Omas gegen Rechts Würzburg

Omas gegen Rechts Würzburg Wir sind eine überparteiliche Initiative, die sich für Demokratie, Menschenrechte, Vielfalt und Gleichberechtigung einsetzt.

Gleichzeitig treten wir entschieden gegen Antisemitismus, Rassismus, Faschismus und Frauenfeindlichkeit ein.

16/06/2026

🧡 Sommerfest bei HERMINE am 04.07.! 🧡

Kommt vorbei und verbringt mit uns einen bunten Nachmittag voller Begegnungen, Kreativität und guter Stimmung!

Freut euch auf:

🌿 Yoga
💃 Gendersensiblen Tanzkurs
🎤 Open-Mic-Night
🎨 Kreativecke Kleidertausch mit Möglichkeit Upcycling
🧇 Waffeln, Hot Dogs, Popcorn & Getränke
🎲 Spiel- und Mitmachangebote für Groß und Klein

📅 04.07.2026
🕒 Beginn: 15:00 Uhr
📍 Ohmstraße 1

Egal ob ihr einfach vorbeischauen, neue Menschen kennenlernen, eure Talente auf der Bühne zeigen oder bei unseren Aktionen mitmachen möchtet – ihr seid herzlich willkommen!

Weitere Informationen zum Programm folgen in den nächsten Wochen.

Kleidertausch Nachhaltigkeit Upcycling

14/06/2026

Offener Brief an Enxhi Seli-Zacharias

Ich duze dich in diesem Text bewusst. Du hast Menschen auf offener Straße geduzt, denen du mit Kamera, Parteigefolge und Landtagsmandat gegenüberstandest. Du hast ihnen keine Achtung entgegengebracht. Also bekommst du hier auch keine formale Achtung vorgespielt. Das „Sie“ steht für Distanz mit Restrespekt. Diesen Restrespekt hast du auf diesem Gehweg selbst zerstört.

Du bist mit der AfD durch Ückendorf gezogen und hast Menschen zum Putzen aufgefordert. Vor allem Sinti und Roma standen im Fokus. Du hast ihnen Besen und Kehrblech in die Hand gedrückt, sie gefilmt und das Ganze später als Erfolg verkauft. Du hast daraus ein politisches Video gemacht. Du hast keine Hilfe organisiert, keine Verantwortung benannt, keine Ursache angegriffen. Du hast Menschen vorgeführt.

Der Kern deiner Aktion war Antiziganismus. Roma werden seit Jahrhunderten als schmutzig, störend, minderwertig und unerwünscht markiert. Genau dieses Bild hast du benutzt. Du hast es aufgenommen, auf die Straße gestellt und für deine Partei verwertbar gemacht. Der Besen war kein Werkzeug. Er war ein Zeichen der Unterordnung. Du wolltest zeigen, wer befiehlt und wer gehorchen soll.

Du kommst aus Albanien. Dort erleben Roma und verwandte Minderheiten seit langer Zeit massive Ausgrenzung. Armut, Schulsegregation, soziale Verachtung, schlechter Zugang zu Arbeit, Bildung und Wohnen. Dieser Hass ist in vielen Teilen Südosteuropas tief verankert. Und genau diesen kulturellen Antiziganismus hast du hier sichtbar gemacht. Du hast ihn nach Deutschland mitgebracht, politisch übersetzt und mit der AfD-Kamera verstärkt.

Du hast durch dieses Land Türen geöffnet bekommen. Du bist hier zur Schule gegangen, hast studiert, sitzt heute im Parlament. Dieses Land hat dir ermöglicht, anzukommen. Jetzt nutzt du deine angekommene Position, um andere Menschen öffentlich nach unten zu drücken. Du bist durch eine offene Tür gegangen und stellst dich jetzt von innen dagegen.

Besonders schäbig ist deine Auswahl. Du bist zu denen gegangen, die sich am wenigsten wehren können. Du bist zu Menschen gegangen, die ohnehin stigmatisiert sind. Du bist zu einer Minderheit gegangen, die in Deutschland verfolgt, entrechtet, deportiert und ermordet wurde. Sinti und Roma kennen die deutsche Geschichte besser als viele, die heute wieder „Ordnung“ rufen. Und du stellst Angehörige dieser Minderheit mit Besen vor eine Kamera.

Das ist weder Kommunalpolitik, noch ein Einsatz für Sauberkeit. Das ist rassistische Vorführung. Du hast Armut ethnisiert. Du hast ein soziales Problem einer Minderheit angehängt. Du hast Verantwortung nach unten geschoben, weil es für dein Video besser aussah.

Du hättest Vermieter benennen können. Du hättest die Stadt angreifen können. Du hättest über Schrottimmobilien, Ausbeutung, überforderte Verwaltung und jahrelanges Wegsehen sprechen können. Du hast dich für den einfachsten Weg entschieden: Du hast Menschen markiert, die ohnehin am Rand stehen.

Dieses Video zeigt keine Ordnung. Es zeigt dich. Es zeigt eine Politikerin, die ihren eigenen Hass mitbringt und ihre eigene Migrationserfahrung in Herrschaft über andere verwandelt. Es zeigt eine Frau, die selbst aufgenommen wurde und nun anderen das Recht auf Würde abspricht. Es zeigt eine AfD-Abgeordnete, die Antiziganismus nicht zufällig berührt, sondern aus ganzem Herzen fühlt und politisch einsetzt.

Das Mädchen mit dem Besen ist kein Symbol für Dreck. Es ist ein Beweis für deine Kälte.

10/06/2026
Hab den Textentwurf von Adelheid noch ein bisschen „Insta-tauglicher“ ausgebaut: ☕🍰 Kaffee und Kuchen – Gespräche suchen...
10/06/2026

Hab den Textentwurf von Adelheid noch ein bisschen „Insta-tauglicher“ ausgebaut:

☕🍰 Kaffee und Kuchen – Gespräche suchen

Die Omas gegen Rechts Würzburg laden euch erneut zum Austausch ein – über das, was uns als Gesellschaft bewegt, über Demokratie, Zusammenhalt, Alltagssorgen, Hoffnungen und unterschiedliche Sichtweisen.

In entspannter Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen ist Raum zum Zuhören, Nachfragen, Diskutieren und Kennenlernen. Am begleitenden Infostand gibt es zudem kostenlose Informationen und Materialien rund um die Themen Demokratie, Menschenrechte und gesellschaftliches Miteinander.

📍 Dominikanerplatz (Nähe Augustinerkirche), Würzburg
📅 Freitag, 12.06.2026
🕒 15:00–18:00 Uhr

Kommt vorbei, nehmt Platz und redet mit uns. Denn Demokratie lebt vom Gespräch – gerade dann, wenn Menschen unterschiedliche Perspektiven mitbringen.

08/06/2026
06/06/2026

Wer eine „Oma gegen Rechts“ angreift, der entlarvt nicht nur sich selbst. Der zeigt auch, was hinter dieser ganzen rechten Bürgerdialog-Fassade steckt: Einschüchterung, Drohkulisse, Gewaltbereitschaft.

In Berlin-Pankow-Blankenburg wurde vor dem AfD-Büro, das vor Ort nicht zufällig „Braunes Haus“ genannt wird, gegen eine AfD-Veranstaltung protestiert. Kein Aufmarsch mit Gewalt, kein Angriff, kein „linker Mob“, sondern antifaschistischer Gegenprotest. Menschen, die sagen: Hier wird rechter Hetze nicht widerspruchslos der Raum überlassen. Unter ihnen Maja Wiens von den „Omas gegen Rechts“. Laut taz wurde sie von einem Sympathisanten der Rechtsextremen geschlagen; die Polizei bestätigte zwei Strafanzeigen, wegen versuchter Körperverletzung und Beleidigung.

Und genau daran sieht man wieder, wie verlogen dieses rechte Gerede von „Meinungsfreiheit“ ist. Wenn die AfD redet, soll angeblich Demokratie sein. Wenn Menschen widersprechen, heißt es plötzlich „Zecken“, Drohung, Einschüchterung. Laut taz berichtete ein Augenzeuge der VVN-BdA sogar von Zurufen wie „Zecke, peng peng, ich schieß euch ab“. Das ist keine normale politische Auseinandersetzung mehr. Das ist eine Sprache der Entmenschlichung. Eine Sprache, die in Deutschland verdammt noch mal historisch belastet ist.

Als alter Linker sage ich: Man muss diese Omas nicht romantisieren. Man muss sie ernst nehmen. Diese Frauen stehen dort, wo viele andere längst wegschauen. Sie stehen vor AfD-Büros, bei Wind, Regen, Drohungen und Beschimpfungen. Und sie machen etwas sehr Einfaches, aber sehr Wichtiges: Sie halten die demokratische und antifaschistische Öffentlichkeit aufrecht. Nicht mit Pathos, sondern mit Anwesenheit.

Der Angriff auf eine „Oma gegen Rechts“ ist deshalb mehr als ein einzelner Vorfall. Er ist ein politisches Signal. Rechte Gewalt will nicht nur verletzen. Sie will abschrecken. Sie will sagen: Bleibt zu Hause. Haltet den Mund. Überlasst uns die Straße, die Plätze, die Sprache, die Erinnerung. Genau deshalb darf die Antwort nicht Rückzug sein, sondern Solidarität.

Denn Faschismus beginnt nicht erst mit Uniformen und Marschmusik. Er beginnt dort, wo Menschen eingeschüchtert werden, weil sie widersprechen. Dort, wo rechte Räume normalisiert werden. Dort, wo Drohungen als „Emotionen“ kleingeredet werden. Dort, wo ein Schlag gegen eine alte Frau am Ende nur als „Handgemenge“ verschwindet.

Nein. Das war kein Ausrutscher im luftleeren Raum. Das passiert in einem Klima, das seit Jahren produziert wird: durch Hetze gegen Linke, gegen Migrantinnen und Migranten, gegen Journalistinnen, gegen Antifaschisten, gegen alle, die nicht in das rechte Weltbild passen. Wer ständig Feindbilder baut, darf sich nicht wundern, wenn irgendwann jemand zuschlägt.

Die Antwort darauf kann nur heißen: mehr Öffentlichkeit, mehr Gegenprotest, mehr Solidarität. Nicht heroisch. Nicht machohaft. Sondern organisiert, wachsam, standfest.

Wer Omas angreift, entlarvt sich.
Wer Antifaschisten bedroht, zeigt, wovor er Angst hat.
Und wer glaubt, uns damit von der Straße zu bekommen, hat Geschichte nicht verstanden.

Antifaschistische Solidarität mit Maja Wiens und den Omas gegen Rechts.
Nie wieder Faschismus — nicht als Floskel, sondern als Auftrag.

https://taz.de/Protest-gegen-die-AfD/!6184524/

https://www.omas-gegen-rechts.org/aktuelles/
04/06/2026

https://www.omas-gegen-rechts.org/aktuelles/

Offener Brief an die Abgeordneten der CDU-Fraktion im Deutschen Bundestag2. Juni 20262. Juni 2026Ihre Broschüre „Abstieg für Deutschland. Keine Alternative.“ Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete der CDU-Fraktion, mit großem Interesse haben wir Ihre Broschüre gelesen. Denn seit Jahren be...

04/06/2026

Sprachlos war gestern. In Kooperation mit Mein Grundeinkommen und neun weiteren Organisationen hat HateAid „Das stimmt so nicht!“ veröffentlicht. Mithilfe dieses Buches könnt ihr nicht nur den Onkel bei der Familienfeier kontern, sondern auch online Haltung zeigen. Wo ihr schlagfertig sein wollt, aber bisher nicht die richtigen Worte findet, könnt ihr ab jetzt laut werden.

„Das stimmt so nicht!“ gibt euch für alltägliche Situationen die passenden Argumente, mit denen ihr digitaler Gewalt, Falschinformationen oder Stammtischparolen direkt widersprechen könnt. Damit Hasskriminalität, Verschwörungserzählungen oder diskriminierende Sprüche nicht unkommentiert bleiben.

Sichert euch euer Exemplar:
https://www.das-stimmt-so-nicht.de/?utm_campaign=dssn&utm_source=ha&utm_medium=social&utm_content=fb

31/05/2026

Adresse

RückertStr. 16
Würzburg
97072

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