der stellvertretenden Dienststellenleitung Anja Hartmann.

Am gestrigen Vormittag bekamen die Teilnehmenden zunächst einen Einblick in die Arbeit der Johanniter und den Rettungsdienst. Sie schauten sich Fahrzeuge, Ausrüstung und Abläufe an, stellten Fragen und lernten den Alltag im Einsatz anschaulich kennen. Ein Rätsel am Morgen hielt die Aufmerksamkeit den ganzen Tag über aufrecht.

Besonders begeisterte die Kinder ein rund zweistündiger Praxisteil zur Ersten Hilfe. Sie wurden selbst aktiv, legten Verbände an und übten vor allem die Wiederbelebung. Das Rätsel, das die Schüler:innen durch den Tag begleitete, löste sich am Ende auf: Die Antwort lautete „Reanimation“. Wer die richtige Lösung fand, durfte sich über ein kleines Präsent freuen. Für die Kinder blieb der Zukunftstag vor allem eines – spannend und abwechslungsreich.

Das Fazit der Verantwortlichen fällt durchweg positiv aus. Sie sind sich einig: „Der Zukunftstag war ein rundum gelungenes Angebot.“ Die Johanniter freuen sich bereits auf kommende Zukunftstage und auf das große Engagement der jungen Teilnehmenden.

Fußballturnier in der Johanniter-Notunterkunft SteinhudeEin Turnier, bei dem es um interkulturellen Austausch und Gemein...
24/04/2026

Fußballturnier in der Johanniter-Notunterkunft Steinhude

Ein Turnier, bei dem es um interkulturellen Austausch und Gemeinschaft geht.

Die Notunterkunft (NUK) Steinhude war am Wochenende Austragungsort eines Fußballturniers.
Rund 50 geflüchtete Männer aus verschiedenen Herkunftsländern kamen dort zusammen, um Fußball zu spielen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Organisiert und begleitet wurde das Turnier von drei Sozialarbeitern sowie der Einrichtungsleitung Jessica Neu, die gemeinsam mit den Teilnehmenden für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Auch die Haustechniker trug zum Gelingen der Veranstaltung bei und kümmerte sich um die Verpflegung am Grill.

Insgesamt traten vier Mannschaften gegeneinander an. „Die Spiele verliefen ausgeglichen und waren von Fairness und gegenseitigem Respekt geprägt“, sagte Einrichtungsleitung Jessica Neu. Auf dem Platz zeigten sich unterschiedliche Spielverläufe – geprägt von Kampfgeist, Freude über gelungene Spielzüge und Enttäuschung über verpasste Chancen. Besonders auffällig war der ausgeprägte Teamgeist. „Viele der Spieler kannten sich vor dem Turnier nicht, dennoch entwickelten sich schnell Kontakte und ein gemeinsames Miteinander“, so Neu.

Teilgenommen haben Bewohner der NUK Steinhude, des Lutherwegs sowie aus dem städtischen Wohnraum. Ein besonderer Dank gilt Schiedsrichter Umut Özden, der kurzfristig eingesprungen ist und mit seiner Spielleitung zum reibungslosen Ablauf beigetragen hat.

Bei rund 20 Grad klang der Tag in geselliger Atmosphäre bei Bratwurst und Pommes aus. Ein Siegerteam wurde am Ende gekürt. Die Einrichtungsleitung Jessica Neu zieht Bilanz: „Das Fußballturnier zeigt, wie Sport Menschen unabhängig von Herkunft, Sprache oder Lebensgeschichte miteinander in Kontakt bringt und zu einem gemeinsamen Miteinander beitragen kann.“

Frühlingsfest vom Wunstorfer Bauverein. Wir sind gerne dabei.
15/04/2026

Frühlingsfest vom Wunstorfer Bauverein.

Wir sind gerne dabei.

Unser Ehrenamt ist heute im Einsatz 😀
12/04/2026

Unser Ehrenamt ist heute im Einsatz 😀

35 Jahre bei den Johannitern: Michael Merz feiert Dienstjubiläum Seit 13.246 Tage arbeitet der Notfallsanitäter im Rettu...
10/04/2026

35 Jahre bei den Johannitern: Michael Merz feiert Dienstjubiläum

Seit 13.246 Tage arbeitet der Notfallsanitäter im Rettungsdienst und sagt: „Ich habe es keine Sekunde bereut.“

Eine gelungene Überraschung bereitete am Donnerstagabend eine große Delegation von Kolleginnen und Kollegen dem Fachbereichsleiter Rettungsdienst Michael Merz anlässlich seines 35‑jährigen Dienstjubiläums bei den Johannitern. Mit großem Dank und Anerkennung wurde der Jubilar für sein jahrzehntelanges Engagement im Rettungsdienst gewürdigt.

Zu den ersten Gratulanten zählten der Wunstorfer Dienststellenleiter Bernd Stühmann sowie der Ortsbeauftragte des Ortsverbandes Wunstorf–Steinhuder Meer, Thomas Silbermann. In seiner Ansprache hob Bernd Stühmann insbesondere die Verlässlichkeit und Leidenschaft von Michael Merz hervor: „Michael ist mit Leib und Seele im Rettungsdienst. Ein Kollege, auf den man sich blind verlassen kann. Er lebt den Rettungsdienst. Die Rettungswache Wunstorf und die Johanniter haben ihm sehr viel zu verdanken.“

Thomas Silbermann überreichte die Jubiläumsurkunde und einen Präsentkorb nebst einer Silbermedaille und betonte den hohen Stellenwert des langjährig engagierten Mitarbeiters:
„Wir sind stolz, solch engagierte Mitarbeitenden in unseren Reihen zu wissen. Vielen Dank für Deinen Einsatz in den vergangenen 35 Jahren für die Johanniter.“

Gerührt bedankte sich Michael Merz für die Anerkennung und blickte auf seinen Weg bei den Johannitern zurück:
„Eigentlich sollten die Johanniter für mich nur eine kurze Zwischenstation anstelle der Bundeswehr werden. Ein Freund aus der Schule machte mich damals auf diese Möglichkeit aufmerksam. Die Rahmenbedingungen hörten sich gut an – und ich bin geblieben. Seitdem habe ich keine einzige Sekunde meine Wahl bereut.“

Mit seinem jahrzehntelangen Einsatz, seiner fachlichen Kompetenz und seinem hohen Verantwortungsbewusstsein steht Michael Merz beispielhaft für die Werte der Johanniter. Der Ortsverband Wunstorf–Steinhuder Meer bedankt sich herzlich für 35 Jahre engagierten Dienst am Menschen.


Ein Berufsweg voller Verantwortung

Michael Merz blickt auf beeindruckende 13.246 Tage im Dienst der Johanniter zurück. Seinen Weg begann er 1990 mit dem Zivildienst auf der Rettungswache Wunstorf. Danach war er zunächst als Zentralist in der Einsatzzentrale der Johanniter tätig.
1992 wechselte er als Rettungssanitäter und Schichtführer an die Rettungswache Langenhagen. Noch im selben Jahr erfolgte die Versetzung zur Rettungswache Wunstorf, an der er seit dem 11.878. Tag ununterbrochen im Ortsverband tätig ist.

1996 qualifizierte sich Michael Merz zum Rettungsassistenten, in 2015 erlangte er mit dem Notfallsanitäter die höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst. Im Jahr 2001 übernahm er die Leitung der Rettungswache Wunstorf. Seit 2021 ist er Fachbereichsleiter Rettungsdienst und verantwortlich für die Rettungswachen Wunstorf, Steinhude und Garbsen im Ortsverband Wunstorf–Steinhuder Meer. Viele Jahre war er auch in der Mitarbeitervertretung der Johanniter aktiv. Seit 2019 bringt er seine langjährige Erfahrung zusätzlich auf dem Rettungshubschrauber Christoph 4 ein.

Fotos: Claudett Minaya Vialet/Johanniter

Frühlingsaktion in der Johanniter-Kita KirschbaumGemeinsam im Einsatz für einen schönen Kita-Garten. Das Ziel war eindeu...
04/04/2026

Frühlingsaktion in der Johanniter-Kita Kirschbaum

Gemeinsam im Einsatz für einen schönen Kita-Garten.

Das Ziel war eindeutig: Die Gartenflächen für die neue Saison sollten vorbereitet werden. Unter dem Motto „Ab ins Beet“ packten Eltern, Kinder und das Team der Kita Kirschbaum gemeinsam an. Ausgestattet mit Schaufeln und Gießkannen befreiten sie die Beete von alten Pflanzenresten und Unkraut, verteilten frische Erde und brachten die Flächen für das kommende Gartenjahr auf Vordermann.

Ein besonderes Highlight des Tages war der Einzug einer neuen Matschküche. Diese wurde aus gespendeten Paletten von einer Familie liebevoll gebaut und anschließend zur Kita geliefert. Vor Ort wurde sie abgeladen, aufgebaut, frisch gestrichen und auf den Namen „Kirschbaum-Küche“ getauft.
Auch darüber hinaus wurde das gesamte Außengelände verschönert: Es wurde gefegt, aufgeräumt und gemeinsam bepflanzt. Erwachsene und Kinder setzten verschiedene Sämereien in die Hochbeete und das kleine Gewächshaus. Nun heißt es, gespannt zu warten und zu beobachten, wie die Pflanzen wachsen – in der Hoffnung auf eine reiche Ernte im Sommer.

Für eine angenehme Stärkung zwischendurch sorgten die Eltern mit Kuchen, Snacks und Kaffee. Kita-Leiterin Inga Moitje zeigte sich begeistert von der gelungenen Aktion: „Es ist schön zu sehen, wie Eltern und Kinder mit anpacken. Solche Aktionen stärken nicht nur unseren Garten, sondern auch unsere Gemeinschaft.“

Adresse

Düendorfer Weg 9
Wunstorf
31515

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