22/05/2026
++Einsatz Nr.: +++ 75/2026+++
Datum: 20.05.2026
Uhrzeit: 23:47 Uhr
Einsatzort: Kurze Straße, Hohenerxleben
Einsatzstichwort: Wohnungsbrand -> Gebäudebrand Groß
Fahrzeuge im Einsatz
- ELW
- HLF/ B
- DLK 23/12
- HLF/ H
- WLF- AB Logistik
- MTF
Weitere Kräfte:
- GW-Hygine + Anh. Dekon-P
- Feuerwehr Hohenerxleben
- Feuerwehr Neundorf/Anhalt
- Feuerwehr Rathmannsdorf
- Feuerwehr Löderburg
- Feuerwehr Südliche Börde
- Freiwillige Feuerwehr Neugattersleben
- Stadtwehrleitung
- Rettungsdienst Staßfurt
- Rettungsdienst Dröbel
- Rettungsdienst Schönebeck
- Rettungsdienst Atzendorf
- Rettungsdienst Calbe
- Notarzt Atzendorf
- THW Baufachberater
- Energieversorger
- Gasversorger
- FTZ Bereitschaft
- Ordnungsamt Stadt Staßfurt
- Landespolizei
Einsatzinformation:
Eine anspruchsvolle Nacht liegt hinter unseren Einsatzkräften.
Kurz vor Mitternacht wurden wir mit dem Stichwort Wohnungsbrand in die Ortslage Hohenerxleben alarmiert.
Das initiale Alarmstichwort musste bereits beim Eintreffen erhöht werden, da es während der Lageerkundung zur sogenannten Durchzündung des Gebäudes kam.
Von nun an stand die Doppelhaushälfte samt Dachstuhl in Vollbrand.
Mit der Stichworterhöhung wurden nun die für diese Einsatzlage notwendigen Strukturen geschaffen.
In insgesamt fünf Einsatzabschnitten wurde der Brand bekämpft und eine Brandausbreitung auf benachbarte Objekte eingedämmt.
Überwacht wurden die unter Atemschutz arbeitenden Kameraden durch den Einsatzabschnitt der Zentralen Atemschutzüberwachung.
Die darauf spezialisierten Kameraden der Ortsfeuerwehr Neundorf sorgten somit maßgeblich für Sicherheit im Atemschutzeinsatz.
Des Weiteren musste, um ausreichend Löschwasser zuführen zu können, eine Wasserversorgung über lange Wege Strecke errichtet und so Wasser aus der Bode zum Einsatzort gefördert werden.
In einem guten Zusammenspiel aller beteiligten Einsatzkräfte konnte der Brand so bestmöglich eingedämmt und schlussendlich abgelöscht werden.
Gemäß dem Konzept der Einsatzstellenhygiene der Stadt Staßfurt durchliefen 19 Kameraden nach ihrem Einsatz den Prozess der Dekontamination.
Dies geschieht routinemäßig nach jedem Brandeinsatz, um die Gesundheit unserer ehrenamtlichen Kameraden zu schützen.
Neben den 68 Einsatzkräften der Feuerwehr waren auch fünf Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort, welche die Versorgung und den Transport verletzter Personen übernahmen.
Im Gebäude vermisste Hunde konnten nicht gerettet werden.
Mehr als sechs Stunden dauerten die Einsatzmaßnahmen an.
Abschließend gilt unser Dank allen am Einsatz beteiligten Einsatzkräften sowie dem Ordnungsamt der Stadt Staßfurt, welches für das leibliche Wohl der Kameraden sorgte.
[T.S.]
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