14/01/2026
Unser Kreisvorsitzender Frank Dittrich und der Kreisvorstand solidarisieren sich mit dem Café Taktlos , h2hangout und diakonie_westsachsen
Zeigt euch ebenfalls solidarisch, besucht die Konzerte im "Taktlos" Glauchau
➡️➡️ vollständige PM : https://tinyurl.com/2agf58hs
Solidarität mit Jugendhilfestation H2 und Café Taktlos – rechte Bedrohungen konsequent aufklären
Der Kreisverband Die Linke Zwickau verurteilt die in Glauchau aufgetauchten neonazistischen Sticker mit NSU-Bezug aufs Schärfste. Die gezielte Darstellung der Jugendhilfestation H2 und des Café Taktlos im Fadenkreuz ist eine offene Einschüchterung und eine Bedrohung für alle, die sich für Jugendhilfe, kulturelle Vielfalt und demokratische Teilhabe einsetzen.
Der Kreisverband erklärt seine volle Solidarität mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Diakonie Westsachsen, den Engagierten im Café Taktlos sowie allen Besucherinnen und Besuchern der Einrichtung. Diese Angriffe richten sich nicht nur gegen einzelne Orte, sondern gegen eine lebendige Zivilgesellschaft insgesamt.
Dazu sagt der Kreisvorsitzende der Linken im Landkreis Zwickau, Frank Dittrich:
„Wer Einrichtungen der Jugendhilfe und der linken Kulturarbeit ins Fadenkreuz nimmt, greift unsere demokratische Gesellschaft an. Unsere Solidarität gilt allen Betroffenen. Sie sind nicht allein. Wir erwarten, dass der Staatsschutz mit aller Konsequenz ermittelt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.“
Dittrich ergänzt mit Blick auf den NSU-Bezug der Sticker:
„Der erneute Verweis auf den NSU macht deutlich, was viele seit Jahren sagen: Der NSU war offensichtlich nicht zu dritt. Es gab und gibt ein breites Unterstützerumfeld – von aktiver Hilfe bis hin zu mindestens wohlwollender Zustimmung und ideologischer Rückendeckung. Dieses Netzwerk ist bis heute nicht vollständig aufgeklärt. Umso wichtiger ist es, rechte Strukturen konsequent zu benennen, zu zerschlagen und Betroffene rechter Gewalt wirksam zu schützen.“
Die Linke Zwickau fordert die sächsischen Sicherheitsbehörden auf, die Ermittlungen transparent zu führen, alle Spuren auszuwerten und die Öffentlichkeit regelmäßig zu informieren..
Gleichzeitig braucht es eine nachhaltige Stärkung von Präventionsarbeit, zivilgesellschaftlichen Initiativen und demokratischer Bildungsarbeit – gerade in Regionen, in denen rechte Strukturen auftreten.
„Einschüchterung darf keinen Erfolg haben“, so Dittrich abschließend. „Die Angebote im H2 und im Café Taktlos müssen weitergehen können – sicher, solidarisch und ohne Angst.“