17/03/2026
Politikerinnen des Bündnis90/Die Grünen informierten sich über die Arbeit des Jugendhilfe Wolfenbüttel e.V.
Vier Mandatsträgerinnen vom Bündnis 90/Die Grünen aus unterschiedlichen politischen Ebenen haben den Jugendhilfe Wolfenbüttel e.V. (www.jugendhilfe-wolfenbuettel.de) besucht, um sich ein umfassendes Bild von dessen Arbeit zu machen. Die Vertreterinnen aus, Landtag, Kreistag, Kreisverband, Ortsverband und Stadtrat nahmen sich mehrere Stunden Zeit für Gespräche mit Fachkräften und der Einrichtungsleitung.
Die Delegation bestand aus einer Abgeordneten des Landtages, zwei Kommunalpolitikerinnen aus Kreistag und Stadtrat sowie der Sprecherin des Kreisverbandes ihrer Partei. Ziel des Besuchs war es, sich über aktuelle Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe zu informieren und Anregungen für die politische Arbeit mitzunehmen.
Im Mittelpunkt standen Themen wie Fachkräftemangel, steigender Unterstützungsbedarf bei Kindern und Jugendlichen sowie die finanzielle Ausstattung der Einrichtungen. Die Leitung der Einrichtung erläuterte, dass insbesondere komplexe Problemlagen – etwa psychische Belastungen, schulische Schwierigkeiten und familiäre Krisen, häusliche Gewalt und Sucht – in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hätten.
Als freier Träger der Jugendhilfe und gemeinnütziger Verein, ist der Jugendhilfe Wolfenbüttel e.V. stets offen für neue Mitgliedschaften, ehrenamtliche Unterstützung und freut sich sehr über Förderungen von Projekten in Form von Spenden.
Die Politikerinnen erhielten Einblicke in den pädagogischen Alltag. Vorgestellt wurden unter anderem individuelle Förderangebote im Rahmen von Hilfen zur Erziehung, Gruppenarbeit sowie enge Kooperationen mit Schulen, Jugendämtern und therapeutischen Diensten und der Justiz. Die Gäste zeigten sich beeindruckt vom Engagement der Mitarbeitenden und der strukturierten Herangehensweise an oft sehr herausfordernde Lebenssituationen junger Menschen.
Zum Abschluss des Besuchs vereinbarten beide Seiten, den Austausch fortzusetzen.
Der Besuch verdeutlichte einmal mehr: Eine enge Zusammenarbeit zwischen Politik und Praxis ist entscheidend, um jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen nachhaltig Perspektiven zu eröffnen.
Untertitel Foto von links nach rechts:
Swantje Schendel (Landtagsabgeortnete), Lena Krause (Vorstand KV und OV WF), Angelika Uminski-Schmidt (Mitglied im Kreistag), Beate Zgonc( Mitglied im Stadtrat und Kreistag),
Nele Schaaf (Praktikantin Frau Schendel), Sophia Lesemann (Leitung Ambulante Angebote für junge Straffällige), Marion Westermann (Vorstand), Fred Falk-Gernhöfer (Vorstand), Sophie Junge(Pädagogin Ambulante Angebote für junge Straffällige).