27/01/2021
Wir erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus. Wir erinnern an die sechs Millionen Jüdinnen und Juden, die Opfer der deutschen Diktatur sind. Wir erinnern an ihre Schicksale in den Städten, Ghettos und in den Konzentrationslagern, die die N***s zur Vernichtung von Menschen errichtet hatten. Jedes einzelne Schicksal der in den Lagern getöteten Menschen beinhaltet ein Leben, eine Familie, geliebte Menschen, Freund*innen, die sich nie wiedersehen.
Das Projekt „Letzte Briefe aus dem Holocaust: 1941-1942“ zeigt zehn Briefe von Menschen, die im Holocaust ermordet wurde. Zehn Briefe von Tausenden, die in der Gedenkstätte aufbewahrt werden. Briefe wie der von Fanja Barbakow, aus dem dieses Zitat stammt, geschrieben am 16.06.1942 aus dem Ghetto in Druja im heutigen Belarus.
Die Erinnerung an die Shoah muss von uns wachgehalten werden. Persönliche Schicksale machen den Nationalsozialismus greifbar und die Schrecken eines menschenverachtenden Systems verständlich. Wir müssen jeden Tag, überall gegen die Anfänge menschenverachtender Denkweisen und Handlungen einstehen. Denn sie sind wieder Alltag in Deutschland. Damit zu wird und beides keine Hashtags bleiben, sind wir gefordert, zu handeln.