DGB Kreisverband Wiesbaden Rheingau-Taunus

Überleben. Weiterleben. Erinnern.Drei Jahre nach dem 7. Oktober 2023 wollen wir gemeinsam erinnern, zuhören und den Erfa...
11/09/2026

Überleben. Weiterleben. Erinnern.

Drei Jahre nach dem 7. Oktober 2023 wollen wir gemeinsam erinnern, zuhören und den Erfahrungen der Betroffenen Raum geben. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die das Massaker und die Geiselhaft überlebt haben, das Gedenken an die Ermordeten und Verschleppten sowie die Solidarität mit Jüdinnen und Juden weltweit.

📅 7. Oktober 2026 | 17:30 Uhr
📍 Rathaus Wiesbaden

Die Veranstaltung versteht sich bewusst nicht als Streitgespräch über den Nahostkonflikt, sondern als Raum für Begegnung, Zuhören und gemeinsames Erinnern. Zu Wort kommen unter anderem Stimmen aus Israel sowie Überlebende des Angriffs auf den Kibbuz Nir Oz und der Geiselhaft.

Um Anmeldung wird gebeten.
👉 Weitere Informationen und Anmeldung über Spiegelbild.
https://www.spiegelbild.de/ueberleben-weiterleben-erinnern/

Eine gemeinsame Veranstaltung des DGB Hessen-Thüringen mit der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden, Spiegelbild Wiesbaden und weiterrn Unterstützer*innen.

Gemeinsam am 26.9. von Wiesbaden nach Frankfurt! 💪🤝Soziale Sicherheit und eine starke Demokratie gehören zusammen. Wo Me...
10/09/2026

Gemeinsam am 26.9. von Wiesbaden nach Frankfurt! 💪

🤝Soziale Sicherheit und eine starke Demokratie gehören zusammen. Wo Menschen mitbestimmen können, wo ihre Arbeit zählt und sie Vertrauen in ihre Zukunft haben, wächst gesellschaftlicher Zusammenhalt.

✊Wir überlassen das Feld nicht denen, die auf Spaltung und Ausgrenzung setzen. Für uns ist klar: Wir mischen uns ein – für die Interessen der Beschäftigten, für soziale Gerechtigkeit und für unsere Demokratie.

📢 Am 26. September gehen wir gemeinsam auf die Straße. Gegen Sozialabbau und für das, was Beschäftigte hart verdient haben.

Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.

Wir treffen uns um 9.45 am Hauptbahnhof. Abfahrt 10.02 mit dem RB nach Frankfurt.
Mitglieder von DGB-Gewerkschaften erstatten wir die Fahrt mit dem Hessen-Ticket (Bildet dafür bitte 5er-Gruppen). Vor Ort werden Kolleg*innen sein, um die gemeimsame Anreise zu organisieren.

Bitte teilt diesen Beitrag. Wir müssen gemeinsam ein klares Zeichen setzen, dass wir diesen Sparkurs der Bundesregierung nicht hinnehmen werden.

Rund 2000 Menschen setzten gestern am Dernschen Gelände ein deutliches Zeichen!Wir haben gestern mit unserem Bündnis für...
09/09/2026

Rund 2000 Menschen setzten gestern am Dernschen Gelände ein deutliches Zeichen!

Wir haben gestern mit unserem Bündnis für Demokratie in Wiesbaden ein klares Zeichen gesetzt: Wir überlassen unsere Demokratie nicht den Rechtsextremen.

Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt hat eine Situation geschaffen, die eine Zäsur für unsere Demokratie bedeuten könnte: Erstmals seit 1945 könnte eine rechtsextreme Partei in Deutschland Regierungsverantwortung übernehmen und den Ministerpräsidenten stellen. Das dürfen wir nicht kleinreden. Und wir dürfen nicht zur Tagesordnung übergehen.

Aber der Abend gestern macht Mut. Denn jetzt kommt es auf die ganze Breite der Zivilgesellschaft an – auf jede und jeden Einzelnen von uns. Auf alle, die für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft stehen. Dass wir unseren Protest gemeinsam mit dem Wiesbadener Bündnis gegen Rechts getragen haben, gehört für uns genau dazu. Danke für die gute Zusammenarbeit!

Der Kampf um unsere Demokratie wird nicht allein in Parlamenten und vor Gerichten entschieden. Er findet auch auf der Straße statt, am Arbeitsplatz, in Schulen und Vereinen, in unseren Nachbarschaften und in unseren alltäglichen Gesprächen.

Wir sind viele. Und diese Mehrheit muss sichtbar und hörbar sein.

Wir werden sie brauchen. Denn jetzt ist die Zeit für gemeinsames, entschlossenes Handeln gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit.

Nie wieder ist genau jetzt.

Kommt morgen alle zum Dernschen Gelände. Es gilt jetzt umso mehr ein klares Zeichen zu setzen, dass wir bereit sind, uns...
07/09/2026

Kommt morgen alle zum Dernschen Gelände. Es gilt jetzt umso mehr ein klares Zeichen zu setzen, dass wir bereit sind, unsere Demokratie zu verteidigen.

Nie wieder ist genau jetzt!

Am 6. September wird die AfD nach allen derzeitigen Prognosen bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt stärkste Kraft werden. Ein solches Ergebnis dürfen wir nicht einfach zur Kenntnis nehmen und zur Tagesordnung übergehen.

Jetzt ist die Zeit, unsere Demokratie zu verteidigen. Gemeinsam, sichtbar und entschlossen.

Denn „Nie wieder“ ist kein Satz für Sonntagsreden.
Nie wieder ist genau jetzt.

Jetzt, wenn eine Partei immer stärker wird, die Menschen nach Herkunft und Zugehörigkeit unterscheidet.

Jetzt, wenn millionenfache „Remigration“ propagiert und damit die Ausgrenzung und Vertreibung von Menschen zum politischen Programm gemacht wird.

Jetzt, wenn die Würde und die Rechte von Menschen angegriffen, gesellschaftliche Minderheiten zum Feindbild erklärt und demokratische Institutionen systematisch verächtlich gemacht werden.

Jetzt, wenn Rechtsextremismus nicht am Rand bleibt, sondern nach politischer Macht greift und unsere demokratischen Institutionen zerschlagen will.

Wir stehen für eine andere Gesellschaft. Für Menschenwürde und gleiche Rechte. Für Vielfalt und Zusammenhalt. Für eine offene, solidarische und wehrhafte Demokratie.
Deshalb gehen wir am 8. September in Wiesbaden gemeinsam auf die Straße.
Unsere Demokratie verteidigt sich nicht von allein. Sie braucht uns alle.
Kommt zur Kundgebung. Seid sichtbar. Seid viele.
Nie wieder ist genau jetzt.

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!350 Menschen demonstrierten am 01.09.26 in Mainz-KastelZum diesjährigen Antikrie...
02/09/2026

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!
350 Menschen demonstrierten am 01.09.26 in Mainz-Kastel

Zum diesjährigen Antikriegstag, dem Jahrestag zum Gedenken an den Beginn des Zweiten Weltkrieges, am 1. September 1939, hatte der DGB Frankfurt-Rhein-Main zusammen mit der Friedens- und Zukunftswerkstatt und vielen weiteren Organisationen zu einer Demonstration nach Mainz-Kastel aufgerufen.

Philipp Jacks (Regionsgeschäftsführer des DGB) sprach vielen Anwesenden aus dem Herzen, als er betonte, dass er mit größter Sorge auf die Entwicklungen der internationalen Beziehungen schaue. Statt auf Diplomatie und Völkerrecht setzten viele Staaten zunehmend auf Konfrontation.
Mit Blick auf seine persönliche Lehre aus der NS-Zeit appellierte er an den zwischenmenschlichen Umgang: „Wir sind alle nicht immun gegen Vorurteile. Wer andere Menschen zu Unmenschen erklärt, und ihnen Rechte abspricht, der macht sich selbst zum Unmenschen.“

In dem gemeinsamen Aufruf hatten die beteiligten Organisationen gefordert, dass die EU – mit Blick auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Aggressionen der USA im Nahen Osten und Lateinamerika – eine eigenständige Rolle als globale Friedensmacht einnehmen müsse, statt auf Aufrüstung zu setzen. Klar sprachen sich die Redner*innen, darunter Hartmut Bohrer (langj. Ortsvorsteher in Mainz-Kastel), gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen in Wiesbaden aus.
Die Europäer*innen sollten sich zudem eindeutig zum Völkerrecht bekennen, sich gegen jeglichen Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus zur Wehr setzen und zum solidarischen und grenzenlosen Partner des globalen Südens werden sowie die Kriminalisierung der Migration beenden.

Für uns als DGB ist klar: Sicherheit beruht vor allem auf sozialer Gerechtigkeit. Für uns stehen Frieden und Sicherheit in einem untrennbaren Zusammenhang mit guten Lebens- und Arbeitsverhältnissen, demokratischer Stabilität, wirtschaftlichem Erfolg und gerechter Verteilung des Reichtums.

Ein massiver Aufwuchs des Militäretats darf nicht zulasten des Sozialstaates, öffentlicher Investitionen und der sozialen Sicherung gehen. Rüstungsinvestitionen können einen ökonomischen Aufschwung nicht herbeiführen. Wenn der Staat bei der Krisenprävention, der humanitären Hilfe und im sozialen Bereich drastisch kürzt, schwächt das den gesellschaftlichen Zusammenhalt und damit die Demokratie selbst.

Paulina Flechtner von der DGB-Jugend machte in ihrer Rede deutlich, dass viele junge Menschen die Wiedereinführung eines verpflichtenden Kriegsdienstes oder anderer Zwangsdienste ablehnten. Solche Dienste bedeuten einen tiefen, ungerechtfertigten Eingriff in die persönliche Freiheit und die Lebensgestaltung junger Menschen. Junge Menschen brauchen positive Perspektiven mit Bildungs- und Chancengleichheit, damit sie zu selbstbestimmten, kritisch denkenden und verantwortungsvollen Demokraten*innen werden können. Immer wieder riefen junge Gewerkschafter*innen: „Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze“.

Am Dienstag ist es so weit! Lasst und ein Zeichen in die ganze Region und darüber hinaus senden! Alle Infos auf dgb-fran...
28/08/2026

Am Dienstag ist es so weit! Lasst und ein Zeichen in die ganze Region und darüber hinaus senden! Alle Infos auf dgb-frankfurt.de

Nie wieder ist genau jetzt! Am 6. September wird die AfD nach allen derzeitigen Prognosen bei der Landtagswahl in Sachse...
28/08/2026

Nie wieder ist genau jetzt!

Am 6. September wird die AfD nach allen derzeitigen Prognosen bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt stärkste Kraft werden. Ein solches Ergebnis dürfen wir nicht einfach zur Kenntnis nehmen und zur Tagesordnung übergehen.

Jetzt ist die Zeit, unsere Demokratie zu verteidigen. Gemeinsam, sichtbar und entschlossen.

Denn „Nie wieder“ ist kein Satz für Sonntagsreden.
Nie wieder ist genau jetzt.

Jetzt, wenn eine Partei immer stärker wird, die Menschen nach Herkunft und Zugehörigkeit unterscheidet.

Jetzt, wenn millionenfache „Remigration“ propagiert und damit die Ausgrenzung und Vertreibung von Menschen zum politischen Programm gemacht wird.

Jetzt, wenn die Würde und die Rechte von Menschen angegriffen, gesellschaftliche Minderheiten zum Feindbild erklärt und demokratische Institutionen systematisch verächtlich gemacht werden.

Jetzt, wenn Rechtsextremismus nicht am Rand bleibt, sondern nach politischer Macht greift und unsere demokratischen Institutionen zerschlagen will.

Wir stehen für eine andere Gesellschaft. Für Menschenwürde und gleiche Rechte. Für Vielfalt und Zusammenhalt. Für eine offene, solidarische und wehrhafte Demokratie.
Deshalb gehen wir am 8. September in Wiesbaden gemeinsam auf die Straße.
Unsere Demokratie verteidigt sich nicht von allein. Sie braucht uns alle.
Kommt zur Kundgebung. Seid sichtbar. Seid viele.
Nie wieder ist genau jetzt.

Nach dem Protest ist vor dem Protest ✊️✊️✊️Wir sehen uns in Frankfurt hoffentlich. 📢Hart verdient! Deine Arbeit. Deine G...
23/08/2026

Nach dem Protest ist vor dem Protest ✊️✊️✊️
Wir sehen uns in Frankfurt hoffentlich.
📢Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.

Gute Arbeit, eine verlässliche Gesundheitsversorgung und eine Rente, die zum Leben reicht, sind keine Geschenke – sie sind hart erkämpft und müssen verteidigt werden.

Deshalb gehen wir am 26. September gemeinsam auf die Straße. Gegen Sozialabbau. Für Investitionen. Für gute Arbeit. Für einen starken Sozialstaat. Unsere Zukunft.

🗓️ 26. September
📍 Frankfurt am Main
🕚 11:00 Uhr
Start: Willy-Brandt-Platz

.Gewerkschaftsbund

Lautstark und kraftvoll sind wir gestern mit bis zu 1000 Menschen durch Wiesbaden gezogen.Sascha Schmidt, Vorsitzender d...
23/08/2026

Lautstark und kraftvoll sind wir gestern mit bis zu 1000 Menschen durch Wiesbaden gezogen.
Sascha Schmidt, Vorsitzender der DGB Wiesbaden Rheingau-Taunus kritisierte in seiner Auftaktrede die drohenden Kürzungen der Bundesregierung in den Sozialsystemen scharf. Die Folgen dieser sogenannten Sozialreformen würden vor allem auf Kosten der Beschäftigten gehen. Doch schon jetzt wüssten immer mehr Menschen nicht mehr, wie sie die Kosten für Wohnen, Energie und Lebensmittel aufbringen sollen.
"Das ist eine Schade in diesem reichen Land", so Schmidt.
Dass Arbeitgeberverbände den Sozialstaat als Kostgänger der Wirtschaft verunglimpften, bezeichnete er als ideologischen Klassenkampf von oben. Forderungen nach Beschneidung der Arbeitnehmer*innen-Rechte, wie die Abschaffung des 8-Stunden-Tages, die Begrenzung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder die Ausdehnung sachgrundloser Befristung von Arbeitsverträgen auf vier Jahre werde man sich vehement entgegenstellen. "Wer die Axt an den Sozialstaat und unsere Rechte als Arbeitnehmer*innen anlegt, muss mit unserem Widerstand rechnen".

Schmidt forderte eine
gerechte Finanzierung der Sozialsysteme, die nicht auf Kosten der Beschäftigten gehen dürfe. Als Maßnahmen nannte er die Umverteilung des bestehenden aber höchst ungleich verteilten Reichtums in Deutschland, insbesondere die Anhebung der Vermögens- und Erbschaftsteuer für Überreiche, sowie die Stärkung der Tarifbindung und mehr gut bezahlte, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zur Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge gefordert.

"Robuste Sozialversicherungen sind der Sicherheitsanker für alle Beschäftigten.
Wer Sozialleistungen kürzt, untergräbt das Vertrauen der Menschen in den Staat und die Demokratie", so Sascha Schmidt.
Daher seien die jetzigen Maßnahmen auch Wasser auf die Mühlen der Rechtsradikalen und auch in dieser Hinsicht unverantwortlich.

Es gelte in den nächsten Wochen und Monaten nicht nur die Einschnitte in den Sozialstaat und die Angriffe auf die Rechte der Arbeitnehmer*innen abzuwehren.
Zugleich müsse verhindert werden, dass Faschisten erstmals nach 1945 in Deutschland wieder an die Macht kämen.
Als Belegschaften lasse man sich in den Betrieben nicht spalten. "Wir stehen ein für grenzenlose Solidarität unter den Lohnabhängigen und treten Rassismus, Hass und Hetze konsequent entgegen", so Schmidt.

Er rief die Anwesenden auf, gemeinsam gegen den Sozialabbau in die Offensive zu gehen.
Ein bedeutsames Datum sei der
26. September, wenn der DGB in 13 bundedeutschen Städten ein Zeichen setzen werde.

Alle Urheberrechte von den Fotos liegen alleine bei den Fotografen:
IG Metall Mainz-Wiesbaden, Jörg Jungmann und Sascha Schmidt

Adresse

Bahnhofstraße 61
Wiesbaden
65185

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