10/12/2025
“Aber: Ja, Trier hat Probleme.
Und ja: wir müssen attraktiver werden.”
Das sagte Jörg Johann (Fraktionsvorsitzender) in seiner Rede im .
Weil: “…Attraktivität misst sich in dieser Stadt viel zu oft nur an Parkplätzen, Parkgebühren, Konsum und Gewerbe, auch in den sozialen Medien. Das ist zu kurz gedacht.“
Die Stadt hatte in ihrem Haushalt auch weiter gedacht, jedoch:
“Wir brauchen auch eine Stadt, die sozial attraktiv ist:
· für Kinder und ihre Eltern,
· für ArbeiterInnen und Angestellte,
· für Auszubildende, SchülerInnen, Studierende,
· für Menschen auf Wohnungssuche,
· für Kultur und diejenigen, die sie machen.
Der Haushalt 2026 versucht hier manches – aber nicht genug.”
So Johann.
Und weiter betonte er: “Trier hat dazu ein Problem, das Koblenz oder Mainz nicht kennen:
9.000 Menschen verdienen im Nachbarland Luxemburg ihr Geld – und versteuern es dort. Natürlich leben viele von ihnen gerne hier und wir sind alle froh, dass sie hier leben. Aber die Stadt hat die Kosten auch für die Menschen, die in Luxemburg ihr Geld verdienen: Straßen, Schulen, Kitas, Spielplätze müssen bezahlt werden – und verfügt aber nicht über die Einnahmen über die Lohn- und Einkommensteuer.“
Weiter:
“Wir sind auf dem Weg, aber es ist kein Sprint, sondern ein Marathon. (…) Schulbauprojekte ziehen sich oft über Jahrzehnte. Das ist weder attraktiv noch zeitgemäß. Ich erkenne als Ratsmitglied nicht, ob das bürokratische Hürden sind oder fehlendes Personal. Ich weiß nur: Die Abarbeitung ist zu langsam.
Wichtigster Punkt laut Johann: “Rekommunalisierung ist oft wirtschaftlicher als Outsourcing.
Das ist keine Ideologie, sondern Praxis.”