Freiwillige Feuerwehr Flotwedel

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100 Jahre im Dienst der Gemeinschaft: Feuerwehr und Feuerwehrkapelle Oppershausen feiern historisches DoppeljubiläumEin ...
10/09/2026

100 Jahre im Dienst der Gemeinschaft: Feuerwehr und Feuerwehrkapelle Oppershausen feiern historisches Doppeljubiläum

Ein ganzes Wochenende im Zeichen von Tradition, Musik und ehrenamtlichem Engagement: Vom 4. bis zum 6. September 2026 feierten die Feuerwehr und die Feuerwehrkapelle Oppershausen ihr 100-jähriges Bestehen mit einem großartigen Festprogramm auf dem örtlichen Dorfplatz. Die Veranstaltung lockte neben der Dorfgemeinschaft auch zahlreiche Gäste aus Politik und Feuerwehrwesen an, um die bewegte Geschichte der beiden Institutionen zu würdigen.

Festkommers mit prominenten Gästen

Den feierlichen Auftakt bildete am Freitagabend der Festkommers. Ortsbrandmeister Andreas Weßolleck und sein Stellvertreter Albrecht Knief durften zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter Landrat Axel Flader, den Wehrbeauftragten des Bundestages Henning Otte, den Landtagsabgeordneten Jörn Schepelmann sowie die Bürgermeisterin der Gemeinde Wienhausen, Kerstin Ackermann. Auch Vertreter der Feuerwehr und lokaler Institutionen erwiesen der Ortswehr die Ehre, wie Regierungsbrandmeister Dirk Heindorff, Kreisbrandmeister Volker Prüsse, Brandabschnittsleiter Ost Axel Kernbach, Gemeindebrandmeister Sascha Engel, Kreisstabführerin Susanne Heger sowie Pastorin Christina Weber.

Von Ledereimern zur modernen Wehr: Ein Blick in die bewegte Geschichte

Einen breiten Raum nahm der Rückblick auf die lange Historie der Ortsfeuerwehr ein, deren Wurzeln weit vor das offizielle Gründungsjahr 1926 zurückreichen. Bereits 1895 wurde ein großer Scheunenbrand im Ort noch mühsam mit Ledereimern und Schaufeln bekämpft. 1910 wütete ein heftiger Waldbrand, bei dem mangels anwesender Männer sogar die Kinder des Dorfes bei den Löscharbeiten helfen mussten. Erste technische Fortschritte gab es 1912 mit der Anschaffung einer Handdruckspritze.

Der entscheidende Funke zur Gründung der heutigen Freiwilligen Feuerwehr entstand jedoch 1923: Bei einem schweren Unwetter geriet ein Wohnhaus in Brand. Da sich die Männer der damaligen Pflichtfeuerwehr bei Blitz und Donner kaum an die Pumpe trauten, griff Gottfried Bock kurzerhand zu einem Besenstiel, um sie zur Arbeit anzutreiben. Nachdem die Pflichtfeuerwehr bei einem späteren Brand auf dem Lüßmannshof erneut versagte, sammelte Bock 63 Unterschriften und gründete am 18. Dezember 1926 offiziell die Freiwillige Feuerwehr Oppershausen, deren erster Brandmeister er wurde.

Die rasante technische Entwicklung der Wehr begann 1935 mit der ersten Motorspritze. Nach einem personellen Neustart im Jahr 1949 mit 12 neuen Mitgliedern wurde 1954 der Grundstein für das erste Feuerwehrhaus gelegt, das 1956 samt neuer VW-Tragkraftspritze bezogen wurde. 1963 hielt mit einem VW-Bus die Motorisierung Einzug, 1971 gefolgt von einem Borgward. Im Jahr 1981 konnte schließlich das "Haus der Vereine" eingeweiht werden. Die 1980er Jahre waren zudem geprägt von erfolgreichen Teilnahmen an Wettkämpfen, bei denen Oppershausen teils mit vier Löschgruppen antrat. Nach der Wiedervereinigung knüpfte man 1994/95 eine bis heute bestehende Partnerschaft mit der Feuerwehr Oppershausen in Thüringen.

Ein Meilenstein der jüngeren Geschichte war 2009 der Baubeginn des neuen Feuerwehrhauses, das 2012 bezogen wurde, sowie die Anschaffung eines modernen TSF-W im Jahr 2014. Um die Zukunft zu sichern, wurde 2015 die Kinderfeuerwehr "Feuerfüchse" gegründet, die heute zwischen 30 und 35 begeisterte Kinder zählt. Wie schlagkräftig die Truppe ist, bewies sie zuletzt bei einem Großbrand eines Kuhstalls während der Corona-Pandemie 2020 sowie beim wochenlangen Dauereinsatz während des Weihnachts- und Neujahrshochwassers 2023/24, bei dem unzählige Sandsäcke verbaut wurden. Ortsbrandmeister Weßolleck sprach allen Familien, der Verwaltung und den Unterstützern seinen tiefen Dank für den jahrzehntelangen Rückhalt aus.

Höchste Auszeichnung und besondere Ehrungen für die Feuerwehrkapelle

Ein ebenso stolzes Jubiläum feierte die Feuerwehrkapelle Oppershausen, die bereits wenige Tage vor der eigentlichen Feuerwehr im Dezember 1926 vom ehemaligen Militärmusiker Adolf Havekost ins Leben gerufen wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute Wilhelm Cammann die Kapelle ab 1948 wieder neu auf. Heute vereint der Musikzug unter der Leitung von Musikzugführer Günther Wedeking und dem musikalischen Leiter Ralf Hollenbach rund 40 Musikerinnen und Musiker im Alter von 11 bis 87 Jahren.

Für dieses herausragende gesellschaftliche und kulturelle Engagement erhielt die Kapelle an diesem Wochenende aus den Händen von Landrat Axel Flader die Pro-Musica-Plakette, die höchste Ehrung des Bundespräsidenten für instrumentale Amateurmusik in Deutschland. Im Rahmen des Festwochenendes fanden zudem feierliche Ehrungen für verdiente Mitglieder der Feuerwehrmusik statt. Für ihre langjährige Treue wurden ausgezeichnet: Dagmar Rode und Tatjana Domnik für 10 Jahre, Bernd Abraham für 30 Jahre, Günther Krauel für 40 Jahre und Reinhold Kammann für beeindruckende 60 Jahre aktives Musizieren.

Ein Wochenende voller Attraktionen und einer echten Überraschung

Das bunte Festprogramm am Samstag bot für jeden Geschmack etwas: Ab 13 Uhr präsentierten sich verschiedene Blaulichtorganisationen auf dem Festgelände. Die Besucher konnten neben historischen Feuerwehr-Oldtimern auch ein Einsatzfahrzeug des THW, den Einsatzleitwagen (ELW) aus Langlingen sowie das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) aus Eicklingen aus nächster Nähe in Augenschein nehmen.

Ein Publikumsmagnet war am Nachmittag die praxisnahe Vorführung zur Technischen Hilfe. Die Kameraden der Ortsfeuerwehr Eicklingen demonstrierten den interessierten Zuschauern eindrucksvoll gleich zwei verschiedene Methoden der technischen Rettung und befreiten dabei zwei Personen aus einem verunfallten Fahrzeug. Eines der Unfallopfer, das von den Einsatzkräften aus dem Wagen gerettet wurde, war Ortsbrandmeister Andreas Weßolleck.

Ein weiteres optisches und akustisches Highlight des Samstags war der Sternenmarsch der Blaskapellen durch das Dorf, gefolgt von einem Platzkonzert auf dem benachbarten Festzelt. Genau hier, inmitten der musikalischen Darbietungen der Kapellen, erlebte der zuvor gerettete Ortsbrandmeister dann eine handfeste Überraschung: Völlig unerwartet wurde Andreas Weßolleck vor den versammelten Zuschauern zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Am Abend brachte die Party-Band "Memories" das Zelt zum Beben. Den würdigen Abschluss des Doppeljubiläums bildete schließlich am Sonntag die Ausrichtung des Kreisfeuerwehrtages.

30/08/2026

Unklare Rauchentwicklung: Feuerwehr Langlingen sucht Waldgebiet nach Sichtung aus der Luft ab

🚨53/2026
📅 29. August 2026
📟 WB_1 - Rauchentwicklung Waldgebiet
📍 Neuhaus Rtg. Helmerkamp
🚒 OF Langlingen

Am frühen Abend des 29. August 2026 alarmierte die Leitstelle die Einsatzkräfte mit der Meldung über eine Rauchentwicklung in einem Waldgebiet. Zuvor war aus einem Luftfahrzeug unklarer Rauch im Bereich des Alten Postwegs in Langlingen wahrgenommen und an die Einsatzleitstelle gemeldet worden.

Die Anfahrt zur Einsatzstelle gestaltete sich für die anrückende Ortsfeuerwehr Langlingen zunächst schwierig, da die gemeldeten Koordinaten in dem unwegsamen Gelände schwer aufzufinden waren. Um die Kräfte gezielt an den vermuteten Entstehungsort lotsen zu können, ermittelte die Leitstelle eine sogenannte Drei-Wort-Adresse und gab diese per Funk an die Fahrzeuge durch.

Bei diesem System (bekannt als what3words) ist die gesamte Erdoberfläche in drei mal drei Meter große Quadrate unterteilt, denen jeweils eine einmalige Kombination aus drei zufälligen Wörtern zugeordnet ist. Dies ermöglicht es den Rettungskräften, jeden noch so abgelegenen Ort – wie etwa mitten im Wald – metergenau und ohne klassische Straßenadresse oder komplizierte Zahlenkoordinaten anzusteuern.

Mithilfe dieser präzisen Navigationsdaten konnten die Einsatzkräfte tief in das betroffene Waldgebiet vordringen und die exakte Position ansteuern. Vor Ort folgte dann jedoch schnell die Entwarnung: Nach einer ausgiebigen Erkundung des Bereichs gab es weit und breit keine Feststellung von Rauch oder einem Brandereignis.

Ein Eingreifen der Feuerwehr war somit nicht erforderlich. Der Einsatz konnte nach rund einer Stunde abgebrochen werden und war für die ehrenamtlichen Kräfte um 19:34 Uhr beendet.

Text und Video: Marcel Neumann, Fachberater Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Flotwedel

Verpuffung in Werkstatt 🚨48/2026📅 13. August 2026📟 B2📍 Sandlingen🚒 OF Sandlingen, OF Eicklingen, ELW Langlingen,  POL, R...
14/08/2026

Verpuffung in Werkstatt

🚨48/2026
📅 13. August 2026
📟 B2
📍 Sandlingen
🚒 OF Sandlingen, OF Eicklingen, ELW Langlingen, POL, RD Celle, Christoph 4

Am Donnerstag, dem 13. August 2026, wurden die Ortsfeuerwehren Sandlingen und Eicklingen gemeinsam mit dem Einsatzleitwagen aus Langlingen, sowie dem Rettungsdienst um 18:43 Uhr mit dem Alarmstichwort „B2 – Brennt PKW in Garage“ in die Straße „Hirschwechsel“ alarmiert.

Noch auf der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte die Information, dass mindestens eine Person schwere Brandverletzungen erlitten haben soll. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte kein offenes Feuer vorgefunden werden, jedoch bestätigte sich die Lage hinsichtlich der verletzten Person.

Angehörige hatten den entstehenden Brand, welcher laut ersten Erkenntnissen aus einer Verpuffung resultierte, bereits eigenständig gelöscht und die Versorgung des verletzten Patienten übernommen. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurde dieser weiter durch die Feuerwehr betreut und parallel eine Nachkontrolle des in Mitleidenschaft gezogenen PKW und der Garage mittels Wärmebildkamera durchgeführt. Zudem wurde der PKW durch die Einsatzkräfte aus der Garage geschoben, um mögliche Löschmaßnahmen effektiver durchführen zu können.

Da diese nicht von Nöten waren, konnte ein Großteil der Einsatzkräfte die Einsatzstelle bereits kurze Zeit später verlassen. Die verbliebenen Einsatzkräfte unterstützen die Polizei und den Rettungsdienst bei ihren Tätigkeiten.

Nachdem der Patient in enger Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst in den nachalarmierten Rettungshubschrauber (Christoph 4) verbracht werden konnte, konnte der Einsatz für die Feuerwehr nach knapp einer Stunde beendet werden.

Hinsichtlich der Brandursache und des entstandenen Sachschadens, sowie des Verletzungsgrades können seitens der Freiwilligen Feuerwehr Flotwedel keinerlei Aussagen getroffen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Text und Fotos: Marcel Neumann, Fachberater Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Flotwedel

Großangelegte Alarmübung in Wienhausen – Fahrzeugbrand weitet sich zu Werkstattbrand aus🚨47/2026📅 07. August 2026📟 B1 > ...
11/08/2026

Großangelegte Alarmübung in Wienhausen – Fahrzeugbrand weitet sich zu Werkstattbrand aus

🚨47/2026
📅 07. August 2026
📟 B1 > B2Y
📍 Wienhausen
🚒 OF Wienhausen, OF Oppershausen, OF Offensen, OF Bockelskamp, ELW Langlingen, OF Wathlingen

Am Freitag, dem 7. August 2026, wurde die Ortsfeuerwehr Wienhausen um 18:35 Uhr mit dem Alarmstichwort „B1 – Fahrzeugbrand“ in die Hauptstraße 36 alarmiert. Was für die anrückenden Kräfte wie ein regulärer Einsatz begann, war der Start einer unangekündigten Alarmübung.

Bereits zwei Minuten nach dem Erstalarm wurde die Einsatzlage auf das Stichwort „B2Y – Werkstattbrand“ erhöht. Das angenommene Szenario sah vor, dass sich ein Fahrzeugbrand auf eine angrenzende Werkstatt ausgebreitet hatte und drei Personen in dem stark verrauchten Gebäude vermisst wurden.

Infolgedessen wurden die Ortsfeuerwehren Bockelskamp, Offensen und Oppershausen sowie der Einsatzleitwagen (ELW) der Feuerwehr Langlingen alarmiert. Zur weiteren Unterstützung forderte die Einsatzleitung zudem die Hubrettungsbühne (TLK) der Feuerwehr Wathlingen an.

Nach der ersten Lageerkundung gingen umgehend mehrere Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung zum Innenangriff vor. Parallel dazu wurde eine umfassende Löschwasserversorgung aufgebaut und die Hubrettungsbühne in Stellung gebracht, um das Gebäude von außen abzuriegeln und angrenzende Bereiche zu schützen.

Nach der erfolgreichen Rettung der vermissten Personen, einem simulierten Atemschutznotfall und der Abarbeitung aller Einsatzaufträge konnte die Übung nach knapp einer Stunde beendet werden. Eine anschließende Auswertung der Abläufe dient den Führungskräften nun dazu, wichtige Erkenntnisse zu gewinnen, Einsatztaktiken weiter zu verfeinern und die reibungslose Zusammenarbeit der verschiedenen Ortsfeuerwehren für den Ernstfall kontinuierlich zu optimieren.

Derartige unangekündigte Alarmübungen sind für die Feuerwehren ein unverzichtbares Instrument zur Qualitätssicherung und Einsatzvorbereitung. Im Gegensatz zu regulären Ausbildungsdiensten rücken die Einsatzkräfte hierbei ohne Vorwissen aus und müssen die vorgefundene Lage unter reellem Zeitdruck beurteilen. Im Fokus dieser Übung standen vor allem die organisationsübergreifende Zusammenarbeit, die strukturierte Abschnittsbildung an der Einsatzstelle sowie die Koordination und Überwachung der zahlreichen Atemschutztrupps.

Dass das Szenario für Außenstehende zunächst kaum von einem echten Notfall zu unterscheiden war, ist eine gewollte Realitätsnähe, die unerlässlich ist, um die Abläufe effektiv zu prüfen.

Text und Fotos: Marcel Neumann, Fachberater Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Flotwedel

Nächtliche Einsätze für die Feuerwehr in der Klostergemeinde: Sturmschäden und vermuteter Schwelbrand🚨45+46/2026📅 30. un...
06/08/2026

Nächtliche Einsätze für die Feuerwehr in der Klostergemeinde: Sturmschäden und vermuteter Schwelbrand

🚨45+46/2026
📅 30. und 31. Juli 2026
📟 H1 / B1
📍 Wienhausen / Oppershausen
🚒 OF Wienhausen, OF Oppershausen, OF Offensen

In der Nacht vom 30. auf den 31. Juli 2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Flotwedel zu mehreren nächtlichen Einsätzen im Gemeindegebiet alarmiert.

Gegen 23:01 Uhr löste die Leitstelle zunächst mit dem Stichwort „Hilfeleistung 1 – Baum auf Fahrbahn“ Alarm für die Ortsfeuerwehr Wienhausen aus. Im Bereich „Am Maschsee“ in Wienhausen blockierte ein größerer, aus einer Eiche herausgebrochener Ast die Fahrbahn. Nachdem die Einsatzkräfte die Einsatzstelle umgehend ausgeleuchtet hatten, konnte das Hindernis unter Zuhilfenahme einer Motorkettensäge zerkleinert und anschließend von der Straße geräumt werden.

Direkt im Anschluss ergab sich ein Folgeeinsatz in der Bahnhofstraße. Hier hatte der Sturm eine massive Birke etwa 50 Zentimeter über dem Erdboden abgeknickt. Da der Baum auf einen angrenzenden Radweg zu stürzen drohte, wurde der Bereich durch die Feuerwehr abgesperrt und in Augenschein genommen. Nach einer eingehenden Beurteilung der Lage wurde die Absperrung nochmals erweitert und der Vorfall zur weiteren Bearbeitung an den örtlichen Bauhof gemeldet. Ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr war hier nicht erforderlich.

Nur wenige Stunden später, um 04:32 Uhr, erfolgte eine erneute Alarmierung. Unter dem Stichwort „Brand 1 – Schwelbrand Sicherungskasten“ wurden die Ortsfeuerwehren Oppershausen und Offensen sowie der Gemeindebrandmeister in den Waldweg nach Oppershausen gerufen. Eine Anwohnerin hatte ein Knistern in einem Sicherungskasten vernommen, zeitgleich Brandgeruch wahrgenommen und folgerichtig den Notruf gewählt.

Bei der genauen Erkundung vor Ort, bei der auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz kam, stellten die Einsatzkräfte fest, dass Wasser in den Sicherungskasten eingedrungen war; ein Blitzeinschlag konnte dabei als Ursache nicht ausgeschlossen werden. Da sich bei der weiteren Überprüfung keine zusätzlichen Auffälligkeiten zeigten, wurde der Strom am betroffenen Sicherungskasten abgeschaltet. Die Einsatzstelle wurde anschließend an den Eigentümer übergeben, der für die Morgenstunden einen Elektriker mit der weiteren Prüfung beauftragen sollte. Der Einsatz für die Feuerwehr konnte nach knapp 30 Minuten beendet werden.

Text und Fotos: Marcel Neumann, Fachberater Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Flotwedel

Unwetterfront sorgt für mehrere Einsätze der Feuerwehren im FlotwedelAm Montag, dem 13. Juli 2026, sowie in der darauffo...
14/07/2026

Unwetterfront sorgt für mehrere Einsätze der Feuerwehren im Flotwedel

Am Montag, dem 13. Juli 2026, sowie in der darauffolgenden Nacht zum Dienstag, dem 14. Juli 2026, sorgte eine durchziehende Unwetterfront mit starkem Regen für mehrere Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren in der Samtgemeinde Flotwedel. Schwerpunkte der Alarmierungen waren witterungsbedingte Wasserlagen sowie ein umgestürzter Baum.

Den Anfang der Einsätze machte am späten Montagabend um 23:37 Uhr eine Alarmierung auf der L311. Die Ortsfeuerwehr Oppershausen wurde mit dem Alarmstichwort „H1 – Baum auf Fahrbahn“ auf die Strecke zwischen Oppershausen und Wienhausen gerufen. Dort blockierte ein umgestürzter Baum die Fahrbahn. Die Einsatzkräfte sicherten die Gefahrenstelle ab und räumten das Hindernis von der Straße, sodass der Verkehr im Anschluss wieder fließen konnte.

Nahezu zeitgleich führte der anhaltende Starkregen im Ortsgebiet Bröckel zu einem erhöhten Einsatzaufkommen. Zunächst wurde die Ortsfeuerwehr Bröckel um 23:38 Uhr in die Straße „Soltwisch“ alarmiert. Im Einsatzverlauf weitete sich die Lage aus: Betroffen waren unter anderem die Straßen rund um den Soltwisch, die Genossenschafts- und Schlesierstraße sowie der Bereich um den „Rautheimer Platz“ und den Dahlienweg. In diesen Bereichen standen teilweise Straßenabschnitte und Keller unter Wasser.

Um 00:07 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Langlingen zur Unterstützung nachalarmiert. Die Einsatzleitung und die Koordination der Einsatzkräfte vor Ort übernahm der Einsatzleitwagen aus Langlingen. Insgesamt mussten im Ortsgebiet Bröckel neun Einsatzstellen koordiniert und abgearbeitet werden, wobei räumlich nahe beieinanderliegende Stellen teilweise zu einer Einsatzstelle zusammengefasst wurden.

Zur Beseitigung der Wassermassen setzten die Feuerwehren Tauchpumpen sowie Tragkraftspritzen ein. Das abgepumpte Wasser wurde in nahegelegene Ablaufgräben geleitet. Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte bei den Abpumparbeiten zudem durch den Einsatz landwirtschaftlicher Fahrzeuge. Der kräftezehrende Einsatz in Bröckel konnte für die Feuerwehren schließlich kurz nach 03:00 Uhr beendet werden.

Noch während der laufenden Einsätze in Bröckel erhielt die Einsatzleitung die Information, dass in Klein Eicklingen, im Bereich der Straße „Zum Kindergarten“, ebenfalls Wasser aus der Kanalisation drückte und angrenzende Häuser gefährdete. Eine zur Erkundung entsandte Einsatzkraft stellte vor Ort fest, dass das Wasser – ähnlich wie beim Winterhochwasser 2023/2024 – aus dem Kanalsystem an die Straßenoberfläche trat.

Nach Rücksprache mit dem zuständigen Abwasserverband wurde die Ortsfeuerwehr Eicklingen in den frühen Morgenstunden um 03:46 Uhr mit dem Stichwort „H1 – Wasser auf Fahrbahn“ alarmiert. Durch die Feuerwehr wurde das Wasser in einen anderen Kanal umgepumpt, um das überlastete System zu entlasten. Die Maßnahmen zeigten Wirkung, sodass dieser Einsatz um 05:40 Uhr am Dienstagmorgen beendet werden konnte.

Text: Marcel Neumann, Fachberater Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Flotwedel

Fotos: Marcel Neumann, Sascha Engel und Linus Krumm

Unbeaufsichtigtes Lagerfeuer an der Aller – Feuerwehr warnt vor hoher Brandgefahr🚨43/2026📅 12. Juli 2026📟 WB_1 - unbeauf...
12/07/2026

Unbeaufsichtigtes Lagerfeuer an der Aller – Feuerwehr warnt vor hoher Brandgefahr

🚨43/2026
📅 12. Juli 2026
📟 WB_1 - unbeaufsichtigtes Lagerfeuer
📍 Wienhausen
🚒 OF Wienhausen, OF Offensen

Am Sonntag, dem 12. Juli 2026, wurden die Ortsfeuerwehren Wienhausen und Offensen am frühen Morgen um 08:05 Uhr mit dem Alarmstichwort „WB_1 - unbeaufsichtigtes Lagerfeuer“ alarmiert.

Der Einsatzort befand sich auf einer Wiese an der Aller hinter dem Klosterpark in Wienhausen. Vor Ort eingetroffen, stellten die Einsatzkräfte die Überreste eines kleinen, unbeaufsichtigten Lagerfeuers im Gras fest.

Um ein erneutes Aufflammen und eine mögliche Ausbreitung auf die umliegende trockene Vegetation zu verhindern, wurden die Brandreste unter Zuhilfenahme einer Schaufel aufgenommen und unmittelbar mit dem Wasser der direkt angrenzenden Aller abgelöscht. Anschließend wurde die verbliebene Feuerstelle im Erdreich noch einmal gründlich auf mögliche Glutnester kontrolliert.

Nachdem von der Einsatzstelle an der Aller keine Gefahr mehr ausging, konnte der Einsatz für die Feuerwehren beendet werden.

Diesen Einsatz nimmt die Feuerwehr Flotwedel zum Anlass für einen dringenden Appell: Aktuell gilt in unserer Region die hohe Waldbrandgefahrenstufe 4.

„Ein unachtsamer Moment, wie eine weggeworfene Zigarette oder ein Lagerfeuer, kann jetzt verheerende Folgen haben und schnell zur unkontrollierbaren Gefahr werden“, warnt Marcel Neumann, Fachberater Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Flotwedel.

Grundsätzlich ist das Rauchen und Feuermachen in Niedersachsen vom 1. März bis zum 31. Oktober in Wäldern und freier Landschaft streng verboten. Grillen ist nur an offiziell ausgewiesenen Plätzen erlaubt.

„Bitte weisen Sie auch Mitmenschen auf diese Regeln hin. Wenn Sie Rauch oder ein Feuer bemerken, zögern Sie nicht und wählen Sie sofort den Notruf 112“, so Neumann abschließend.

Verschmortes Plastik auf Herd löst Feuerwehreinsatz in Oppershausen aus🚨39/2026📅 27. Juni 2026📟 B1 - Brennt Plastik auf ...
11/07/2026

Verschmortes Plastik auf Herd löst Feuerwehreinsatz in Oppershausen aus

🚨39/2026
📅 27. Juni 2026
📟 B1 - Brennt Plastik auf Herd / Nachkontrolle
📍 Oppershausen
🚒 OF Oppershausen, OF Offensen

Am Samstag, dem 27. Juni 2026, wurden die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Oppershausen um 20:33 Uhr mit dem Alarmstichwort „Brand 1 – Brennt Plastik auf Herd / Nachkontrolle“ in die Osterloher Straße alarmiert.

Da sich das Einsatzfahrzeug der Ortsfeuerwehr Oppershausen gegenwärtig in der Werkstatt befindet, wurde die Ortsfeuerwehr Offensen umgehend mit alarmiert.

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle hatten die Bewohner die betroffene Wohnung bereits eigenständig verlassen. Die Erkundung ergab, dass zuvor eine Plastikzange auf dem eingeschalteten Herd in Brand geraten war. Die Bewohner hatten glücklicherweise schnell reagiert und den verschmorten Gegenstand bereits selbst vom Herd entfernt.

Die Maßnahmen der Einsatzkräfte beschränkten sich somit auf eine gründliche Nachkontrolle des Küchenbereichs. Nachdem hierbei keine weiteren Gefahrenquellen oder Feststellungen gemacht wurden, lüftete die Feuerwehr die Räumlichkeiten umfassend durch und konnte die Einsatzstelle im Anschluss wieder sicher an die Bewohner übergeben.

Hinsichtlich eines möglichen Sachschadens können seitens der Freiwilligen Feuerwehr Flotwedel keine Angaben gemacht werden. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden.

Text und Fotos: Marcel Neumann, Fachberater Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Flotwedel

70 Jahre im Dienst der Feuerwehr: Besonderes Jubiläum beim Sommerfest in BockelskampEin besonderes Jubiläum sowie die Pf...
29/06/2026

70 Jahre im Dienst der Feuerwehr: Besonderes Jubiläum beim Sommerfest in Bockelskamp

Ein besonderes Jubiläum sowie die Pflege der Kameradschaft standen im Mittelpunkt des diesjährigen Sommerfestes der Ortsfeuerwehr Bockelskamp. Rund 90 geladene Gäste verbrachten gemeinsam einen stimmungsvollen Abend, der wegen einer herausragenden Ehrung noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Ortsbrandmeister Gerd Keitel. Er hieß in seiner Begrüßungsrede die Mitglieder der Einsatzabteilung, die Ehrenabteilung sowie die Fördermitglieder mitsamt ihren Partnerinnen und Partnern herzlich willkommen. Ebenso wurden der Gemeindebrandmeister und eine elfköpfige Delegation der aktiven Kameraden aus Wienhausen samt Begleitung begrüßt.

Der absolute Höhepunkt des Abends war die Ehrung eines echten Bockelskämper Feuerwehr-Urgesteins. Löschmeister Hans Heinrich Santelmann wurde mit dem Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für seine 70-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr ausgezeichnet. Bereits im April 1956 war er in die Wehr eingetreten.

Im Rahmen der feierlichen Übergabe blickten die Verantwortlichen auf die facettenreiche Geschichte des Jubilars zurück. Santelmanns Weg in der Feuerwehr begann zunächst mit der einfachen Teilnahme an den Übungsdiensten. Zügig wurde im Anschluss der Grundlehrgang absolviert. In den darauffolgenden Jahrzehnten bildete er sich stetig weiter. Es folgten zahlreiche technische Lehrgänge sowie Führungslehrgänge bis hin zur Qualifikation als Gruppenführer. Auch über die Einsatzabteilung hinaus engagierte sich Hans Heinrich Santelmann leidenschaftlich für das Feuerwehrwesen. Besonders bekannt und geschätzt war er in seiner späteren Funktion als Schiedsrichter bei den traditionellen Leistungswettbewerben, den sogenannten Eimerfestspielen.

Nach der verdienten Ehrung und dem herzlichen Applaus der gesamten Gesellschaft ging die Veranstaltung in den entspannten Teil über. Mit der Eröffnung des Buffets startete der gemütliche Abend, bei dem in vielen Gesprächen über alte Zeiten und vergangene Eimerfestspiele die Kameradschaft bis in die späten Stunden gepflegt wurde.

Text: M. Neumann
Foto: H. Heidenreich

Feuerwehren der Samtgemeinde Flotwedel an zwei Tagen bei technischen Hilfeleistungen im Einsatz🚨31 + 32/2026📅 12. und 13...
14/06/2026

Feuerwehren der Samtgemeinde Flotwedel an zwei Tagen bei technischen Hilfeleistungen im Einsatz

🚨31 + 32/2026
📅 12. und 13. Juni 2026
📟 H1 - Baum auf Fahrbahn
📍 Hohnebostel / Sandlingen
🚒 OF Hohnebostel, OF Sandlingen

Am Freitag, dem 12. Juni 2026, wurde die Ortsfeuerwehr Hohnebostel gegen 19:10 Uhr bei einer technischen Hilfeleistung im Lohweg tätig. Ein Kamerad der örtlichen Feuerwehr hatte die Gefahrenstelle festgestellt und dem Ortsbrandmeister gemeldet.

Im Kurvenbereich ragte ein Baum in etwa drei Metern Höhe gefährlich über die Fahrbahn. Zur Beseitigung der Gefahrenstelle kam eine Motorkettensäge zum Einsatz, mit der der überhängende Teil entfernt wurde. Die Straße konnte kurze Zeit später wieder freigegeben werden.

Am Samstag, dem 13. Juni 2026, folgte dann der nächste Einsatz: Die Ortsfeuerwehr Sandlingen wurde um 11:35 Uhr mit dem Alarmstichwort "Baum auf Straße" zu einer weiteren technischen Hilfeleistung alarmiert.

Auf der Straße Trift in Richtung Webersberg war eine rund 30 Zentimeter dicke Kiefer umgestürzt und blockierte die Fahrbahn. Auch hier kam eine Motorkettensäge zum Einsatz, um den Baum Stück für Stück abzutragen und in den unbefestigten Seitenraum zu räumen. Nachdem die Einsatzkräfte die Fahrbahn abschließend mit einem Besen von groben Holzresten und Zweigen gereinigt hatten, konnte die Straße wieder freigegeben werden.

Text: Marcel Neumann, Fachberater Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Flotwedel
Fotos: Marcel Neumann und Marvin Hennecke

Adresse

Am Alten Bahnhof 3
Wienhausen
29342

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