05/03/2026
Am 8. März findet die Wahl zum 18. Landtag von Baden-Württemberg statt. Für uns Anlass, einen Blick auf die Wahl des 1. Landtags des noch jungen Südweststaates im Jahr 1952 zu werfen. Da dieser durch die Vereinigung der drei bisherigen Länder Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern zu einem Bundesland gebildet wurde, hieß die Wahl offiziell nicht Landtagswahl, sondern Wahl zur verfassungsgebenden Landesversammlung. Dennoch war es der Zählung nach die erste Landtagswahl, die zweite folgte 1956.
Am 9. März 1952 waren alle seit mindestens drei Monaten im Abstimmungsgebiet lebende badische Staatsangehörige ab 21 Jahren wahlberechtigt. Auch vor 74 Jahren gab es schon die Möglichkeit zur Briefwahl für Ortsabwesende oder Kranke, wovon 70 Menschen Gebrauch machten. Allein das Stockacher Krankenhaus beantragte Wahlscheine für 16 Personen in stationärer Behandlung.
Es gab zwei Wahlbezirke, Oberstadt und Unterstadt, als Wahllokale fungierten das alte Kaufhaus und das Josefsheim, beide Gebäude stehen heute nicht mehr. Wählbar waren Kandidaten von BCDU (Badische CDU), SPD, FDP, KPD (Kommunistische Partei Deutschlands) und BHE (Block der Heimatvertriebenen und Entrechteten). Von 2.873 Walberechtigten gaben 2.050 ihre Stimme ab, was einer Wahlbeteiligung von 71,4 % entsprach. (A 321)
Wie hoch die Wahlbeteiligung dieses Jahr sein wird, liegt an euch – macht von eurem Wahlrecht Gebrauch und entscheidet mit, wie sich der 18. Landtag von Baden-Württemberg zusammensetzen wird.
Hier zeigen wir euch eine Bekanntmachung zur Wahl (A 321), Bilder der beiden früheren Wahllokale Kaufhaus (Fotoarchiv Hotz GP 478) und Josefsheim (Fotoarchiv Hotz GP 861) sowie eine Ankündigung aus dem Südkurier.
Am 8. März findet die Wahl zum 18. Landtag von Baden-Württemberg statt. Für uns Anlass, einen Blick auf die Wahl des 1. Landtags des noch jungen Südweststaates im Jahr 1952 zu werfen. Da dieser durch die Vereinigung der drei bisherigen Länder Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern zu einem Bundesland gebildet wurde, hieß die Wahl offiziell nicht Landtagswahl, sondern Wahl zur verfassungsgebenden Landesversammlung. Dennoch war es der Zählung nach die erste Landtagswahl, die zweite folgte 1956.
Am 9. März 1952 waren alle seit mindestens drei Monaten im Abstimmungsgebiet lebende badische Staatsangehörige ab 21 Jahren wahlberechtigt. Auch vor 74 Jahren gab es schon die Möglichkeit zur Briefwahl für Ortsabwesende oder Kranke, wovon 70 Menschen Gebrauch machten. Allein das Stockacher Krankenhaus beantragte Wahlscheine für 16 Personen in stationärer Behandlung.
Es gab zwei Wahlbezirke, Oberstadt und Unterstadt, als Wahllokale fungierten das alte Kaufhaus und das Josefsheim, beide Gebäude stehen heute nicht mehr. Wählbar waren Kandidaten von BCDU (Badische CDU), SPD, FDP, KPD (Kommunistische Partei Deutschlands) und BHE (Block der Heimatvertriebenen und Entrechteten). Von 2.873 Walberechtigten gaben 2.050 ihre Stimme ab, was einer Wahlbeteiligung von 71,4 % entsprach. (A 321)
Wie hoch die Wahlbeteiligung dieses Jahr sein wird, liegt an euch – macht von eurem Wahlrecht Gebrauch und entscheidet mit, wie sich der 18. Landtag von Baden-Württemberg zusammensetzen wird.
Hier zeigen wir euch eine Bekanntmachung zur Wahl (A 321), Bilder der beiden früheren Wahllokale Kaufhaus (Fotoarchiv Hotz GP 478) und Josefsheim (Fotoarchiv Hotz GP 861) sowie eine Ankündigung aus dem Südkurier.
Weitere Informationen findet ihr bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
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