18/10/2025
Pressemitteilung der Grünen Jugend Ulm
Die GRÜNE JUGEND Ulm zeigt sich enttäuscht und wütend über die Sitzung des Ulmer Gemeinderats am 15.10.2025, bei der eine Mehrheit sich dagegen entschieden hat zusätzlich 100 bezahlbare Wohnungen zu schaffen.
In der Sitzung des Gemeinderats wurde ein Vorschlag der Verwaltung diskutiert, die Pläne für das Neubaugebiet Eschwiesen III in Ulm-Wiblingen abzuändern, damit an der Stelle die vorgesehenen 3 Reihenhauszeilen durch zusätzlichen Geschosswohnungsbau der UWS zu überplant werden. Auf diese Weise hätte man nicht nur die Anzahl der Wohneinheiten auf 327 erhöhen können, sondern auch den Grundstückskostenanteil sowie den Erschließungsaufwand je Quadratmeter Wohnraum um je ein Drittel reduzieren können.
Aber auch schon in vorherigen Sitzungen ließen CDU und Freie Wähler durchblicken, dass sie ausschließlich ein Blick auf das Einfamilienhaus haben, welches für die Breite der Bevölkerung nicht bezahlbar ist. Insbesondere CDU-Stadtrat und Landtagskandidat Mario Schneider erhebt in diesen Debatten des Öfteren die Stimme und lässt durchblicken das es ihm nur um sich selbst und sein gut betuchtes Klientel gibt.
Hierzu der Sprecher der GRÜNEN JUGEND Ulm David Bieg: ,,Mario Schneider und die ganze CDU haben nicht nur mit Stimmen der AfD im Ulmer Gemeinderat dafür gesorgt, dass der überarbeitete Entwurf vom Neubaugebiet Eschwiesen III abgelehnt wird. Sie ignorieren den sich zuspitzenden Wohnungsmangel, die ca. 4.500 Menschen auf der Warteliste der UWS, die steigenden Mieten und die enorme Belastung vieler Leute bis in die breite Mittelschicht.“