AKU Traunstein

AKU Traunstein CSU Arbeitskreis Umwelt und Landesentwicklung im Kreis Traunstein

Anspruch des Arbeitskreises Umweltsicherung und Landesentwicklung ist es, die zu den Herzstücken christlich-konservativer Politik zählende Idee, Verantwortung für die Schöpfung zu tragen in der Politik der CSU fest zu verankern. Im Sinne eines Leitbilds der Nachhaltigkeit will er für eine gleichrangige Beachtung von ökologischen, sozialen und ökonomischen Zielen eintreten.

14/02/2022

Der Vorsitzende Rupert Staudhammer der Arbeitsgemeinschaft für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AG ELF) Oberbayern freute sich, die Gäste Michael Jäge

24/12/2021

Besinnliche Weihnachten und ein Frohes Fest wünscht die Vorstandschaft des AKU Traunstein 🎁🎄

10/11/2021
29/10/2021

Hier nun der dazugehörige Bericht von der Jahreshauptversammlung (von Dr. Christian Gerhart)

AKU Vorstand Dr. Christian Gerhart mit verjüngter Mannschaft wiedergewählt

Nachdem die vergangenen eineinhalb Jahre auch für den CSU Arbeitskreis Umwelt und Landesentwicklung ohne Präsenzveranstaltungen ablaufen musste, konnte bei der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen wieder frische Hoffnung geweckt werden. Als Kreisvorsitzender wurde Dr. Christian Gerhart einstimmig wiedergewählt. In der weiteren Vorstandschaft haben sich aber einige Wechsel vollzogen. So wurde neben dem bisherigen Stellvertreter Konrad Baur zusätzlich Bernhard Braun aus Ruhpolding neu in dieses Amt gewählt. Braun arbeitet für die Junge Liste im Kreistags Umweltausschuss mit. Neuer Schriftführer wurde Josef Mörtel aus Bergen. In bewährten Händen blieb das Amt der Schatzmeisterin bei Katharina Stettmer aus Tittmoning. Als Beisitzer wurden gewählt Hannah Schroll, die JU Kreisvorsitzende aus Traunreut, Klaus Huber, Wasserkraftwerksbetreiber aus Trostberg, Josef (jun.) Mayer, ehemaliger AKU Oberbayernvorsitzender und Landschaftspfleger aus Chieming/Hart, Dr. Birgitt Seeholzer, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Traunstein aus Trostberg, Dr. Michael Lache, Unternehmensberater und Holzwirt aus Obing und Markus Steffl, Hotelier aus Ruhpolding.
In seinem Bericht ging Vorstand Gerhart auf die wenigen möglichen Veranstaltungen im Jahr 2019 ein, u.a. eine gut besuchte Informationsveranstaltung zusammen mit MdL Klaus Steiner zum Thema Kunststoffe bei der Firma Brückner in Siegsdorf.

Gast und Wahlleiter des Abends war der designierte Nachfolger im AKU Oberbayern, Hr. Christian Schäfer aus Oberaudorf. Schäfer, gelernter Käsemeister und Almbauer, berichtete über seine Erfahrungen mit seiner europaweit einzigartigen Zuchtherde bestehend aus einer 5000 Jahre alten Hornschafrasse. Diese Soay-Schafe werden von ihm zur Landschaftspflege auf der Alm trainiert, da sie relativ robuste Allesfresser sind. Dabei hat er auch über seine Erfahrungen mit durchziehenden Wölfen berichtet und seine Bemühungen bzgl. eines selbst entworfenen elektrischen Zaunes, um die Schafe zu schützen. Aber nicht nur die Wölfe bereiten ihm Sorge, sondern auch die sich mit dem Klimawandel verändernde Vegetation und Trockenheit auf der Alm. Mit großem Interesse wurde nicht nur sein Vortrag über seine Zucht- und Wolfserfahrung verfolgt, sondern auch seine Erfahrung in der Käserei, die für einen immer größer werdenden Einzugsbereich Käseherstellung als Dienstleistung anbietet. Dabei konnten sich alle Anwesenden vom mitgebrachten Almkäse, Weichkäse sowie einen für die Region nicht ganz typischen Tilsiter überzeugen – in jedem Fall besondere Käse, die nach alten Methoden mit neuester Technik in viel Handarbeit produziert und lokal vermarktet werden.

In der folgenden Aussprache und Diskussion gab es auch im Nachgang zur verlorenen Bundestagswahl einige selbstkritische Anmerkungen. Speziell Forstwirt Dr. Lache ging mit der eigenen Partei etwas schärfer ins Gericht. Seiner Meinung nach lag einer der Gründe, dass die CSU bei der Bundestagswahl mit einem so schlechten Ergebnis abgestraft wurde, sicherlich im Verlust junger Wähler an Parteien mit ökologischen Konzepten.
Die CSU hat es in der Vergangenheit versäumt, den Schutz der Heimat und das Bewahren von Tradition mit ökologischen Themen zu verknüpfen. In der Konsequenz trauen uns viele Wähler nicht mehr zu, ökologische und nachhaltige Themen glaubhaft und professionell zu besetzen, so Lache. Deshalb freut er sich, dass er nun im AKU aktiv mitwirken kann, um das verlorene Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen.

Der Vorsitzende der Traunsteiner Stadtratsfraktion, Konrad Baur, informierte kurz über den anstehenden „Klimaentscheid“ in der Stadt Traunstein, den die CSU-Fraktion angeregt hatte: „Wir müssen es schaffen, bei der Frage des Klimawandels einen konkreten Mehrwert von dringend notwendigen Maßnahmen für jeden Einzelnen von uns zu schaffen. Nur mit ideologischen Weltverbesserungsphantasien wird es am Ende des Tages nicht gehen“, so Baur. Deshalb gelte auch beim Klimaentscheid in der Stadt: Klimaschutz ist Heimatschutz, so Baur weiter „und letztendlich auch Geldbeutelschutz für jeden einzelnen von uns!“.

In jedem Fall hat sich die neue Vorstandschaft einiges an Aufgaben auf die Fahne geschrieben, um von der Basis her die grünen Themen der CSU intensiver in die Öffentlichkeit zu tragen.

Bilder von der Jahreshauptversammlung des Arbeitskreises Umwelt. Referent Christian Schäfer stellte seinen Almkäse vor u...
28/10/2021

Bilder von der Jahreshauptversammlung des Arbeitskreises Umwelt. Referent Christian Schäfer stellte seinen Almkäse vor und referierte über das Thema "Klimawandel auf der Alm und der Wolf"

21/09/2021

TEILNEHMERHINWEISE

Anmeldung bitte per E-Mail: [email protected] unter
Angabe des Veranstaltungstitels bzw. Projektnum-
mer 3210309060 und Ihrer Adresse oder
https://www.hss.de/veranstaltungen/rundwande-
rung-auf-die-halsalm-tourismus-im-chiemgau-na-
tur-erleben-und-gesundheit-erhalten-
3210309060/ bis spätestens 24.09.2021, 12 Uhr.
Aufgrund von COVID-19 können maximal 50 Teil-
nehmer an der Wanderung teilnehmen.

Ihre Anmeldung gilt als angenommen, wenn Sie
keine Absage erhalten. Bei Verhinderung bitten wir
Sie - auch kurzfristig - um Nachricht. Eine Haftung
für Personen- und Sachschäden bei An-/Rückreise,
sowie am Exkursionsort selbst, kann von der Hanns-
Seidel-Stiftung nicht übernommen werden.

Personenbezogene Daten werden nach Maßgabe
des Bundesdatenschutzgesetzes (§ 28 Abs. 4 BDSG)
behandelt.

Wir weisen darauf hin, dass während der Veranstal-
tung fotografiert und gefilmt wird. Mit der Anmel-
dung erklären Sie Ihr Einverständnis für die unent-
geltliche und freie Verwendung im Rahmen einer
Tagungsdokumentation (Printmedien und ggf. In-
ternet).

Bildnachweis:
© Alfred Janzik


ANMELDUNG / ORGANISATION

Erna Kastner
Sachbearbeiterin
Tel. + 49 (0)89 1258- 237 | Fax -338
E-Mail: [email protected]


SO ERREICHEN SIE DEN EXKURSIONSORT

Aus Richtung München kommend:

 nehmen Sie die A 8 Richtung Salzburg bis Ausfahrt 115 Bad
Reichenhall
 rechts abbiegen in Richtung Bad Reichenhall
 beim Kreisverkehr erste Ausfahrt auf der B 20 in Richtung Bad
Reichenhall
 in Bad Reichenhall weiter auf die B 21 in Richtung Lofer
 in Unterjettenberg links abbiegen auf die B 305 in Richtung
Ramsau/Berchtesgaden
 nach Schwarzbachwachtsattel (868 m hoher Pass) rechts ab-
biegen auf Alte Reichenhaller Straße
 rechts abbiegen auf Triebenbachstraße
 am Hintersee entlang abbiegen in die Hirschbichlstraße
 bis zur Schranke, rechts auf Parkplatz 3 beim Klausbachhaus

Aus Richtung Salzburg kommend:

 nehmen Sie die A 8 Richtung München bis Ausfahrt 115 Bad
Reichenhall
 rechts abbiegen in Richtung Bad Reichenhall
 am Kreisverkehr dritte Ausfahrt (geradeaus) auf die B 20 in
Richtung Bad Reichenhall
 in Bad Reichenhall weiter auf der B 21 in Richtung Lofer
 in Unterjettenberg links abbiegen auf die B 305 in Richtung
Ramsau/Berchtesgaden
 nach Schwarzbachwachtsattel (868 m hoher Pass) rechts ab-
biegen auf Alte Reichenhaller Straße
 rechts abbiegen auf Triebenbachstraße
 am Hintersee entlang, abbiegen in die Hirschbichlstraße
 bis zur Schranke, rechts auf Parkplatz 3 beim Klausbachhau

21/09/2021

Natur erleben und Gesundheit erhalten
3210309060
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

wir laden zu einer Natur- und Gesundheitswanderung in Koopera-
tion mit dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V. auf die
Halsalm ein.

Auf unserer Rundwanderung begleitet uns Herr Toni Wegscheider,
Dipl.-Biologe, der uns Wissenswertes über die verschiedenen Le-
bensräume des Nationalparks Berchtesgaden, die jeweils von einer
eigenen Tier- und Pflanzenwelt geprägt sind, vermittelt. An Halte-
punkten weist er auf die Bedeutung des Bergwaldes, auf die Lawi-
nenrinnen und Blockschutthalden sowie auf die Almwiesen hin. Als
Projektleiter geht er auf das spektakuläre Artenschutzprojekt zur
Wiederansiedlung der Bartgeier ein. Neben der Sichtung von Bart-
geiern bestehen auch gute Chancen das örtliche Steinadlerpaar so-
wie weitere alpine Charakterarten zu sehen.

Herr Ludwig Binder, Gesundheitspädagoge und Dipl.-Sportlehrer,
wird bei seinen Ausführungen u.a. auf die längere Lebenserwartung
durch eine stetig zunehmende Gesundheitserwartung eingehen.

Am Infostand des Landesbundes für Vogelschutz und des National-
parks Berchtesgaden, werden uns, in der Nähe der Halsalm, Prakti-
kanten beider Institutionen über den Stand der Wiederansiedlung
des einst ausgerotteten Bartgeiers informieren.
Zunächst marschieren wir vom Klausbachhaus kurz auf der Hirsch-
bichlstraße und zweigen dann rechts auf einen breiten Wanderweg,
der sich zunächst leicht, später steil ansteigend über einige Kehren
in Richtung Halsgrube zieht. Über uns liegt das Bergmassiv der Rei-
teralm. Unter dem Hohen Gerstfeld wandern wir bis zur Almfläche
der Halsalm. Von dort bietet sich ein wunderschöner Blick auf die
Berchtesgadener Bergwelt. Auf der Halsalm machen wir Brotzeit.
Auf der Alm können Speck- und Käsebrote sowie Alm- und Butter-
milch, Johannisbeermolke sowie andere Getränke genossen wer-
den. Der Käse wird übrigens auf der Alm selbst hergestellt. Da auf
der Halsalm Sitzmöglichkeiten nicht in ausreichender Anzahl vor-
handen sind, sollte eine Sitzmöglichkeit mitgebracht werden. Nach
unserer Rast steigen wir auf einen schmalen, teilweise steinigen, mit
Wurzeln bedeckten Bergsteig entlang des Antonigrabens in Rich-
tung des Hintersees ab. Am Seeufer entlang marschieren wir wieder
zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, zum Wanderparkplatz
beim Klausbachhaus. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Stefanie v. Winning
Leiterin des Instituts
für Politische Bildung
Margarethe Stadlbauer
Referatsleiterin

SAMSTAG, 25. SEPTEMBER 2021

Beginn der Exkursion:
10.30 Uhr Treffpunkt:
Klausbachhaus
(Wanderparkplatz Nr. 3)
Hirschbichlstraße 26
83486 Ramsau bei Berchtesgaden

Geführte Wanderung mit Impulsvorträgen:

Die Flora und Fauna
des Nationalparks Berchtesgaden (mit Schwerpunkt
Steinadler und Wiederansiedlung des Bartgeiers)

Referent: Toni Wegscheider
Dipl.-Biologe

Gesund leben, Gesundheitsprävention und frei von
Krankheit

Referent: Ludwig Binder
Gesundheitspädagoge, Dipl.-Sportlehrer


ca. 12.00 Uhr Ankunft beim Infostand vom Landes-
bund für Vogelschutz und vom Nationalpark
Berchtesgaden

ca. 13.30 Uhr Eintreffen auf der Halsalm mit Brotzeit

ca. 15.30 Uhr Rückmarsch zum Hintersee

ca. 17.30 Uhr Ankunft beim Ausgangspunkt der
Wanderung, Wanderparkplatz beim Klausbachhaus


Das Seminar findet bei jeder Witterung statt – bitte
gute Wanderausrüstung und Verpflegung mitbringen.
Schwindelfreiheit und Trittsicherheit ist erforderlich.
Die Teilnahme an der Wanderung erfolgt auf eigene
Gefahr.
Für die Teilnahme am Seminar ist eine Voranmeldung
bei der Hanns-Seidel-Stiftung erforderlich. Da die Teil-
nehmerzahl auf 50 Personen begrenzt ist, erfolgt die
verbindliche Teilnahmezusage nach dem Eingangsda-
tum der Anmeldungen.
Zur Teilnahme an dem Seminar ist, wegen der Corona-
pandemie, die 3-G-Regel (geimpft, genesen oder ge-
testet) mit Bescheinigung und Ausweis nachzuweisen.
Bringen Sie bitte Ihre FFP2-Maske oder medizinische
Maske (OP-Maske) mit und halten Sie den Mindestab-
stand von 1,5 Metern ein. Bitte beachten Sie auch die
jeweils aktuellen Corona-Regeln.


Bitte bringen Sie mit:

 Geld für Parkgebühr (über 4 Stunden – 7 Euro)
 Bescheinigung 3-G-Regel und Ausweis, FFP2-
Maske oder medizinische Maske (OP-Maske)
 Gute Wander- und Regenausrüstung (insbes.
rutschfeste Wanderschuhe)
 Sitzgelegenheit (Sitzkissen usw.) für die Brotzeit
 Evtl. Proviant und Getränke für unterwegs
 Geld für die Möglichkeit der Einkehr auf der Hals-
alm





Ansprechpartner vor Ort und Exkursionsleitung:
Alfred Janzik
Regionalbeauftragter der Ha

19/05/2021
Arbeitskreis Umweltsicherung und Landesentwicklung (AKU) der CSUAKU-Topaktuell04.06.2020 Kraftvolles Paket für Klimaschu...
05/06/2020

Arbeitskreis Umweltsicherung und Landesentwicklung (AKU) der CSU
AKU-Topaktuell
04.06.2020

Kraftvolles Paket für Klimaschutz und Zukunftstechnologien

Liebe Mitglieder des AKU,

am Mittwoch, den 3. Juni, wurde ein von der Bundesregierung vorgelegtes Konjunkturprogramm beschlossen, das viele Aspekte zum Klimaschutz und der Förderung entsprechender Innovationen enthält. Dazu erklärt unsere stellvertretenden Vorsitzende des AKU, die Beauftragte für Klimaschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Anja Weisgerber MdB:

„Das Konjunkturpaket ist ein kraftvoller Aufschlag für mehr Klimaschutz und Zukunftstechnologien. Es strahlt die Botschaft aus ‚Jetzt packen wir an! Mit Innovationen starten wir durch aus der Krise‘. Mit dem Zukunftspaket investieren wir 50 Milliarden Euro in innovative und klimafreundliche Technologien sowie in Forschung und Entwicklung. Damit bauen wir unsere Wirtschaft nachhaltig und klimafreundlich auf. So sind wir für die kommenden Herausforderungen gut gerüstet.

Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Ausbau der Wasserstoffstrategie. Die gezielte Förderung von Wasserstoffproduktionsanlagen ermöglicht den Umstieg von fossilen Energieträgern auf Wasserstoff. Mit diesem grünen Schlüsselrohstoff wird der Markthochlauf für den Klimaschutz gelingen und Deutschland kann weltweit zum ‚Wasserstoffland Nummer eins‘ werden. Dabei ist die gezielte Unterstützung von Partnerschaften mit Regionen, in denen aufgrund der geografischen Lage Wasserstoff noch effizienter produziert werden kann, eine hervorragende Flankierung. Kosteneffiziente Transportmöglichkeiten dafür werden entwickelt.

Eine wesentliche Voraussetzung für die Energiewende in Richtung strom- und wasserstoffbasierte Technologien ist das Einfrieren der EEG-Umlage. Auch die angestrebte Befreiung des grünen Wasserstoffs von der EEG-Umlage ist entscheidend, um dessen Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen.

Einen weiteren Fokus legen wir auf den Bereich Mobilität: Mit der beschlossenen erhöhten Innovationsprämie für Elektroautos, der gezielten Förderung der Ladesäulen-Infrastruktur und der Batteriezellenfertigung sowie der Förderung der Wasserstofftechnologie stellen wir entscheidende Weichen für die Zukunft. Eine Kaufprämie für Autos alter Lesart wird es nicht geben. Es werden nur die Autos gefördert, die einen klaren Klima-Benefit bieten.

Die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Entwicklung in der Automobil- und Zuliefererindustrie wird gezielt gefördert. Dabei unterstützen wir regionale Innovationscluster, denn der Strukturwandel kann nur gelingen, wenn das Know-How mehrerer Partner gemeinsam im Sinne der Innovation eingesetzt wird.
Durch die geplante Reform der Kfz-Steuer und die stärkere Ausrichtung am CO2-Ausstoß werden Anreize geschaffen, auf emissionsärmere oder emissionsfreie Fahrzeug umzusteigen.

Mit dem Bus- und LKW-Flotten-Modernisierungs-Programm, dem Flottenerneuerungsprogramm für schwere Nutzfahrzeuge, der Förderung der Bahn und des ÖPNV sowie Innovationen im Bereich der Schifffahrt und des Flugverkehrs werden wir die CO2-Emissionen im Verkehrssektor nachhaltig reduzieren. Dieses Paket schafft die Voraussetzungen dafür, dass wir die Klimaziele im Verkehrssektor erreichen.

Um den CO2-Ausstoß im Gebäudebereich signifikant zu senken, werden das CO2-Gebäudesanierungsprogramm sowie die Förderprogramme des Bundes zur energetischen Sanierung kommunaler Gebäude deutlich aufgestockt.
Der forcierte Ausbau der Erneuerbaren Energien durch die Abschaffung des 52-GW-Deckels für Photovoltaikanlagen und den Ausbau der Offshore- Windkraft ist ein wichtiges Element für den Klimaschutz im Sektor Energie.

Die Entscheidung, die Kommunen bei Investitionen in die Zukunft zu unterstützen, wie zum Beispiel in moderne Mobilität und Klimaschutz vor Ort durch die nationale Klimaschutzinitiative, ist besser als Altschulden der Kommunen zu tilgen.

Mit diesem Gesamtpaket stärken wir den Klimaschutz in der Gegenwart und für die Zukunft, und wir sichern Arbeitsplätze und Wohlstand. Diese Synergie trägt eindeutig unsere Handschrift und zeigt, dass die Verbindung von Ökologie und Ökonomie erfolgreich ist.“


Die Pressemitteilung finden Sie hier als pdf.




Verantwortlich:
Dr. Martin Huber, MdL
Landesvorsitzender des AKU

Kontakt:
CSU-Landesleitung, Franz Josef Strauß-Haus, Mies-van-der-Rohe-Str. 1, 80807 München
Arbeitskreis Umweltsicherung und Landesentwicklung der CSU
Telefon 089/1243-239, Telefax 089/1243-4239, [email protected], www.csu.de/aku
Landesgeschäftsführer: Björn Reich

29/05/2020

Landtag berät Bayerisches Klimagesetz,

immer noch bestimmt die globale Corona-Pandemie unseren Alltag. Und natürlich war es absehbar, dass es vereinzelte Stimmen gibt, die zur Bewältigung der enormen Herausforderungen, vor die Corona uns gestellt hat, unsere Bemühungen beim Umweltschutz und beim Klimaschutz zurückfahren wollen. Daher bin ich unserem Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder MdL sehr dankbar, dass er in seiner Regierungserklärung am 20. April und bei verschiedenen Interviews deutlich gemacht hat, dass es keinen Corona-Rabatt bei Klima- und Umweltschutz gibt!

Vielmehr gilt es, den Strukturbruch, den Corona bedeutet, zu nutzen, um mit einer gestärkten ökologischen Wirtschaft aus dieser Krise herauszukommen.

Diese Position konnte ich auch heute in meiner Rede zur ersten Lesung des Bayerischen Klimaschutzgesetzes im bayerischen Landtag vertreten. Das Bayerische Klimaschutzgesetz ist genau zur rechten Zeit ein wichtiges Signal dahingehend, dass es ein Zurückdrehen des Rads nicht geben wird. Und das ist auch unbedingt nötig: Bayern ist aufgrund der geographischen Lage heute schon vom Klimawandel und den Folgen stark betroffen. Die mittlere Jahrestemperatur ist über die letzten 70 Jahre um 1,9 Grad gestiegen. Und wenn wir in diesen Tagen viel über Resilienz reden, über die Frage, wie können wir uns wappnen gegen drohende Gefahren in der Zukunft, dann wird klar, dass Klimaschutz und Nachhaltigkeit die Eckpfeiler einer Resilienzstrategie sind.

„Es gibt keinen Corona-Rabatt bei Klima- und Umweltschutz"

Mit dem Klimaschutzprogramm Bayern 2050 hat sich die Staatsregierung das Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis 2030 auf unter 5 Tonnen pro Einwohner und bis 2050 auf unter 2 Tonnen zu senken. Das bayerische Klimaschutzgesetz setzt nun das „Bayerische Klimaschutzprogramm“ und die „Anpassungsstrategie an die Folgen des Klimawandels“ in einen gesetzlichen Rahmen für mehr Klimaschutz in Bayern und legt mit dem 96-Maßnahmen-Paket auch ganz konkrete Aktionen für mehr Klimaschutz fest. Das klare Ziel ist: Bis spätestens 2050 soll Bayern klimaneutral sein, ernsthaft angestrebt wird sogar eine Klimaneutralität 2040 plus. Noch weiter geht die bayerische Staatsverwaltung, die bereit 2030 die Klimaneutralität erreicht haben soll. Die 96 Maßnahmen werden in einem 10-Punkte-Plan gebündelt. – Darunter kein einziges Verbot! Klimaschutz muss motivieren und mitnehmen, nicht Bevölkerungsgruppen gegeneinander ausspielen und mit starren Vorschriften gängeln. Damit macht Bayern deutlich: Klimaschutz ist ein Gemeinschaftsprojekt – für die gesamte Gesellschaft, für alle staatlichen Ebenen, für alle Lebensbereiche. Denn Klimaschutz braucht Mut statt Angst, Aufbruch statt Verbote und Innovation statt Stillstand. Klimaschutz bedeutet immer auch Innovation, darum ist eine technologieoffene Förderkulisse und die Unterstützung von Cleantech so wichtig. Hier setzt Bayern mit der High-Tech-Strategie wuchtige, finanziell untermauerte Impulse.

Für den Klimaschutz in Bayern ist heute daher ein wichtiger Tag der – ganz im Sinne des AKU – signalisiert: Wir packen gemeinsam an und verankern das in Zukunft zusätzlich auf einem gesetzlichen Fundament!

Bitte bleiben Sie gesund.




Dr. Martin Huber MdL
Landesvorsitzender AKU

06/01/2020

Siegsdorf - Über die aktuelle Situation bei der Verwendung von Kunststoffen und mögliche Strategien zur Vermeidung von Kunststoffmüll – auch regional – informierte ein Fachgespräch des CSU-Arbeitskreises Umweltsicherung und Landesentwicklung (AKU) im Kreisverband Traunstein mit den Geschäf...

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