Stadtarchiv Stockach

Stadtarchiv Stockach Das Stadtarchiv ist der zentrale Anlaufpunkt für die Erforschung der Geschichte der Stadt Stockach und ihrer neun Ortsteile. und 20.

Seine historischen Bestände umfassen Unterlagen von mehr als 1.000 laufenden Metern. Dazu gehören beispielsweise historische Ratsprotokolle und Urkunden aus dem 17. Jahrhundert, umfangreiche Verwaltungsunterlagen aus dem 19. Jahrhundert sowie Personenstandsregister (Geburts-, Heirats-, und Sterberegister), die bis in das Jahr 1870 zurückgehen. Neben dieser amtlichen Überlieferung verfügt das Archi

v über umfassende und teilweise unerforschte Sammlungen und Nachlässe. Dazu gehören beispielsweise das Fotoarchiv der Stockacher Fotografenfamilie Hotz, der schriftliche Nachlass der Künstlerfamilie Sohn aus Zizenhausen, welche mit Ihren Terrakotten international berühmt wurde, oder auch Plakat- und Kartensammlungen, die einen Einblick in das kulturelle Leben der Region ermöglichen. Das Stadtarchiv ist somit als Vermittler zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart zu verstehen. Alle Interessierten können die Unterlagen des Stadtarchivs benutzen. Damit wird eine der wichtigsten Aufgaben des Archivs erfüllt. Im Stadtarchiv wird stetig daran gearbeitet, die Unterlagen den Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zumachen und damit auch das Angebot für Forschende aller Art zu verbessern. Besuch nur nach Terminvergabe

Morgen öffnet die neue Ausstellung „Wasserwelten. Von Dix bis Mollweide“ im Stadtmuseum Stockach ihre Pforten. Nach dem ...
07/05/2026

Morgen öffnet die neue Ausstellung „Wasserwelten. Von Dix bis Mollweide“ im Stadtmuseum Stockach ihre Pforten. Nach dem historischen Thema letztes Jahr ist dieses Jahr wieder die Kunst an der Reihe, doch als gemeinsames Team im Sachgebiet Stadtmuseum und Stadtarchiv möchten wir vom Archiv aus auch etwas beisteuern.

Hier seht ihr Funde aus unserem Stadtarchiv zu drei der Künstler, welche in Wasserwelten einen kleineren oder größeren Platz einnehmen.

Eine Aufnahme vom 27. April 1963 zeigt Schulrat Toni Bach an seiner Staffelei bei der Arbeit in der Aachbachstraße für eine Tuschezeichnung mit Blick auf die Kirche St. Oswald. (R2 Fotoarchiv Hotz KBb alt 1963_0205_12).

Im Fremdenbuch der Stadt Stockach ist nicht nur der Zuzug des Malers Gustav Rockholtz im Jahr 1922 festgehalten, sondern beim Eintrag seiner Frau Marie 1914 auch sein Schicksal als englischer Kriegsgefangener. (A2 Amtsbücher 196)

Der Künstler Werner Mollweide war unter anderem auch Kreisbeauftragter für den Denkmalschutz im Kreis Stockach. Am 7. Februar 1930 setze er sich im Stockacher Tagblatt für den Erhalt des alten Kirchturms ein. Den ganzen Artikel findet ihr online: https://digishelf.de/objekt/3066705-7_1930/226/LOG_0004/ (226: S. 225).

Bis 8. November habt ihr Gelegenheit, die Ausstellung zu besuchen und am Begleitprogramm teilzunehmen. Informationen unter www.stadtmuseum-stockach.de

Vor 100 Jahren – am 2. Mai 1926 erfolgte die Betriebseröffnung der Kraftpostlinie Stockach-Tuttlingen. Sie wurde mit ein...
30/04/2026

Vor 100 Jahren – am 2. Mai 1926 erfolgte die Betriebseröffnung der Kraftpostlinie Stockach-Tuttlingen. Sie wurde mit einer Eröffnungsfeier im Saal der Adler-Post begangen, zusammen mit Vertretern der Staatsbehörden und Gemeindevertretern und unter Mitwirkung von Gesangverein Eintracht und Musikverein, auch die Bevölkerung war eingeladen. Zuvor fand nach dem Eintreffen der Teilnehmer der Eröffnungsfahrt ein Stadtgarten-Konzert der Stadtmusik statt.

Diese Eröffnungsfahrt startete morgens in Stockach, wo auch mit dem Zug aus Konstanz ankommende Ehrengäste aufgenommen wurden. Weitere stiegen in Hindelwangen, Mahlspüren im Hegau, Raithaslach, Heudorf und Liptingen zu und wurden zum Mittagessen nach Tuttlingen gebracht. Von dort ging es die gleiche Strecke zurück und außer in Hindelwangen fand vor allen Rathäusern eine kurze Begrüßung durch die Gemeindevertreter statt, unter Beteiligung der Einwohnerschaft, die gebeten wurde, die Häuser zu beflaggen.

Die Freude über die Eröffnung der Linie war groß, denn sie wurde bereits am 1. Juni 1911 erstmals in Betrieb genommen. Damals von einer neugegründeten Automobilgesellschaft und sogar bis Ludwigshafen. Doch kurz nach dem Kriegsausbruch im Jahr 1914 wurde der Omnibus von der Heeresverwaltung beschlagnahmt. Nun schlug wieder die Stunde des Tuttlinger Fuhrunternehmers Matthäus Hilzinger, der die Strecke schon zuvor mit einer Pferdekutsche bediente.

Ab dem 3. Mai 1926 jedoch standen „dem betriebsleitenden Postamt Stockach zwei schöne, modern eingerichtete Omnibusse zu 18 und 14 Sitzen zur Verfügung.“ Auch für Ausflugs- und Gesellschaftsfahrten konnte man sie bestellen.

Hier seht ihr Bilder der Vorgängerlinie von 1911 und der Kutsche von Hilzinger wohl um 1908 (R2 Fotoarchiv Hotz, GP 323 und 322) sowie die Ankündigung und den Fahrplan aus dem Stockacher Tagblatt vom 28. und 30. April 1926.

Heute gibt es an Werktagen täglich sechs Direktverbindungen der Linie 103 mit dem Bus von Stockach nach Tuttlingen. Betrieben von der Fecht Omnibus GmbH im Auftrag der DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH (RAB) im Rahmen des Verkehrsverbundes Hegau-Bodensee (VHB).

Egal ob ihr morgen mit den „Öffentlichen“ unterwegs seid oder nicht und hier in der Region oder weiter weg – wir wünschen euch einen schönen 1. Mai-Feiertag!

Wo ist eigentlich das Stadtarchiv? Diese Frage stellen uns Nutzer immer wieder aus gutem Grund. Denn wir gehören zum Amt...
24/04/2026

Wo ist eigentlich das Stadtarchiv? Diese Frage stellen uns Nutzer immer wieder aus gutem Grund. Denn wir gehören zum Amt für Kultur & Stadtmarketing, welches seinen Sitz im Kulturzentrum Meine Kultur in Stockach in der Salmannsweilerstraße 1 hat. Dort ist auch das Hauptbüro unseres Archivleiters Julian Windmöller, der zugleich das Sachgebiet Stadtmuseum Stockach und Stadtarchiv Stockach leitet.

Sein zweiter Arbeitsplatz ist aber natürlich im Archiv bei den weiteren Archivmitarbeitern: Stadtarchivarin Elena Williams und Bildarchivar Dominik Rimmele. Die Büros sind im Untergeschoss des Rathauses in der Adenauerstraße 4. Dort befinden sich auch die Magazine mit dem Großteil unserer Archivbestände sowie der Nutzerraum. Hier ist eure Anlaufstelle für Archivbesuche!

Im Rahmen des Redesigns des städtischen Erscheinungsbildes wurden im Eingangsbereich des Rathauses neue Beschilderungen in Deutsch und Englisch angebracht. Nun ist der Weg zu uns sehr gut ausgeschildert, sodass ihr uns ab sofort noch einfacher findet!

Wir nehmen euch mit den Bildern in diesem Beitrag mit auf den Weg zu uns: Beim Betreten des Rathauses haltet ihr euch zunächst links und geht dann vor dem Großen Sitzungssaal links die Treppe hinunter. Nachdem ihr durch die Glastüre gegangen seid, seht ihr zwischen den Panzerschränken schon die Tür zum Nutzerraum und unseren Büros.

Aber natürlich könnt ihr euch auch beim Empfang anmelden, dann holen wir euch gerne oben ab. Das empfiehlt sich besonders für Nutzer, die barrierefrei mit dem Aufzug ins Archiv kommen möchten. In jedem Fall gilt: Kontaktiert uns vorher, denn ein Besuch ist nur nach Terminvergabe möglich. Wir freuen uns auf euch!

Diese Woche wurden drei der Narrenbücher aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert abgeholt, welche sich als Depositum des Ho...
17/04/2026

Diese Woche wurden drei der Narrenbücher aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert abgeholt, welche sich als Depositum des Hohen Grobgünstigen Narrengericht Stockach e. V. bei uns im Stadtarchiv befinden. Sie werden im Landesarchiv Thüringen in Weimar zuerst digitalisiert und dann sicherungsverfilmt, ehe sie wieder zu uns zurückkommen, und dann auch uns digital zur Verfügung stehen.

Im Rahmen der Bundessicherungsverfilmung von immateriellem Kulturgut werden die drei Narrenbücher auf Mikrofilm in speziellen Edelstahlbehältern im Barbarastollen bei Freiburg eingelagert, dem zentralen Bergungsort der Bundesrepublik.

Organisiert wurde das Projekt vom Zentralarchiv der VSAN Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte e.V. in Bad Dürrheim in Kooperation mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Auf den Bildern seht ihr die abgeholten Narrenbücher, Archivleiter Julian Windmöller und Stadtarchivarin Elena Williams bei der Übergabe an die Spedition STEX.

Wir freuen uns sehr über diese Würdigung der überregionalen Bedeutung unserer Stockacher Fasnacht.

Wir gehen in die Osterpause und wünschen euch ruhige und frohe Ostertage und sind ab Dienstag, 7. April wieder wie gewoh...
02/04/2026

Wir gehen in die Osterpause und wünschen euch ruhige und frohe Ostertage und sind ab Dienstag, 7. April wieder wie gewohnt für euch da.

Falls ihr für die Feiertage noch einen Programmpunkt sucht, können wir euch die Ausstellung zum 70-jährigen Bestehen des Fotoclub Zizenhausen e. V. empfehlen. Dort gibt es neben Natur-, Architektur- und anderen Aufnahmen auch historische Dorfansichten zu sehen.

Mehr Infos unter: https://fotoclub-zizenhausen.de/

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Am letzten Wochenende fand die Präsentation unserer neusten Publikation statt. Thomas Warndorf stellte sein Buch „Keller...
29/03/2026

Am letzten Wochenende fand die Präsentation unserer neusten Publikation statt. Thomas Warndorf stellte sein Buch „Kellergänge – Auf der Suche nach dem alten Stockach“ vor, in dem er die historische Bausubstanz Stockachs vor dem Stadtbrand 1704 behandelt. Es wurde von uns zusammen mit dem Hegau-Geschichtsverein und durch die finanzielle Unterstützung der Volksbank Überlingen herausgegeben.

Etwa 90 Personen waren im Bürgerhaus Adler Post versammelt, um diesen Anlass zu würdigen. Viele von ihnen sicherten sich gleich ein Exemplar. Das 178 Seiten starke Buch mit zahlreichen Fotografien des Überlinger Fotografen Ilja Mess könnt ihr zum Preis von 20 € bei uns im Stadtarchiv (Rathaus) oder im Kulturzentrum Altes Forstamt Meine Kultur in Stockach erwerben – perfekt als Ostergeschenk oder einfach für euch selbst.

Auch in den Medien fand die Buchpräsentation ihren Niederschlag, mehr erfahrt ihr unter folgenden Links:

SÜDKURIER: https://www.suedkurier.de/kreis-konstanz/stockacher-kellerfuehrungen-jetzt-gibt-es-das-gesammelte-wissen-erstmals-in-buchform-113805478

Wochenblatt Singen, Hegau, Radolfzell, Stockach: https://www.wochenblatt.net/stockach/c-nachrichten/thomas-warndorf-praesentiert-sein-geballtes-wissen-ueber-stockachs-historische-keller_a158246

Tiefgang - Der News-Blog vom Bodensee: http://tiefgang.news/lokales/die-unterwelt-von-stockach-fasziniert-volles-haus-bei-buchpraesentation/

Regio-Report: https://youtu.be/G7qDLwvb1w4?si=TSo7tznWJhB74TmJ

Hier einige Bilder des Anlasses und natürlich vom Werk selbst. Fotos: Stadtarchiv Stockach, Julian Windmöller

Am 21. März sind es 50 Jahre, dass die neue Orgel in der Stockacher Pfarrkirche St. Oswald geweiht wurde. Der Augsburger...
20/03/2026

Am 21. März sind es 50 Jahre, dass die neue Orgel in der Stockacher Pfarrkirche St. Oswald geweiht wurde. Der Augsburger Orgelbaumeister Rudolf Kubak (1927–2008) schuf sie und stattete sie mit 2269 Orgelpfeifen und 38 Registern und drei Tremulanten aus. Er verzeichnete sie in seinem Werkverzeichnis unter Opus 36.

Als erstes spielen durfte die neue „Königin der Instrumente“ der Organist an St. Oswald, Hans Gurski (1942-1998) und der Kirchenchor sang die Palestrina-Messe „Aeterna Christi munera“. Am Abend gab es ein festliches Konzert und beim anschließenden Empfang im Palottiheim wurden Bilder von der Entstehung der Orgel gezeigt sowie von der Kirchenrenovation, welche durch die Orgelweihe ihren Abschluss fand.

Große Vorfreude herrschte damals in der Pfarrei, so dass im September 1975 ein Teil des Pfarrgemeinderates die im Bau befindliche Orgel in der Orgelbauwerkstatt in Augsburg besichtigte.

Die Weihe vor 50 Jahren vollzog der damalige Stockacher Stadtpfarrer Heinrich Stier (1931-2021). Nach erfolgter Renovation und Erweiterung wurde die Orgel durch Pfarrer Thomas Huber und Pfarrer Heinz Vogel aus Radolfzell von der Katholische Kirchengemeinde Bodensee-Hegau sowie Kantor und Organist Zeno Bianchini am 18. Juni 2023 wieder in Betrieb genommen.

Übrigens bekam auch Hoppetenzell vor 50 Jahren eine neue Orgel, welche am 18. April 1976 von Dekan Erich Hunn (1911-2003) aus Nenzingen geweiht wurde.

Hier zeigen wir euch Aufnahmen von der Orgelweihe aus dem Fotoarchiv Hotz (KBb Alt 1976_2190) sowie Ausschnitte des Festprogramms und eines Zeitungsartikels mit Bild von Rudolf Kubak (Zinsmeister/Südkurier 10. März 1976).

Am Sonntag, 22. März um 18 Uhr wird die Orgel in einer Orgelvesper „Der Kreuzweg“ durch Bernard Sanders zum Klingen kommen.

Einladung zur Buchvorstellung „Kellergänge – Auf der Suche nach dem alten Stockach“Während eines Kriegszugs befiehlt der...
12/03/2026

Einladung zur Buchvorstellung „Kellergänge – Auf der Suche nach dem alten Stockach“

Während eines Kriegszugs befiehlt der bayerische Kurfürst Maximilian II. Emanuel am 25. Mai 1704, die Häuser Stockachs anzuzünden. Am Abend gibt es die alte Stadt nicht mehr. Nur die Keller bleiben übrig. Auf ihren Mauern entsteht ein neues Stockach. Seit vielen Jahren führt Thomas Warndorf durch die Keller der Oberstadt. Er erzählt von den Häusern und den Menschen, die darin gelebt haben.

Sein gesammeltes Wissen hat er nun niedergeschrieben. Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Hegau-Geschichtsverein sein neues Buch feierlich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Hierzu laden wir zusammen mit Meine Kultur in Stockach am Freitag, 20. März 2026 um 15 Uhr herzlich in das Bürgerhaus Adler Post, Hauptstraße 7, 78333 Stockach ein.

Im Anschluss besteht die Gelegenheit, das Werk zum Preis von 20 € käuflich zu erwerben. Ebenso könnt ihr am Stand des Hegau-Geschichtsvereins historische Publikationen erhalten.

Ein herzlicher Dank gilt der Volksbank Überlingen für die großzügige finanzielle Unterstützung des Buchprojekts.
Zur organisatorischen Planung wird um Anmeldung unter [email protected] oder +49 7771 802-303 gebeten. Eine Teilnahme ist jedoch auch kurzfristig und ohne Anmeldung möglich. Wir freuen uns auf euer Kommen!

Übrigens jährte sich der Todestag des „blauen Kurfürsten“ (1662-1726) am 26. Februar zum 300. Mal. Hier zeigen wir euch die Titelseite des Memoriale im Ratsprotokoll von 1705, welches auf sechs Seiten die Auswirkungen der Brandschatzung behandelt. (A 2 10)

Am 8. März findet die Wahl zum 18. Landtag von Baden-Württemberg statt. Für uns Anlass, einen Blick auf die Wahl des 1. ...
05/03/2026

Am 8. März findet die Wahl zum 18. Landtag von Baden-Württemberg statt. Für uns Anlass, einen Blick auf die Wahl des 1. Landtags des noch jungen Südweststaates im Jahr 1952 zu werfen. Da dieser durch die Vereinigung der drei bisherigen Länder Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern zu einem Bundesland gebildet wurde, hieß die Wahl offiziell nicht Landtagswahl, sondern Wahl zur verfassungsgebenden Landesversammlung. Dennoch war es der Zählung nach die erste Landtagswahl, die zweite folgte 1956.

Am 9. März 1952 waren alle seit mindestens drei Monaten im Abstimmungsgebiet lebende badische Staatsangehörige ab 21 Jahren wahlberechtigt. Auch vor 74 Jahren gab es schon die Möglichkeit zur Briefwahl für Ortsabwesende oder Kranke, wovon 70 Menschen Gebrauch machten. Allein das Stockacher Krankenhaus beantragte Wahlscheine für 16 Personen in stationärer Behandlung.

Es gab zwei Wahlbezirke, Oberstadt und Unterstadt, als Wahllokale fungierten das alte Kaufhaus und das Josefsheim, beide Gebäude stehen heute nicht mehr. Wählbar waren Kandidaten von BCDU (Badische CDU), SPD, FDP, KPD (Kommunistische Partei Deutschlands) und BHE (Block der Heimatvertriebenen und Entrechteten). Von 2.873 Walberechtigten gaben 2.050 ihre Stimme ab, was einer Wahlbeteiligung von 71,4 % entsprach. (A 321)

Wie hoch die Wahlbeteiligung dieses Jahr sein wird, liegt an euch – macht von eurem Wahlrecht Gebrauch und entscheidet mit, wie sich der 18. Landtag von Baden-Württemberg zusammensetzen wird.

Hier zeigen wir euch eine Bekanntmachung zur Wahl (A 321), Bilder der beiden früheren Wahllokale Kaufhaus (Fotoarchiv Hotz GP 478) und Josefsheim (Fotoarchiv Hotz GP 861) sowie eine Ankündigung aus dem Südkurier.

Am 8. März findet die Wahl zum 18. Landtag von Baden-Württemberg statt. Für uns Anlass, einen Blick auf die Wahl des 1. Landtags des noch jungen Südweststaates im Jahr 1952 zu werfen. Da dieser durch die Vereinigung der drei bisherigen Länder Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern zu einem Bundesland gebildet wurde, hieß die Wahl offiziell nicht Landtagswahl, sondern Wahl zur verfassungsgebenden Landesversammlung. Dennoch war es der Zählung nach die erste Landtagswahl, die zweite folgte 1956.

Am 9. März 1952 waren alle seit mindestens drei Monaten im Abstimmungsgebiet lebende badische Staatsangehörige ab 21 Jahren wahlberechtigt. Auch vor 74 Jahren gab es schon die Möglichkeit zur Briefwahl für Ortsabwesende oder Kranke, wovon 70 Menschen Gebrauch machten. Allein das Stockacher Krankenhaus beantragte Wahlscheine für 16 Personen in stationärer Behandlung.

Es gab zwei Wahlbezirke, Oberstadt und Unterstadt, als Wahllokale fungierten das alte Kaufhaus und das Josefsheim, beide Gebäude stehen heute nicht mehr. Wählbar waren Kandidaten von BCDU (Badische CDU), SPD, FDP, KPD (Kommunistische Partei Deutschlands) und BHE (Block der Heimatvertriebenen und Entrechteten). Von 2.873 Walberechtigten gaben 2.050 ihre Stimme ab, was einer Wahlbeteiligung von 71,4 % entsprach. (A 321)

Wie hoch die Wahlbeteiligung dieses Jahr sein wird, liegt an euch – macht von eurem Wahlrecht Gebrauch und entscheidet mit, wie sich der 18. Landtag von Baden-Württemberg zusammensetzen wird.

Hier zeigen wir euch eine Bekanntmachung zur Wahl (A 321), Bilder der beiden früheren Wahllokale Kaufhaus (Fotoarchiv Hotz GP 478) und Josefsheim (Fotoarchiv Hotz GP 861) sowie eine Ankündigung aus dem Südkurier.

Weitere Informationen findet ihr bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

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Diesen Monat jährte sich der Geburtstag des Dichters Joseph Victor von Scheffel (1826-1886) zum 200. Mal. Der gebürtige ...
27/02/2026

Diesen Monat jährte sich der Geburtstag des Dichters Joseph Victor von Scheffel (1826-1886) zum 200. Mal. Der gebürtige Karlsruher war vor dem Ersten Weltkrieg einer der beliebtesten Autoren Deutschlands, bekannt durch Werke wie der „Trompeter von Säckingen“ oder „Ekkehard“ mit Bezug zum Hohentwiel. Auch wenn andere Orte im Hegau einen größeren Bezug zu Scheffel haben, taucht er auch in unserem Stadtarchiv an einigen Stellen auf.

Hans Wagner schreibt in „Aus Stockachs Vergangenheit“, dass von 1856 bis 1859 beim Amtsgericht Stockach als Referendar Ludwig Eichrodt (1827-1892) arbeitete, der Namensgeber der Biedermaier-Epoche. Er war ein Freund Scheffels und als Dichter selber weithin bekannt. Unter anderem schrieb er ein Festspiel zur Stockacher Fasnacht 1859.

Ein anderer Verehrer Scheffels war der Hegausänger Richard Stocker (1832-1918), gebürtig aus unserem Ortsteil Wahlwies. Als er 1870 als Konservator der Altertümer nach Engen versetzt wurde, lernte der an Archäologie und historischer Forschung interessierte Scheffel ihn kennen und schätzen. Bald ging „Meister Richardus“ in Scheffels Haus auf der Radolfzeller Mettnau ein und aus. Zum 50. Geburtstag Stockers dichtete Scheffel für und über ihn das Lied vom Hegausänger.

Im Gemeinderatsprotokoll vom 23. April 1934 ist festgehalten: „Die Stadtgemeinde tritt dem 1924 gegründeten deutschen Scheffel-Bund mit einem Jahresbetrag von 8.- RM bei.“ (V.3/24)
Obwohl der Scheffelbund als Institution, die sich in erster Linie der Pflege des Werkes Scheffels widmete, nicht von den Nationalsozialisten vereinnahmt wurde, benannte er sich
1945 in Volksbund für Dichtung um und heißt seit 1972 Literarische Gesellschaft Karlsruhe.

In der Sitzung des Gemeinderats vom 2. Juli 1952 benannte dieser die Parallelstraße zur Hebelstraße „Viktor-von Scheffel-Straße“, wie sie bis heute heißt. (A 256)

Hier seht ihr die Mitgliedskarte der Stadtgemeinde Stockach beim Scheffelbund und eine Titelseite dessen Mitteilungen sowie den Anfang von Scheffels Gedicht über den Wahlwieser Stocker von einer Postkarte im Privatbesitz.

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Als Stadtarchiv behandeln wir alle internen und externen Anfragen mit der gleichen Sorgfalt. Aber natürlich freut es uns...
19/02/2026

Als Stadtarchiv behandeln wir alle internen und externen Anfragen mit der gleichen Sorgfalt. Aber natürlich freut es uns, wenn unsere Arbeit nicht nur einer Einzelperson oder Familie oder einem Verein oder einer Institution dient, sondern eine breitere Öffentlichkeit erreicht.

Heute vor einer Woche war das einmal wieder der Fall. Der SWR sendete nicht nur eine Zusammenfassung der Verhandlung des Narrengericht Stockach gegen Markus Söder zur Primetime, sondern berichtete auch in einer Live-Schalte in der Sendung Kaffee oder Tee im Vorabendprogramm darüber. Und hier kommen wir ins Spiel: Im Vorfeld schrieb uns Vivica Jungels vom Südwestrundfunk an, die auch die Übertragung kommentierte. Sie fragte an, ob wir ihr ein Bild der letzten Verhandlung gegen einen bayrischen Ministerpräsidenten zur Verfügung stellen würden – was wir gerne taten, mit der Auflage, dass wir als Quelle eingeblendet werden. Den Beweis hierfür findet ihr in den Bildern, die Sendung unter diesem Link:

www.ardmediathek.de/video/kaffee-oder-tee/sendung-vom-12-februar-2026/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIzMDAxMzk

Außerdem nochmals das gezeigte Bild aus dem Fotoarchiv Hotz (KBb Alt 1979 2718 030). Weitere Bilder der Verhandlung gegen Franz Josef Strauß aus dem Jahr 1979 könnt ihr in unserem Beitrag vom 15. Januar anschauen.

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Adresse

Adenauerstraße 4
Stockach
78333

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Dienstag 10:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Mittwoch 10:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Donnerstag 14:00 - 16:00
Freitag 10:00 - 12:00
14:00 - 16:00

Telefon

+497771802326

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