10/06/2026
Landrat und Kreistagsmehrheit haben heute im Kreistag die umstrittene Schulnetzplanung durchgedrückt. Gegen massiven Widerstand vieler Eltern, trotz Verunsicherung an den Schulen. Unsere Ausschussvorsitzende Kati Nimz hat dazu klar gesprochen. Und sie hat den Finger genau in die Wunde gelegt.
Sie hat unmissverständlich klargemacht. Diese Schulnetzplanung ist kein neutrales Fachpapier. Sie ist das Ergebnis einer verfehlten Schul- und Familienpolitik der letzten 30 Jahre. Verantwortlich dafür ist die CDU. Sie hat diese Politik zu verantworten und trägt diese Verantwortung bis heute.
Kati Nimz hat außerdem deutlich benannt, wie hier gearbeitet wurde. In nichtöffentlichen Sitzungen wurden sensible Daten und Varianten diskutiert. Kurz darauf tauchten Inhalte und Details in einer Gemeinderatssitzung und in der Presse auf, inklusive der Behauptung, der Redaktion liege bereits der Plan vor. Das ist ein klarer Vertrauensbruch. Und es ist ein Missbrauch nichtöffentlicher Informationen. Wer so etwas macht, gefährdet nicht nur die Arbeit des Ausschusses, sondern auch das Vertrauen der Eltern und Schulen in faire Verfahren.
Genauso klar war ihre Ansage zur politischen Instrumentalisierung der Eltern. Eltern wurden mit Falschinformationen verunsichert. Man hat sie politisch benutzt. Das Ergebnis sind Ummeldungen, Vertrauensverlust und ganz konkreter Schaden für die betroffenen Schulen. Wer das verursacht hat, sollte sich ehrlich fragen, wem damit gedient ist. Den Kindern sicher nicht.
Zur Landespolitik hat sie gesagt. Wir stehen heute vor den Folgen einer verfehlten Familien- und Bildungspolitik in Thüringen. Und wir wissen alle, wer diese Politik gemacht hat. Es war die CDU. Sie trägt diese Verantwortung bis heute.
Besonders scharf kritisiert hat Kati Nimz auch das Verhalten einer Kreisrätin und Landtagsabgeordneten, die die Arbeit der Kreisverwaltung als „unter aller Sau“ bezeichnet hat. Das hat sie klar zurückgewiesen. So etwas ist eines Ministeramtes unwürdig. Es ist ein Angriff auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die seit Monaten seriös und belastbar arbeiten. Diese politische und menschliche Grenzüberschreitung bei der Bürgerversammlung in Judenbach hat sie klar benannt und verurteilt.
Unser Standpunkt bleibt klar. Wir wollen keine Schulen vom Netz nehmen. Wir wollen Schulen stärken. Wir wollen ihnen Zeit verschaffen, Konzepte zu entwickeln und sich weiter zu profilieren. Diese Schulnetzplanung ist eine Chance, wenn man ehrlich, transparent und ohne politische Spielchen arbeitet.