19/04/2026
𝗥𝗲𝗰𝗵𝗲𝗻𝘇𝗲𝗻𝘁𝗿𝘂𝗺 - 𝗸𝗹𝘂𝗴 𝘂𝗻𝗱 𝘀𝗮𝗰𝗵𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗮𝗯𝘄𝗮̈𝗴𝗲𝗻
𝘌𝘳𝘴𝘵𝘦 𝘈𝘶𝘴𝘸𝘦𝘳𝘵𝘶𝘯𝘨 𝘯𝘢𝘤𝘩 𝘥𝘦𝘯 𝘉𝘶̈𝘳𝘨𝘦𝘳𝘣𝘦𝘵𝘦𝘪𝘭𝘪𝘨𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯
Die Planung um den Bau eines Rechenzentrums auf der Brachfläche neben der Autobahn in Vogelsdorf lässt die Wellen hochschlagen. Dabei sind wir erst am Beginn der ersten, frühen Bürgerbeteiligung, um allen Einwohnern der Gemeinde die Gelegenheit zu geben, Stellung zu nehmen. Denn mit der Billigung des Vorentwurfes Ende Januar durch die Gemeindevertretung ist überhaupt noch nichts entschieden, anders als manch andere behaupten.
Natürlich ist die Errichtung der Gebäude in den geplanten Größenordnungen ein Eingriff in das Ortsbild und das macht es notwendig, dass die Vorteile die ein solches Projekt mit sich bringt - wie zum Beispiel mögliche Investitionen in die Infrastruktur - diese Beeinträchtigung vollends rechtfertigt. Wir als Fraktion nehmen die Sorgen und Bedenken der Bürgerinitiativen ernst.
Zu den Rahmenbedingungen: Wir alle nutzen das Internet, die sozialen Medien, auch unsere Gesundheitsakten, persönliche Daten, der Geldverkehr ... alles – auch unser politischer Diskurs - läuft über das Netz. Zurzeit liegen nahezu all diese Daten auf US-amerikanischen Servern.
Daher arbeiten Deutschland und Europa mit Hochdruck an der Etablierung von Rechnerkapazität. Ausdruck findet dies auch in der Rechenzentrumsstrategie der Bundesregierung, in der auch anfallende Gewerbesteuer für die Kommunen geregelt werden soll.
Von Seiten der Planer ist der Standort perfekt. Energie direkt vor Ort steht planerisch bereits genehmigt, ebenso das für die sanitären Einrichtungen benötigte Wasser. Das Wasser zu Kühlungszwecken wird nur Im Kreislauf verwendet. Der Abstand zum bewohnten Gebiet ist so groß, dass die Geräuschentwicklung, nach dem vorliegenden Lärmschutzgutachten, einem Blätterrauschen gleichkommt und den Krach der Autobahn abschirmt.
𝗦𝗰𝗵𝗼𝗻 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲 𝘄𝗲𝗻𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗙𝗮𝗸𝘁𝗲𝗻 𝘇𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗱𝗮𝘀 𝗳𝗿𝘂̈𝗵𝗲 𝗘𝗶𝗻𝗯𝗲𝘇𝗶𝗲𝗵𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗕𝘂̈𝗿𝗴𝗲𝗿𝗶𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗕𝘂̈𝗿𝗴𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗿 𝗚𝗲𝗺𝗲𝗶𝗻𝗱𝗲 𝗯𝗲𝗶 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝗺 𝗸𝗼𝗺𝗽𝗹𝗲𝘅𝗲𝗻 𝗧𝗵𝗲𝗺𝗮 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴 𝗶𝘀𝘁. 𝗨𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗕𝗶𝘁𝘁𝗲 𝗮𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗮𝗹𝗹𝗲: 𝗕𝗲𝘁𝗲𝗶𝗹𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝘀𝗶𝗰𝗵!
Bevor wir als Fraktion eine finale Entscheidung treffen, werden wir auf Basis aller vorliegenden Fakten und der Ergebnisse der Beteiligungsverfahren eine umfassende Pro-und-Contra-𝗔𝗯𝘄𝗮̈𝗴𝘂𝗻𝗴 vornehmen. Sollten die Bedenken der Bürgerinnen und Bürger sowie die Argumente gegen den Bau des Rechenzentrums dabei schwerer wiegen als die Gründe dafür, werden wir das Projekt ablehnen.
Ihr/Euer
Sandro Schilder
Sie erreichen uns unter: [email protected]