Stadt Staufenberg

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🚧 Vollsperrung „Am Boden“ wegen Glasfaserarbeiten 🚧Im Zuge des Glasfaserausbaus wird die Straße „Am Boden“ im Bereich zw...
13/06/2026

🚧 Vollsperrung „Am Boden“ wegen Glasfaserarbeiten 🚧

Im Zuge des Glasfaserausbaus wird die Straße „Am Boden“ im Bereich zwischen Hausnummer 10 und der Einmündung „An der Hohen Furche“ vom 15. bis 26. Juni voll gesperrt.

📍 Zeitraum: 15.–26. Juni
📍 Bereich: Am Boden (zwischen Nr. 10 und „An der Hohen Furche“)
📍 Grund: Glasfaserausbau

Die Maßnahme war ursprünglich bereits für Mai vorgesehen und musste verschoben werden.

🏠 Betroffene Anwohnerinnen und Anwohner werden zusätzlich durch die ausführende Baufirma informiert. In dringenden Fällen kann die Zufahrt zu Grundstücken nach vorheriger Abstimmung ermöglicht werden.

✅ Nach Abschluss der Arbeiten wird die Straße umgehend wieder freigegeben – ggf. auch früher als geplant.

Wir bitten alle Verkehrsteilnehmenden sowie Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die Einschränkungen. 🙏

12/06/2026

KOLUMNE DES BÜRGERMEISTERS

Thema diese Woche:
👉 41. Staufenberger Krämermarkt

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

manchmal braucht es nur ein paar Sonnenstrahlen, um die Welt gleich viel freundlicher erscheinen zu lassen. Das durfte ich in der vergangenen Woche beim STAUFENBERGER KRÄMERMARKT einmal mehr erleben. Zugegeben: Der Auftakt ließ zunächst wenig Raum für überschwängliche Begeisterung. Der Himmel hatte seine Schleusen geöffnet und der Regen schien fest entschlossen, unser traditionsreiches Markttreiben in ein Freischwimmabzeichen für Hartgesottene zu verwandeln. Entsprechend überschaubar war zunächst die Zahl der Besucherinnen und Besucher auf dem Hof des Heimatmuseums.

Doch wie so oft im Leben gilt auch beim Wetter: Es kommt auf die zweite Halbzeit an.

Kaum hatten sich die dunklen Wolken verzogen, füllte sich der Markt mit Leben. Menschen strömten aus allen Richtungen herbei, die Plätze wurden voller, die Gespräche lauter und die Stimmung von Minute zu Minute besser. Ob dies nun tatsächlich den musikalischen Qualitäten unseres Musikzuges zu verdanken war, wie dessen stellvertretender Dirigent Hartmut Reyl augenzwinkernd vermutete, oder doch eher dem plötzlich freundlichen Wetter, darüber mögen Historiker eines Tages streiten. Sicher ist jedoch: Mit den Besucherinnen und Besuchern kehrte auch das zurück, was unseren Krämermarkt jedes Jahr so besonders macht – fröhliches Lachen, lebhafte Gespräche und das unverwechselbare Gefühl, gemeinsam etwas Schönes zu erleben.

Dazu gesellte sich ein Duft, der wohl jedem Ernährungsberater die Schweißperlen auf die Stirn treiben würde: ungarische Spezialitäten, portugiesische Köstlichkeiten und deutsche Klassiker konkurrierten um die Aufmerksamkeit der Gäste. Wer über den Markt schlenderte, konnte sich fast wie auf einer kleinen kulinarischen Europareise fühlen – ganz ohne Reisepass, dafür aber mit langen Warteschlangen wie am Flughafen.

Besonders gefreut hat mich eine Premiere, die eindrucksvoll gezeigt hat, wie lebendig unsere Städtepartnerschaften sind. Erstmals hatten unsere Freunde aus der tschechischen Partnerstadt Mährisch-Trübau eine Tanzgruppe mit nach Staufenberg gebracht. Bereits beim Fassanstich am Vorabend konnten die Tänzerinnen und Tänzer ihr Können zeigen. Am Markttag folgte dann ein gemeinsamer Auftritt mit der Tanzgarde des TV Mainzlar.

Was daraus entstand, war weit mehr als eine Tanzvorführung. Unter der Leitung unserer Ersten Stadträtin Bianka de Waal-Schneider, die selbst mittanzte, präsentierten beide Gruppen gemeinsam mehrere Tänze und begeisterten das Publikum. Besonders bemerkenswert dabei: Die Gruppen hatten nicht etwa wochenlang zusammen geprobt, sondern eher spontan zueinander gefunden. Dennoch wirkte alles harmonisch und selbstverständlich. Zwei Polkas und eine Zugabe später war klar: Europa kann manchmal ganz einfach sein. Menschen begegnen sich, haben Freude miteinander und schaffen gemeinsam etwas, das in Erinnerung bleibt.

Auch der Nachwuchs bewies eindrucksvoll, dass Begeisterung keine Frage des Alters ist. Die Kindertanzgruppe „Minis“ des TV Mainzlar zeigte mit ihren vier- bis siebenjährigen Tänzerinnen und Tänzern, dass man mit Rhythmusgefühl und Freude gar nicht früh genug anfangen kann. Wer die leuchtenden Augen der Kinder sah, wusste sofort: Hier wächst die nächste Generation für unsere Vereine heran.

Natürlich durfte auch die Tradition nicht zu kurz kommen. Marktleiter Stefan Bastian verlas die historische Marktrechtsurkunde aus dem Jahr 1680, die Landgräfin Elisabeth Dorothea von Hessen unserer Stadt einst verliehen hatte. Damit wurde einmal mehr deutlich, dass unser Krämermarkt nicht nur ein geselliges Fest, sondern auch ein Stück gelebter Stadtgeschichte ist.

Wer sich für die Vergangenheit interessierte, konnte zudem das Heimatmuseum in der Roten Schule besuchen. Auf dem Hof der ehemaligen Goetheschule sorgte Kinderschminken für bunte Gesichter und strahlende Kinderaugen. Musikalisch war ohnehin den ganzen Tag über einiges geboten. Die „Tarjaner Spitzbuam“ bewiesen einmal mehr ihre Qualitäten als Stimmungsgaranten. Am Stadtturm sorgten „Die Zwei“ und später das Trio „Toolboxx – Die Tanzband“ dafür, dass niemand lange stillstehen musste.

Bereits am Vorabend hatte sich rund um den Peter-Kurzeck-Platz gezeigt, dass der Krämermarkt weit mehr ist als ein klassischer Markt. Beim traditionellen Fassbieranstich herrschte ausgelassene Stimmung. Besonders die jüngeren Besucherinnen und Besucher feierten bis in die frühen Morgenstunden hinein und machten deutlich: Tradition und Lebensfreude schließen sich keineswegs aus.

Ein besonderer Moment war der Auftritt von Constanze Faulenbach, die erstmals „Heimat“ von Johannes Oerding sang. Spätestens bei „Ich liebe das Leben“ von Vicky Leandros wurde dann kräftig mitgesungen. Solche Augenblicke zeigen, dass Musik Menschen verbindet – unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebensgeschichte.

Zum Krämermarkt konnten wir zudem Gäste aus unseren Partnerstädten Tarjan in Ungarn und Mährisch-Trübau in Tschechien begrüßen. Gerade in Zeiten, in denen oft über Trennendes gesprochen wird, sind solche Begegnungen wichtiger denn je. Sie erinnern uns daran, dass Freundschaft und gegenseitiger Respekt keine abstrakten Begriffe sind, sondern durch persönliche Kontakte mit Leben gefüllt werden.

Was unseren Krämermarkt auszeichnet, ist das Gemeinschaftsgefühl, das Jahr für Jahr neu entsteht. Zahlreiche Vereine aus allen vier Stadtteilen haben mit großem Engagement dazu beigetragen, dass alles reibungslos funktioniert hat. Dafür gilt allen Helferinnen und Helfern mein herzlicher Dank. Ebenso danke ich den Anwohnerinnen und Anwohnern, die die mit dem Markt verbundenen Einschränkungen stets mit bemerkenswerter Geduld tragen.

Vielleicht liegt diese Gelassenheit auch daran, dass viele Menschen den Krämermarkt längst als ihr eigenes Fest betrachten. Er gehört zu Staufenberg wie die Burg auf dem Berg und die Lumda im Tal. Hier begegnet man Nachbarn, alten Bekannten und manchmal sogar Menschen, die man seit Jahren nicht mehr gesehen hat.

Gerade in einer Welt, die immer schneller, größer und unübersichtlicher wird, wächst die Sehnsucht nach Orten, an denen man sich zu Hause fühlt. Heimat entsteht nicht durch Straßenschilder oder Verwaltungsgrenzen. Heimat entsteht dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen, wo man mitgestalten kann und wo man spürt, dazuzugehören.

Der Krämermarkt ist genau ein solcher Ort. Er bringt Menschen zusammen, die sich im Alltag vielleicht nie begegnen würden. Es wird geredet, gelacht, gefeiert und manchmal auch diskutiert. Und genau darin liegt seine Stärke. Gemeinschaft entsteht nicht von selbst – sie wächst durch Begegnungen.

Ich hoffe daher, dass Sie beim diesjährigen Krämermarkt viele schöne Stunden erleben konnten, nette Gespräche geführt haben und vielleicht sogar mit dem einen oder anderen neuen Eindruck nach Hause gegangen sind. Ich jedenfalls freue mich schon jetzt auf das kommende Jahr.

Denn eines steht fest: Unser Krämermarkt ist weit mehr als nur ein Markt. Er ist ein Stück gelebte Heimat – und damit etwas, das man gar nicht hoch genug schätzen kann.

Es grüßt Sie herzlich
Ihr

Peter Gefeller
Bürgermeister

🚓 Schutzfrau vor Ort – Sprechstunde im Rathaus StaufenbergHaben Sie Fragen rund um Sicherheit, Ordnung oder Anliegen aus...
11/06/2026

🚓 Schutzfrau vor Ort – Sprechstunde im Rathaus Staufenberg

Haben Sie Fragen rund um Sicherheit, Ordnung oder Anliegen aus Ihrem Wohnumfeld? Dann nutzen Sie die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit der Schutzfrau vor Ort.

📅 Donnerstag, 18.06.2026
🕑 14:00 – 16:00 Uhr
📍 Rathaus Staufenberg, Zimmer 0.03

Die Schutzfrau vor Ort steht für Fragen, Anregungen und Beratung in Sicherheitsfragen zur Verfügung und ist das Bindeglied zwischen Polizei und Bevölkerung.

⚠️ Bitte beachten: Während der Sprechstunde können keine Anzeigen aufgenommen werden.

📞 Kontakt: 0641 7006-3758
🚨 In dringenden Fällen: Polizeistation Gießen Nord – 0641 7006-3755

Wir freuen uns auf den Austausch!

Der Magistrat der Stadt Staufenberg

🚧 Verkehrshinweis für Staufenberg 🚧Von 08.06. bis voraussichtlich 19.06.2026 wird der Bereich zwischen „An der Mooseburg...
05/06/2026

🚧 Verkehrshinweis für Staufenberg 🚧

Von 08.06. bis voraussichtlich 19.06.2026 wird der Bereich zwischen „An der Mooseburg 6 A“ und der Mainzlarer Straße aufgrund von Fahrbahnsanierungsarbeiten voll gesperrt.

🔧 Schadstellen werden beseitigt, um die Verkehrssicherheit zu verbessern.

✅ Bei früherem Abschluss der Arbeiten wird die Sperrung sofort aufgehoben.

Vielen Dank für Ihr Verständnis! 🙏

Peter Gefeller
Bürgermeister als Straßenverkehrsbehörde

Ein besonderer Tag im Lern- und Erinnerungsort Gießen: Bürgermeister Gefeller begrüßte unsere internationalen Gäste aus ...
03/06/2026

Ein besonderer Tag im Lern- und Erinnerungsort Gießen: Bürgermeister Gefeller begrüßte unsere internationalen Gäste aus den Partnerstädten Moskau-Trebova und Tarján.

Wie jedes Jahr zum Krämermarkt sind zahlreiche Freundinnen und Freunde aus unseren Partnerstädten in Staufenberg zu Gast. Die Begegnungen und der persönliche Austausch sind ein wichtiger Bestandteil unserer gelebten Städtepartnerschaften.

Im Rahmen einer eindrucksvollen Dialogführung berichteten die Zeitzeugen Otto Hölzl und Roland Heger von ihren persönlichen Erfahrungen als Vertriebene nach dem Zweiten Weltkrieg. Beide mussten ihre Heimat Porstendorf (bei Mährisch-Trübau) verlassen und fanden schließlich in Staufenberg eine neue Heimat.

Die bewegenden Erinnerungen und der gemeinsame Austausch machten deutlich, wie wichtig es ist, Geschichte lebendig zu halten, Verständnis füreinander zu fördern und die Bedeutung von Frieden, Versöhnung und internationaler Freundschaft weiterzutragen.

03/06/2026

KOLUMNE DES BÜRGERMEISTERS

Themen diese Woche:
👉 Frühjahrskonzert
👉 Bücherzelle in der Vitalen Mitte
👉 Staufenberger Krämermarkt

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Frühling hält Einzug — und mit ihm gehört seit vielen Jahren auch das traditionelle FRÜHJAHRSKONZERT des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Staufenberg fest zu unserem kulturellen Kalender. Eine Woche vor Pfingsten verwandelte sich unsere wieder einmal sehr gut besuchte Stadthalle erneut in einen Ort musikalischer Begegnung und gelebter Gemeinschaft.

Leider konnte ich persönlich an diesem besonderen Konzertabend nicht teilnehmen. Umso mehr freut es mich, dass ich durch unsere Erste Stadträtin Bianka des Waal-Schneider hervorragend vertreten wurde. Mit ihrer gewohnt souveränen und charmanten Art führte sie durch das abwechslungsreiche Programm und trug damit maßgeblich zu einem gelungenen Abend bei.

Die diesjährige Schirmherrschaft hatte Landrätin Anita Schneider übernommen. In ihrem Grußwort würdigte sie die wichtige kulturelle und gesellschaftliche Arbeit des Musikzuges und hob besonders hervor, wie generationenübergreifend hier Musik gelebt wird — von jungen Musikerinnen und Musikern bis hin zu erfahrenen Aktiven im hohen Alter. Dieses Engagement verdient große Anerkennung.

Das Konzert bot den Besucherinnen und Besuchern erneut eine beeindruckende musikalische Vielfalt. Von der feurigen karibischen Tanzmusik „El Cumbanchero“ über nostalgische Klänge der Comedian Harmonists bis hin zum mitreißenden Medley „Spirit of 69“ spannte sich ein weiter musikalischer Bogen. Auch traditionelle Märsche und böhmische Blasmusik sorgten für beste Unterhaltung und begeisterten das Publikum sichtbar.

Die zahlreichen begeisterten Reaktionen und der langanhaltende stehende Applaus zum Konzertende zeigen einmal mehr, welchen hohen Stellenwert der Musikzug weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus genießt. Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Staufenberg ist nicht nur ein musikalischer Botschafter unserer Stadt, sondern auch ein hervorragendes Beispiel für ehrenamtliches Engagement, Gemeinschaftssinn und kulturelle Vielfalt.

Allen Musikerinnen und Musikern sowie den Verantwortlichen vor und hinter den Kulissen danke ich herzlich für dieses außergewöhnlich gelungene Frühjahrskonzert. Wir alle in Staufenberg dürfen stolz auf unseren Musikzug sein.
Manchmal schreibt das Leben die schönsten Geschichten – und manchmal stehen sie mitten in der Vitalen Mitte. Genauer gesagt: in einer ehemaligen Telefonzelle. Ja, richtig gelesen! Dort, wo früher mit Münzgeld hektisch „Kannst du mich abholen?“ ins Telefon geraunt wurde, wohnen heute Romane, Krimis und Liebesgeschichten Tür an Tür.

Seit gut drei Jahren ist unsere BÜCHERZELLE in der VITALEN MITTE inzwischen im Einsatz – und sie hat sich prächtig entwickelt. Sie ist Treffpunkt für Leseratten, Schatzkammer für Schmökereulen und manchmal vermutlich auch ein kleines Fitnessstudio: Schließlich hebt man beim Stöbern so manches schwere Werk von Rosamunde Pilcher bis Karl May aus den Regalen.

Die Bücherzelle zeigt eindrucksvoll: Auch im Zeitalter von Streamingdiensten, Dauerpiepsen und Handyakkus bei 3 Prozent gibt es sie noch – die Freude an einem echten Buch. Ein Buch riecht eben besser als ein Tablet, und Seiten umblättern macht deutlich mehr Eindruck als hektisches Wischen mit dem Daumen.

Doch leider hat unsere charmante Bücherzelle in letzter Zeit eine Entwicklung genommen, die so in keinem guten Roman stehen sollte. Zwischen spannenden Geschichten und literarischen Schätzen tauchen plötzlich Dinge auf, die dort ungefähr so gut hineinpassen wie Gummistiefel auf einen Opernball: zerfledderte Bücher, alte CDs, Spiele und leider sogar Plastikmüll.

Liebe Bürgerinnen und Bürger: Unsere Bücherzelle ist kein Wertstoffhof mit Literaturbeilage. Sie freut sich über gut erhaltene Bücher – aber nicht über alles, was zuhause keinen Platz mehr findet. Sonst wird aus der „Leseecke“ schneller eine „Entrümplungsecke“, und das wäre wirklich ein trauriges Kapitel.

Darum meine herzliche Bitte: Helfen Sie weiterhin mit, diesen besonderen Ort zu pflegen. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass unsere Bücherzelle auch künftig Menschen begeistert, Kinder zum Lesen verführt und vielleicht sogar den einen oder anderen zum spontanen „Nur noch ein Kapitel!“ verleitet.

Denn gute Geschichten verdienen ein schönes Zuhause – und unsere Bücherzelle ganz bestimmt auch.

Abschließend möchte ich Sie noch herzlich auf den diesjährigen STAUFENBERGER KRÄMERMAKRT am Fronleichnamstag aufmerksam machen. Unser traditioneller Markt lädt erneut zu einem entspannten Bummel durch die Marktstraßen, zu geselligem Beisammensein und zu einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie ein.

Zahlreiche Marktbeschickerinnen und Marktbeschicker werden mit einem vielfältigen Angebot vertreten sein und für echtes Marktflair sorgen. Ob praktische Alltagshelfer, dekorative Artikel oder kulinarische Spezialitäten — für Groß und Klein gibt es vieles zu entdecken.

Der Staufenberger Krämermarkt ist seit vielen Jahren ein beliebter Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus nah und fern. Er verbindet Tradition, Begegnung und Unterhaltung auf besondere Weise und trägt damit wesentlich zur Lebendigkeit unserer Stadt bei.

Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern schon heute viel Freude beim Besuch des diesjährigen Krämermarktes und einige schöne Stunden in Staufenberg.

Es grüßt Sie herzlich
Ihr

Peter Gefeller
Bürgermeister

🚧 Information zur Vollsperrung der Buchwaldstraße 🚧Die Arbeiten in der Buchwaldstraße dauern leider etwas länger als urs...
01/06/2026

🚧 Information zur Vollsperrung der Buchwaldstraße 🚧

Die Arbeiten in der Buchwaldstraße dauern leider etwas länger als ursprünglich geplant. Daher muss die Vollsperrung voraussichtlich bis zum 12.06.2026 bestehen bleiben.

Unser Ziel ist es, die Maßnahme so schnell wie möglich abzuschließen und die Beeinträchtigungen für Anwohnerinnen, Anwohner und Verkehrsteilnehmende so gering wie möglich zu halten. Sollte die Straße früher als geplant wieder freigegeben werden können, informieren wir Sie umgehend.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und Ihre Geduld während der laufenden Arbeiten. 🙏

Peter Gefeller
Bürgermeister als Straßenverkehrsbehörde

KOLUMNE DES BÜRGERMEISTERSThemen diese Woche:👉 Kita-Gedenktag👉 Kultur im FlussLiebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, manchm...
29/05/2026

KOLUMNE DES BÜRGERMEISTERS

Themen diese Woche:
👉 Kita-Gedenktag
👉 Kultur im Fluss

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

manchmal gibt es Tage, die still daherkommen – und trotzdem eine gewaltige Botschaft in sich tragen. Der vergangene Sonntag war genau so ein Tag. Auch bei uns in Staufenberg fand der sogenannte KITA-GEDENKTAG statt. Ein Begriff, der zunächst beinahe harmlos klingt. Doch hinter diesem Tag steckt eine Entwicklung, die mich als Bürgermeister, aber vor allem als Vater, Bürger und Verantwortlichen für unsere Stadt, sehr nachdenklich macht.

Am 24. Mai lief nun auch in Staufenberg – als letzte Kommune im Landkreis Gießen – die sprichwörtliche „Zahluhr“ ab. Seit diesem Tag gilt auch für uns: Die regulären Zuschüsse reichen rechnerisch nicht mehr aus, um unsere Kindertagesstätten zu finanzieren. Alles, was nun folgt, trägt die Stadt aus eigener Kraft.
Und wissen Sie was? Natürlich tun wir das. Weil wir es tun müssen. Weil wir es wollen. Weil unsere Kinder es wert sind.

Denn unsere Kindertagesstätten sind keine bloßen Betreuungseinrichtungen. Sie sind Orte des Lachens, des Lernens und des ersten großen Miteinanders. Dort entstehen Freundschaften fürs Leben. Dort werden Tränen getrocknet, Schuhe gebunden, Mut gemacht und kleine Hände auf große Wege vorbereitet.
Wer einmal morgens in eine Kita kommt und erlebt, mit wie viel Herzblut unsere Erzieherinnen und Erzieher arbeiten, der weiß: Hier wird jeden Tag Zukunft gestaltet. Mit Geduld. Mit Wärme. Mit unglaublichem Engagement.
Dafür empfinde ich tiefen Respekt und große Dankbarkeit.

Doch gleichzeitig wächst bei vielen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern – und auch bei mir – die Sorge. Denn während die Anforderungen an Betreuung, Qualität, Inklusion, Ganztagsangebote und Fachkräftegewinnung stetig steigen, wächst die finanzielle Unterstützung nicht in gleichem Maße mit.

Schon im vergangenen Dezember haben meine Bürgermeisterkollegen aus dem Landkreis Gießen und ich eindringlich auf diese Entwicklung hingewiesen. Leider hat sich an der grundlegenden Problematik nichts geändert. Im Gegenteil: Die Schere geht immer weiter auseinander.

Das frühere Versprechen einer fairen Drittelfinanzierung ist längst zur Erinnerung geworden. Heute stemmen die Kommunen den größten Teil der Kosten allein. Anders gesagt: Wir setzen um, organisieren, bauen aus, schaffen Plätze und sichern Qualität – aber wir tragen zunehmend auch die Hauptlast der Finanzierung.
Der KITA-Gedenktag macht genau das sichtbar. Er zeigt symbolisch den Moment im Jahr, ab dem die eigentlichen Einnahmen nicht mehr reichen. Ab dann finanzieren Städte und Gemeinden ihre Kitas weiter aus allgemeinen Haushaltsmitteln – also aus Geld, das eigentlich auch für Straßen, Vereine, Feuerwehr oder andere wichtige Aufgaben gebraucht wird.

Und dennoch möchte ich eines ganz deutlich sagen: Wir stehen fest an der Seite unserer Familien. Wir stehen zu unseren Kindertagesstätten. Und wir stehen zu hohen Qualitätsstandards in der frühkindlichen Bildung.

Aber dauerhaft kann eine so wichtige gesellschaftliche Aufgabe nicht immer weiter auf die Schultern der Kommunen verlagert werden. Wer hohe Anforderungen stellt, muss auch bereit sein, sie verlässlich und gerecht zu finanzieren. Hier stehen Bund und Land in der Verantwortung.

Denn am Ende geht es nicht um Zahlenkolonnen in Haushaltsplänen. Es geht um unsere Kinder. Um ihre Chancen. Um ihre Zukunft. Und genau deshalb dürfen wir uns an diese Entwicklung nicht gewöhnen.

Vom 30. Mai bis 12. Juli präsentiert das Kulturnetzwerk der Gießener Lahntäler erneut die Veranstaltung KULTUR IM FLUSS. Zahlreiche Veranstalterinnen und Veranstalter sowie viele Kulturstätten aus unserer heimischen Region beteiligten sich und bieten sechs Wochen lang ein vielfältiges Programm aus über 40 Einzelveranstaltungen.
Die Gießener Lahntäler sind eine Region, in der Kunstschaffende seit jeher ihre Inspiration finden. Egal ob Lyriker Rainer Maria Rilke, Kunstbildhauer W.H. Arnold, Maler Carl Engel, die Schriftsteller Peter Kurzeck und Thomas Hettche oder der Liedermacher und Autor Fredrik Vahle.

Die Täler von Lahn, Lumda, Wieseck und Salzböde bieten eine lebendige Kulturlandschaft. Kunstschaffende unserer Zeit treten das künstlerische Erbe der Gießener Lahntäler an und bieten eine Vielzahl von kulturellen Angeboten. Bei uns finden Sie besonders viele kleine Spielstätten, die Ihnen ein persönliches und individuelles Erlebnis mit den Kunstschaffenden ermöglichen.

Mit der nun schon fünften Auflage von Kultur im Fluss möchten wir erneut unser künstlerisches Erbe nach außen tragen und auf eine für viele sichtbare Plattform stellen. Das Programmangebot zeigt eine Vielfalt an regionalen und überregionalen Veranstaltungen für Jung und Alt.

Bei uns in Staufenberg können Sie gleich zu Beginn am 30. Mai im „BING“ in Treis ein Blues-Konzert der Gruppe „Bluesgold“ und einen Tag später am 31. Mai im „Wohnzimmer" des Kulturcafés Daubringen ein Open Air Konzert der Gruppe „Absinto Orkestra“ zusammen mit der emotional sehr bewegenden Ausstellung des ukrainischen Künstlers Alexander Lychoscherst genießen.

Sie sind herzlich eingeladen, diese und viele weitere Kunstschätze in den Gießener Lahntälern zu bergen. Nutzen Sie über den Sommer diese Vielfalt an Kultur und Kleinkunst in Ihrer Heimat und besuchen möglichst zahlreich ganz viele der tollen Veranstaltungen.

Das komplette Programm finden Sie auf der Homepage www.giessener-lahntaeler.de. Gerne können Sie auch mit unserer Touristikbeauftragten Anna Erb Kontakt aufnehmen. Diese erreichen Sie telefonisch unter 06406 809 24 oder per Email unter [email protected].

Schauen Sie doch einfach mal vorbei!

Es grüßt Sie herzlich
Ihr

Peter Gefeller
Bürgermeister

Herzlich Willkommen in den Gießener Lahntälern. Entdecken Sie die drei Täler von Lumda, Wieseck und Salzböde entlang der Lahn.

🎭🌿 Fünf Jahre „Kultur im Fluss“ – der Kultursommer in den Gießener Lahntälern startet!Von 30. Mai bis 12. Juli 2026 heiß...
28/05/2026

🎭🌿 Fünf Jahre „Kultur im Fluss“ – der Kultursommer in den Gießener Lahntälern startet!

Von 30. Mai bis 12. Juli 2026 heißt es wieder: Bühne frei für Kultur mitten im ländlichen Raum! 💫

Mehr als 40 Veranstaltungen laden dazu ein, die kulturelle Vielfalt zwischen Lahn, Lumda, Wieseck und Salzböde zu entdecken – mit Konzerten, Theater, Lesungen, Ausstellungen, Kinderprogramm und Festen an ganz besonderen Orten: in historischen Dorfkneipen, alten Pfarrhöfen, Kirchen, Scheunen oder liebevoll gestalteten Gärten. 🎶📚⛪

Was 2022 als Idee begann, ist heute ein starkes Netzwerk aus Kulturschaffenden, Vereinen und Kommunen – getragen von viel ehrenamtlichem Engagement und der gemeinsamen Leidenschaft für Kultur vor Ort ❤️

📍 Auftakt: 30. Mai 2026
📅 Zeitraum: bis 12. Juli 2026
📖 Das vollständige Programm gibt’s unter: www.giessener-lahntaeler.de

Kommt vorbei und erlebt Kultur dort, wo Menschen zuhause sind! 🌾✨

📍 KITA-GEDENKTAG in StaufenbergAm vergangenen Sonntag haben wir in Staufenberg den Kita-Gedenktag begangen. Ein Tag, der...
26/05/2026

📍 KITA-GEDENKTAG in Staufenberg

Am vergangenen Sonntag haben wir in Staufenberg den Kita-Gedenktag begangen. Ein Tag, der auf eine Entwicklung aufmerksam macht, die unsere Städte und Gemeinden zunehmend belastet.

Unsere Kitas leisten jeden Tag Enormes. Sie sind weit mehr als Betreuungsorte – sie sind Bildungsräume, Orte der Entwicklung und geben Kindern Halt, Orientierung und Perspektiven. Mein großer Dank gilt allen Erzieherinnen und Erziehern, Leitungen und Mitarbeitenden, die diese wichtige Arbeit Tag für Tag möglich machen. 👏

Gleichzeitig müssen wir offen über die Herausforderungen sprechen: Die Anforderungen an Qualität, Ausbau und Betreuung steigen stetig – doch die Finanzierung hält damit nicht Schritt.

Die Folge: Städte und Gemeinden tragen inzwischen den größten Teil der Kosten. Das ursprünglich vorgesehene Prinzip einer Drittelfinanzierung ist längst aus dem Gleichgewicht geraten.

📌 Der Kita-Gedenktag macht genau das sichtbar: Er steht symbolisch für den Zeitpunkt im Jahr, ab dem die regulären Einnahmen die Kita-Finanzierung nicht mehr decken – und Kommunen die Last aus allgemeinen Haushaltsmitteln weitertragen müssen.

Eines ist klar: Wir stehen fest zu unseren Kitas, zu hohen Qualitätsstandards und zu unseren Familien. Aber wer Anforderungen stellt, muss auch eine verlässliche Finanzierung sicherstellen.

➡️ Bund und Land stehen hier in der Verantwortung. Gute Bildung und Betreuung dürfen nicht an finanziellen Schieflagen scheitern.

Adresse

Tarjanplatz 1
Staufenberg
35460

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 13:00
14:00 - 16:00
Dienstag 08:00 - 13:00
14:00 - 16:00
Donnerstag 10:00 - 13:00
14:00 - 18:00

Telefon

+4964068090

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