09/05/2026
🎉🎀🎖️Außergewöhnliche Ehrung bei der Jahreshauptversammlung 🎉🎀🎖️
Harald Ott wurde für 50 Dienstjahre ausgezeichnet. Bereitschaftsleiterin Lisa Oesterle bedankte sich für das beeindruckende Engagement und vor allem für die Tätigkeit als Ausbilder im Fach Orientierung, früher Karte/Kompaß genannt, sowie für die Wiederbelebung und Organisation der Bergwacht-Fahrten in jüngerer Zeit.
Außerdem wartete die Bereitschaftsleiterin mit beeindruckenden Zahlen aus der Jahresstatistik auf: Die 19 Aktiven Einsatzkräfte, 13 Anwärter und 21 Jugendmitglieder der Bereitschaft brachten im vergangenen Jahr insgesamt fast 5300 Stunden ihrer Freizeit für die Bergwacht auf. Das sind rechnerisch 660 Arbeitstage, was drei Vollzeitstellen entspricht!
Müssten dafür die Lohnkosten durch die öffentliche Hand aufgebracht werden, wäre das unbezahlbar!
Lisa Oesterle bedankte sich bei Kerstin Gesell für die engagierte und komplikationslose Übernahme des Kassiereramtes und des Ressorts Finanzen - trotz der außergewöhnlichen Umstände.
Diese berichtete von einem soliden Kassenbestand trotz des Wegfalles einiger Fördermitglieder. Einige unerwartete Spenden sowie außerplanmäßige Mittelzuteilungen durch den Landesverband sorgten für Außgleich.
Sebastian Suess blickte im Ressort Einsatz auf 69 Alarmierungen der Bergwacht Bad Weißenstadt zurück. Davon betrafen 34 Einsätze im Rahmen des BRK-Helfer-vor-Ort-Dienstes in Bad Weißenstadt, 35 waren originäre Bergwachteinsätze.
Die Mehrzahl davon ereignete sich im heimischen Einsatzgebiet, aber auch 10 beim Unterstützungsdienst am Skilift in Mehlmeisel sowie drei im Bikepark Osternohe bei Nürnberg.
Außergewöhlich dabei war natürlich der Hubschraubereinsatz Ende September: Dabei wurde ein älterer Wanderer vom Gipfelfelsen des Waldsteins mit Hilfe der Hubschrauberseilwinde abtransportiert.
Jugendleiter Thomas Peuschel blickte auf acht Gruppenstunden in der Bergrettungswache zurück. Außerdem war die Gruppe in verschiedenen Kletterhallen und zum Skifahren unterwegs. Highligt war eine Tagesfahrt an eínen Klettersteig in Thüringen.
Erfreulich sei, daß nach dem Wechsel einiger älterer Gruppenmitglieder in den Anwärterstatus, gerade ein Generationswechel in der Jugend stattfindet. Dabei habe sich eine stabile Gruppe von acht bis 12-jährigen etabliert, die regelmäßig an den Aktionen teilnehmen. “Leider läßt die Frauenquote in der Gruppe sehr zu wünschen übrig! Die beträgt genau 0 Prozent! Vielleicht sollten wir gezielter Werbung für Mädels machen?”.
Stellvertretender Bereitschaftsleiter Christopher Rott wies auf den bevorstehenden Austausch der Fahrzeuge hin. Sowohl das Mannschaftsfahrzeug, ein VW-Bus, als auch das Berwachtrettungsfahrzeug VW Amarok werden vom Freistaat demnächst durch Neufahrzeuge ersetzt. Während der Mercedes Vito noch als gleichwertiger Ersatz gelten kann, müssen beim Landrover Defender leider deutliche Abstriche, vor Allem beim Platz- und Stauraumangebot gemacht werden.
Lisa Oesterle bedankte sich bei allen für das herausragende Engagement im vergangenen Jahr. Großer Dank ging auch an den FGV-Franken. Dieser hatte erstmals seine Siebensternhütte in Meierhof für die Versammlung zur Verfügung gestellt.