02/09/2026
𝗕𝘂𝗻𝗱𝗲𝘀𝘄𝗲𝗵𝗿 𝗶𝗺 𝗞𝗿𝗲𝗶𝘀𝘁𝗮𝗴
𝐴𝑙𝑒𝑥𝑎𝑛𝑑𝑒𝑟 𝑈𝑙𝑟𝑖𝑐ℎ: „𝐽𝑒𝑡𝑧𝑡 𝑠𝑜𝑙𝑙 𝑎𝑢𝑐ℎ 𝑑𝑒𝑟 𝐿𝑎𝑛𝑑𝑘𝑟𝑒𝑖𝑠 𝐾𝑎𝑖𝑠𝑒𝑟𝑠𝑙𝑎𝑢𝑡𝑒𝑟𝑛 „𝑘𝑟𝑖𝑒𝑔𝑠𝑓𝑎̈ℎ𝑖𝑔“ 𝑤𝑒𝑟𝑑𝑒𝑛!“
Am heutigen Tag wurde im Kreistag
die Kommunalpolitik und damit die Bevölkerung im Landkreis auf einen möglichen Krieg mit Russland eingestimmt.
Dazu wurde kein geringer wie Oberst Michael Trautmann vom Landeskommando Rheinland- Pfalz eingeladen. Und natürlich wurde das Bild gemalt, von der guten Nato und dem bösen Russen, der uns womöglich in einen Krieg zwingt. Die Bevölkerung soll wohl nun auch im Landkreis auf allen Ebenen „kriegstüchtig“ gemacht werden. Und man soll sich schon mal darauf vorbereiten, was es bedeutet, wenn Infrastruktur, Bahn, gesundheitliche Versorgung etc. militärisch untergeordnet werden muss.
Auf die zweifache Nachfrage von Alexander Ulrich, Fraktionsvorsitzender des BSW, wie man den bewerte, dass der finnische Präsident und NATO- Partner Stubb gerade erst am Wochenende sagte, dass es keine Hinweise auf einen russischen Angriff auf die NATO gibt, gab es keine Antwort. Offensichtlich passen solche Fragen nicht mehr, wenn man doch kriegstüchtig werden will. Als hybride Bedrohungen wurde mehrmals der Stromausfall in Berlin erwähnt, obwohl man da selbst zugeben musste, dass es keinerlei Hinweise gibt, dass dieser Überfall von Russland ausging. Warum wird dann dieses Bild überhaupt gemalt?
Dazu Alexander Ulrich:
„Die Gefahr eines großen Krieges wächst von Tag zu Tag. Mit grenzenloser Aufrüstung, Kriegswirtschaft, Waffenlieferungen und Verweigerung jeglicher Diplomatie ist die deutsche Regierung mitverantwortlich für diese Entwicklung. Leider wurde auch heute im Kreistag an dieser Linie festgehalten. Kein Wort zur Rolle der NATO im Vorfeld des Ukraine- Krieges.
Die Zeche wird leider die Bevölkerung zahlen: der Sozialstaat wird zerstört, die Grundrechte werden eingeschränkt, der Jugend wird durch den Kriegsdienst die Zukunft geraubt. Milliarden werden in Aufrüstung und Kriegsvorbereitung gesteckt, anstatt in Bildung, Gesundheit ,Industriestandort und die wirtschaftlich Zukunft des Landes.“