08/09/2026
Stuttgart braucht wieder Sachpolitik mit Vernunft.
Die finanziellen Spielräume der Stadt sind begrenzt. Gerade deshalb muss jede Ausgabe kritisch geprüft werden. Wir können es uns nicht mehr leisten, Geld für Projekte auszugeben, die politisch gut klingen, aber für die Bürger keinen ausreichenden Nutzen bringen.
Für die WerteUnion stehen Freiheit, Verantwortung, Menschenwürde, Familie, Heimat, Sicherheit, Leistung und Zusammenhalt im Mittelpunkt. Zu verantwortungsvoller Politik gehört für uns auch ein respektvoller Umgang mit Steuergeld.
Steuergeld ist kein Geld, das einfach zur Verfügung steht. Es ist das hart erarbeitete Geld der Bürger und Unternehmen. Deshalb muss gelten: Notwendiges zuerst, Wünschenswertes nur dann, wenn es finanzierbar ist.
Stuttgart braucht keine immer neuen Prestigeprojekte, Sonderprogramme und zusätzlichen politischen Wunschlisten, während gleichzeitig bei wichtigen Aufgaben das Geld fehlt. Straßen, Schulen, Sicherheit, Verwaltung, Infrastruktur und die grundlegenden Aufgaben einer funktionierenden Stadt müssen Vorrang haben.
Politik muss wieder lernen, Prioritäten zu setzen. Nicht jedes Projekt, das ideologisch begründet oder politisch gewünscht wird, ist automatisch sinnvoll. Entscheidend müssen Nutzen, Kosten, Wirkung und Finanzierbarkeit sein.
Auch kommunale Sonderwege, die über Vorgaben von Bund, Land oder EU hinausgehen und zusätzliche Kosten verursachen, gehören auf den Prüfstand. Stuttgart darf sich nicht durch selbst gesetzte Ziele und teure Zusatzprogramme finanziell die Handlungsfähigkeit nehmen.
Sachpolitik bedeutet für uns:
Pflichtaufgaben vor Prestigeprojekten.
Vernunft vor Symbolpolitik.
Wirkung vor Ideologie.
Solide Finanzen vor neuen Schulden und Belastungen.
Prioritäten setzen statt immer neue Ausgaben versprechen.
Eine verantwortungsvolle Stadtpolitik muss auch den Mut haben, Nein zu sagen. Nein zu Projekten, die nicht notwendig sind. Nein zu Ausgaben, deren Nutzen in keinem vernünftigen Verhältnis zu den Kosten steht. Und Nein zu politischen Wunschvorstellungen, wenn dafür das Geld fehlt.
Stuttgart braucht eine Politik, die zuhört, rechnet, prüft und abwägt. Eine Politik, die mit dem vorhandenen Geld verantwortungsvoll wirtschaftet und die langfristige Handlungsfähigkeit der Stadt im Blick behält.
Heute vernünftig wirtschaften, damit Stuttgart morgen noch handeln kann.
Für unsere Heimat. Für Stuttgart.