05/04/2026
Am Karfreitag wurden unsere Helfer vor Ort zu einem schweren Verkehrsunfall auf die L1111 zwischen Heilbronn und Donnbronn alarmiert.
10 Minuten vor dem Rettungswagen traf der Helfer vor Ort an der Unfallstelle ein und konnte bis zu dessen eintreffen erste wichtige Maßnahmen durchführen. Diagnostik, Wärmeerhalt, Lagerung und Schockvorbeugung. Nach Eintreffen des Rettungswagens konnte zügig gemeinsam die notwendige Immobilisation in einer Vakuummatratze erfolgen und ein venöser Zugang mit Infusion etabliert werden. Der Patient war aus noch zu klärender Ursache ungebremst von der Fahrbahn abgekommen und ist gestürzt. Der Patient begann zu zentralisieren (Schock) und klagte über Schmerzen in Brust und Rücken. Wir wünschen dem Patienten an der Stelle schnelle und gute Genesung.
Wir möchten aber auf etwas aufmerksam machen.
Nach den Plänen des Innenministeriums werden wir zu solchen Notfällen künftig nicht mehr alarmiert. Das kann im schlimmsten Fall zu schwerwiegenderen oder tödlichen Folgen führen. 10 Minuten können den Unterscheid machen. Wir hoffen auf ein Umdenken des IM. Die Gespräche dazu sollen erneut aufgenommen werden. In einer derzeit laufenden Petition auf change.org mit bereits über 40.000 Unterstützern können sie sich über die Details informieren. Auch der SWR hat am Donnerstag in SWR aktuell darüber berichtet. Link zur Petition in der BIO https://c.org/B7zdvR7FKb