Krieg beginnt hier

Krieg beginnt hier Friedenspolitische Kampagne: Aktionen+ Vorträge in Rheinland-Pfalz & Saarland zu US-Army, Bundeswehr, NATO, EU, Atomwaffen, Drohnen, Widerstand + Protest.

Kampagne KRIEG BEGINNT HIER

Wir - Friedensgruppen aus der Region - haben 9 Vorträge und 9 Aktionen rund um die Themen DROHNEN, ATOMWAFFEN, ABRÜSTUNG und MILITÄRSTANDORTE von BUNDESWEHR, NATO und US-Army zusammengestellt. Die Kampagne beginnt mit den Ostermärschen in Kaiserslautern (Air Base Ramstein), Saarbrücken und Büchel (Atomwaffen). Der erste der Vortrag der Kampagne ist von Andreas Zumach:

„Vernichten, verhandeln, anerkennen oder austrocknen? – wie umgehen mit dem „Islamischen Staat“?“ am 25.03., 18 Uhr in Saarwellingen, der Abschluß ist am 11.6. 'Kein Tag der Bundeswehr' vor der wehrtechnischen Dienststelle in Trier. Die wichtigsten Aussagen unserer Kampagne sind:

Krieg beginnt hier ... aber auch Widerstand und Protest! Von hier soll Frieden ausgehen. Wir engagieren uns für eine solidarische Welt ohne Kriege, Drohnen und Atomwaffen, für Abrüstung und Konversion. Wir tolerieren dabei keinen Sexismus, Rassismus und Antisemitismus – keine Zusammenarbeit mit Nationalisten, Rechts­populisten und N***s! 'Nie wieder Krieg' und 'nie wieder Faschismus' gehören für uns zusammen!“

Angesichts der aktuellen Kriege und drohenden militärischen Eskalationen ist unsere Stimme gegen Krieg – unser Friedensengagement besonders wichtig!

KlIMA KRIEG??
16/08/2026

KlIMA KRIEG??

06/08/2026

In Büchel, aber auch in vielen weiteren Orten in ganz Deutschland, gedenken Menschen heute der Opfer von Hiroshima. Heute vor 81 Jahren warfen die USA die Atombombe "Enola Gay" auf die japanische Stadt Hiroshima. Zehntausende Menschen starben sofort durch die enorme Explosion und Hitze. Unzählige weitere an den Spätfolgen der Strahlung.

Alle Infos rund um die Hiroshima-/ Nagasaki-Gedenktage 2026 findest du hier: https://www.friedenskooperative.de/aktion/hiroshimatag2026

Hiroshima und Nagasaki mahnen!Gedenkaktionen im Saarland:Saarlouis, Mittwoch 5. 8. 26, 17h, Kleiner Markt(vor Peek&Clopp...
02/08/2026

Hiroshima und Nagasaki mahnen!
Gedenkaktionen im Saarland:
Saarlouis, Mittwoch 5. 8. 26, 17h, Kleiner Markt(vor Peek&Cloppenburg)
Saarwellingen, Donnerstag 6.8.26, 11.00h, hissen der Mayors for Peace vor dem Rathaus
Saarbrücken, Donnerstag 6. 8. 26, 17h, Bahnhofstr.(Höhe Legostore)
Veranstalter: Friedensnetz Saar u. Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen Trier/Saar
Am 6. und 9. August 1945 zerstörten die USA mit zwei Atombomben die Städte Hiroshima und Nagasaki – mit verheerenden, bis heute nachwirkenden Folgen. 81 Jahre danach erinnern wir an das Leid der Opfer und der Überlebenden, aber auch an die anhaltende Bedrohung durch Atomwaffen. In mindestens 14 Ländern der Welt gibt es zurzeit weltweit über 12.000 Atomwaffen.
Mit unseren Mahnwachen wollen wir den Opfern der Atombomben gedenken und u. a. folgenden Forderungen Ausdruck verleihen:
•Stopp der Planungen zur deutsch-französischen
Atomwaffenkooperation!
•Keine gemeinsame nukleare Abschreckung für Europa, so wie
aktuell gefordert von AfD, CDU/CSU, SPD und den Grünen!
•Sofortiger Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag!
•Mehr Diplomatie, raus aus der Aufrüstungsspirale!

Saarwellingen zeigt Flagge für eine Welt ohne Atomwaffen
Der Bürgermeister Dr. Horst Brünnet hat sich freundlicherweise bereit erklärt, am Donnerstag, 6. August 2026, dem Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Hiroshima, um 11 Uhr vor dem Rathaus die Fahne von Mayors for Peace zu hissen.
Die Friedensaktivistin Waltraud Andruet und ihr Ehemann, Künstler und Friedensaktivist Mario Andruet, werden vor Ort Präsenz zeigen.
Im Juli entstand unter Anleitung von Mario Andruet im Rahmen der Internationalen Jugendbegegnung der Saarwellinger Partnerstädte eine neu gestaltete Friedensfahne. Auch sie wird an diesem Tag gehisst, um ein Zeichen für die Verbundenheit der Städte und ihren gemeinsamen Einsatz für Frieden zu setzen.
Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Aus der grundsätzlichen Überlegung heraus, dass BürgermeisterInnen für die Sicherheit und das Leben ihrer BürgerInnen verantwortlich sind, versucht die Organisation Mayors for Peace durch Aktionen und Kampagnen die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern und deren Abschaffung zu erreichen.
Inzwischen gehören dem Netzwerk über 8000 Städte und Gemeinden aus 166 Ländern an. Allein in Deutschland gibt es 900 Städte und Gemeinden, die Mitglieder des Bündnisses sind. Die Landeshauptstadt Hannover ist eine der Vizepräsident- und Exekutivstädte des Bündnisses und Lead City für Deutschland.
Für eine Welt ohne Atomwaffen braucht es u.a. politischen Druck auf allen Ebenen.
Deshalb sind wir vornehmlich dort aktiv, wo Veränderungen in Städten und Gemeinden angestoßen werden können.
Gerade in Zeiten wachsender nuklearer Spannungen senden die teilnehmenden Städte und Gemeinden damit ein wichtiges Signal: Sicherheit entsteht nicht durch atomare Abschreckung, sondern durch Abrüstung und internationale Zusammenarbeit.
Am 6. und 9. August 1945 wurden die Städte Hiroshima und Nagasaki Ziele der weltweit ersten und bislang einzigen Atombombenabwürfe. Etwa 92.000 Menschen kamen sofort ums Leben, 130.000 weitere starben bis zum Jahresende an den Folgeschäden. Auch heute noch leiden viele Menschen an den Folgen dieser verheerenden Aktionen. Atomwaffen schaffen unendliches Leid. Eine wirksame Hilfe ist nur durch ihre Abschaffung möglich, denn die Gefahr von nuklearen Kriegen wird immer aktueller.
Mit unseren Aktionen wollen wir an die Opfer der Atombombenabwürfe erinnern und die ständige Bedrohung durch nukleare Waffen, sowie unsere Forderungen an die Politiker darlegen – gemeinsam für eine friedliche Welt.
Waltraud Andruet Saarwellingen, 2.8.2026

Mahnwache gegen eine Veranstaltung zum Veteranentag in Saarlouis am 20.6.26 ab 10.30h, Kleiner Markt, Französische Straß...
18/06/2026

Mahnwache gegen eine Veranstaltung zum Veteranentag in Saarlouis am 20.6.26 ab 10.30h, Kleiner Markt, Französische Straße(bitte mögliche Doppelversendung entschuldigen )

Weitere Infos dazu unter:

Auch dieses Jahr finden überall in Deutschland sogenannte Gedenkfeiern und weitere Propagandaktionen anlässlich des Veteranentags statt. Mit diesem Tag will die Bundesregierung Veteran*innen, Verwundete und Gefallene der Bundeswehr öffentlich ehren. In Saarlouis wird ein „Veteranenpavillon“ a...

05/06/2026
Stellungnahme zur Entscheidung, Saarlouis zum Standort eines neuen Musterungszentrums zu machenDas Friedensnetz Saar und...
11/05/2026

Stellungnahme zur Entscheidung, Saarlouis zum Standort eines neuen Musterungszentrums zu machen

Das Friedensnetz Saar und die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen Trier/Saar kritisieren die Entscheidung des Bundesverteidigungsministeriums scharf, in Saarlouis eines der neuen Musterungszentren einzurichten.

Wir sind bestürzt darüber, wie sich Saarlouis vor Ort als Garnisonsstadt in ausufernder Militärromantik selbst beklatscht ohne auch nur einen Moment mal innezuhalten. Die Jubelrhetorik von OB Marc Speicher muss deutlich kritisiert werden. Wenn der Saarlouiser Oberbürgermeister das als „großen Erfolg“ feiert, übernimmt er genau das falsche Framing. Er macht aus einem Verwaltungsakt ein politisches Signal für Aufrüstung und Kriegsgeschrei.

Viele Menschen reagieren auf Musterung und Wehrpflicht nicht mit Euphorie, sondern mit Sorge. Diese Ängste muss ein Oberbürgermeister ernst nehmen, statt sie mit Standortjubel zu übergehen. Saarlouis braucht eine Stadtpolitik, die zivile Interessen schützt und Ängste ernst nimmt.

Während auch in Saarlouis Schulen unter Personalmangel leiden, bezahlbarer Wohnraum fehlt und soziale Einrichtungen um ihre Finanzierung kämpfen, setzt die Bundesregierung mit Unterstützung des Saarlandes erneut auf Aufrüstung und Militarisierung. Statt in Bildung, Pflege, Infrastruktur und sozialen Zusammenhalt zu investieren, sollen Millionenbeträge in neue militärische Strukturen fließen.

An der Saar und überall in Europa gilt es wieder Zukunftsperspektiven für Familien, junge Menschen und Beschäftigte zu schaffen – und keine Rückkehr zur Militarisierung des öffentlichen Lebens zu betreiben. Geld für Bildung, soziale Sicherheit und Pflege ist wichtiger als neue Rekrutierungsstrukturen.

Sehr fragwürdig ist die voranschreitende gesellschaftliche Verankerung militärischer Präsenz. Mit neuen Musterungszentren und verstärkter Werbung der Bundeswehr im öffentlichen Raum droht eine schleichende Gewöhnung an Aufrüstung, Wehrpflicht und militärisches Denken.

Wir schämen uns für Saarlouis. Wir schämen uns für diesen Ort, in der ein mörderischer, rechtsextremer Anschlag jahrzehntelang unter den Teppich gekehrt wurde und in der ein Oberbürgermeister stolz darauf ist, dass man als einzige Stadt Deutschlands Soldaten als Ehrenbürger hat. Wir schämen uns für OB Marc Speicher, der schneller als es die Bundeswehr selbst konnte, ein eigenes kommunales Team zur Standortsuche für ein Musterungszentrum betrieb.

Saarlouis und alle unsere Städte, gerade hier an der Grenze, sollten stattdessen Orte des Friedens und des sozialen Zusammenhalts sowie internationaler Zusammenarbeit und Versöhnung sein. Orte des Friedens und der Nachdenklichkeit angesichts der Kriege weltweit, die auch uns an der Saar bald direkt (be)treffen könnten.

10/05/2026

Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ begrüßt die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, keine Tomahawk-Marschflugkörper in Deutschland zu stationieren. Nach Einschätzung des Bündnisses bietet sich jetzt die Chance für neue F...

20/03/2026

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Trier
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