15/05/2026
Gewaltschutz bedeutet hinsehen
Gewalt hat viele Gesichter – sie geschieht zuhause, in Beziehungen, am Arbeitsplatz, in Schulen oder in sozialen Einrichtungen. Besonders betroffen sind Frauen, Kinder und andere vulnerable Gruppen. Für uns als SPD und Volt ist klar: Dort, wo die Stadt Stuttgart Einflussmöglichkeiten hat, muss sie Verantwortung übernehmen und dafür sorgen, dass es gut aufgestellte Gewaltschutzkonzepte gibt.
Mit den eingebrachten Anträgen wollen wir offenlegen:
👉Wo bestehen verbindliche Schutzkonzepte?
👉Welche Standards gelten?
👉Wo gibt es Lücken?
Gerade Schulen und soziale Einrichtungen müssen sichere Orte sein. Kinder und Jugendliche brauchen Räume, in denen sie Vertrauen, Schutz und Unterstützung erfahren. Gleichzeitig tragen auch Arbeitgebende Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitenden – vor allem dort, wo Beschäftigte häufig mit Konflikten, Übergriffen oder diskriminierendem Verhalten konfrontiert werden.
Gewaltschutz ist keine freiwillige Zusatzaufgabe, sondern Teil einer sozialen und verantwortungsvollen Kommunalpolitik.
Wer Verantwortung trägt, darf nicht wegsehen. Stuttgart muss überall dort handeln, wo die Stadt Einfluss hat – konsequent, verbindlich und mit dem klaren Ziel, Menschen besser zu schützen und sicherere Räume zu schaffen. 💬