25/05/2026
Am Montag, den 18. Mai, fand eine Funkübung im Schutzbereich der Freiwillige Feuerwehr Uttigkofen-Haidenburg statt. Pünktlich um 19 Uhr alarmierten Übungsleiter Fabian Tischler und der Erste Kommandant Raphael Engelbrecht die Feuerwehren Pörndorf, Kriestorf und Walchsing und schickten diese zu den Szenarien.
Vor Ort wurde jedoch nicht wie gewohnt die Lage erkundet, besondere Gefahren festgestellt oder die Löschwasserversorgung am Objekt überprüft. Stattdessen mussten die Einsatzkräfte speziellere Aufgaben lösen.
Dazu gehörte unter anderem eine unklare Meldung auf einer Baustelle, die sich schließlich als Reanimationssituation herausstellte. .
In einem nächsten Übungsszenario wurde zunächst ein Mülleimerbrand gemeldet, der sich jedoch als Fehlmeldung herausstellte. Stattdessen entwickelte sich daraus ein Gefahrguteinsatz. Auch hier mussten die eingesetzten Feuerwehrkräfte schnell umdenken und sich mit dem Gefahrstoff, den notwendigen Absperrmaßnahmen, der Menschenrettung sowie möglichen Dekontaminationsmaßnahmen auseinandersetzen. .
Zu guter Letzt erkundete eine Feuerwehr – wie bei Funkübungen üblich – ein landwirtschaftliches Anwesen und stellte dabei eine erhebliche Brandlast fest. Die Lage entwickelte sich jedoch dynamisch, sodass die Einsatzkräfte innerhalb weniger Minuten abrücken mussten. Am Ortseingang von Uttigkofen galt es anschließend, einen Hubschrauberlandeplatz auszuleuchten und die weiteren Maßnahmen bis zur Landung des Rettungshubschraubers vorzubereiten und abzusichern.
Nachdem die jeweiligen Feuerwehren ihre dynamischen Szenarien abgearbeitet hatten, trafen sich alle Beteiligten am Feuerwehrgerätehaus Uttikofen zu einer gemeinsamen Nachbesprechung.
Kreisbrandmeister Schilcher zeigte sich von der Funkübung begeistert, da diese bewusst vom gewohnten Standard abwich und alle Beteiligten forderte.
Die FFW Uttigkofen-Haidenburg bedankt sich bei allen Teilnehmenden der Funkübung, bei den Objektbesitzern und bei der BRK Bereitschaft Aidenbach für die gute Zusammenarbeit.