Freie Wähler und Familie

Freie Wähler und Familie Freie Wähler/IKS im Kreistag Unna

28/12/2024

+++Die Politik im Kreis ist auch mitverantwortlich für die finanziellen Missstände in den Kommunen+++

Daher habe ich als Kreistagsmitglied im Interesse von Selm den geplanten Kreishaushalt abgelehnt.

Anbei meine Haushaltsrede vom 10.12.2024:

Sehr geehrter Landrat, sehr geehrte Mitarbeiter der Verwaltung, sehr geehrte Kolleginnen, Kollegen und liebe Gäste,
um mit dem Positiven zu beginnen, wir von der Freien Wählergemeinschaft sehen sehr wohl die Sparbemühungen und ein gewisses Umdenken in Teilbereichen. Aber ob das reicht, den Zeichen der Zeit zu begegnen, wohl kaum!
In bestimmten Bereichen, wie bei dem geplanten Vorhaben der Weiterentwicklung der VBU fehlt jedoch insbesondere jegliches Maß.

Wir lehnen den geplanten Doppehaushalt ab, hier nur die für uns wichtigsten Gründe. Ein Doppelhaushalt, der in die Legislaturperiode des 2025 neu gestalteten Kreistage hinein dirigiert ist zum einen undemokratisch. Es obliegt dem aktuellen Kreistag, über den Haushalt zu beschließen. Zudem lehnen wir dies auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht ab. Es gibt für das Jahr 2026 zu viele UNBEKANNTE, um hier seriös planen zu können. Auch polittaktisch ist es mehr als unklug, um hier einer Partei, die nächstes Jahr mit Sicherheit in den Kreistag einziehen wird, das berechtigte Argument von fehlendem Demokratieverständnis und Übergriffigkeit zu liefern.

Zudem hätten wir gerne mehr Informationen zu den FREIWILLIGEN LEISTUNGEN des Kreises gehabt, um überprüfen zu können, ob wir sie uns noch leisten können, bzw. ob sie überhaupt noch sinnvoll sind. Wir müssen den Kreis auf seine Kernkompetenzen beschränken. Das Leben unserer Bürger findet schwerpunktmäßig in den Kommunen statt. Denen müssen wir Luft zum Gestalten lassen und nicht mit einer immer höheren Kreisumlage in die Haushaltssicherung treiben.

Denn dann stehen die Kommunen gegenüber ihrem Bürger mehr als unglücklich da, weil immer mehr freiwillige Leistunge4n, direkt vor Ort, z.B. Musikschule, Unterstützung Sportvereine, gestrichen werden müssen, wogegen der Kreis sich hier mit wahrscheinlich vielem, was den Bürgern vor Ort nicht so viel bringt, versucht zu schmücken.

Kommunale Projekte auch nicht unter vielleicht sinnvollen Projekten des Kreises leiden. Eine von uns geforderte Überprüfung könnte ergeben, dass eventuell in der Vergangenheit teuren Projekten zugestimmt wurde, die wir uns aktuell überhaupt nicht mehr leisten können, die wir so in der heutigen Zeit nicht mehr verabschieden würden.

Auf unsere Anfrage zu diesen freiwilligen Ausgaben, wurde uns mitgeteilt, dass diese Anfrage nicht dezidiert genug sei und deren Beantwortung zu viel Zeit in Anspruch nähme. Na ja, Bemühungen zu Gunsten der Bürger in den Kommunen zu sparen bedürfen nun mal etwas Zeit und vor allem den notwendigen Willen.
Wir setzen darauf, dass alle im Kreistag in erster Linie die Bedürfnisse der Bürger in Ihren Kommunen vertreten und ebenfalls daran interessiert sind, wie man diese von Seiten des Kreises entlasten kann. Wir hoffen daher darauf, dass diese wichtige Anfrage im Rahmen eines Kreistagsbeschluss dann endlich seriös beantwortet wird.

Zuletzt wünsche ich Ihnen allen eine besinnliche Weihnachtszeit, einen guten Rutsch und ein besseres, vor allem gesundes 2025.

28/12/2024

+++Da alle Kommunen im Kreis Unna auch unter der erneut erhöhten Kreisumlage leiden, hatten wir die Anfrage gestellt, welche "freiwilligen Leistungen" der Kreis Unna noch finanziert. Freiwillige Leistungen (Musikschule, Vereine, Bibliothek usw.)können im Vergleich dazu in den Kommunen kaum noch finanziert werden.+++

Anfrage zu den freiwilligen Leistungen des Kreises Unna

Sehr geehrter Herr Landrat Löhr,

für die bevorstehenden Haushaltsberatungen hätten wir gerne eine Aufstellung aller freiwilligen Leistungen, also jene Angelegenheiten, bei der nur der Kreis entscheidet, ob er tätig werden möchte oder nicht, bzw. die keine Pflichtleistungen oder Pflichtaufgaben sind.

Insbesondere interessieren uns freiwillige Leistungen durch finanzielle Förderung, durch Übernahme von Aufgaben, durch materielle Unterstützung im kulturellen, gesellschaftlichen, sozialen und gesundheitlichen Bereich und die dadurch für den Kreis 2024 entstandenen finanziellen Aufwendungen und die geplanten Aufwendungen hierfür im Haushalt 2025/2026.

Thomas Cieszynski (Sprecher der FWG/IKS Gruppe im Kreistag Unna)

Die Antwort hatte als Kernaussage, dass die Beantwortung zu komplex sei und man daher für diese Beantwortung einen Kreistagsbeschluss bräuchte. Dies wird wahrscheinlich wie gewohnt von CDU und SPD geblockt.

Mitteilung!!Mit heutiger Wirkung wurde ein, mit großer Mehrheit unserer Mitglieder, gefasster Entschluss umgesetzt.Ab so...
21/08/2024

Mitteilung!!

Mit heutiger Wirkung wurde ein, mit großer Mehrheit unserer Mitglieder, gefasster Entschluss umgesetzt.

Ab sofort agieren wir bis auf Weiteres nur noch kommunalpolitisch unter dem Namen

IKS, Interessengemeinschaft
Kommunalpolitik Selm.

Wir sind mit über 90% der Mitglieder des Kreisverbandes Unna aus der Familien-Partei-Deutschlands ausgetreten.

Die Vorfälle um den Europaabgeordneten der Partei wurden bereits ausführlich thematisiert, so wie unsere Einstellung dazu.
Dies war und ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs.

Mit wachsendem Erstaunen mussten wir feststellen, dass die Anliegen und Sorgen der Mitglieder keinerlei Wertschätzung erfahren. Darüber hinaus hegen wir ernsthafte Zweifel an der Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit in Auslegung des Parteiprogramms, innerdemokratischen Verhaltens und im Verständnis von Moral und Ethik.

Diese Einstellung wird auch Kreisübergreifend geteilt, so dass weitere Mitglieder aus anderen Kreis- und Landesverbänden ihren Austritt erklärten.

Sharon Wisse
stellv. Vorsitzende Ortsverband Selm

https://m.bild.de/politik/ausland/politik-inland/familien-filz-bei-familienpartei-eu-parlamentssitz-an-sohn-verliehen-86950374.bildMobile.html?wtmc=whtspp-shr&fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTEAAR0DUx5ksi72bqo6JMORENFYaEygoTcpaxKVHNIsW5N8MDwDqIYvzROQ72Q_aem__6C9yLG-Z25OosVpC9HrCw

Um mehr Zeit für Wahlkampf zu haben, schickt der EU-Abgeordnete Helmut Geuking (60) seinen Sohn nach Brüssel. Üppige Leistungen bekommen beide.

17/08/2024
22/07/2024

+++Sitzung des Kreistages vom 04.06.2024+++

Tagesordnung:

Öffentlicher Teil

Punkt 1
Bestellung einer Schriftführerin

Punkt 2
Fragestunde für Einwohner*innen

Punkt 3
064/24
Ersatzwahlen zur Besetzung von Ausschüssen und sonstigen Gremien des Kreistages

Punkt 4
072/24
Vorschlagsliste zur Berufung von ehrenamtlichen Richter*innen beim Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen für die Amtszeit vom 01.01.2025 bis 31.12.2029

Punkt 5
073/24
Vorschlagsliste zur Berufung von ehrenamtlichen Richter*innen beim Sozialgericht Dortmund für die Amtszeit vom 01.01.2025 bis zum 31.12.2029
Punkt 6

050/24
Änderung der Hauptsatzung des Kreises Unna; Regelung zu Vergaben

Punkt 7
051/24
Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) Smart Region Kreis Unna

Punkt 8
076/24
Jahresbericht Kennzahlen 2023

Punkt 9
075/24
Entwurf des Jahresabschlusses 2023

Punkt 10
057/24
Beschaffung von sechs Krankentransportwagen - Ausschreibung

Punkt 11
060/24
Beschaffung von zwei Rettungstransportwagen - Ausschreibung

Punkt 12
065/24
Weiterführung des DeutschlandTickets Schule im Schuljahr 2024/2025 an Schulen in Trägerschaft des Kreises Unna

Punkt 13
043/24
Satzung über die Teilnahme von Kindern und die Erhebung von Elternbeiträgen für die Inanspruchnahme der Offenen Ganztagsschule an den Förderschulen im Primarbereich des Kreises Unna (Neufassung mit Wirkung vom 01.08.2024)

Punkt 14
054/24
Übernahme der Beratung zum pathologischen Glückspiel in den Sozialpsychiatrischen Dienst

Punkt 15
056/24
Verabschiedung Geschäftsordnung der Kommunalen Gesundheitskonferenz des Kreises Unna

Punkt 16
049/24
Öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die Wahrnehmung der Aufgaben des Gutachterausschusses

Punkt 17
045/24
Neuaufstellung des Nahverkehrsplans des Kreises Unna; Einleitung des Verfahrens zur Beteiligung der Träger öffentlicher Belange

Punkt 18
044/24
Direktvergabe von Personenverkehrsdiensten im südlichen Kreisgebiet an die Verkehrsgesellschaft Kreis Unna mbH (VKU) - Grundsatzbeschluss

Punkt 19
052/24
Umsetzung von Mobilstationen im Kreis Unna

Punkt 20
053/24
Mietradsystem der Radstationen im Kreis Unna

Punkt 21
068/24
Integriertes Klimaschutzkonzept, hier: Ersatz der Maßnahmen EE6 und WI4

Punkt 22
033/24
Aufbau eines "Klimaportals" als Teil des Internetauftritts des Kreises Unna

Punkt 23
080/24
Neuaufstellung des ÖPNV-Bedarfsplans NRW - Stellungnahme des Kreises Unna

Punkt 24
Mitteilungen der Verwaltung und Anfragen
Nichtöffentlicher Teil

Punkt 25
Mitteilungen der Verwaltung und Anfragen

Punkt 26
069/24
Vergabeentscheidung "Offene Ganztagsschule an der Sonnenschule Kamen"

Näheres zu den Inhalten und Entscheidungen findet Ihr unter:

https://sessionnet.kreis-unna.de

20/12/2023

++Unsere Haushaltsrede im Kreistag++

Haushaltrede Kreishaushalt 2024

Sehr geehrter Herr Landrat Löhr,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

In diesem Jahr verzichten wir darauf, noch einmal zu wiederholen, was unsere Vorredner in Bezug auf schwierige Zeiten, Krieg, Inflation und allgemein gestiegene Ausgaben bereits in epischer Breite Kund getan haben. Die Rahmenbedingungen für diesen Haushalt sollten allen klar sein und deshalb fassen wir uns, auch weil wir als kleinste Gruppe im Kreistag traditionell immer die letzte Haushaltsrede halten, kurz.
Ich komme gerade, wie sicherlich viele von Ihnen, aus den Haushaltsberatungen meiner Gemeinde. Es waren keine einfachen Beratungen. Für 2024 lässt sich kein positiver, nicht einmal ein ausgeglichener Haushalt darstellen. Im Gegenteil, es ist das größte Defizit meiner Gemeinde in meiner politischen Laufbahn. Das hat mich erschreckt. Nach den Jahren im Stärkungspakt, der erfolgreichen Konsolidierung unseres Haushaltes und der sorgsame Umgang mit unseren Mitteln versetzten uns in die Lage Schulden vorzeitig abzubauen, Rücklagen zu bilden und sinnvolle Investitionen zu tätigen. Mit anderen Worten, wir haben gut in unseren Verhältnissen gewirtschaftet und trotz einer stabilen Einnahmesituation reicht es nicht mehr für einen ausgeglichenen Haushalt. Ich denke, diese Situation ist mehr oder weniger so auf die meisten Städte und Gemeinden des Kreises übertragbar.
In meiner Haushaltsrede im Gemeinderat führte ich aus, wie natürlich hier bereits durch einige meiner Vorredner bereits erwähnt und wie auch ich schon in den vergangenen Jahren gebetsmühlen-artig wiederholt habe: Das Konnexitätsprinzip wird nicht mehr gelebt. Man kann sich nicht mehr darauf verlassen, dass derjenige der bestellt, auch bezahlt. Aus diesem Grund haben wir mittlerweile in den meisten Kommunen finanzielle Schwierigkeiten, so wie wir im Kreis mit seinen angehörigen Städten und Gemeinden - am Ende der Nahrungskette wird es ungemütlich.
Einer der größten Kostentreiber ist wie in jedem Jahr der Landschaftsverband Westfalen Lippe. Auch im nächsten Jahr plant er, eine Erhöhung der Verbandsumlage auf dann 141,4 Mio. €. Für 2023 hatte der Kreis noch 129,55 Mio. € aufbringen müssen. Für den LWL ist die Situation einfach, sie fordern mehr und die Kommunen müssen zusehen, wie sie damit zurechtkommen.
Das Konnexitätsprinzip wird nicht mehr gelebt. Doch meine Damen und Herren müssen wir uns hier im Kreistag da nicht auch an die eigene Nase packen? Wie verhalten wir uns denn? Wir beschließen hier Dinge die in der Regel Kosten verursachen. Natürlich ist der Kreis verpflichtet Aufgaben zu erfüllen, dies zu ermöglichen oder bestehende Aufgabenerfüllungen zu verbessern oder anzupassen ist richtig und mit dem richtigen Augenmaß auch notwendig.
Darüber hinaus beschließen wir hier aber auch viele Dinge, die keine Pflichtaufgaben des Kreises betreffen, sondern freiwillige Leistungen darstellen. Auch unter den Anträgen zu diesem Haushalt sind zahlreiche freiwillige Leistungen. Natürlich sind diese Sachen sicherlich wünschenswert oder sogar notwendig. So sehen das sicherlich auch die Gremien des LWL wenn sie Dinge beschließen die nicht zwingend zu den Kernaufgaben gehören und die zu einer höheren Zahllast führen – über die wir uns in jedem Jahr beschweren. So wie die angeschlossenen Städte und Gemeinden in jedem Jahr in der Benehmensherstellung den Kreis dazu auffordern sich mehr auf die Kernaufgaben zu fokussieren bleibt diese Forderung im Grunde genauso ungehört wie unsere Eingaben an den LWL. Auch Hinweise zum Konnexitätsprinzip an die Adresse des Bundes und des Landes verhallen im Nirvana. Warum auch, denn dass, was wir hier beschließen müssen die angeschlossenen Städte und Gemeinden mitfinanzieren, ob sie nun wollen oder nicht. Und es scheint auch egal zu sein, denn wenn die finanziellen Schwierigkeiten der Kreiskommunen durch z.B. die Auswirkungen der multiplen Krisen dazu führen in die Haushaltssicherung zu fallen, dann müssen eben dort als erstes die wenigen freiwillige Leistungen, die die letzten Krisen überlebt haben, sterben.
Ich weiß nicht wie es ihnen dabei geht, ich fühle mich dabei richtig schlecht und hätte mir gewünscht, dass zumindest mal ein kritischer Blick auf die freiwilligen Leistungen des Kreises geworfen worden wäre, ob hier nicht Einsparpotenzial vorhanden gewesen wäre. Die unmittelbare Gestaltung des Lebensraums der Bürger und Bürgerinnen des Kreises ist nun einmal Sache der Städte und Gemeinden und nur mittelbar die des Kreises, wir müssen ihnen durch moderate Entscheidungen auch die Luft lassen dies zu tun.
Dieselbe Problematik betrifft auch die differenzierte Kreisumlage. Eine Steigerung der Gesamtkosten um 18% für das nächste Jahr ist schon eine Hausnummer und auch hier kam keine einzige freiwillige Leistung auf den Prüfstand. Kein Wunder, denn sie meine Damen und Herren haben es hier im Kreistag abgelehnt, die Ergebnisse aus der Organisationsuntersuchung des Fachbereichs Familie und Jugend, Veränderungspotentiale unter Berücksichtigung von Aufwendungen und Erträgen und einer Chancen-Risiken-Analyse prüfen zu lassen. Auch nur über Entlastungspotentiale zu Gunsten der umlagepflichtigen Kommunen zu sprechen wurde nicht befürwortet. Das hierfür das Benehmen der betroffenen Kommunen verweigert wurde, kann ich nur unterstützen.
Immerhin konnte der Kreisdirektor Jahnke bei der Einbringung des Kreishaushaltes 2024 stolz verkünden, ca. 5 Mio € in diesem Haushalt einsparen zu wollen was wir sehr begrüßen. Immerhin, denn die Kämmerer der angeschlossenen Städte und Gemeinden hatten sich 6,7 Mio gewünscht, was gerade mal 1% des Gesamthaushaltes bedeutet hätte.
Positiv finden wir 13,5 Mio. € aus der Ausgleichsrücklage zu nehmen, um die Kreiskommunen zu entlasten. Wie bereits eingangs erwähnt, kann es trotz allen Negativen immer noch schlimmer werden, so dass ein moderater Umgang mit Reserven im Hinblick auf zukünftige Jahre aus unserer Sicht angeraten ist.
In Summe steigt die allgemeine Kreisumlage auf 40,14% und damit auf einen sehr hohen Stand. Zusammenfassend stimmen wir dem eingebrachten Kreishaushalt 2024 und allen darüber hinaus gehenden Anträgen zum Haushalt, bei denen es sich um freiwillige Leistungen für den Kreis handelt, nicht zu.
Den letzten Stellenplan für das Jahr 2023 haben wir seinerzeit zugestimmt, weil hier detailliert erläutert und erklärt wurde wofür die Stellen benötigt wurden. Dies ist auch so in diesem Jahr so, vielen Dank dafür. Dennoch haben wir mit dem Stellenplan unsere Bauchschmerzen. Wenn man die Stellenentwicklung in dieser Legislaturperiode betrachtet, so fällt auf, dass seit 2020 inklusive der für 2024 geplanten Veränderungen knapp 90 kreisumlagenfinanzierte neue Stellen geschaffen wurden bzw. werden. Sicherlich sind die Aufgaben die der Kreis zu bewältigen hat größer geworden, doch rechtfertig dies eine Steigerung von insgesamt 10% neuen kreisumlagenfinanzierten Stellen? Zumal dazu auch noch ein Zuwachs von 75 drittfinanzierten Stellen im selben Zeitraum gab. Aus unserer Sicht wird es höchste Zeit extern begutachten zu lassen, wie effizient das Personal eingesetzt wird und wo Einsparpotenzial besteht.
Dem vorgelegten Stellenplan können wir nicht zustimmen, dem Vorschlag des Personalrates zur Schaffung einer Stelle zur Personalgewinnung stimmen wir zu.
Zum Schluss möchte ich mich im Namen der Gruppe FW/Familie bei allen Beschäftigten der Kreisverwaltung, der angeschlossenen Einrichtungen und Beteiligungen sowie der Kreispolizeibehörde für ihren persönlichen Arbeitseinsatz recht herzlich, auch für die Unterstützung unserer politischen Arbeit, bedanken.
In diesem Sinne wünschen wir, die Gruppe FW/Familie, Ihnen allen ein frohes Fest und ein gutes neues Jahr 2023.

15/12/2023

Kreistagssitzung am 12.12.2023

Die Gruppe FW/Familie im Kreistag des Kreises Unna hat allen Beschlussvorlagen zugestimmt, Abweichungen und Ergänzungen gab es bei folgenden Tagesordnungspunkten:

Top 3
"3. Änderung der Zuständigkeitsordnung für die Arbeit der Ausschüsse und der sonstigen Gremien des Kreistages" - Hier ging es um die Frage, ob der Ausschuss „Ausschuss für Feuerwehr, Sicherheit, Ordnung und Straßenverkehr“ der richtige Platz ist um Entscheidungen zum Thema „Migration“ zu beraten. Dieses Thema ist durch eine verwaltungsseitige Umstrukturierung diesem Ausschuss zugeschlagen worden. Da die Verwaltungsstruktur sich in den Ausschüssen wiederspiegeln muss, haben wir diesem Antrag zugestimmt.

Top 6/6.1
„Maßnahmenplanung Inklusion“ Diese Maßnahmen sind notwendig, auch der darüber hinaus gehende Antrag der CDU enthält sinnvolle Ergänzungen und Erweiterungen, deshalb haben wir zugestimmt.

Top 8
„Projektförderung VIRTEUM gGmbH“ da es sich um eine freiwillige Leistung handelt, die vermutlich sehr wenige Bürger erreicht haben wir sie abgelehnt.

Top 9
„Einrichtung eines Verfahrenslotsen gemäß § 10b SGB VIII; hier: Erste Änderung des Kinder- und Jugendförderplans 2021-2025“ Teil 1 dieses Antrages, die Einrichtung ist eine Pflichtaufgabe für den Kreis, somit haben wir zugestimmt.
In Teil 2 dieses Antrages war vorgeschlagen, eine halbe Stelle, die im Jugendbereich Bönen nicht benötigt wird, dafür zu verwenden. Dem haben wir zugestimmt, die Mehrheit hat es jedoch abgelehnt, so dass eine weitere Stelle geschaffen werden muss. Diese haben wir, mit dem Stellenplan (siehe Top 11.2) abgelehnt.

Top 11.2
„Stellenplan 2024“ den Stellenplan haben wir abgelehnt (siehe Haushaltsrede 2024).

Top 11.3
„Beschluss der Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2024; Änderungen des Entwurfes und Beschlussfassung über die Einwendungen der Städte und Gemeinden“ haben wir abgelehnt (siehe Haushaltsrede 2024).

Top 19
„Anpassung der Satzung des Kreises Unna zur Erhebung von Elternbeiträgen für den Besuch von Tageseinrichtungen für Kinder sowie für die Inanspruchnahme von Kindertagespflege und Änderung der Anlage 1 (Elternbeitragstabelle) zur Satzung“ steigende Elternbeiträge lehnen wir ab, deshalb haben wir dem Antrag nicht zugestimmt. Dies sah auch die Mehrheit des Kreistages genauso.

Top 22
„Erhöhung der Investitionssumme für die energetische Sanierung und den Anbau der Karl-Brauckmann-Schule in Holzwickede“ dem Antrag haben wir zugestimmt, die Kostensteigerungen sind zwar enorm (von ca. 10 Mio. € auf ca. 25 Mio. €), die Maßnahmen leider unumgänglich um die Förderbedingungen weiterhin zu erfüllen.

Eure Gruppe im Kreistag
Freie Wähler und FAMILIE

25/09/2023

Kreistagssitzung am 18.09.2023
Die Gruppe FW/Familie im Kreistag des Kreises Unna hat allen Beschlussvorlagen zugestimmt, Abweichungen und Ergänzungen gab es beifolgenden Tagesordnungspunkten:
Top 4 / 4.1
"Einrichtung einer Kommission zur Begleitung des Neubaus des Tierheims" - diesem Antrag stimmten wir zu. Für dieses Gremium werden wir Thomas Cieszynski als ordentliches Mitglied und Ralf Piekenbrock als seinen Stellvertreter melden.
Top 7 / 7.1
Dem Antrag der Fraktionen GFL+WfU bezüglich "Auftakttreffen und weitere Maßnahmen zu einer wirkungsvollen "Interkommunalen Zusammenarbeit" (IKZ) in der kommunalen Familie des Kreises Unna" lag keine Beschlussempfehlung vor, dem stimmten wir zu – in unserem Redebeitrag betonten wir noch einmal die Wichtigkeit von interkommunaler Zusammenarbeit, einem "Steckenpferd" der freien Wählergemeinschaften im Kreis Unna und betonten, dass wir, trotz einiger guter und erfolgreicher Zusammenarbeitsprojekte auf kommunaler Ebene, diesen Antrag, als eine "Auffrischung für den Prozess der Zusammenarbeit insgesamt sehen und damit die Hoffnung verknüpfen, dass dadurch neue Projekte auf den Weg gebracht werden. Dem Antrag wurde mehrheitlich zugestimmt.
Top 15 / 15.1
Hier ging es um den „Stärkungspakt NRW - Mittelverwendung“. In einen Antrag der Grünen im Kreistag der inhaltlich forderte, sieben Werktage vor Ablauf der Antragstellungsmöglichkeit für das Förderprogramm noch einmal nach einem geeigneten Projekt zu suchen, da sonst noch knapp 500.00 EURO nicht abgerufene Fördergelder verfallen würden.
Der Sozialdezernent erläuterte, dass ein Jahr wurde versucht, mit den Spitzen der Wohlfahrtsverbände im Kreis Unna Projekte zu finden, die in die Förderkulisse passen, dies gelang nur teilweise. Es konnten nur ca. 123000€ ausgeben werden. Insgesamt gab es 9 Treffen um Projekte zu finden. Die Problematik sind die engen Förderrichtlinien, in die kaum ein Projekt auf Kreisebene passt.
Es entwickelte sich eine heftige (z.T. emotionale mit z.B. Vorwürfen gegen die Verwaltung absichtlich nichts gegen Armut im Kreis zu tun) Diskussion ob es Sinn macht, 7 Werktage vor dem Ende der Antragsstellungsmöglichkeit einen solchen Antrag auf den Weg zu bringen, nachdem ein Jahr lang trotz intensivster Bemühungen kein Projekt gefunden werden konnte.
In unserem Redebeitrag betonten wir noch einmal, dass es ein wichtiges Ziel ist, die Armut im Kreis zu bekämpfen und das eine emotionale Diskussion in diesem Fall nicht zielführend ist. Sachlich gesehen sind die Förderrichtlinien eben zu eng, als dass es ein Projekt auf Kreisebene diese noch erfüllen kann.

Aus unserer Sicht zielte der Antrag nur darauf, den Landrat und die Verwaltung "vorzuführen". Er hatte inhaltlich keine Substanz, zumal er 8 Werktage vor Ablauf der Förderung gestellt wurde, seit Mai diese Tatsachen aber schon bekannt sind er nicht einen konkreten Vorschlag für ein mögliches Projekt enhielt, stimmten wir dagegen, trotzdem wurde der Antrag mit einer Stimme Mehrheit angenommen.

Eure Gruppe im Kreistag
Freie Wähler und FAMILIE

Adresse

Friedrich-Ebert-Str. 17
Unna
59425

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