05/06/2026
Stöckach: Zusammenarbeit statt Enteignung!
Unter der Überschrift „Der Neue Stöckach - Sachstand und Ausblick“ hat die Stadtverwaltung Mitte Mai im Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik über das EnBW-Areal zwischen Hack-, Stöckach-, Metz- und Schwarenbergstraße berichtet. Nach den Planungen, die die EnBW als Eigentümerin des Areals und die Stadt gemeinsam vorangetrieben haben, sollen auf dem früheren Betriebsgelände der EnBW circa 750 Wohnungen entstehen.
Ziel der EnBW war es, die Um- und Neubaumaßnahmen selbst durchzuführen und die neu entstehenden Wohnungen zu vermieten. Leider haben äußere Umstände wie geänderte Rahmenbedingungen im Energiesektor und stark gestiegene Baukosten die EnBW im April 2023 dazu gezwungen, das Projekt auf Eis zu legen. Den daraus resultierenden Stillstand des einst sehr gut gestarteten Projekts hat sich niemand gewünscht – auch die EnBW nicht.
Obwohl die Stadtverwaltung und die EnBW in der Ausschusssitzung einen nachvollziehbaren Weg zur Auflösung des Stillstands aufzeigen konnten, mussten sie sich von den politischen Kräften links der Mitte zum Teil harsche Kritik anhören. Doch damit nicht genug: SPD und Volt, Die Linke SÖS Plus und PULS würden die EnBW am liebsten enteignen, weil sie glauben, die Stadt könne das Projekt schneller umsetzen. Dabei würde schon ein Blick in den NeckarPark oder an die Rote Wand auf dem Killesberg reichen, um zu sehen, dass der Wohnungsbau gerade auch auf Flächen, die sich im Eigentum der Stadt befinden, eine ausgesprochen zähe Angelegenheit ist!
Freie Wähler Gemeinderatsfraktion Stuttgart