Wir für Unna

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🐝 175 Jahre Imkerverein Unna – was für ein Jubiläum!Zu diesem besonderen Anlass durfte unser WfU-Mitglied Horst Tuschins...
12/09/2026

🐝 175 Jahre Imkerverein Unna – was für ein Jubiläum!

Zu diesem besonderen Anlass durfte unser WfU-Mitglied Horst Tuschinski, selbst begeisterter Imker, dem Vorsitzenden des Imkervereins Unna, Herrn Lukaczyk, ein kleines Präsent im Namen unserer WfU-Fraktion und des Vereins WfU überreichen.

175 Jahre Vereinsgeschichte stehen für viel Engagement, Tradition und vor allem für die Leidenschaft rund um Bienen, Natur und Umwelt. 🍯🌼

Wir gratulieren dem Imkerverein Unna ganz herzlich zu diesem stolzen Jubiläum und wünschen für die kommenden Jahre weiterhin viel Freude, Erfolg und viele fleißige Bienen! 😊🐝

Haushaltssperre in Unna: Jetzt braucht es klare Prioritäten und einen langfristigen KursDie Haushaltssperre der Stadt Un...
11/09/2026

Haushaltssperre in Unna: Jetzt braucht es klare Prioritäten und einen langfristigen Kurs

Die Haushaltssperre der Stadt Unna macht deutlich, was wir als Wir für Unna seit längerer Zeit anmahnen: Die finanziellen Spielräume unserer Stadt werden immer enger. Genau deshalb haben wir in den vergangenen Haushaltsberatungen wiederholt gefordert, Ausgaben und Investitionen konsequenter zu priorisieren.

Bereits in unserer Haushaltsrede haben wir auf das erhebliche Defizit, die steigende Verschuldung und den fortschreitenden Verbrauch des städtischen Eigenkapitals hingewiesen. Für uns war deshalb klar: Ein „Weiter so“ kann es nicht geben.

Dass wir diese Entwicklung nicht nur kurzfristig kritisiert haben, zeigt auch unser Abstimmungsverhalten: Es ist inzwischen der dritte Haushalt in Folge, dem wir aus genau diesen Gründen nicht zugestimmt haben. Wir haben die Risiken immer wieder benannt und darauf hingewiesen, dass strukturelle Defizite nicht durch Hoffnung auf bessere Einnahmen oder einzelne Entlastungen verschwinden.

Auch die Entwicklung der Kreisumlage war für uns kein völlig überraschendes Ereignis. Steigende Belastungen auf Kreisebene mussten als reales Risiko in die Finanzplanung einbezogen werden. Dass sich die Lage nun erneut zuspitzt, bestätigt aus unserer Sicht, dass Haushaltsentscheidungen in den vergangenen Jahren vielfach mit erkennbaren Risiken getroffen wurden.

Trotzdem wurden politische Beschlüsse gefasst, die den Haushalt dauerhaft zusätzlich belasten. Ein Beispiel ist die vollständige Abschaffung der Kita-Gebühren durch CDU und SPD. Unser Vorschlag war stattdessen eine Überarbeitung der Gebührenordnung mit einer sozial gerechteren Staffelung. Damit wären Familien gezielter entlastet worden, ohne zugleich dauerhaft vollständig auf wichtige Einnahmen zu verzichten.

Auch diese Frage haben wir in unserer Haushaltsrede ausdrücklich angesprochen: Können wir uns bestimmte Leistungen auf Dauer tatsächlich leisten, oder treffen wir heute Entscheidungen, die wenige Jahre später unter noch größerem finanziellen Druck wieder korrigiert werden müssen?

Unsere Kritik richtete sich deshalb nie gegen notwendige Investitionen. Im Gegenteil. Unsere Position war und ist, dass vorhandene Mittel dort eingesetzt werden müssen, wo sie für die Zukunft unserer Stadt den größten und dauerhaftesten Nutzen haben.

Für uns bedeutet das vor allem: Erhalt und Ertüchtigung der kommunalen Infrastruktur, insbesondere unserer Schulen und Sportstätten, müssen Vorrang haben. Genau das haben wir bereits in unserer Haushaltsrede deutlich formuliert.

Deshalb haben wir auch die ursprünglichen Planungen für einen groß angelegten Sport- und Freizeitpark in Unna-Massen kritisch gesehen und beantragt, diese Planungen nicht in der vorgesehenen Form weiterzuverfolgen. Nicht, weil wir gegen Sport- und Freizeitangebote sind, sondern weil wir angesichts der finanziellen Lage andere Prioritäten für notwendig halten.

Jetzt reduziert die Verwaltung selbst die bisherigen Planungen deutlich. Gleichzeitig werden Fragen aufgeworfen, die wir seit Langem stellen: Wie hoch ist die tatsächliche Nutzung? Welche Folgekosten entstehen? Welche Angebote brauchen wir wirklich? Und welche Investitionen haben für die gesamte Stadt Vorrang?

Für uns gehört dazu insbesondere die Frage eines Lehrschwimmbeckens beziehungsweise Hallenbades. Auch hier haben wir frühzeitig dafür plädiert, die planerischen und finanziellen Ressourcen stärker auf diese Aufgabe zu konzentrieren. Bereits in unserer Haushaltsrede haben wir darauf hingewiesen, dass allein dieses Projekt eine Konzentration auf das Wesentliche erforderlich macht.

Unser Fraktionsvorsitzender Sven Arnt sagt dazu:

„Es reicht nicht, Haushalten über Jahre mit Bauchschmerzen zuzustimmen und darauf zu hoffen, dass sich die strukturellen Probleme irgendwann von selbst auflösen. Unsere Haushaltsablehnungen, Anträge und Vorschläge waren keine kurzfristige Oppositionshaltung, sondern Ausdruck einer klaren Einschätzung der finanziellen Entwicklung. Viele der Risiken waren absehbar.“

Gerade deshalb geht es uns heute aber nicht darum, rückblickend Recht zu behalten. Entscheidend ist, dass jetzt die richtigen Konsequenzen gezogen werden.

Wir brauchen gemeinsam mit Verwaltung und Politik ein langfristiges Investitions- und Konsolidierungskonzept, das nicht nur bis zum nächsten Haushalt oder bis zur nächsten Wahlperiode reicht. Ein solches Konzept haben wir bereits in unserer Haushaltsrede ausdrücklich gefordert.

Dabei müssen aus unserer Sicht klare Prioritäten gelten: die Sanierung und Ertüchtigung unserer Schulen, der Erhalt bestehender kommunaler Infrastruktur, die Sicherung wichtiger Sportstätten sowie eine dauerhaft tragfähige Lösung für die Schwimminfrastruktur.

Sven Arnt abschließend:

„Die Haushaltssperre darf nicht nur dazu führen, dass kurzfristig Ausgaben gestoppt werden. Wir müssen jetzt gemeinsam ehrlich festlegen, was für Unna wirklich notwendig und langfristig finanzierbar ist. Unsere bisherigen Anträge und Haushaltsentscheidungen waren von genau dieser Weitsicht geprägt. Gleichzeitig sind wir ausdrücklich bereit, mit allen demokratischen Fraktionen und der Verwaltung an einer tragfähigen Strategie zu arbeiten. Die Probleme sind zu groß für parteipolitische Reflexe. Jetzt braucht Unna einen gemeinsamen Kurs, der über einzelne Wahlperioden hinaus Bestand hat.“

Wir für Unna – WfU
Fraktion im Rat der Kreisstadt Unna

21/08/2026
Bereits am 7. April 2026 hat sich unsere Ratsfraktion auf den Weg nach Arnsberg gemacht, um den Geschäftsführer der NASS...
21/08/2026

Bereits am 7. April 2026 hat sich unsere Ratsfraktion auf den Weg nach Arnsberg gemacht, um den Geschäftsführer der NASS - Arnsberg GmbH, Herrn Löhr, zu treffen.

Schon lange zuvor hatten wir Kontakte geknüpft, um uns Anregungen und Erfahrungen aus anderen Kommunen für den möglichen Bau eines Hallenbades in Unna zu holen. Der Austausch in Arnsberg war ausgesprochen interessant und konstruktiv – und führte schließlich zu unserem Antrag im Rat, Herrn Löhr nach Unna einzuladen und seine Erfahrungen und Einschätzungen auch den politischen Gremien vorzustellen.

Aus diesem Impuls entstand dann auf Initiative des Bürgermeisters die Idee, sich selbst vor Ort ein Bild zu machen. Am 19. August reiste deshalb eine Abordnung des Unnaer Rates nach Arnsberg und schaute sich das Bad und das dahinterstehende Konzept unmittelbar an.

Das Ergebnis war aus unserer Sicht sehr erfreulich: Bei einer breiten Mehrheit entstand der Eindruck, dass dieses Modell auch für Unna interessant sein könnte. Auch die CDU hat sich inzwischen auf ihren Social-Media-Kanälen positiv dazu geäußert.

Jetzt kommt es darauf an, gemeinsam und fraktionsübergreifend nach realistischen Wegen zu suchen, wie eine solche Lösung auch in Unna umgesetzt werden kann.

Wir freuen uns sehr, dass unsere Initiative diesen Prozess angestoßen hat und inzwischen so positiv aufgenommen wird. Genau so sollte Kommunalpolitik funktionieren: Ideen einbringen, voneinander lernen und anschließend gemeinsam an Lösungen für unsere Stadt arbeiten.

Gemeinsam für Unna – WfU

Oha, mit unserem Antrag haben wir offenbar in ein kleines Wespennest gestochen. Deshalb möchten wir noch einmal erklären...
21/08/2026

Oha, mit unserem Antrag haben wir offenbar in ein kleines Wespennest gestochen. Deshalb möchten wir noch einmal erklären, worum es uns eigentlich geht.

Unser Ziel ist nicht, den Parkplatz komplett abzuschaffen oder Parkmöglichkeiten aus der Innenstadt zu verdrängen. Uns geht es vielmehr darum, dort, wo es sinnvoll und möglich ist, asphaltierte Flächen zu entsiegeln, zusätzliche Bäume zu pflanzen und durch eine behutsame Umgestaltung mehr Schatten und Aufenthaltsqualität zu schaffen.

Natürlich kann eine solche Umgestaltung im Einzelfall auch bedeuten, dass einige Stellplätze wegfallen. Gleichzeitig sehen auch wir sehr deutlich, dass Parkmöglichkeiten in einer Innenstadt notwendig sind. Gerade deshalb stehen wir den teilweise sehr hohen Parkgebühren weiterhin kritisch gegenüber.

Zur Wahrheit gehört aber auch: In Unna gibt es mit den Parkhäusern und Tiefgaragen gute Möglichkeiten, das Auto zentral oder zumindest sehr innenstadtnah abzustellen – und diese Kapazitäten sind im Normalfall nicht vollständig ausgelastet.

Uns geht es also weder um ein „Auto raus aus der Innenstadt“ noch darum, Interessen gegeneinander auszuspielen. Wir wollen eine maßvolle und vernünftige Umgestaltung, die möglichst viele Interessen miteinander verbindet: Erreichbarkeit und Parkmöglichkeiten ebenso wie mehr Grün, weniger versiegelte Flächen und mehr Schatten in einer sich zunehmend aufheizenden Innenstadt.

Über das Wie kann und sollte man selbstverständlich diskutieren. Genau dafür ist politische Debatte schließlich da.

Grün statt glühendem Asphalt. Die WfU-Fraktion Unna beantragt bei der Stadt, zeitnah Gespräche mit der Sparkasse UnnaKamen über eine "klimaangepasste" Neugestaltung des Parkplatzes an der Mauerstraße aufzunehmen. "Im Zuge der geplanten Modernisierung, energetischen Sanierung sowie Erweiterun

Eine neue Folge unserer kleinen Plauderecke mit Martin und Sven, übrigens auch auf Spotify, zum (Streit)Thema „Radfahren...
20/08/2026

Eine neue Folge unserer kleinen Plauderecke mit Martin und Sven, übrigens auch auf Spotify, zum (Streit)Thema „Radfahren und Fußgängerzone. Schaut und hört gerne rein.

In dieser Ausgabe des WfU-Podcasts sprechen Sven Arnt und Martin üb...

Bereits 2023 hat die WfU beantragt, der Bürgermeister möge Gespräche mit Sparkasse führen, um den komplett versiegelten ...
19/08/2026

Bereits 2023 hat die WfU beantragt, der Bürgermeister möge Gespräche mit Sparkasse führen, um den komplett versiegelten Parkplatz dem Klima anzupassen. Die Gespräche liefen ins Leere. Die WfU meint, nun, wo die Sparkasse einen großen Umbau plant sollten erneute Gespräche geführt werden. Mehr dazu im nachfolgenden Link.

Hier finden Sie den Antrag
https://wirfuerunna.com/gespraeche-mit-der-sparkasse-zur-klimaangepassten-neugestaltung-des-parkplatzes-an-der-mauerstrasse-im-zuge-der-geplanten-modernisierung-der-sparkassenzentrale/

Hier finden Sie die Pressemitteilung
https://wirfuerunna.com/wfu-erhofft-sich-klimaangepasste-neugestaltung-des-sparkassenparkplatzes/

Und da sind sie wieder. Gerne reinhören und schauen. 😊
12/08/2026

Und da sind sie wieder. Gerne reinhören und schauen. 😊

In dieser Ausgabe des WfU-Podcasts sprechen Sven Arnt und Martin üb...

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59423

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