13/10/2025
Der September war sehr ereignisvoll für unsere Jugend.
Von Samstag, dem 13.9., auf Sonntag, den 14.9., stand der Berufsfeuerwehrtag mit der Jugend der FFW Rothenstadt auf dem Plan. An diesen 24 Stunden standen verschiedene Einsätze auf dem Plan, die sie alle mit Bravour bestritten. Angefangen hat alles mit der Zusammenkunft der 2 Jugendgruppen (insgesamt 13 Jugendliche) in den Räumlichkeiten der FFW Rothenstadt. Als alle ihren Schlafplatz eingerichtet hatten, wurde erst einmal ausgiebig gefrühstückt. Kaum war dieses beendet, folgte auch schon der 1. Einsatz. „Brand einer Scheune auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Maierhof.“ Als wir ankamen, stieg schon Rauch auf und wir wurden von Passanten empfangen, die diesen „Brand“ gemeldet hatten. Zügig wurde eine Wasserversorgung aus dem nahegelegenen Löschteich aufgebaut und es wurde begonnen mit dem Außen- und Innenangriff. Im Laufe des Einsatzes stellte sich heraus, dass noch 3 vermisste Personen in der Scheune waren, die die Jugendlichen aber schnell fanden und sicher ins Freie bringen konnten.
Nach diesem Einsatz ging es wieder zurück zur Wache und dort gab es dann Mittagessen und etwas Zeit, sich näher kennenzulernen, mit verschiedenen Spielen. Danach folgte der 2. Einsatz. „BMA Witt Weiden in Ullersricht“. Jedoch stellte sich schnell nach dem Eintreffen raus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Nach dem Zurücksetzen der BMA bekamen wir eine Führung durch die Hallen der Firma und besichtigten die Löschwasserversorgung und die Sprinkleranlagen.
Nach diesem Fehlalarm stand etwas Theorie auf dem Plan. Thema „1. Hilfe“. Was die Jugendlichen noch nicht wussten: Sie sollten es bei der Abschlussübung am Sonntag brauchen.
Nach der theoretischen Unterweisung war etwas Freizeit angesagt, mit Musik, Spielen und guten Gesprächen.
Der 3. Einsatz folgte. „Tierrettung“: Es galt, eine abtrünnige Katze von einem Baum gesund und munter herunterzuholen. In der Zeit, in der der Einsatz lief, wurde das Abendessen hergerichtet. Als wir dann alle nach der Rettung der Katze wieder in der Wache eintrafen, gab es Burger für alle. Der Abend wurde gemütlich ausklingen gelassen und kaum waren alle im Bett, folgte mitten in der Nacht der 4. Einsatz. „Vermisste Personen in einem Waldstück Nähe Mallersricht.“
Alle noch im Halbschlaf machten sich auf zur angegebenen Stelle, wo wir auch von einer „verwirrten Person“ in Empfang genommen wurden, und diese berichtete, dass sie ihre Gruppe von 4 Personen im Wald verloren hat und sie sich große Sorgen macht. Nach dem Ausleuchten des ganzen Areals und der Einteilung in Gruppen wurde das Waldstück durchkämmt und rasch wurden 3 von 4 Personen gefunden. Die Rettung der 4. Person gestaltete sich etwas schwieriger, da diese sich „verletzt“ hatte und nicht mehr gehen konnte. Nachdem die „verletzte Person“ auf einer Trage lag, folgte die kräftezehrende Rückkehr zum Sammelpunkt. Hierbei ging es über Stock und Stein, wobei alle Jugendlichen im Wechsel anpacken mussten.
Erschöpft aber glücklich kamen wir nach der Vermisstensuche wieder zurück in die Wache und es ging sofort ins Bett. Nach einer ruhigen Nacht folgte sonntagfrüh der Abbau der Schlafplätze. Man merkte, dass alle etwas erschöpft waren, aber diese Erschöpfung wurde schnell abgelegt, als der 5. und letzte Einsatz folgte. „PKW-Brand mit verletzten Personen.“
Als wir alle an dem Szenario ankamen, stand ein PKW bereits in Brand und es waren überall verletzte Personen anzutreffen. Schnell wurde die Wasserversorgung aufgebaut, sich um die Verletzten gekümmert und das Szenario abgearbeitet. Man konnte sehen, wie sehr alle Jugendlichen engagiert und motiviert waren. Nach dem Löschen des Fahrzeuges und der Versorgung der verletzten Personen ging es zurück zum Feuerwehrhaus, wo noch ein Weißwurstfrühstück auf alle wartete. Hierzu waren auch alle Elternteile und alle, die an der Planung der Übungen mitgewirkt haben, eingeladen.
Ein herzliches Dankeschön an ALLE Statisten, unsere Schminkfee „Sophia“ und natürlich an die 4 Jugendwarte der beteiligten Wehren, die diesen Berufsfeuerwehrtag organisiert und geplant hatten. „Anna, Batzi, Simon und Daniel“