31/05/2026
Für Frieden statt Aufrüstung auf die Straße
Rund 250 Menschen haben gestern im Stadtpark gegen die Stationierung von Mittelstreckenwaffen und die fortschreitende Militarisierung protestiert. Mit dabei waren auch zahlreiche Genoss*innen der Linken aus der Nordoberpfalz und Bayern. .bayern
Die Stimmung war entschlossen, aber friedlich. Viele Menschen treibt die Sorge um, dass Deutschland durch neue Mittelstreckenwaffen noch stärker zum Schauplatz geopolitischer Konflikte werden könnte.
Für Die Linke sprach und Kreisrat .escher.herzog . Er kritisierte die aktuelle Aufrüstungspolitik deutlich:
„Mehr Waffen haben noch nie mehr Frieden bedeutet!“
Und weiter:
„Wer Feuer mit Benzin löschen will, der schützt kein Haus – der brennt es nieder.“
Gerade in der Oberpfalz, wo viele Menschen die militärische Präsenz rund um die Truppenübungsplätze seit Jahrzehnten unmittelbar erleben, trafen seine Worte einen zentralen Punkt:
„Wir wollen nicht, dass unsere Heimat eine Drehscheibe für militärische Eskalation ist. Wir wollen eine Region des friedlichen Miteinanders sein.“
In zahlreichen Redebeiträgen wurde deutlich gemacht, dass die Milliarden für Aufrüstung an anderer Stelle fehlen – in Schulen, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, beim sozialen Wohnungsbau und beim Klimaschutz.
Zwischen den Reden sorgte für die musikalische Begleitung. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll die Vielfalt der Friedensbewegung – von Gewerkschaften über Friedensinitiativen bis hin zu Jugendorganisationen und politischen Gruppen.
Zeitgleich gingen auch in Wiesbaden vor der US-Kommandozentrale nach Angaben der Veranstalter 1.500 bis 2.000 Menschen auf die Straße.
Unser Dank gilt allen, die gestern gekommen sind und Haltung gezeigt haben.
❤️✌️ Für eine friedliche Oberpfalz. Für Diplomatie statt Eskalation.