20/08/2025
Bitte nicht füttern!
Wusstet ihr, dass Brot den Enten 🦆 schadet und zudem die Gewässer verschmutzt?
Ausgerechnet der Entenfutter-Klassiker „Brot“ kann für die Tiere tödlich sein.
Enten fressen so ziemlich alles, was ihnen vor den Schnabel kommt und halbwegs verdaulich ist: Sie ernähren sich hauptsächlich von (Wasser-)Pflanzen, Früchten und Samen, setzen aber gerne auch tierische Kost auf ihren Speiseplan, wie etwa Insekten, Froschlaich, Kaulquappen, Würmer und Schnecken. Bietet sich ihnen eine Futterquelle, die ohne viel Mühe reichen Ertrag liefert – wie etwa Enten fütternde Menschen – lassen sie dafür aber gerne auch alles andere stehen und liegen.
Doch falsches Füttern schadet mehr als es nützt. Brot ist das gefährlichste Futter für die Tiere, denn es enthält für die Vögel zu viel Salz und Zucker und es quillt im Magen auf. Das kann je nach gefressener Menge für die Tiere tödlich enden.
Brot statt natürlicher Kost, das ist für die Enten zudem auf lange Sicht ungesund, weil es für sie keine Nährstoffe enthält. Was die Brotreste dagegen oft enthalten, ist Schimmel und der ist für die Vögel genauso giftig wie für Menschen.
Nicht gefressenes Brot belastet zudem die Seen und Teiche: Es zersetzt sich und gibt dabei Nährstoffe frei, die wiederum das Algenwachstum fördern. Eine mögliche Folge: Ein Gewässer „kippt“, weil es nicht mehr genug Sauerstoff zum Überleben von Pflanzen und Tieren bietet.
Aktuelle Fundtiere: https://www.tierheim-starnberg.de/unsere-tiere/aktuelle-fundtiere/
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