07/08/2026
Wie soll Ulm in Zukunft aussehen? Diese Frage beschäftigt uns als SPD-Fraktion ganz konkret.
Denn die Auswirkungen des Klimawandels sind auch bei uns längst spürbar: heiße Sommer, aufgeheizte Plätze und längere Trockenphasen. Gerade in der Innen- und Oststadt Ulms, wo viele Menschen auf engem Raum leben, braucht es deshalb gute Ideen, damit unsere Stadt auch in Zukunft lebens- und liebenswert bleibt. Für uns ist dabei klar: Klimaanpassung bedeutet
nicht Verzicht. Im Gegenteil. Sie ist eine Chance, Ulm noch attraktiver zu machen. Mehr Grün, mehr Schatten und mehr Aufenthaltsqualität kommen schließlich allen zugute – Familien, Senior*innen, Kindern, Tieren und allen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind.
Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass öffentliche Räume neu gedacht werden. Ein gutes Beispiel ist die geplante Umgestaltung des Wengenviertels. Weniger Durchgangsverkehr, mehr Begegnungsräume, zusätzliche Stadtbegrünung und eine höhere Aufenthaltsqualität können hier einen echten Mehrwert für Ulms Innenstadt schaffen. Besonders wichtig ist uns dabei, dass neue Flächen entsiegelt werden, damit Regenwasser versickern kann und die sommerliche Hitze reduziert wird. Und all das muss barrierefrei gestaltet werden, damit wirklich alle Menschen von diesen Verbesserungen profitieren. Wir freuen uns, dass an vielen Stellen bereits in diese Richtung gedacht wird.
Im Zuge der Neugestaltung des Ehinger Tors sollen 40 neue Bäume gepflanzt werden. Und bei der Wendeanlage
am Donaustadion hat die SWU angekündigt, für jeden gefällten Baum drei neue zu setzen. Das sind wichtige Schritte für ein besseres Stadtklima.
Als SPD-Fraktion möchten wir aber noch weitergehen. Deshalb haben wir – gemeinsam mit der kjt-Fraktion – erneut beantragt, den Einsatz von Sprühnebelanlagen in Ulm zu prüfen.
Gerade an Hitzespots wie der Hirschstraße oder in Quartieren wie dem Wengenviertel könnten sie in Verbindung
mit kleinen Parklets, zusätzlichen Grünflächen und schattigen Sitzgelegenheiten für eine spürbare Abkühlung sorgen.
Der komplette Text erscheint im STADTTEILBLÄTTLE Mitte-Ost und Neustadt, Ausgabe 2026/2 (Coverfoto) und auf unserer Webseite