NABU Naturzentrum Katinger Watt

NABU Naturzentrum Katinger Watt Bei Fragen können sie uns per E-Mail oder täglich zwischen 10 und 18 Uhr telefonisch erreichen. Den Facebook-Massenger überprüfen wir nicht oder nur selten. usw.

Eine zauberhafte Idylle erwartet Sie. Das Areal um das Lina-Hähnle-Haus ist nicht riesig, aber die Augen wissen gar nicht wohin zuerst. Es sind immer nur ein paar Schritte zum Färberpflanzenbeet, Teich, Experimentierecke, zu den Infotafeln, alten Kinderspielen, Terrarien, gemütlichen Sitzecken, Spiel- und Entdeckungsstationen, Vogel- und Insektenkästen, Kräuterhochbeeten, usw. Jede Ecke ist genutz

t und wartet auf Entdeckung. Gute und verständliche Beschriftungen leiten den Besucher. Der blumenreiche Garten des Zentrums, in dem sich die Namensgeberin Lina-Hähnle sicherlich wohl gefühlt hätte, wurde als Insektenparadies angelegt und bietet neben dem Lehrgarten mit Kräuter- und Färberpflanzenbeet auch so manchen Platz der Erholung. Kleine Sitzgruppen unter Bäumen oder die begrünte Veranda mit einem naturnahen Teich und vielen „Bewohnern“ laden zum Picknick oder einen gemütlichen Plausch mit Gleichgesinnten ein und bieten die Möglichkeit, dem Alltag zu entfliehen.

Die blaugrüne Mosaikjungfer - eine ca. 8 cm lange Liebelle - besitzt, wie alle Liebellen einen ganz besonderen Flugappar...
07/07/2024

Die blaugrüne Mosaikjungfer - eine ca. 8 cm lange Liebelle - besitzt, wie alle Liebellen einen ganz besonderen Flugapparat.
Durch diesen ist es den Tieren möglich ihre beiden Flügelpaare unabhängig von einander zu bewegen.
Dadurch können sie plötzliche Riechtungswechsel machen, in der Luft stehen und auch rückwerts fliegen.

Erkennen kann man die blaugrüne Mosaikjungfer an ihrer grüngelben Brust und ihren dunklen Seitenbinden, durch welche man die blaugrüne Mosaikjungfer immer sehr gut erkennen kann.

Das Tier kommt in weiten Teilen Europas, Asiens und Nordafrikas vor und lebt bevorzugt an langsam fließenden oder stehenden Gewässern, wie Seen oder auch Gartenteichen.
Sie ernährt sich hauptsächlich von Mücken, Fliegen und anderen Insekten, welche sie im Flug erbeutet.
Die Larven der Mosaikjungfer, welche nicht fliegen können, sind Lauerjäger und fressen Kleinstlebewesen im Wasser.

Auf dem Bild ist eine blaugrüne Mosaikjungfer zu erkennen, welche grade geschlüpft ist und ihre Flügel aufpumpt.
Der braune Teil/ Hülle ist noch die Haut der Larve (Exuvie).

Foto: Antonia Schmidt

Der Säbelschnäbler gehört zu den Limikolen (Watvögeln) und steht auf der Vorwarnliste der roten Liste.Das Tier zeichnet ...
21/06/2024

Der Säbelschnäbler gehört zu den Limikolen (Watvögeln) und steht auf der Vorwarnliste der roten Liste.

Das Tier zeichnet sich durch seinen auffälligen Schnabel aus, welcher lang, fein und leicht nach oben gebogen ist.
Zur Nahrungsgewinnung steckt der Vogel seinen Schnabel horizontal und leich geöffnet ins Wasser und beginnt ihn rhytmisch hin und her zu "säbeln".
Aufgrund dieses Verhaltens hat der Säbelschnäbler auch seinen Namen erlangt.

Weitere Merkmale, die den Vogel auszeichnen sind die langen, dunklen Beine und sein schwarz-weißes Gefieder.

Säbelschnäbler sind Standvögel bis Langstreckenzieher.
Sie überwintern von Mitteleuropa bis zu den Küstenregionen in Afrika.

Die Tiere brüten meist in der Nähe von Brack- und Salzwasserlagunen an der Küste oder auch an Steppenseen.
Wenn der Säbelschnäbler auf Durchzug ist, brütet er auch manchmal an Süßwasserseen im Binnenland.
Bodenmulden im Schlick, Schlamm und Spülsaum werden zum brüten verwendet.

Gib Europa deine Stimme! Mach jetzt mit bei der   Challenge! 🇪🇺Wir sind vom  aufgerufen worden zu erzählen, warum wir am...
08/06/2024

Gib Europa deine Stimme! Mach jetzt mit bei der Challenge! 🇪🇺

Wir sind vom aufgerufen worden zu erzählen, warum wir am 09.06.24 wählen gehen!

Wählen gehen-Umwelt schützen.

Vögel fliegen über alle Grenzen. Deshalb ist Vogelschutz besonders wirksam, wenn er länderübergreifend ist.
Die EU ist dabei ein wichtiger Hebel!
Hier im Katinger Watt sehen wir jeden Tag was die EU im Naturschutz bewirken kann.
Große Flächen unsere Gebiets auf denen Orchideen, Kiebitze und Uferschnepfen geschützt werden, sind (Flora-Fauna-Habitat) FFH-Gebiet.
Dieses Schutzgebiet ist im Zuge der EU Initiative Natura 2000 entstanden.
Natura 2000 ist das weltweit größte grenzüberschreitende Schutzgebietsnetz und damit eine wichtige Errungenschaft für den Naturschutz.
Damit weiterhin ähnliche internationalen Projekte möglich sind, ist es wichtig am 09.06. wählen zu gehen und das Kreuz an der richtigen Stelle zu machen!
Ein Blick in die Wahlprogramme verrät, dass es manche Parteien mit dem Umweltschutz ernster nehmen als andere.
Für eine Zukunft, in der es grünt und summt, ist es von großer Wichtigkeit, dass dieses Thema nicht aus dem Fokus gerät und es weiterhin Bemühungen zur Schaffung neuer Schutzgebiete gibt.
Unter:
https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/gesellschaft-und-politik/europa/wahl2024/Europawahl2024.html
Könnt ihr genaueres über die Positionierung der Parteien zu Klima und Umweltschutz erfahren.

Der Kiebitz - ein stark gefährdeter Vogel in Deutschland.Vor einigen Jahrzehnten war der Kiebitz noch in ganz Deutschlan...
06/06/2024

Der Kiebitz - ein stark gefährdeter Vogel in Deutschland.

Vor einigen Jahrzehnten war der Kiebitz noch in ganz Deutschland weit verbreitet.
Nun findet man ihn jedoch nur noch an wenigen Orten Deutschlands.
Unter anderem hier, auf Eiderstedt.

Die Kiebitzbestände sind in den letzten Jahren drastisch gesunken, weil es ihm an Brutmöglichkeiten fehlt.
Dies liegt daran, dass die Tiere gerne auf Feuchtwiesen oder in Mooren (freie Flächen mit kurzer Vegetation) brüten.
Diese Lebensräume sind heutzutage selten geworden.
Aus diesem Grund haben sich viele Kiebitze zwar angepasst und brüten nun auch auf Feldern, haben dort jedoch kaum Bruterfolg, da die Nester, welche immer offen auf dem Boden liegen, durch landwirtschaftliche Bearbeitung und ähnliches zerstört werden.

Hier im Naturschutzgebiet Katinger Watt sind noch ein paar der selten gewordenen Feuchtwiesen vorzufinden, wo viele Kiebitze brüten.
Jedoch werden die Nester hier oft von Füchsen und anderen Prädatoren gefressen, weshalb seit letztem Jahr ein 80 Hektar großer Teil des Katinger Watts durch einen so genannten Prädationsschutzzaun eingezäunt wurde.
Dieser Zaun steht unter Strom, damit keine Prädatoren, wie Füchse oder Maderhunde in dieses Gebiet gelangen können.
Somit wird Wiesenbrütern, wie dem Kiebitz, ermöglicht ungestört zu brüten.

Um den Erfolg dieses Zaunes nachzugehen, arbeiten wir vom Katinger Watt mit einem Biologen vom Michael-Otto-Institut (MOIN) in Bergenhusen zusammen und kartieren die Nester der Kiebitze in diesem Gebiet und beringen und besendern die geschlüpften Kücken und können so den Bruterfolg und die Überlebenschancen der Vögel im eingezäunten Gebiet nachverfolgen.
Das Projekt läuft momentan noch, da immer noch Brutsaison ist.
Jedoch lässt sich zu diesem Zeitpunkt bereits sagen, dass im Vergleich zum vorletzten Jahr, wo dieses Gebiet auch schon kartiert wurde, jedoch noch kein Prädationsschutzzaun vorhanden war, ein deutlich höherer Bruterfolg zu erkennen ist.

Die Leica-Test-Tage, welche am 11. Und 12. Mai 2024 im Katinger Watt stattgefunden haben, haben zum ersten mal in dieser...
19/05/2024

Die Leica-Test-Tage, welche am 11. Und 12. Mai 2024 im Katinger Watt stattgefunden haben, haben zum ersten mal in dieser Form stattgefunden und waren ein voller Erfolg.

An beiden Tagen konnten Besucher des NABU Naturzentrums Katinger Watt auf dem Deich neben dem Zentrum an einem kleinen mobilen Stand der Firmen Leica und Orniwelt, Ferngläser und Spektive ausprobieren und erwerben.

Auch in den Vogelbeobachtungshütten wurden Ferngläser zur Verfügung gestellt, um diese zu testen.
Zudem waren Freiwillige vom NABU in den Hütten und haben die interessierten Besucher sowohl über den Umgang mit den Ferngläsern aufgeklärt als auch Wissen über die zu sehenden Vögel vermittelt.

Neben den Ferngläsern und Spektiven konnten außerdem Spiele, Tarnkleidung und einiges mehr gekauft werden.

Es waren zwei sehr lustige und schöne Tage, bei den wir Mitwirkenden viel Spaß hatten.
Nun freuen wir uns auf weitere gemeinsame Aktionen mit Leica.

Die Weißwangengans, auch bekannt unter dem Namen Nonnengans, ist vor allem in den Wintermonaten (von Oktober bis Mai) in...
10/05/2024

Die Weißwangengans, auch bekannt unter dem Namen Nonnengans, ist vor allem in den Wintermonaten (von Oktober bis Mai) in Deutschland anzutreffen, wo sie an der Küste überwintert.

Das Tier ist während der Paarungszeit oft paarweise unterwegs, während es in der Brutsaison in kleinen Gruppen brütet.
Zum Überwintern und für den Vogelzug schließt sich die Nonnengans zu großen Gruppen zusammen.
Überwintern tut der Vogel vor allem an den Küsten Nordwesteuropas.
Zum brüten zieht die Gans in den nördlichen Ostseeraum und nach Russland.

Hals und Kopf der Weißwangengans sind schwarz, während das Gesicht (und vor alllem die Wangen) weiß ist.

Foto: Nyx Haala

Die Feldlerche ist in Deutschland noch ein relativ bekannter Feldvogel.Jedoch sinken die Bestände des Vogels drastisch.S...
03/04/2024

Die Feldlerche ist in Deutschland noch ein relativ bekannter Feldvogel.
Jedoch sinken die Bestände des Vogels drastisch.
Seit den 1980er Jahren sind die Bestände der Feldlerche um die Hälfte gesunken und sinken stetisch weiter.
Einer der Hauptgründe für den Rückgang des Bestandes ist die intensieve Landwirtschaft, da die Tiere zum Leben offene Flächen, wie Wiesen, Felder oder Heiden bevorzugen und zudem eine abwechslungsreiche Vegetation benötigen.
Diese beiden "Anforderungen" der Feldlerche an ihre Umwelt sind jedoch, wie bereits erwähnt, durch die intensive Landwirtschaft stark eingeschränkt worden.
Der kleine, in unterschiedlichen Brauntönen gestrichelte Vogel mit dem weißen Bauch steht deshalb nun auf der Vorwarnliste der Roten Liste der Brutvögel in Deutschland.

Der Vogel ist durch seine Federfärbung sehr gut in der freien Natur getarnt und fällt kaum auf.
Jedoch zeichnet sich das Tier über eine ganz besondere Eigenschaft aus.
Seinem ausdauernden Gesang.
Die Feldlerche singt meistens im Flug und kann bis zu 15 Minuten lang singen.

Was können wir nun aber tun, um zu verhindern, dass der Bestand der Feldlerche weiterhin so schnell sinkt?
Wir können Landwirte und Landwirtinnen, die Blühflächen anlegen, unterstützen.
Auf Blühflächen können die Vögel ungestört brüten und haben die benötigte abwechslungsreiche Vegetation um sich, wodurch sie genug Fütter finden können.

Die Feldlerche ist ein typischer Feldvogel und dadurch noch relativ bekannt.Jedoch gehen bei dem Vogel, genau so wie bei...
02/04/2024

Die Feldlerche ist ein typischer Feldvogel und dadurch noch relativ bekannt.
Jedoch gehen bei dem Vogel, genau so wie bei vielen anderen Vö**ln, die Bestände stark zurück.
Seit den 1980er Jahren, sind die Bestände der Feldlerche in Deutschland so weit eingebrochen, dass sich der Bestand der Tiere seitdem halbiert hat und die Vögel nun auf der vorwarnliste der Roten Liste der Brutvögel in Deutschland stehen.
Die Bestände dieses Vogels sind vor allem so eingebrochen, da die Feldlerche offene Lebensräume und eine abwechslungsreiche Vegetation zum Leben benötigt.
Dieser Lebensraum, den die Feldlerche bevorzugt, ist jedoch durch die intensive Landwirtschaftliche Nutzung freier Flächen gefährdet.
Der kleine Vogel, welcher eine überwiegend in verschiedenen Brauntönen gestrichelt Federfärbung hat und einen weißen Bauch, wurde deshalb 2019 zum Vogel des Jahres gewählt, um auf den drastischen Rückgang des Bestandes aufmerksam zu machen.

Der Vogel ist durch seine bereits erwähnte Federfärbung im offenen Gelände gut getarnt und kann schnell übersehen werden.
Aber wenn das Tier singt, kann es nicht überhört werden, da es bis zu 15 Minuten lang, meist während er fliegt, singen kann.

Foto: Jonathan Rehe

Seit Montag, dem 18. März, haben wir wieder geöffnet und können euch nun wieder mit spannenden und lehrreichen Führungen...
21/03/2024

Seit Montag, dem 18. März, haben wir wieder geöffnet und können euch nun wieder mit spannenden und lehrreichen Führungen beglücken.
Da unsere Führungen aber erst ab Mai im Veranstaltungskalender vorzufinden sein werden, findet ihr nun hier die Termine der anstehenden Führungen im März und April.
Wir freuen uns schon sehr darauf euch bei unseren Führungen willkommen zu heißen.

8. DezemberDie Rotdrossel ist eine Drossel, welche sich durch orangene Flanken und einen hellen Überaugenstreif auszeich...
08/12/2023

8. Dezember

Die Rotdrossel ist eine Drossel, welche sich durch orangene Flanken und einen hellen Überaugenstreif auszeichnet.
Der Vogel fühlt sich besonders wohl in großen Parks, in Laubwäldern und in Mischwäldern.
Für die Nahrungsaufnahme suchen die Tiere auch gerne Wiesen auf.
Hauptbestandteil ihrer Nahrung bilden Insekten, Würmer und Spinnen.
Aber auch Beeren und Samen frisst die Rotdrossel.
Vor allem im Winter, wenn kaum Insekten, Würmer und Spinnen vorzufinden sind, ernährt sich der Vogel von Beeren und Samen.
Die Rotdrossel brütet in Nord- und Osteuropa.
In Südeuropa, Nordafrika und Mitteleuropa überwintert das Tier.
Einige Rotdrosseln überwintern aber auch in Deutschland, so wie das Exemplar auf dem Foto, welches bei uns im Katinger Watt seinen Winter verbringt/verbringen wird.

Foto: Nyx Haala

3. Dezember - 1. Advent Die Blaumeise ist ein kleiner Singvogel, welcher seinen Namen durch seinen blauen Scheitel und s...
03/12/2023

3. Dezember - 1. Advent

Die Blaumeise ist ein kleiner Singvogel, welcher seinen Namen durch seinen blauen Scheitel und seine blauen Flügel- und Schwanzfedern verliehen bekommen hat.
Die Vögel sind das ganze jahr über in Deutschland in Lebensräumen mit viel Gehölz anzutreffen, wie in Laub- und Mischwäldern, Parks oder Gärten.
Die kleine meise ist einsehr geselliger Vogel, welcher gerne auch mal in Scharen an Fütterhäuschen sitzt.
Jedoch sind die Tierchen auch recht frech und geraten deshalb auch hin und wieder mal mit anderen Vogelarten in kleinere Streitereien.

Auch bei uns im Katinger Watt sieht man den kleinen Singvogel öfters und dann kann man sich auch an seinem Gesang, welcher mit einem hohen "tii-tii" beginnt und einem hübschen Trillern enden erfreuen.

Adresse

Katingsiel 14
Tönning
25832

Öffnungszeiten

Montag 11:00 - 17:00
Dienstag 11:00 - 17:00
Mittwoch 11:00 - 17:00
Donnerstag 11:00 - 17:00
Freitag 11:00 - 17:00
Samstag 11:00 - 17:00
Sonntag 11:00 - 17:00

Telefon

+4948628004

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