Feuerwehr Ulm - Rettungshundestaffel

Feuerwehr Ulm - Rettungshundestaffel Herzlich Willkommen auf der offiziellen Facebook-Seite der Rettungshundestaffel Ulm! Wann immer Menschen vermisst werden, kommen Rettungshunde zum Einsatz.

Sie können menschlichen Geruch bei idealen Witterungsbedingungen über mehrere hundert Meter wahrnehmen und Verschüttete selbst unter meterdicken Schichten aus Beton und Schutt orten. Wir bilden seit 1975 Rettungshundeteams aus Mensch und Hund aus. Seit 1993 bilden wir die Abteilung der Rettungshundeführer der Feuerwehr Ulm. Aktuell verfügen wir über 17 geprüfte Flächensuchhunde und neun geprüfte T

rümmersuchhunde. Wir sind 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag kostenlos einsatzbereit - Alarmierung über die Feuerwehrleitstelle Ulm 0731 161 7102, über 112 oder den Polizeinotruf.

Einsatz  #8/2026 führte uns, die Polizei Ulm und die DRK Rettungshundebereitschaft Ulm/Alb-Donau heute Nacht in den Alb-...
04/06/2026

Einsatz #8/2026 führte uns, die Polizei Ulm und die DRK Rettungshundebereitschaft Ulm/Alb-Donau heute Nacht in den Alb-Donau-Kreis, wo ein Mann in einer psychischen Ausnahmesituation vermisst wurde. Da es keinerlei potentielle Hinwendungsorte gab, machte sich zunächst unsere Personenspürhündin Miki an die Arbeit. Sie konnte recht schnell eine Spur aufnehmen. Noch während Miki arbeitete, suchten Flächenteams verschiedene Grünflächen mit hohem Bewuchs sowie einen sehr unwegsamen Waldstreifen entlang des Trails ab.

Miki scheint dem Vermissten dicht auf den Fersen gewesen zu sein. Als unser Team nach fünf Kilometern Trail wieder am Ausgangspunkt der Suche ankam, schaltete eine Person im Haus das Licht ein und öffnete ein Fenster. Es war der Vermisste, der kurz zuvor wohlbehalten wieder zu Hause angekommen war.

Das Foto zeigt Miki bei einer Übung.

Die Begleithundeprüfung gehört für alle angehenden Feuerwehr-Rettungshunde zur Grundausbildung dazu. Unser Team in Ausbi...
23/05/2026

Die Begleithundeprüfung gehört für alle angehenden Feuerwehr-Rettungshunde zur Grundausbildung dazu. Unser Team in Ausbildung Franziska Schmuker und Falka hat diese Hürde heute bei der SV OG Oberes Filstal erfolgreich genommen 💪 Herzlichen Glückwunsch!

Für die beiden geht es damit in großen Schritten auf die Rettungshunde-Eignungsprüfung RH1 zu.

Die Woche startet für uns am Hans-und-Sophie-Scholl-Gymnasium mit Labbi-Power und lauten Schäferhunden 😉Im Rahmen des im...
18/05/2026

Die Woche startet für uns am Hans-und-Sophie-Scholl-Gymnasium mit Labbi-Power und lauten Schäferhunden 😉

Im Rahmen des im baden-württembergischen Lehrplan für alle allgemeinbildenden Schulen vorgeschriebenen Aktionstags Katastrophenschutz durchliefen heute alle sechsten Klassen der Schule verschiedene Stationen rund ums Helfen im Ernstfall. Wir unterstützten den Tag mit sieben Helfern und sieben Hunden vom Azubi bis zum erfahrenen Einsatzhund.

Mit unseren Hunden zeigten wir, was Retter auf vier Pfoten können und wie umfangreich ihre Ausbildung ist. Dabei gab es allerlei, über das die Schüler staunen konnten - unter anderem Suchen in „Pappstadt“, bei denen unsere Hunde gekonnt frische Wiener, ein echtes Rehbein und getragene Kleidung ignorierten und nur dort bellten, wo tatsächlich eine lebende Person versteckt war 💪

Auf der Agenda standen aber auch Theorie rund um die Katastrophenvorsorge und die Herz-Lungen-Wiederbelebung - beides in diesem Fall durch die Schule organisiert und geschult, sodass wir uns dieses Mal ganz auf die Hundearbeit konzentrieren konnten.

Rettungshunde im Hubschrauber - braucht's das? Wir finden: Ja! Deshalb üben wir es seit vielen Jahren, am Samstag gemein...
17/05/2026

Rettungshunde im Hubschrauber - braucht's das? Wir finden: Ja! Deshalb üben wir es seit vielen Jahren, am Samstag gemeinsam mit der DRK Rettungshundebereitschaft Ulm/Alb-Donau. Seit 2010 begleiten uns Lothar Olm, selbst Rettungshundeführer beim ASB Rettungshundestaffel Starnberg/Weilheim, und sein Unternehmen flying emotions dabei.

Warum?

🚁 Im Rettungshundeeinsatz begegnen unsere Teams immer wieder Hubschraubern – sei es, weil Polizeihubschrauber parallel zur Suche mit den Hunden aus der Luft suchen oder weil nach dem Auffinden einer Person ein Rettungshubschrauber zum Fundort kommt. Landende und startende Hubschrauber erzeugen jedoch viel Abwind. Dieser "Downwash" sorgt für enorme Windgeschwindigkeiten in Bodennähe. Dazu kommen das hohe Surren der Turbinen und der sich schnell drehende Hauptrotor. In der Summe wirken landende oder startende Hubschrauber auf viele Hunde anfangs bedrohlich. Dass sie im Einsatz trotzdem gelassen bleiben, ist aber essenziell.

🧑‍🚒Auch die Menschen an ihrer Seite müssen wissen, wie sie sich richtig verhalten und worauf es beim Einweisen von Hubschraubern oder bei der Auswahl eines Landeplatzes ankommt. Das ist ebenfalls Teil der Ausbildungstage mit Lothar.

🐕 Ein Hubschraubertransport von Rettungshundeteams im Einsatz ist in unserer Region in der Regel nicht zu erwarten, in Ausnahmefällen aber denkbar. Deshalb üben wir auch das Fliegen, damit die Vierbeiner im Ernstfall entspannt am Einsatzort ankommen und für ihre wichtige Aufgabe bereit sind.

💪 Zugleich soll der Tag die Bindung der Teams stärken. Im Einsatz müssen sich Mensch und Hund blind aufeinander verlassen können. Auch dann, wenn es anstrengend oder belastend wird, wenn an einer Einsatzstelle Lärm, Hektik und der Druck, schnellstmöglich Vermisste zu finden, hinzukommen. Je mehr Hundeführer und Hund im Rahmen ihrer Ausbildung gemeinsam meistern, desto besser können sie im Ernstfall auch unter herausfordernden Bedingungen zusammenarbeiten.

😎 Und Ja: Hubschrauberfliegen macht auch riesigen Spaß! Unsere erfahrenen Rettungshunde warten zwar mustergültig auf das Signal, in die Kabine zu springen, können es dann aber kaum erwarten, dass es losgeht! Im Flug verfolgen sie interessiert die Aussicht.

💶 Wer bezahlt's? Jeder Hundeführer privat aus eigener Tasche. Deshalb sind derartige Ausbildungstage nur möglich, weil Lothar und sein Team uns unglaublich entgegenkommen und wir nur den bei den Flügen verbrauchten Kraftstoff bezahlen müssen.

Wir haben es oft gesagt und wir sagen es heute wieder aus voller Überzeugung: Es braucht ein Team, um einsatzfähige Rett...
16/05/2026

Wir haben es oft gesagt und wir sagen es heute wieder aus voller Überzeugung: Es braucht ein Team, um einsatzfähige Rettungshunde auszubilden. Viele kleine Puzzleteile, die gemeinsam ein großes Ganzes ergeben. Viele Menschen, die an einem Strang ziehen und ein gemeinsames Ziel vor Augen haben.

Heute kam wieder einmal eins zum anderen - und das Ergebnis war ein großartiger Ausbildungstag für uns und unsere Kameraden von der DRK Rettungshundebereitschaft Ulm/Alb-Donau. Unter der Überschrift "Suchhund wird Flughund" konnten wir dank wunderbarer Unterstützer mit unseren Hunden erneut das richtige Verhalten im Umfeld an- und abfliegender Hubschrauber, aber auch den Lufttransport trainieren.

Warum machen wir das? Dazu lest ihr morgen mehr. Heute wollen wir Bilder sprechen lassen und jenen danken, die diesen Tag möglich gemacht haben.

DANKE an flying emotions und unseren Piloten und Rettungshundekameraden Lothar Olm von der ASB Rettungshundestaffel Starnberg/Weilheim, seine Frau Birgit und sein Team, das uns mit Hubschrauber, Know-how und Kameradschaft den ganzen Tag über begleitet hat und für die Übung extra aus Landshut angereist ist!

DANKE an den Luftsportverein Erbach, der uns seinen Flugplatz zur Verfügung gestellt und uns mit herzlicher Gastfreundschaft willkommen geheißen und großartig verpflegt hat!

DANKE an den Luftsportverein Illertissen e.V., bei dem unser Hubschrauber zwischendurch unbürokratisch Jet Fuel tanken konnte!

Und DANKE an alle Fotografen, die den Ausbildungstag so wunderbar festgehalten haben!

Einsatz  #7/2026 führte uns heute Nacht in den Alb-Donau-Kreis, wo eine Jugendliche über Nacht nicht nach Hause gekommen...
16/05/2026

Einsatz #7/2026 führte uns heute Nacht in den Alb-Donau-Kreis, wo eine Jugendliche über Nacht nicht nach Hause gekommen war. Unsere Mantrailerin Miki machte sich vom mutmaßlichen letzten Sichtungspunkt aus auf die Suche.

Nach Auswertung und Übergabe des Spurverlaufs an die Polizei wurde die Suche mit Hunden am Morgen vorerst beendet. Sollten sich im Laufe des Tages neue Ansatzpunkte ergeben, stehen wir selbstverständlich jederzeit erneut bereit!

Je mehr ein Rettungshundeteam in Ausbildung und Übung kennenlernt, desto besser kann es im Ernstfall arbeiten. Aus diese...
12/05/2026

Je mehr ein Rettungshundeteam in Ausbildung und Übung kennenlernt, desto besser kann es im Ernstfall arbeiten. Aus diesem Grund sind wie sehr froh über eine ganze Reihe an Ausbildungspartnern, die uns zum Teil bereits seit vielen Jahren mit Übungsgeländen unterstützen. Einer dieser Partner ist die Bauunternehmung Haide in Langenau. Mehrmals im Jahr dürfen wir auf seinem Lagerplatz und in seiner Lagerhalle üben – zwischen Baumaterialien, Baumaschinen, Containern und mehr. Vielen Dank dafür!

Für die Rettungshundeausbildung ist dieses Areal ein wahres Eldorado. Hier gibt es Versteckmöglichkeiten für jeden Ausbildungsstand und viele unserer Hunde machen hier erste Erfahrungen mit Versteckpersonen, die erhöht oder nicht direkt erreichbar sitzen. In der Halle wird bereits nach wenigen Durchgängen Restwitterung ein Thema – Geruch, der zurückbleibt, nachdem eine Person den Ort verlassen hat. Diesen Rest menschlicher Witterung dürfen unsere Hunde nicht anzeigen; das lässt sich hier wunderbar trainieren.

Ihr fragt euch, wie? Da Hunde in unserer Staffel alle erst relativ spät, nach zirka einem Ausbildungsjahr, eine Anzeige erlernen, lernen junge Hunde ganz nebenbei, dass Restwitterung nicht zum Ziel führt. Im ersten Ausbildungsjahr werden sie fürs Ankommen an der Person bestätigt beziehungsweise bei (teil)verbauten Personen dafür, dass die Nase in den Zwischenraum gesteckt wird, durch den die Versteckperson für den Hund zumindest ein bisschen erreichbar bleibt. Bei Restwitterung gibt es keine Person, also keine Bestätigung. Der Hund kann also nichts falsch machen – und lernt: Wenn es so riecht wie hier, lohnt es sich nicht.

Am vergangenen Samstag war erneut eine Gruppe bei Haide vor Ort. Neben vielen alten Hasen schnupperte dabei unser Neuzugang Gwen erste Rettungshundetrainingsluft 😍 Wir freuen uns riesig, dass unsere erfahrene Hundeführerin Elke Herrmann nach dem Tod ihrer Rettungshündin Gaja im vergangenen Jahr nun erneut mit einem Welpen in die zwei- bis dreijährige Ausbildung startet 😀

11/05/2026

Am Sonntag durften wir uns auf der Blaulichtmeile der Feuerwehr Laichingen präsentieren - Vorführung inklusive. Vom Azubi bis zum alten Hasen konnten unsere Rettungshunde und Rettungshunde in Ausbildung dabei zeigen, was Rettungshunde bei der Feuerwehr alles können und lernen müssen. Herzlichen Dank an die Kameraden aus Laichingen, die uns dabei mit ihrer Drehleiter unterstützt haben!

Ein paar bewegte Bilder für einen kleinen Eindruck gibt’s natürlich auch 🚒🐕🔥

Seit mehr als zwei Jahrzehnten gestalten wir zusammen mit dem THW OV Blaubeuren in regelmäßigen Abständen einen Blaulich...
08/05/2026

Seit mehr als zwei Jahrzehnten gestalten wir zusammen mit dem THW OV Blaubeuren in regelmäßigen Abständen einen Blaulichttag für die Grundschule Seißen. An diesem Tag lernen Kinder der Klassen 1 bis 4 an verschiedenen Stationen die Arbeit von THW und Rettungshunden kennen.

Menschen und Hunde haben dabei immer viel Spaß - und lernen für‘s Leben. Die Kinder erfuhren etwa, warum es wichtig ist, nach einem Unfall eine Warnweste anzuziehen und wie man eine Unfallstelle richtig absichert, die Hunde durften zahlreiche Kinder suchen und finden.

Einheiten wie diese sind für Rettungshunde sehr wichtig, denn auch im Einsatz müssen wir bisweilen Kinder suchen - je häufiger unsere Hunde also in einer Übung die Erfahrung machen, dass immer neue Kinder auch „dazugehören“ und ganz normal angebellt werden dürfen, desto besser 💪

Auch in diesem Jahr sind wir wieder im Rahmen der Aktionstage Katastrophenschutz an Ulmer Schulen aktiv. Die Aktionstage...
07/05/2026

Auch in diesem Jahr sind wir wieder im Rahmen der Aktionstage Katastrophenschutz an Ulmer Schulen aktiv. Die Aktionstage sind im Lehrplan für alle sechsten Klassen vorgeschrieben - idealerweise unter Beteiligung örtlicher Blaulichtorganisationen.

Den ersten acht Klassen mit insgesamt rund 240 Schülerinnen und Schüler durften wir bereits zeigen, was wir im Ernstfall tun, um zu helfen - und wie sie selbst helfen können. Im Rahmen der Aktionstage lernen die Teilnehmer, wie die stabile Seitenlage funktioniert und worauf es bei einem Druckverband ankommt, aber auch, was Rettungshunde bei der Feuerwehr lernen und können müssen, um zu Lebensrettern zu werden.

Mindestens zwei weitere Schulen stehen in den kommenden Wochen noch auf unserer Agenda, eine dritte hat bereits angefragt. Diese Termine sind nur möglich, weil sich unsere Aktiven dafür Urlaub nehmen. Deshalb können wir leider nicht alle Anfragen positiv bescheiden.

Adresse

Am Sandhaken 41
Ulm
89079

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