01/11/2024
Atemschutz bei der Feuerwehr – kurz erklärt:
Bei Brandeinsätzen oder in Umgebungen mit giftigen Gasen benötigen Feuerwehrleute speziellen Schutz, um sicher atmen zu können. Dazu nutzen sie sogenannte Atemschutzgeräte und die passende Maske. Diese Ausrüstung sorgt dafür, dass saubere Atemluft aus einer Druckluftflasche direkt in die Maske gelangt. Damit bleibt die Einsatzkraft unabhängig von der Außenluft und kann sicher Arbeiten.
Auf den Bildern 1 und 2 siehst du, wie die Atemschutzgeräte in unseren Feuerwehr Fahrzeugen TSF-W und LF sicher auf ausziehbaren Schienen verstaut sind. So sind sie jederzeit schnell griffbereit. Auf Bild 3 erkennt man, dass die Atemschutzgeräte auch während der Fahrt im Mannschaftsraum angelegt werden können. Dadurch sparen die Einsatzkräfte wertvolle Zeit und sind bei der Ankunft sofort einsatzbereit.
Eine wichtige Regel im Einsatz unter Atemschutz: Der Angriffstrupp und die Atemschutzüberwachung müssen immer in Kontakt bleiben. In regelmäßigen Zeitabständen (spätestens nach ca. 10 Minuten) fragt die Atemschutzüberwachung den Druck ab (zu sehen auf den Bildern 4 und 5). Außerdem wird der Weg des Trupps sowie Besonderheiten notiert um gegebenfalls die Arbeit der nachfolgenden Trupps zu erleichtern und die Sicherheit des vorgehenden Trupps zu gewährleisten.
Ein Atemschutzgeräteträger*in trägt zudem spezielle Kleidung, die vor Hitze und Flammen schützt. Ein blauer Punkt auf dem Helm kennzeichnet bei uns im Stadtgebiet die Feuerwehrleute als Atemschutzgeräteträger*in.
Um sicherzustellen, dass die Feuerwehrleute fit genug für den Einsatz unter Atemschutz sind, müssen sie zuvor einen speziellen Lehrgang absolvieren, alle 3 Jahre eine ärztliche Untersuchung bestehen, einmal im Jahr eine Belastungsübung durchlaufen und zusätzlich zur Belastungsübung ist jährlich auch eine Atemschutz-Einsatzübung oder ein realer Einsatz erforderlich. So wird kontrolliert, dass sie körperlich den hohen Anforderungen gewachsen sind.
Auf Bild 6 ist schließlich ein ausgerüsteter Feuerwehrmann – bereit, sicher in gefährliche Umgebungen vorzudringen. Das auf dem Bild zusehende Visier wird unter Atemschutz allerdings entfernt.
Wenn Ihr Fragen habt meldet euch.