27/01/2025
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80 Jahre Holocaust-Gedenken: Erinnerung bewahren – Verantwortung übernehmen
Heute vor genau 80 Jahren befreiten sowjetische Soldaten das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau – ein Ort, an dem über eine Million Menschen durch das nationalsozialistische Regime ermordet wurden. Dieser Tag mahnt uns, der Millionen Opfer des Holocaust zu gedenken, die durch Hass, Hetze und eine menschenverachtende Ideologie ihr Leben verloren.
Diese Erinnerung ist mehr als ein Blick in die Vergangenheit – sie ist ein Auftrag für die Gegenwart. Mit der bevorstehenden Bundestagswahl steht Deutschland an einem wichtigen Scheideweg. Rechtsextremisten haben zwar aktuell keine Mehrheit, doch ihr wachsender Einfluss auf den politischen Diskurs ist eine ernste Gefahr. Mit radikalen Narrativen und einem gefährlichen Überbietungswettstreit verschieben sie Grenzen des Sagbaren, lassen Hemmschwellen fallen und untergraben so unsere demokratischen Werte. Die Folge: eine immer tiefere Spaltung unserer Gesellschaft.
Der ASB weiß aus seiner Geschichte, wie wichtig es ist, für demokratische Werte einzustehen. 1933 wurde unsere Organisation von den Nationalsozialisten verboten, Samariterinnen und Samariter wurden verfolgt – aufgrund ihrer Religion, für ihre politische Haltung oder ihre Herkunft. Doch unsere Werte – Solidarität, Hilfe und Menschlichkeit – überdauerten diese Zeit und bleiben unser Fundament.
Erinnern heißt lernen und handeln. Für uns bedeutet das: Wir stehen entschieden gegen Hass, Hetze und Ausgrenzung und setzen uns für eine Gesellschaft ein, die von Vielfalt, Respekt und Demokratie geprägt ist. Unsere gemeinsame Erklärung mit weiteren Hilfsorganisationen 👉 www.asb.de/erklaerung