Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg

Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg Veranstaltungen, Ausstellungen, Bibliothek - das östliche Europa und der deutsche Südwesten

"Rilke in Prag": Gedichte aus dem "Larenopfer", dazu Musik vierhändig am Flügel - ein Abend mit dem Duo Jost Costa, durc...
08/12/2025

"Rilke in Prag": Gedichte aus dem "Larenopfer", dazu Musik vierhändig am Flügel - ein Abend mit dem Duo Jost Costa, durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat für die böhmischen Länder, am Abend von Rilkes 150. Geburtstag.

«Siehst du, Mascha, ich bin deinem Rat gefolgt: Ich war klug und hielt mich an Wunder.» Und es ist ja auch ein Wunder, d...
01/10/2025

«Siehst du, Mascha, ich bin deinem Rat gefolgt: Ich war klug und hielt mich an Wunder.» Und es ist ja auch ein Wunder, dass Elisa ihr katastrophales Leben bisher immer noch gemeistert hat. Sie erzählt der von ihr so bewunderten Dichterin Mascha Kaléko leicht von schwierigen Dingen, von ihrer Zeit im Heim, obdachlos auf der Kölner Domplatte, immer auf der Suche nach Geborgenheit, die sie lange nur in Büchern fand. Aber auch von ihrer unbedingten Sehnsucht nach Liebe, von ihrer Vorliebe für kleine Reetdachhäuser, für schaumigen Cappuccino, für Bücher, von Männern, von Freundschaft und vor allem davon, dass alles möglich ist. Eine literarische Liebeserklärung an eine große Dichterin und an all die Wunder, die das Leben bereithält.

WDR "Westart Lesen" befand: „Eine emotionale Tour-de-Force, randvoll mit Lebenserfahrung und Zuversicht. Und eine Hommage an Mascha Kaléko.“

Der Roman steht zusammen mit vielen Publikationen von und über die Dichterin Mascha Kaléko zur Ausleihe in unserer Bibliothek bereit.

„Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken“, der Debutroman von Sarah Lorenz ist unser im Oktober.

Für Frauen hat das 19. Jahrhundert Heim, Herd und Gott vorgesehen. Doch Lina Morgenstern stellt sich schon früh gegen di...
16/09/2025

Für Frauen hat das 19. Jahrhundert Heim, Herd und Gott vorgesehen. Doch Lina Morgenstern stellt sich schon früh gegen diesen Lebensentwurf. Zu ihrem 18. Geburtstag gründet die 1830 in Breslau geborene Lina einen Wohltätigkeitsverein und überredet auf ihrer Feier die Geschäftspartner ihres Vaters mit einer spontanen Rede zu großzügigen Spenden.
Mit 24 heiratet sie gegen den Willen ihrer Eltern Theodor. Als dessen Modegeschäft insolvent wird und die Familie mit fünf Kindern brotlos dasteht, schreibt sie in wenigen Wochen einen Bestseller, während er sich um Haus und Kinder kümmert. Im Preußisch-Österreichischen Krieg gründet Lina mehrere Volksküchen, im Deutsch-Französischen sogar Lazarette – und rettet so tausende Menschenleben.
An Zensur und Patriarchat vorbei initiiert sie die erste Zeitung ausschließlich von Frauen für Frauen und den ersten „Internationalen Frauenkongress“ auf deutschem Boden, der politische Wellen schlägt.

In zahlreichen Archiven entdeckte Gerhard J. Rekel neue Details und lässt das außergewöhnliche Lebenswerk einer mutigen Unternehmerin und feministischen Wegbereiterin lebendig werden.

„Lina Morgenstern: Die Geschichte einer Rebellin“ von Gerhard J. Rekel ist unser Sachbuchtipp im September.

Was wäre, wenn es ein jüdisches Schtetl gäbe, das vom Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust verschont geblieben ist?Kresko...
01/09/2025

Was wäre, wenn es ein jüdisches Schtetl gäbe, das vom Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust verschont geblieben ist?
Kreskol liegt tief im polnischen Urwald und blieb jahrzehntelang unberührt und unverändert – ohne Autos, Strom, Sanitäranlagen und Internet. Doch dann gerät ein Ehestreit außer Kontrolle: Pescha Lindauer verlässt ihren Mann und verschwindet plötzlich. Die Ältesten schicken den Außenseiter Jankel Lewinkopf los, um sie zu finden. Jankel begegnet der Schönheit und den Schrecken der modernen Welt – und wird zuerst für verrückt gehalten. Als die Wahrheit ans Licht kommt, sorgen seine Geschichte und die Existenz von Kreskol landesweit für Schlagzeilen. Und die Stadt stürzt schlagartig ins 21. Jahrhundert.
„Das vergessene Schtetl“, der Debutroman von Max Gross, ist unser Buchtipp im September.

Der detaillierte Fluchtbericht seiner Großmutter ist Ausgangspunkt für Jochen Buchsteiners Buch über Ostpreußen. Persönl...
15/08/2025

Der detaillierte Fluchtbericht seiner Großmutter ist Ausgangspunkt für Jochen Buchsteiners Buch über Ostpreußen. Persönlich, aber unsentimental verfolgt er den Weg der Gutsbesitzerfamilie in den Westen und spürt dabei dem Verlust nach, der nicht nur den Betroffenen entstanden ist. Es entsteht ein Portrait der fast vergessenen deutschen Provinz, die in ihrer Tragik, aber auch in ihrer historischen und kulturellen Einzigartigkeit sichtbar wird – als verdrängter Teil unserer nationalen Identität.
Zwei Generationen nach Marion Gräfin Dönhoff liefert Jochen Buchsteiner eine Familienerzählung, die einen aktuellen Blick auf die deutsche Vergangenheit wagt.
„Wir Ostpreußen : Eine ganz gewöhnliche deutsche Familiengeschichte“ von Jochen Buchsteiner ist unser im August.

Prag ist in Aufruhr. Der Weltuntergang steht bevor. Im Mai 1910 soll die Erde den Schweif des Halley‘schen Kometen kreuz...
01/08/2025

Prag ist in Aufruhr. Der Weltuntergang steht bevor. Im Mai 1910 soll die Erde den Schweif des Halley‘schen Kometen kreuzen – ein jeder blickt zum Himmel, und die Verbrecher auf Erden haben leichtes Spiel. Egon Erwin Kisch, berühmt-berüchtigter Reporter der »Bohemia«, ermittelt auf eigene Faust in seinem ersten Fall. Er lässt sich sogar als Schwerverbrecher ins Gefängnis sperren, um mit dem Kopf der Prager Unterwelt Portwein zu trinken. Zum Glück bekommt Kisch Hilfe: Vom tschechischen Zöllner Novák, der sich mit Panikattacken herumschlägt, dem schüchternen Sonderling Brodesser und natürlich von seiner kongenialen Partnerin Lenka Weißbach, eigentlich Medizinstudentin, die sich fürs Böse interessiert und wie ihr Kumpel Kisch in den engen Gassen von Prag zu Hause ist.
Der Kriminalroman „Die Schatten von Prag : Kischs erster Fall“ von Martin Becker und Tabea Soergel ist unser im August.

Der Historiker Karl Schlögel erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels: Unsere Bibliothek hat die Bücher des Os...
30/07/2025

Der Historiker Karl Schlögel erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels: Unsere Bibliothek hat die Bücher des Osteuropaexperten im Bestand. Große Leseempfehlung! Die Bibliothek im 4. OG hat vor der Sommerpause noch am 30. und 31. Juli bis 15.30 Uhr geöffnet, dann wieder ab dem 1. September.

Nichts sprach dafür, dass Carl Goerdeler zum Widerstandskämpfer berufen war. 1884 als Kind einer preußischen Beamtenfami...
15/07/2025

Nichts sprach dafür, dass Carl Goerdeler zum Widerstandskämpfer berufen war. 1884 als Kind einer preußischen Beamtenfamilie in Schneidmühl (Provinz Posen) geboren, ging er den vorgezeichneten Weg vom Jurastudium in die Kommunalpolitik. Aber bereits als Oberbürgermeister von Leipzig versuchte er, das NS-Regime kritisch zu beeinflussen, lehnte konsequent den Eintritt in die NSDAP ab und trat 1936 nach einem antisemitischen Vorfall in Leipzig zurück. Um ihn bildete sich ein Netzwerk des Widerstands, dem sich auch Sozialdemokraten, Gewerkschafter und christliche Demokraten anschlossen. Noch vor dem 20. Juli 1944 wurde er zur Fahndung ausgeschrieben, auf der Flucht denunziert und nach einem Schauprozess hingerichtet.
Peter Theiner schildert in dieser Biografie nicht nur die berührende Lebensgeschichte des Widerstandskämpfers, er erkennt in ihm auch den unbestechlichen Anwalt des Rechtsstaats und Verfechter der europäischen Einigung.

Erster Weltkrieg, Masuren: Der Schüler Zygmunt muss mit seiner Mutter das eigene Haus verlassen und in das Heimatmuseum ...
03/07/2025

Erster Weltkrieg, Masuren: Der Schüler Zygmunt muss mit seiner Mutter das eigene Haus verlassen und in das Heimatmuseum seines Onkels ziehen. Es wird zu seinem Lebensmittelpunkt, seiner Lebensaufgabe. Jahrzehnte später wird er es niederbrennen... Warum? Welche Rolle spielt sein Freund und zugleich Gegenspieler Conny? Und: Kann „Heimat“ durch Erzählen, durch Worte bewahrt werden?
Offene Fragen nach Teil 1 der Lesung von Rudolf Guckelsberger aus Siegfried Lenz' "Heimatmuseum". Die Fortsetzung, mit Antworten, folgt: Teil 2 am 9. Juli und Teil 3 am 15. Juli.

Rudolf Guckelsberger liest Siegfried Lenz: Heimatmuseum. Erster Abend der dreiteiligen Lesung am heißen Mittwoch, 2. Jul...
01/07/2025

Rudolf Guckelsberger liest Siegfried Lenz: Heimatmuseum. Erster Abend der dreiteiligen Lesung am heißen Mittwoch, 2. Juli, ab 18 Uhr - im klimatisierten Großen Saal des HdH BW. Eintritt frei, mit Getränkeverkauf, es geht nach: Masuren!

Adresse

SchloßStr. 92
Stuttgart
70176

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 15:30
Dienstag 09:00 - 15:30
Mittwoch 09:00 - 15:30
Donnerstag 09:00 - 15:30

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