15/04/2026
⚠️⚠️⚠️Einsatzticker⚠️⚠️⚠️
📟 Einsatznummer :H05/26
Einsatzstichwort:
Gefahrguteinsatz 1 - Gasausströmung
⏰ 14.04.2026 um 12:29 Uhr
📝: GASAUSSTRÖMUNG Baustelle im Wohngebiet Greußen
Alarmierte Kräfte und Mittel :
🚒Feuerwehr Clingen
🚒Gefahrgutzugführer Fw Clingen
🚒Feuerwehr Greußen
🚒Feuerwehr Wasserthaleben
🚒Feuerwehr Westgreußen
🚒Feuerwehr Topfstedt
🚒Feuerwehr Feldengel
🚒Feuerwehr Kirchengel
🚒Feuerwehr Sondershausen-Stocksen
🚒Kreisbrandmeister
🚒Stellvertretender Kreisbrandinspektor
🚑Rettungswagen Greußen 83
🚑Sanitäts- und Betreuungszug LK KYF
🚔zahlreiche Kräfte der Polizei
💡Energieversorger
Kurzbericht:
Die Rettungsleitstelle Nordhausen alarmierte laut Alarm-u.Ausrückeordnung die Feuerwehren aus Greußen, Clingen und Wasserthaleben zu einen Gasleck nach Greußen. Hier konnte der Einsatzleiter nach einer kurzen Lageerkundung das Alarmstichwort bestätigen.
Da das Gas unkontrolliert und in großen Mengen direkt in einem Wohnviertel austrat, musste eine Sperrzone eingerichtet werden.
In Absprache mit Vertretern von Katastrophenschutz und Polizei wurde klar, das Aufgrund des ausströmenden Gases mehrere Wohnblöcke durch Feuerwehr und Polizei evakuiert werden müssen. Weitere Kräfte und Mittel wurden daraufhin mit an die Einsatzstelle alarmiert. Auch eine Bevölkerungswarnung wurde ausgegeben.
Wir wurden hier zusammen mit einer Teileinheit der Feuerwehr Clingen zur Evakuierung im Bereich Max-Schop-Weg und August-Klemm-Strasse unter Leitung unseren GBM Manuel Wölbing eingesetzt und richteten einen Sammelplatz am Parkplatz der "kleinen Wartburg" in Clingen her. Ab hier wurden die betroffenen Anwohner dann zur Feuerwache Greußen transportiert.
Nach der Evakuierung und der Sicherstellung, dass sich kein Zivilist innerhalb der Absperrungen befindet, konnte damit begonnen werden, das Gasleck zu schließen.
Nach erfolgreichem Verschluss der Gasleitung und Sicherstellung, dass das Ausströmen verhindert wurde, wurden die evakuierten Wohnblöcke frei gemessen und stellenweise mittels Lüfter belüftet.
Insgesamt mussten über 100 Personen evakuiert werden. Untergebracht wurden diese im Gerätehaus der Feuerwehr Greußen, wo sie vom Sanitäts- und Betreuungszug versorgt wurden.
Nachdem die Gefahr beseitigt wurde, konnten alle Bürger in ihre Wohnungen zurückkehren.
Über die gesamte Einsatzzeit wurde der Strom auf dem „Kirchberg“ abgestellt, um eventuellen Explosionen vorzubeugen.
Nach ca. 8h konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.
Foto: Feuerwehr Wasserthaleben,
Silvio Dietzel