Stadtarchiv Stockach

Stadtarchiv Stockach Das Stadtarchiv ist der zentrale Anlaufpunkt für die Erforschung der Geschichte der Stadt Stockach und ihrer neun Ortsteile. und 20.

Seine historischen Bestände umfassen Unterlagen von mehr als 1.000 laufenden Metern. Dazu gehören beispielsweise historische Ratsprotokolle und Urkunden aus dem 17. Jahrhundert, umfangreiche Verwaltungsunterlagen aus dem 19. Jahrhundert sowie Personenstandsregister (Geburts-, Heirats-, und Sterberegister), die bis in das Jahr 1870 zurückgehen. Neben dieser amtlichen Überlieferung verfügt das Archi

v über umfassende und teilweise unerforschte Sammlungen und Nachlässe. Dazu gehören beispielsweise das Fotoarchiv der Stockacher Fotografenfamilie Hotz, der schriftliche Nachlass der Künstlerfamilie Sohn aus Zizenhausen, welche mit Ihren Terrakotten international berühmt wurde, oder auch Plakat- und Kartensammlungen, die einen Einblick in das kulturelle Leben der Region ermöglichen. Das Stadtarchiv ist somit als Vermittler zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart zu verstehen. Alle Interessierten können die Unterlagen des Stadtarchivs benutzen. Damit wird eine der wichtigsten Aufgaben des Archivs erfüllt. Im Stadtarchiv wird stetig daran gearbeitet, die Unterlagen den Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zumachen und damit auch das Angebot für Forschende aller Art zu verbessern. Besuch nur nach Terminvergabe

Der August neigt sich dem Ende zu, aber die Schulferien und das Sommerwetter gehen weiter. Hier seht ihr das Titelbild e...
27/08/2026

Der August neigt sich dem Ende zu, aber die Schulferien und das Sommerwetter gehen weiter. Hier seht ihr das Titelbild einer vermutlich aus den 1980ern stammenden Imagebroschüre mit dem Titel „Stockach – Tor zum Bodensee“. Herausgegeben wurde sie von Stadtverwaltung und Verkehrsverein Stockach und hergestellt von Revellio Grafische Betriebe GmbH, heute Revellio Druck + Medien GmbH in Villingen.
Wir wünschen allen schöne Spätsommertage – egal ob beim Wandern oder Baden, ob in unserer Stadt Stockach - Das Tor zum Bodensee oder einem der Ortsteile oder außerhalb. Auch für den Rest der Sommerferien sind wir im Stadtarchiv wie gewohnt für euch da.

Seit wann gibt es eigentlich die Fotografie, wie alt ist denn das älteste Foto? Diese Frage stellen wir gerne bei Führun...
20/08/2026

Seit wann gibt es eigentlich die Fotografie, wie alt ist denn das älteste Foto? Diese Frage stellen wir gerne bei Führungen für Schulklassen und regelmäßig tippen die Kinder und Jugendlichen zu vorsichtig und staunen, wenn sie die Jahreszahl 1826 hören.

Die erste erfolgreich aufgenommene und erhaltene Fotografie der Welt wurde vor 200 Jahren von Joseph Nicéphore Niépce im französischen Saint-Loup-de-Varennes hergestellt. Sie heißt Blick aus dem Arbeitszimmer von Le Gras.

Acht Stunden lang belichtete er hierfür eine mit Asphalt beschichteten Zinnplatte und schuf eine Heliografie, wie er sie nannte. Zuvor tüftelten andere in diesem Bereich, aber konnten ihre lichtempfindlichen Aufnahmen nicht fixieren. Mit Louis Jacques Mandé Daguerre entwickelte er sein Verfahren weiter, es entstand die Daguerreotypie – ebenfalls nicht reproduzierbar. Dies gelang erst William Henry Fox Talbot. Mit der Kalotypie legt er die Grundlage dafür, vom Negativ beliebig viele Negativ anfertigen zu können.

Ein weiterer Meilenstein war die Verwendung von Glasplatten statt Metall, welche später durch den Rollfilm abgelöst wurden – gleich blieb der chemische Prozess, der auf der Lichtempfindlichkeit von Silbersalzen beruht. Das älteste bekannte Foto Deutschlands stammt von 1837, zeigt die Münchner Frauenkirche und wurde von Franz von Kobell aufgenommen.

Aus dem Fotoarchiv Hotz im Bestand Alte Techniken seht ihr hier eine Ferrotypie (Gruppenbildnis anlässlich Kirchweihfest im Jahr 1899, R2 AT 179), eine Ambrotypie (Dame im Kleid mit Spitzenkragen, Haube und Spitzenbündchen, R2 AT 182) und eine Daguerrotypie (Dame; weißen Spitzenkragen und Korsett tragend, R2 AT 188) – alle auch neben anderen einsehbar auf unserer Homepage www.stockach.de/stadtarchiv

Die Sonnenfinsternis, zu der sich viele Menschen mit speziellen Schutzbrillen ausgestattet haben, ist vorüber. Aber auch...
14/08/2026

Die Sonnenfinsternis, zu der sich viele Menschen mit speziellen Schutzbrillen ausgestattet haben, ist vorüber. Aber auch an normalen Sonnentagen, die wir gerade reichlich erleben, ist eine Sonnenbrille unerlässlich. Grund für uns, euch eine Auswahl des oft modischen Accessoires zu präsentieren, anhand von Aufnahmen aus dem Fotoarchiv Hotz. Getragen in Stockach an den Schweizer Feiertagen zwischen 1974 und 1993.

In den vergangenen Wochen erreichten uns mehrere neue Festschriften, zu deren Gelingen wir als Stadtarchiv beitragen dur...
07/08/2026

In den vergangenen Wochen erreichten uns mehrere neue Festschriften, zu deren Gelingen wir als Stadtarchiv beitragen durften. Als Belegexemplare werden wir sie in unsere Bestände aufnehmen.

Die drei Broschüren entstanden zu den Jubiläen 100 Jahre Musikverein Espasingen e.V., 175 Jahre Musikverein Nenzingen (Gemeinde Orsingen-Nenzingen) und 925 Jahre Reute im Hegau Reute im Hegau (Gemeinde Eigeltingen).

In allen drei Fällen konnten wir Bildmaterial aus dem Fotoarchiv Hotz beisteuern. Bei den Musikvereinen von früheren Festen und bei Reute durch die Aufnahme von einer im Jahr 2002 gestohlenen Marienstatue.

Es zeigt, dass die Fotografenfamilie Hotz nicht nur in Stockach, sondern auch in der Umgebung alles Wichtige mit der Kamera festgehalten hat.

Heute ist der Beginn der Sommerferien und wir wünschen allen einen schönen Sommer! Wir sind trotzdem die ganze Zeit wie ...
30/07/2026

Heute ist der Beginn der Sommerferien und wir wünschen allen einen schönen Sommer! Wir sind trotzdem die ganze Zeit wie gewohnt für euch da, doch wie immer gilt: Vor einem Besuch bitte den Termin mit uns absprechen, damit wir auch wirklich Zeit für euch haben.

Am Samstag, 1. August ist das Stadtarchiv beim Stadtgartenfest von Meine Kultur in Stockach durch unseren Archivleiter Julian Windmöller vertreten. Um 16.30 Uhr und 18.30 Uhr führt er zusammen mit Stadtgärtner Jan Schmid durch den Stadtgarten, welcher zu den Bodenseegärten gehört.

Schon jetzt möchten wir euch auf den von der Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordinierten bundesweiten Tag des offenen Denkmals am Ende der Sommerferien hinweisen. Am Sonntag, 13. September öffnen die Loreto-Kapelle mit der historischen Pflegerorgel auf dem Friedhof sowie einige Stockacher Keller ihren Türen. Für die Kellerführung sind die Plätze begrenzt, am besten meldet ihr euch gleich unter [email protected] an.

Die Fotos stammen unter anderem von Florian Trykowski (Loreto) und Ilja Mess (Keller).

Letzte Woche erreichte uns die Nachricht, dass das Badische Klosterbuch mittlerweile online ist. Es erfasst in 363 Artik...
23/07/2026

Letzte Woche erreichte uns die Nachricht, dass das Badische Klosterbuch mittlerweile online ist. Es erfasst in 363 Artikeln alle Klöster, Stifte und religiösen Gemeinschaften in Baden und Hohenzollern von ihren Anfängen bis in das Zeitalter der Säkularisation.

Auch das einstige Kapuzinerkloster St. Michael in Stockach wird dort behandelt. Ihr findet den Artikel unter: www.leo-bw.de/en/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_badisches_klosterbuch/489/Kapuziner

Viel Freude beim Entdecken dieses und anderer Klöster!

Kennt ihr das? Ihr hört ein Wort zum ersten Mal oder bekommt von einem Thema erstmals mit und dann in kurzer Zeit immer ...
10/07/2026

Kennt ihr das? Ihr hört ein Wort zum ersten Mal oder bekommt von einem Thema erstmals mit und dann in kurzer Zeit immer wieder?
Vor ein paar Wochen übergab ein Mann dem Stadtarchiv Dias von einem besonderen Baum, dem Hexenbesen in der Nähe des Tobelgraben an der Zoznegger Straße Richtung Grillplatz Besetze. Als Hexenbesen bezeichnet man dichte, buschige Verwachsungen in der Krone eines Baumes. In der Zwischenzeit konnte durch die Diaschenkung bei der Bearbeitung von Positivbeständen des Fotoarchivs Hotz eine Aufnahme (R2 Pos 41) diesem Baum zugeordnet werden. Und diese Woche fand sich im Rahmen einer anderen Recherche ein vom ehemaligen Stadtarchivar Hans-Günther Bäurer archivierter Zeitungsartikel zu diesem Baum.
Die Bilder nehmen euch auf diese Entdeckungsreise mit.

Vor einer Woche waren wir vom Stadtarchiv aus auf dem 85. Südwestdeutschen Archivtag in Singen. Das Thema war „Echt. Kop...
26/06/2026

Vor einer Woche waren wir vom Stadtarchiv aus auf dem 85. Südwestdeutschen Archivtag in Singen. Das Thema war „Echt. Kopie. Digital. – Was bleibt vom Original?“

Neben Referaten und Workshops war in den Pausen Zeit um Austausch mit anderen Archivarinnen und Archivaren. Außerdem stellten Archivdienstleister sich und ihre Produkte und Angebote vor.

Ein großes Lob an das Stadtarchiv Singen, die Stadt Singen und alle beteiligten KollegInnen.


Der Mai ist in der katholischen Kirche der Marienmonat. Früher noch mehr, aber auch noch heute werden Maiandachten abgeh...
28/05/2026

Der Mai ist in der katholischen Kirche der Marienmonat. Früher noch mehr, aber auch noch heute werden Maiandachten abgehalten und Marienaltäre oder -statuen mit Blumen als Maialtäre geschmückt.

Zum Ende des Monats zeigen wir euch heute daher einige Marienabbildungen aus der Umgebung aus dem Fotoarchiv Hotz. GP 173 (Marienaltar Martinskapelle Nenzingen), GP 449 (Pieta St. Michael Hindelwangen), GP 588 (unbekannt), GP 626 (Relief Marientod Maria Himmelfahrt Winterspüren), GP 667 (Madonna von Paul Schweizer), KBb alt 1965 0507 04 (Krankenhauskapelle Stockach, Maria von Siegfried Fricker), Dias 2 (Schwarze Madonna der Loretokapelle).

Eine Postkarte der Kirche St. Oswald in Stockach, welche der Tübinger Verlag Metz im Juni 1935 herausbrachte, zeigt links den Maialtar, Fotograf unbekannt, vlt. auch Hotz.

Außerdem gibt es in Stockach neben der Loretokapelle noch die Mariengrotte an der Ostseite der Kirche St. Oswald, sowie die auch Friedensgrotte genannte Mariengrotte im Osterholz.

Im Jahr 826 soll Bischof Radolt von Verona an den westlichen Bodensee gekommen sein und seine Zelle gegründet haben, dah...
21/05/2026

Im Jahr 826 soll Bischof Radolt von Verona an den westlichen Bodensee gekommen sein und seine Zelle gegründet haben, daher feiert die Stadt Radolfzell am Bodensee dieses Jahr ihr 1200-jähriges Bestehen.

Auch die Stadtgeschichte spielt hierbei eine wichtige Rolle und wird unter anderem durch vier Stelen in der Altstadt erzählt. Ein besonderes Format, welches wir gerne empfehlen, ist RADio Zell – ein Podcast mit Alexander Röhm (Leiter des Stadtarchivs Radolfzell) und Rüdiger Specht (Leiter des Stadtmuseums Radolfzell) zu historischen Themen. Eine Spezialfolge gestalten Oberbürgermeister Simon Gröger und Pfarrer Heinz Vogel, Katholische Kirchengemeinde Bodensee-Hegau.

RADio Zell ist auf allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar: Spotify, Apple Music, Amazon Music, YouTube sowie Podcast.

Mehr Informationen unter https://radolfzell1200.de/entdecken-erleben/podcast/

Bilder: Design Homebase

Adresse

Adenauerstraße 4
Stockach
78333

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Dienstag 10:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Mittwoch 10:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Donnerstag 14:00 - 16:00
Freitag 10:00 - 12:00
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