Kreisfeuerwehrverband Oberallgäu

Kreisfeuerwehrverband Oberallgäu Wir stehen für Einsatz, Zusammenhalt und Sicherheit im Oberallgäu. Kreisfeuerwehrverband Oberallgäu – die Gemeinschaft aller Feuerwehren im Landkreis.

STARK - ENGAGIERT - OBERALLGÄU

🚒☀️ Die Hitze macht keine Pause – wir auch nicht.Gerade bei hohen Temperaturen sind Einsätze eine besondere Belastung fü...
23/06/2026

🚒☀️ Die Hitze macht keine Pause – wir auch nicht.

Gerade bei hohen Temperaturen sind Einsätze eine besondere Belastung für alle Einsatzkräfte. Deshalb gilt: trinken, Pausen nutzen, aufeinander achten und Warnsignale des Körpers ernst nehmen.

Einsatzsicherheit beginnt bei der eigenen Gesundheit.

Kommt gesund zurück. 👨‍🚒👩‍🚒

23/06/2026

Dr. Ulrich Cimolino, Leiter des Arbeitskreises Waldbrand des Deutschen Feuerwehrverbandes, nimmt angesichts der bisherigen und erwarteten Wetterlage anlässlich einiger Brände aus den letzten Wochen zur Vegetationsbrandlage erneut Stellung.

Der DFV verstärkt aufgrund der Wetterentwicklung die bisherigen Warnhinweise vor folgendem Hintergrund:
- Der Waldbrandgefahrenindex (WGI) steigt und wird in weiten Bereichen im Süden und Osten die Stufe 4 sowie ab Mittwoch, den 25.06.26, zuerst in Teilen Niedersachsen, dann in größeren Bereichen Brandenburgs, aber auch in anderen Bundesländern die Stufe 5 (von 5) erreichen!
- Der Graslandfeuerindex (GFI) steigt ebenfalls und wird quer durch Deutschland weitgehend die Stufe 4 (von 5) erreichen!

Unter https://www.feuerwehrverband.de/aktuelle-hinweise-zur-vegetationsbrandgefahr-vom-22-06-2026/ stellt Cimolino folgende Inhalte dar:
- Bisherige Wetterlage und dadurch bedingte allgemeine Gefahrenlage in der Vegetation
- Erwartete Wetterlage inklusive Langfristprognose
- Grundsätzliche Gefahren bei Änderungen der Wetterlage
- Empfehlungen zum Verhalten für die Bevölkerung
- Empfehlungen zum Verhalten der Land- und Forstwirtschaft
- Empfehlungen für die Feuerwehren
- Links zu weiteren Informationsquellen

Schaut Euch auf unserer Webseite an, was der Experte zu sagen hat!

22/06/2026

Heiße Ausbildung für die Atemschutzgeräteträger aus dem Landkreis! 🔥

In der vergangenen Woche war die mobile gasbefeuerte Brandübungsanlage der EnBW in Oberstaufen zu Gast. In dem Übungscontainer konnten verschiedenste Brandszenarien unter realitätsnahen Bedingungen trainiert werden. Vom Zimmerbrand über brennende Treppenhäuser bis hin zu einer in Flammen stehenden Heizungsanlage mit Gasleitung.

Besonders herausfordernd war die Bekämpfung sogenannter „Rollover“. Dabei entzünden sich brennbare Rauchgase unter der Decke schlagartig und eine Flammenfront breitet sich über den Köpfen der Einsatzkräfte aus. Dieses Szenario zählt zu den gefährlichsten Situationen im Innenangriff und erfordert schnelles sowie richtiges Handeln.

Über ein Bedienpult außerhalb des Containers konnten die Ausbilder die verschiedenen Brandverläufe steuern und die Teilnehmer immer wieder mit neuen Einsatzlagen fordern.

Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten für die Organisation und Durchführung dieser wichtigen Ausbildung! 🚒🔥

20/06/2026

In den meisten Teilen Deutschlands liegt eine mittlere Waldbrandgefahr (Stufe 3 von 5) vor, mit Schwerpunkten im Nordosten (bis Stufe 5 von 5) und dem Südwesten (bis Stufe 4 von 5). Durch die anhaltende Hitzebelastung steigt auch die Waldbrandgefahr. In den kommenden Tagen werden vor allem der Nordosten und der Südwesten flächendeckend die Warnstufe 4 von 5 erreichen.

Auf unserer Webseite gibt es unter https://www.feuerwehrverband.de/fachliches/ak/ak-waldbrand/ unter anderem die Fachempfehlung für Sicherheit und Taktik im Vegetationsbrandeinsatz.

Passt gut auf Euch und Eure Mannschaft auf und kommt immer sicher zurück!

20/06/2026

Neue Übungstür für die Feuerwehr Sonthofen: Realitätsnahes Training für Wohnungsöffnungen

Sonthofen. Eilige Wohnungsöffnungen gehören mittlerweile zum festen Einsatzspektrum vieler Feuerwehren. Insbesondere bei hilflosen Personen hinter verschlossenen Türen ist schnelles Handeln gefragt. Um die Einsatzkräfte bestmöglich auf solche Situationen vorzubereiten, hat die Freiwillige Feuerwehr Sonthofen eine spezielle Übungstür, die sogenannte „Action Door“, angeschafft.

Hintergrund der Anschaffung ist die steigende Zahl von Einsätzen, bei denen Feuerwehrkräfte Zugang zu Wohnungen schaffen müssen. Häufig können Anbieter von Hausnotrufsystemen nicht rechtzeitig vor Ort sein, sodass die Feuerwehr alarmiert wird. Gleichzeitig stellen moderne Haus- und Wohnungstüren mit ihrer zunehmend robusten Bauweise die Einsatzkräfte vor immer größere Herausforderungen.

Auch im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes gewinnt das Thema an Bedeutung. Seit Einführung der Rauchwarnmelderpflicht steigt die Zahl der Alarmierungen aufgrund ausgelöster privater Rauchmelder kontinuierlich an. Werden zusätzlich Rauch oder Brandgeruch wahrgenommen, ist oftmals eine schnelle Wohnungsöffnung erforderlich. Nicht selten befinden sich die Bewohner nicht zu Hause oder sind aufgrund eines medizinischen Notfalls nicht mehr in der Lage, selbst die Tür zu öffnen.

Mit der neuen Übungstür können die Einsatzkräfte nun sowohl das gewaltfreie als auch das gewaltsame Öffnen von Türen unter realitätsnahen Bedingungen trainieren. Die Ausbildung soll dazu beitragen, im Ernstfall schnell, professionell und möglichst schonend vorzugehen.

Für das Jahr 2026 stehen der ILE Alpsee-Grünten insgesamt 50.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Die Freiwillige Feuerwehr Sonthofen konnte sich mit ihrem Projekt im Auswahlverfahren erfolgreich durchsetzen und erhielt einen Zuschuss in Höhe von 5.000 Euro.

Foto: Andreas Reimund

20/06/2026

🔥 Wenn die Feuerwehr selbst brennt: Welche Folgen ein Brand im Oberallgäu hätte 🔥

Der jüngste Großbrand in einem Feuerwehrhaus in Baden-Württemberg hat gezeigt, welche weitreichenden Folgen ein Feuer in einem Gerätehaus haben kann. Doch wie wäre die Situation im Oberallgäu?

Hier sorgen insgesamt 98 Feuerwehren mit rund 5.008 ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männern für die Sicherheit der Bevölkerung. Ihnen stehen etwa 350 alarmierbare Fahrzeuge und Anhänger zur Verfügung.

Nach Angaben von Kreisbrandrat Markus Adler gab es in den vergangenen Jahren keinen Brand in einem Oberallgäuer Feuerwehrhaus. Dennoch beschäftigen sich die Verantwortlichen intensiv mit dem Thema. Der Kreisfeuerwehrverband Oberallgäu und die Brandschutzdienststelle haben Empfehlungen zur Brandfrüherkennung für die Feuerwehren und Gemeinden erarbeitet.

Eine Herausforderung ist die zunehmende Technisierung der Gerätehäuser. Neben Funkgeräten, Wärmebildkameras und Tablets kommen immer mehr Lithium-Ionen-Akkus, Batteriespeicher, Photovoltaikanlagen und Elektrofahrzeuge zum Einsatz. Vor allem beschädigte oder fehlerhaft geladene Akkus gelten als potenzielle Brandquelle.

„Die zunehmende Technisierung kann das Brandrisiko erhöhen, wenn Infrastruktur und Sicherheitsmaßnahmen nicht entsprechend angepasst werden“, erklärt Adler. Moderne Brandmeldeanlagen, intelligente Ladeeinrichtungen und spezielle Sicherheitssysteme helfen jedoch dabei, Gefahren frühzeitig zu erkennen.

Kommt es dennoch zu einem Feuer im Feuerwehrhaus, können die Folgen gravierend sein. Neben den Brandschäden droht der Verlust von Fahrzeugen und wichtiger Ausrüstung. Ersatzbeschaffungen dauern oft Jahre, da Feuerwehrfahrzeuge ausgeschrieben werden müssen und die Lieferzeiten teilweise bis zu drei Jahre betragen.

Für den Ernstfall gibt es klare Alarmierungspläne: Bei einem Brand oder einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Feuerwehrhaus werden nicht nur die betroffene Wehr, sondern immer auch Nachbarfeuerwehren alarmiert. So bleibt die Einsatzbereitschaft für die Bevölkerung sichergestellt.

17/06/2026
10/06/2026

Waldbrand Symposium alpin 2026 in Oberstdorf: Fachlicher Austausch auf höchstem Niveau💪🏼🔥

Mit rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie insgesamt etwa 200 anwesenden Referenten, Ausstellern, Helfern und Organisatoren hat sich das Waldbrand Symposium alpin am 9. Mai 2026 im Haus Oberstdorf erneut als bedeutende Fachveranstaltung für den alpinen Raum etabliert. Die hohe Resonanz unterstreicht die wachsende Bedeutung des Themas Waldbrandbekämpfung angesichts zunehmender Trockenperioden und klimatischer Veränderungen.
Unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministers des Innern, Joachim Herrmann, kamen Einsatzkräfte, Wissenschaftler, Fachreferenten sowie Vertreter von Feuerwehren, Behörden und Organisationen des Brand- und Katastrophenschutzes aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen. Die Teilnehmenden reisten aus dem gesamten Bundesgebiet an, wobei insbesondere Bayern und der süddeutsche Raum stark vertreten waren.
Das vielseitige Vortragsprogramm bot spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Vegetationsbrandbekämpfung und griff zahlreiche praxisrelevante Themen auf. Erfahrungsberichte von Wald- und Vegetationsbränden in Südtirol, Tirol, Sachsen sowie dem Allgäu ermöglichten den Teilnehmern wertvolle Einblicke in reale Einsatzlagen. Weitere Schwerpunkte waren die Beratung der Einsatzleitung bei Vegetationsbränden, der Einsatz moderner Drohnentechnik sowie die Anpassung der Wälder an den Klimawandel als wichtiger Baustein der Waldbrandprävention.
Besonders geschätzt wurde die hohe Praxisnähe der Vorträge. Die Referenten aus der gesamten DACH-Region verbanden wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Einsatzerfahrungen und förderten damit einen intensiven fachlichen Austausch. Die zahlreichen Gespräche zwischen den Teilnehmenden zeigten einmal mehr, wie wichtig die Vernetzung über Länder- und Organisationsgrenzen hinweg für die Bewältigung zukünftiger Herausforderungen ist.
Großes Interesse fand auch die begleitende Fachausstellung. Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Unternehmen präsentierten moderne Fahrzeuge, Spezialausrüstung und innovative Technologien für die Waldbrandbekämpfung. Ein besonderes Highlight war die Vorführung moderner Drohnentechnik zur Lageerkundung und Waldbrandüberwachung, die eindrucksvoll die Möglichkeiten unbemannter Luftfahrtsysteme im Einsatzgeschehen demonstrierte.
Auch die Jugendfeuerwehr Oberallgäu leistete einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung. Mit einem eigenen Aktionsbereich, Geschicklichkeitsspielen, einer Hüpfburg sowie der Bewirtung der Gäste sorgten die Jugendlichen für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und machten gleichzeitig die Bedeutung der Nachwuchsarbeit im Feuerwehrwesen sichtbar.
Das Waldbrand Symposium alpin 2026 zeichnete sich durch eine hohe fachliche Qualität, praxisnahe Inhalte und eine hervorragende Vernetzung der Teilnehmenden aus. Die durchweg positive Resonanz bestätigt den Stellenwert der Veranstaltung als wichtige Plattform für den Wissens- und Erfahrungsaustausch zur Waldbrandbekämpfung im alpinen Raum.
Die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit wurde dabei besonders deutlich. Bereits in den vergangenen Jahren fanden gemeinsame Wald- und Vegetationsbrandübungen mit Feuerwehren aus Bayern, Vorarlberg und Tirol statt. Diese länderübergreifenden Übungen ermöglichen den Einsatzkräften, voneinander zu lernen, Erfahrungen aus der Praxis auszutauschen und die Zusammenarbeit für zukünftige Einsatzlagen weiter zu stärken.
Ein besonderer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr Oberstdorf, die den Großteil der Organisation und Durchführung des Waldbrand Symposiums übernommen hat. Allen voran engagierten sich der erste Kommandant Peter Vogler sowie sein Stellvertreter Hans-Georg Gotzler mit großem persönlichem Einsatz für die Planung und Umsetzung der Veranstaltung. Gemeinsam mit zahlreichen Helferinnen und Helfern der Feuerwehr Oberstdorf sorgten sie für einen reibungslosen Ablauf und schufen die Grundlage für den Erfolg des Symposiums.
Im Rahmen der Veranstaltung konnte zudem die Ausrüstung der Feuerwehr Oberstdorf weiter verbessert werden. Für das geländegängige UTV-Fahrzeug wurde eine Hochdruckspritze der Firma IBC beschafft, die künftig insbesondere bei Vegetations- und Waldbrandeinsätzen wertvolle Unterstützung leisten wird. Die Übergabe erfolgte während des Symposiums und unterstreicht die enge Zusammenarbeit zwischen Feuerwehren und Industriepartnern bei der Weiterentwicklung moderner Einsatztechnik.
Die Fortsetzung ist bereits geplant: Das 3. Waldbrand Symposium alpin findet am 26. Juni 2027 erneut in Oberstdorf statt.
Bild:IBC-Oberstdorf©Feuerwehr Oberstdorf

05/06/2026

Adresse

Oberallgäuer Platz 2
Sonthofen
87527

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