01/10/2020
Junge Union fordert ein schnelles Handeln beim Thema Wolf!
Am 25.09.2020 trafen sich der Gemeindeverband Uetze der Jungen Union in Benrode, um über das Thema Wolf zu diskutieren und die Situation der noch vorhandenen Weidetiere zu begutachten. Tiere, die eventuell ihre letzten Tage auf der Wiese verbringen, weil sie möglicherweise in naher Zukunft von einem Wolf gerissen werden. Die Junge Union tauschte sich mit den Haltern der Pferde und Schafe aus. Diese teilten mit, dass sie Angst um ihre Tiere haben, Angst davor, dass ihre Tiere die nächsten Opfer eines Angriffs sein könnten.
Eines steht fest: Es muss dringend eine Lösung für die vielen Angriffe des Wolfs geben! Wir fordern, dass Weidetiere besser geschützt werden als der Wolf!
Die oft beschworenen Schutzzäune mit einer Höhe von 1,45m sind und werden kein Hindernis für einen Wolf sein, der seine Beute direkt vor Augen hat. Diese Zäune erweisen sich als nicht praxisgemäß und sind überdies oftmals nicht lieferbar.
Wir riskieren den Verlust von einzigartigen Nutztierrassen, Tieren, die auf der roten Liste stehen und ohnehin schon vom Aussterben bedroht sind. Der Wolf dagegen ist weit davon entfernt auszusterben.
Der Wolfsbestand muss reguliert werden. Hierfür muss die gezielte Entnahme erlaubt sein. Durch eine entgegenstehende Politik riskieren wir, dass ganze Nutztierrassen aussterben! Ein aktives Wolfsmanagement, bei dem am Ende nicht die Jägerschaft zum Sündenbock gemacht wird, ist unumgänglich!