22/01/2025
Die Nachrichten aus Aschaffenburg erschüttern uns zutiefst. Wir trauern um einen zweijährigen Jungen, der durch einen beispiellosen Akt der Gewalt aus dem Leben gerissen wurde. Wir trauern ebenso um einen 41-jährigen Mann, der in einem mutigen und selbstlosen Versuch, das Kind zu schützen, sein Leben verlor. Heute ist ein schwerer Tag – für Aschaffenburg, für Bayern und für ganz Deutschland.
Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten den beiden Verstorbenen, den Verletzten und ihren Familien. Ihr Verlust ist unermesslich, und wir stehen in dieser schweren Zeit fest an ihrer Seite. Gewalt darf in unserer Gesellschaft niemals einen Platz haben.
Wir möchten allen danken, die in dieser tragischen Situation geholfen haben – den Einsatzkräften der Polizei, der Feuerwehr und den Rettungsdiensten. Ihre schnelle und professionelle Arbeit verdient unseren größten Respekt.
Es ist jetzt unsere gemeinsame Pflicht, die Ermittlungen zu den Hintergründen und Motiven den zuständigen Behörden zu überlassen. Spekulationen, Vorverurteilungen oder das Instrumentalisieren des Geschehens helfen nicht – sie vertiefen nur den Schmerz.
An Tagen wie diesen müssen wir zusammenstehen, Mitgefühl zeigen und einander beistehen. Nur gemeinsam können wir die Werte bewahren, die unsere Gesellschaft ausmachen: Menschlichkeit, Solidarität und Respekt.