Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde

Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde Migrations Minorities Memories Es ist dauerhaft in der Lehre an der Universität Tübingen und an anderen Universitäten vertreten.

Das Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (IdGL) ist 1987 als eine dem Innenministerium des Landes Baden-Württemberg unmittelbar nachgeordnete außeruniversitäre Forschungseinrichtung gegründet worden. Es erforscht und dokumentiert Geschichte, Landeskunde und Dialekte der deutschen Siedlungsgebiete in Südosteuropa sowie die zeitgeschichtlichen Fragen von Flucht, Vertreibung und E

ingliederung der deutschen Heimatvertriebenen. Die zentrale Kompetenz des IdGL bildet die Forschung zu Migrations (Migrationen), Minorities (Minderheiten) und Memories (Erinnerungen). Das Institut ist interdisziplinär ausgerichtet und verbindet in seinen Arbeitsbereichen historische, politik-, literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Zugänge. Sein Forschungsfeld umfasst das nördliche Südosteuropa – somit im Wesentlichen die heutigen Staaten Ungarn, Rumänien, Kroatien und Serbien. Zu Forschungseinrichtungen in diesen Ländern pflegt das IdGL dichte Kooperationen, die Forschung und Lehre verbinden. Zudem sichert ein eigenes Stipendienprogramm die Förderung des Kontaktes zum dortigen wissenschaftlichen Nachwuchs. Die Dokumentation und Pflege der wissenschaftlichen Infrastruktur des IdGL findet ihren Ausdruck ebenso in der Fachbibliothek mit ihren bedeutenden Südosteuropa-Beständen wie in dem ständig durch Schenkungen bzw. Ankäufe erweiterten, (digital) erschlossenen und somit öffentlich zugänglichen Archiv und dem Bildarchiv (Fotos, Graphiken) des Instituts. Ein zentrales Anliegen des IdGL ist es zudem, mit seinen jährlich stattfindenden Tagungen, seinen Schriftenreihen, seinen Ausstellungen und Vorträgen einen Wissenstransfer zu befördern und so die Öffentlichkeit zu erreichen. In Tübingen geschieht dies durch eine besonders enge Kooperation mit der Eberhard Karls Universität.

Sonntag, 21.6., 11.15, Stadtmuseum EmmendingenAusstellungsvernissageKriegsEnden. Woran wollen wir uns halten? / War Endi...
18/06/2026

Sonntag, 21.6., 11.15, Stadtmuseum Emmendingen

Ausstellungsvernissage
KriegsEnden. Woran wollen wir uns halten? / War Endings. What can we hold on to?
Graphic Novel von/by Ludmilla Bartscht

Die Ausstellung wird von der Baden-Württemberg Stiftung und dem Schroubek Fonds Östliches Europa gefördert.

Im Rahmen des ifa-Entsendeprogramms wird eine Koordinationsstelle für Rumänien, Serbien, Ungarn und die Ukraine ausgesch...
11/06/2026

Im Rahmen des ifa-Entsendeprogramms wird eine Koordinationsstelle für Rumänien, Serbien, Ungarn und die Ukraine ausgeschrieben!

Im Landeskirchlichen Begegnungs- und Kulturzentrum Friedrich Teutsch in Hermannstadt/Sibiu/Nagyszeben kommt ab 1. August...
03/06/2026

Im Landeskirchlichen Begegnungs- und Kulturzentrum Friedrich Teutsch in Hermannstadt/Sibiu/Nagyszeben kommt ab 1. August 2026 die Stelle der Leiterin / des Leiters des Landeskirchlichen Museums zu Besetzung. Dazu gehört Konzeption und Optimierung der Dauerausstellung, Organisieren von Wechselausstellungen, Sicherung und Erschließung von Sammlungen, professionelle Öffentlichkeitsarbeit und Entwicklung von museumspädagogischen Programmen. S. weitere Details unten.

Im Landeskirchlichen Begegnungs- und Kulturzentrum Friedrich Teutsch kommt ab 1. August 2026 die Stelle der Leiterin / des Leiters des Landeskirchlichen Museums zu Besetzung. Dazu gehört Konzeption und Optimierung der Dauerausstellung, Organisieren von Wechselausstellungen, Sicherung und Erschließung von Sammlungen, professionelle Öffentlichkeitsarbeit und Entwicklung von museumspädagogischen Programmen.Voraussetzungen Studien und Erfahrung: Hochschulabschluss in Kulturwissenschaften, Geisteswissenschaften oder Sprachwissenschaften. Erfahrung in kirchlichen Strukturen ist von Vorteil.Besondere Fähigkeiten und Kompetenzen: Erfahrung im Kulturmanagement, vornehmlich im Museums- und Archivmanagement und in Museumspädagogik, dazu eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit. Spezifische Kenntnisse: Sehr gute Kenntnisse der deutschen, rumänischen und englischen Sprache. Weitere Sprachen, wie Ungarisch, sind von Vorteil.Er/sie ist Mitglied der Evangelischen Kirche. Die Tätigkeit ist im Friedrich-Teutsch-Haus mit Sitz in Hermannstadt/Sibiu, Mitropoliei-Str. 30 angesiedelt. Bewerbungen mit konkludentem Lebenslauf und Empfehlungen werden erwartet bis zum 30.06.2026. Zusätzliche Informationen können angefordert werden: E-Mail: [email protected] oder Telefon 0040/729/056390 zwischen 10.00 – 14.00 Uhr.

21/05/2026

Donauschwäbisches Zentralmuseum stellt ein!

Aufbruch oder ewige Teilung? Der Zypernkonflikt im Brennpunkt innen- und geopolitischer Spannungsfelder20.5., 19 Uhr, La...
19/05/2026

Aufbruch oder ewige Teilung? Der Zypernkonflikt im Brennpunkt innen- und geopolitischer Spannungsfelder

20.5., 19 Uhr, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg Außenstelle Tübingen (Wilhelmstraße 8
72074 Tübingen)

Traumstrände, antike Ruinen, gotische Kathedralen – Zypern ist ein beliebtes Reiseziel. Wenige Touristen nehmen wahr, dass es auf der Insel seit über sechzig Jahren eine UN-Friedenstruppe gibt und Nicosia die einzige noch geteilte Hauptstadt der Welt ist. Nun hat die Republik Zypern im ersten Halb-jahr 2026 die EU-Ratspräsidentschaft inne. Im türkisch-zyprischen Nordteil wurde Ende 2025 ein neues Oberhaupt des international nur von der Türkei anerkannten Staates gewählt. Und am 24. Mai
stehen im Südteil Parlamentswahlen an. Sehen wir einen Aufbruch hin zu einer Überwindung des Konfliktes? Was sind seine Ursachen? Welche Rolle spielt die EU? Und wie könnte eine Lösung aussehen?
Thomas Diez ist Professor für Internationale Beziehungen an der Universität Tübingen und forscht seit Ende der 1990er Jahre zu Zypern. In seinem Vortrag wird er den Konflikt historisch und in die aktuellen Debatten einordnen.

Referent: Prof. Dr. Thomas Diez, Professor für Politikwissenschaften und Internationale Beziehungen an der Universität Tübingen
Moderation: PD Dr. Daniela Simon, Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde, Tübingen

Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg Außenstelle Tübingen in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für Ost-, Südost- und Mitteleuropa (KOSME), dem Center for International Relations and Peace Research (CIRP) und dem Institut für Politikwissenschaft an der Universität Tübingen.

Keine Anmeldung erforderlich.

Am 18.5., um 18 Uhr c.t., wird Sacha Davis (Universität Newcastle/Australien) den Vortrag "Discipline through Labour. Ha...
17/05/2026

Am 18.5., um 18 Uhr c.t., wird Sacha Davis (Universität Newcastle/Australien) den Vortrag "Discipline through Labour. Habsburg Absolutist Policies for Romani Assimilation in a Settler-Colonial Framework" halten. Der Kolloquiumstermin findet im Hegel-Bau (Raum 101) an der Universität Tübingen statt und wird vom Arbeitsbereich Geschichte des 19. Jahrhunderts, Arbeitsbereich Frühe Neuzeit, Seminar für Osteuropäische Geschichte und dem IdGL organisiert. Eine digitale Teilnahme ist möglich. Sacha Davis ist zurzeit mit einem Global Encounters Visiting Fellowship an der Universität Tübingen, auf Einladung von Prof. Dr. Reinhard Johler (Ludwig-Uhland-Institut).

10/05/2026

Zwei Stellenangebote im Rahmen des Entsendeprogramms des Ifa - Institut für Auslandsbeziehungen: Kulturmanager:in (m/w/d) in Pécs/Fünfkirchen (Ungarn) und Kulturmanager:in (m/w/d) in Timișoara/Temeswar (Rumänien) - Links in den Kommentaren

08/05/2026

Die Wanderausstellung „Danube Ports“ / „Donauhäfen“ konnte in Novi Sad ein beachtliches mediales Echo erzielen. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung berichtete der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Vojvodina ausführlich über das Projekt und seine kulturhistorische Bedeutung für den Donauraum.

Die Reportage (bis Min 05:00) ist online abrufbar - S. Kommentar

Adresse

Mohlstraße 18
Tübingen
72074

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 12:30
13:30 - 16:00
Dienstag 10:00 - 12:30
13:30 - 16:00
Mittwoch 10:00 - 12:30
13:30 - 16:00
Donnerstag 10:00 - 12:30
13:30 - 16:00
Freitag 10:00 - 13:00

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