Antifa Trier

Antifa Trier Nie wieder Faschismus! Gegen das Vergessen!

Nachtrag zu den Enthüllungen um AfD und Revolte RheinlandDer Text wurde von einer unabhängigen Recherchegruppe verfasst....
08/06/2024

Nachtrag zu den Enthüllungen um AfD und Revolte Rheinland

Der Text wurde von einer unabhängigen Recherchegruppe verfasst.

Ende 2023 fasste die AfD einen Unvereinbarkeitsbeschluss gegen die extrem rechte Gruppierung "Revolte Rheinland" (fortan: RR). In RLP häufen sich Fälle, in denen die AfD dagegen verstößt bzw. zu verstoßen scheint.

Die Trierer AfD verstößt in Person von Bastian Meiwald (Listenplatz 6) dagegen, der als RR-Aktivist gilt (Lotta #94, S. 39). Meiwald, der sich vor einigen Jahren für das Fach Psychologie an der Uni Trier eingeschrieben hat, arbeitet in einem Baumarkt in Trier und wirkte bei mindestens zwei RR-Aktionen mit.

Frisch, Vorsitzender der Trierer AfD, übt sich in unbeholfenen Relativierungsversuchen - wie 2021, als ans Licht kam, dass er 2019 mit Benjamin Stein einen ehemaligen NPD-Aktivisten und -Landtagswahlkandidaten als Mitarbeiter beschäftigte. Nach jener Veröffentlichung beteuerte er, die AfD stelle keine Personen mit "extremistischer Gesinnung" ein - und gab später doch zu, von Steins NPD-Historie gewusst zu haben.
Zudem hat Stein seit Jahren eine Kaderrolle inne: erst für die "Identitäre Bewegung Schwaben", dann für IB-Aktivitäten in der Region Trier und mittlerweile für jene RR.
Es wird deutlich, nach welchen Kriterien Frisch sein Gefolge auszuwählen scheint.

Lukas Courtial, Listenplatz 5 des AfD-Kreisverbands Bitburg-Prüm, ist nicht nur Mitglied der als gesichert rechtsextrem geltenden JA (TV berichtete), denn er ist zudem bestens vernetzt mit RR. Dies belegt ein Foto, auf den er nicht neben zwei, sondern neben drei RR-Mitgliedern steht (https://x.com/IbDoku/status/1711701252352975201).

Wie SWR berichtete und Lotta präzisierte (Lotta #94, S. 39), ist eine der Personen auf jenem Foto, Anatolij Seller, sowohl RR-Mitglied als auch Kandidat für die Koblenzer AfD bei der Kommunalwahl.

Die AfD ist bemüht, sich nach außen hin von "Revolte Rheinland" zu distanzieren. Da sie selbst Teil der extremen Rechten ist, sind solche Distanzierungen nur Augenwischerei. Das zeigen auch die Beispiele von Anatolij Seller in Koblenz, Lukas Courtial in Bitburg-Prüm und Bastian Meiwald in Trier.

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Kampf dem Faschismus international! Free Palestine!All eyes on Rafah!Am Freitag 31.05.24 um 18 Uhr an der Porta!        ...
29/05/2024

Kampf dem Faschismus international!
Free Palestine!
All eyes on Rafah!

Am Freitag 31.05.24 um 18 Uhr an der Porta!

🇵🇸

Du interessierst dich für Antifaschismus? Du willst ein entspanntes Getränk mit Gleichgesinnten genießen? Du hast Bock d...
04/07/2023

Du interessierst dich für Antifaschismus? Du willst ein entspanntes Getränk mit Gleichgesinnten genießen? Du hast Bock dich zu vernetzen und der Tristesse des Alltags zu entfliehen?

Komm zum Antifa Tresen! Wir wollen die Möglichkeit zum lockeren Austausch und der Vernetzung schaffen. Was noch fehlt? Du!

Also komm am 21.07.23 ab 19 Uhr in den Komplex - Infoladen Trier in der Hornstrasse 7.
Wir freuen uns auf dich!

🗓️Die rassistische AfD möchte Freitag, den 19.05.23 nutzen, um ihre hasserfüllte Meinung zu verbreiten. Ab 19:00 Uhr häl...
17/05/2023

🗓️Die rassistische AfD möchte Freitag, den 19.05.23 nutzen, um ihre hasserfüllte Meinung zu verbreiten. Ab 19:00 Uhr hält die AfD einen Vortrag zur Flut im Ahrtal in einem Raum der VHS ab. Und uns ist jetzt schon klar: Die AfD wird dabei das Leid der Menschen im Ahrtal schamlos ausnutzen, um ihre gefährlichen und menschenverachtenden Inhalte zu verbreiten.

✊🏿✊🏾✊🏻Dagegen wollen wir uns klar positionieren. Das Bündnis gegen Rassismus Trier ruft zur Gegendemo auf. Denn in Trier ist kein Platz für Faschismus, Rassismus oder auch nur ein Stück AfD! Wir verurteilen die Vermietung der Räumlichkeiten an die AfD aufs Schärfste!

❗Deswegen kommt am Freitag, 19.05.23, ab 18:00 Uhr zum Domfreihof und zeigt mit uns gemeinsam, was ihr vom nationalistischen Gelaber der AfD haltet❗

Am Freitagabend dem 21.04. kam es in  Trier Süd zu einem Angriff. Ein vermutlich angetrunkener Mann mittleren Alters äuß...
24/04/2023

Am Freitagabend dem 21.04. kam es in Trier Süd zu einem Angriff. Ein vermutlich angetrunkener Mann mittleren Alters äußerte einem Genossen gegenüber anlasslos rassistischen Müll und schlug ihm dann ohne Provokation ins Gesicht. Die Brille des Genossen wurde dabei zerstört. Obwohl es glücklicherweise keine bleibenden, körperlichen Schäden gibt, sind die Folgen für den Genossen und sein Umfeld kaum absehbar, denn zu den finanziellen Kosten kommt noch der Verlust des Sicherheitsgefühls im Alltag.
Uns allen zeigt dieser Angriff einmal mehr wie fragil unsere Sicherheit ist. Er zeigt, dass wir wachsam sein müssen und keine Kompromisse mit den Menschenfeind*innen schließen dürfen, denn an allen Ecken und Enden wittern sie Morgenluft, zeigen eine seit Monaten ansteigende Flut rassistischer und reaktionärer Sticker und ein zunehmend aggressiveres Auftreten. Wir rufen dazu auf, solidarisch zu sein, aufmerksam zu sein und aufeinander aufzupassen Unterstützt euch und haltet zusammen!

+++ Bitte teilen und verbreiten +++Aufruf zur Demo „De Samenscholing bleibt!“Am 31. Oktober 2022 will die Stadt Den Haag...
27/09/2022

+++ Bitte teilen und verbreiten +++

Aufruf zur Demo „De Samenscholing bleibt!“

Am 31. Oktober 2022 will die Stadt Den Haag in den Niederlanden das soziale und kulturelle Zentrum De Samenscholing schließen und räumen. Mehr als 7 Jahre lang hat De Samenscholing, die aus dem besetzten sozialen Zentrum De Vloek hervorging, vielen verschiedene sozialen Initiativen im Stadtteil Moerwijk einen sicheren Ort geboten. Wir, als gemeinschaftliches Kollektiv, stehen geschlossen gegen die Pläne der Stadt und möchten in Moerwijk bleiben. Darum kommt am 15. Oktober mit uns auf die Straße für den Erhalt von De Samenscholing!

Nach der Räumung von De Vloek, im Jahr 2015, ist De Samescholing mit einem 10-Jahres Nutzungsvertrag gestartet, welcher mit der Stadt Den Haag geschlossen wurde. Die Stadt hat diesen Vertrag erst abgeändert (auf 5 Jahre Laufzeit) und diesen nun komplett aufgekündigt. Ein Umsonstladen,das vegane Restaurant Water en Brood, ein DIY Konzertraum, ein Ton-und Aufnahmestudio, eine anarchistische Bücherei, mehrere Werkstätten und vieles mehr, soll nun einem reglementierten und kommerziellen Ort Platz machen. Wieder einmal sollen für alle zugängliche soziale Initiativen, die für hunderte Menschen in Den Haag von Belang sind, den profitgierigen und langweiligen Plänen des Stadtrats weichen.

Auch wenn die Mehrheit der direkten Anwohner*Innen De Samenscholing unterstützen, weigert sich die Stadt von ihren Plänen abzulassen. Unter dem Deckmantel der „Aufwertung des Viertels“ soll unser soziales und kulturelles Zentrum, das auf Werten der Solidarität und der Selbstverwaltung basiert, geräumt werden. Eine Räumung würde die Auslöschung eines international bekanntem, kreativen und lebendigen Ortes für Musik und Kunst bedeuten.

Lasst uns gemeinsam am 15. Oktober mit so vielen Menschen wie möglich auf die Straße gehen und dort zum Ausdruck bringen, was wir von den Plänen der Stadt halten, nämlich nichts. Lasst uns alle auf die Straße gehen, für ein lebendige, soziale und engagierte Stadt von unten, die nicht durch Geld und Macht geleitet wird.

De Samenscholing bleibt!

Datum: 15/10/2022
Uhrzeit: 15:00
Ort: Stationsplein, Den Haag

Telegram: t.me/samenscholing
Instagram:
Facebook: fb.com/samenscholing

Meldet euch bei [email protected] wenn ihr Schlafplätze braucht!

+++Die Genoss*Innen aus Koblenz veranstalten am 27.08.22 eine Kundgebung zum Gedenken des von einem Faschisten erschosse...
25/08/2022

+++Die Genoss*Innen aus Koblenz veranstalten am 27.08.22 eine Kundgebung zum Gedenken des von einem Faschisten erschossenen Frank Bönisch und allen Opfern rechter Gewalt+++

Wir werden eine Anreise aus Trier organisieren und treffen uns dafür am Samstag um 12:15 Uhr am Hauptbahnhof Trier.

Zu dem Hintergrund:

Der 35-jährige Obdachlose Frank Bönisch stirbt am 24. August 1992 auf dem Zentralplatz in Koblenz, als ein damals 23-jähriger Skinhead das ganze Magazin einer großkalibrigen Smith & Wesson auf eine Gruppe von Punks, Obdachlosen und Drogenabhängigen abfeuert.

Der Täter – Hakenkreuz-Tätowierung auf dem Oberarm – stellt sich in Kampfschützenhaltung auf den Platz, brüllt „jetzt seid ihr dran“ und feuert mit zehn Schüssen das gesamte Magazin der Smith&Wesson auf die völlig überraschten und wehrlosen Menschen ab. Acht Menschen verletzt der Naziskin – einige von ihnen schwer. Der 35-jährige Obdachlose Frank Bönisch erliegt noch am selben Tag seinen Schussverletzungen.

Ein politisches Motiv für die Schüsse auf Frank Bönisch und dessen Freunde erkennen die Richter genauso wenig wie die Staatsanwaltschaft. Aus der Haft schreibt der Täter an „Kameraden“, er sitze im Knast, weil er „dem Vaterland gedient habe.“ Der Journalist Michael Grabenströer, der für die Frankfurter Rundschau über den Prozess berichtete, schrieb damals: „In der Garnisons- und Beamtenstadt Koblenz wurde die Tat nur zu gerne als Amoklauf ohne politischen Hintergrund gesehen.“

Dass auch die Bundesregierung den Obdachlosen Frank Bönisch nicht als Opfer rechter Gewalt anerkennt, hat Detlef Knopp, der seit 1999 Kulturdezernent der Stadt Koblenz ist, eher am Rand zur Kenntnis genommen. Der ehemalige Sozialkunde- und Politiklehrer Knopp hat das Urteil des Landgerichts Koblenz gelesen, er kennt die Medienberichte über den Prozess. Knopp sagt, „die objektive Faktenlage“ sei eindeutig. Der Mord an Frank Bönisch sei aus „Gesinnungsgründen“ geschehen, die Opferauswahl füge sich nahtlos ins klassische rechtsradikale Weltbild ein. Für ihn sei eine Gedenktafel für den Obdachlosen Frank Bönisch daher „selbstverständlich gewesen“.

Mittlerweile befindet sich eine Gedenktafel in Koblenz:

"Hier ermordete am 24.8.1992 ein rechtsradikaler Täter den Obdachlosen Frank Bönisch und verletzte mehrere Menschen. Zur Erinnerung und Mahnung"

Quellen:
https://www.tagesspiegel.de/themen/rechtsextremismus/gedenktafel-in-koblenz-der-mord-an-frank-boenisch-weckte-schmerzhafte-erinnerungen/7957082-2.html

https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/todesopfer-rechter-gewalt/frank-boenisch/

+++Save the Date+++ Gegendemo zur Veranstaltung der  "Bürgerbewegung Pax Europa"
24/08/2022

+++Save the Date+++

Gegendemo zur Veranstaltung der "Bürgerbewegung Pax Europa"

22.08.1992 - 30 Jahre Rostock-LichtenhagenVor dreißig Jahren begann das rassistische Pogrom in Rostock-Lichtenhagen. Übe...
22/08/2022

22.08.1992 - 30 Jahre Rostock-Lichtenhagen

Vor dreißig Jahren begann das rassistische Pogrom in Rostock-Lichtenhagen. Über mehrere Tage, vom 22. bis 26. August 1992, griff ein rassistischer Mob unter Beifall von Rostocker Bürger*innen erst die Zentrale Aufnahmestelle für Asylsuchende (ZAST) an, wo sich vor allem geflüchtete Rom*nja aufhielten. Später attackierten sie mit dem "Sonnenblumenhaus" das Haus ehemaliger vietnamesischer Vertragsarbeiter*innen, das sie am Abend des dritten Tages in Brand steckten.
Das Pogrom stellt einen Höhepunkt der Nachwendezeit dar, in der rassistische und rechte Anschläge zum Alltag für viele nicht-weiß gelesene Personen gehörten. Es zeigt, wie von Rassismus Betroffene allein gelassen werden – von der Polizei, der Politik und der weißen Dominanzgesellschaft. So retteten sich die Personen, die sich während des Brandes im Haus befanden, selbst über das Dach und entkamen so dem Tod. Die Polizei hatte über Stunden den rechten Mob gewähren lassen.
Die psychischen, physischen und finanziellen Folgen der rassistischen Gewalt bleiben. Weder bekamen sie Unterstützung bei der Aufarbeitung, noch folgte eine lückenlose Aufklärung. Gung Do Hyuen, eine der Betroffenen sagte, ein Abschiebestopp und eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung wäre “die größte Entschädigung” gewesen. Es kam anders: Das Grundrecht auf Asyl wurde von Union, SPD und FDP stark eingeschränkt und viele der Betroffenen abgeschoben.
Die sogenannten „Baseballschlägerjahre“ unmittelbar nach der Wende zeugen von einer Zeit, in der das neue Nationalgefühl des wiedervereinigten Deutschlands auf Kosten all jener zelebriert wurde, die nicht dazugehörten. Statt rechte Gewalt konsequent zu ächten, fand man vor allem Verständnis für die Täter*innen. Rechtsradikale Jugendliche wurden als „fehlgeleitet“ dargestellt, sie sollten in Jugendprojekten besonders gefördert werden. In einem solchen Projekt fand nachweislich die Sozialisierung des späteren NSU-Trios um Beate Zschäpe statt. Konsequente Arbeit gegen Rechts wurde von kleinen zivilgesellschaftlichen Gruppen und Betroffenenorganisationen geleistet – und dabei von Politik und Medien oft behindert und sogar kriminalisiert.

Heute ist Gedenktag an   (auf Romanes: „das Verschlingen“), den Genozid an Sinti:zze und Rom:nja.Mehr als 500.000 wurden...
02/08/2022

Heute ist Gedenktag an (auf Romanes: „das Verschlingen“), den Genozid an Sinti:zze und Rom:nja.
Mehr als 500.000 wurden im Dritten Reich von Nationalsozialist:innen ermordet. Allein am 02.08.1944 wurden 4.300 Sinti:zze und Rom:nja, darunter viele Frauen und Kinder, in ermordet. In vielen Ländern ist bis heute zu wenig im Bewusstsein, dass Sinti:zze und Rom:nja Opfer eines systematischen Völkermords wurden. An zu erinnern heißt auch, sich rassistischer Diskriminierung von Sinti:zze und Rom:nja (= ) in der heutigen Zeit entgegenzustellen und Sinti:zze und Rom:nja aufzunehmen, anstatt sie in Armut und Hunger abzuschieben.
Bildquelle: autonome antifa w

Alerta antifascista! Alle nach Mainz!Am Samstag, den 16.07.22, den Neonazi-Aufmarsch der Neue Stärke Partei (NSP) verhin...
11/07/2022

Alerta antifascista! Alle nach Mainz!

Am Samstag, den 16.07.22, den Neonazi-Aufmarsch der Neue Stärke Partei (NSP) verhindern!

Kommt zu unserer offenen Anreise, um gemeinsam im Rahmen von "Rechte Kampfkultur entwaffnen!" nach Mainz zu fahren, wo wir uns den Faschist:innen der NSP und ihren menschenverachtenden Inhalten entschlossen entgegenstellen!

Kein Platz für Faschismus, Rassismus, Antisemitismus und toxischen Männlichkeitskult - no pasarán!

Ganz wichtig: Wegen der zeitnahen Abfahrt treffen wir uns pünktlich (!) um 07:15 Uhr vor dem Hbf Trier. Kommt zahlreich!
Und nicht vergessen: Der frühe Vogel blockiert Neonazis!
Alerta!



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