12/05/2026
Auf die kommenden zehn Jahre!
Die Arbeitsgemeinschaft SelbstAktiv der Solinger SPD lud zur Jubiläumsveranstaltung ein
Oftmals sind es die Kleinen Dinge, die deutlich machen, wie großartig eine Sache ist. Am vergangenen Samstag hatte die Arbeitsgemeinschaft SelbstAktiv der Solinger SPD, in der Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen für eine inklusive Gesellschaft arbeiten, zu einer Feierstunde aus Anlass ihres 10-jährigen Jubiläums in die Begegnungsstätte der AWO nach Ohligs eingeladen.
Anstelle des regelmäßigen Kreises von gut einem Dutzend Person und der angemeldeten 20 war nicht weniger als 32 Mitglieder, Aktiv und Gäste gekommen, so dass Tische und Stühle nachgestellt werden mussten.
Mit der Vorsitzenden der Solinger SPD, Natalie Schaffert, der Bürgermeisterin Ioanna Zacharaki und dem Landtagsabgeordneten Josef Neumann machten gleich drei bedeutende Personen der Solinger SPD und der Solinger Politik der Arbeitsgemeinschaft ihre Aufwartung und dankten ihr für ihre jahrelange, unermüdliche Arbeit vor und hinter den Kulissen.
Dass die Anliegen der Arbeitsgemeinschaft alles andere als erledigt sind und warum es nach wie vor notwendig ist, dass es eine aktive Interessenvertretung von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gibt, machte der Solinger Landtagsabgeordnete Josef Neumann in seinem Grußwort deutlich.
„Viele glauben, dass das Wahlrecht von Menschen mit Behinderung eine Selbstverständlichkeit sei. Das wurde in Nordrhein-Westfalen allerdings erst vor der vorletzten Wahl, also vor nicht einmal zehn Jahren, auf massiven Druck von Hannelore Kraft und ihm in der SPD-Landtagsfraktion und anschließend im Landtag gegen die Bedenken der Ministerialbürokratie durchgesetzt.“
Die Bürgermeisterin Ioanna Zacharaki, die in ihrer Rolle als Repräsentantin des Rates der Klingenstadt bei zahlreichen Veranstaltungen der Solinger Stadtgesellschaft präsent ist, dankte der Arbeitsgemeinschaft für ihre Beharrlichkeit, mit der sie auf ihre Anliegen deutlich machen.
„Ihr seid sichtbar, und das ist wichtig, weil es ohne Sichtbarkeit keine Veränderung gibt.“
Natalie Schaffert ließ es sich nicht nehmen, die Grüße der gesamten Solinger SPD zu überbringen und machte in ihrem Statement deutlich, dass das Engagement von SelbstAktiv für Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe gelebte Demokratie sei. Sie sei stolz darauf, eine so aktive Arbeitsgemeinschaft in der Solinger SPD zu haben – und übergab als Zeichen der Wertschätzung des Dankes Rosen an die Gäste.
Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, Dorothee Daun, hatte zu Beginn der Veranstaltung eine umfangreiche Auflistung der Aktivitäten von SelbstAktiv in den vergangenen zehn Jahren ausgeteilt. Man habe viele gute Veranstaltungen gemacht und einiges bewegt – und das wolle man auch in Zukunft.
Ein Schwerpunkt sei die weitere Vernetzung mit Akteuren in Solingen wie auch im Bergischen Städtedreieck. Darüber hinaus machte sie deutlich, dass sie mit ihrem Stellvertreter Oliver Backhaus und ihrer Stellvertreterin Yesim Özem zwei hochengagierte Mitstreiter*innen an ihrer Seite habe, so dass auch in Zukunft die Arbeit weitergehen kann.
Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag durch das Duo „Feuerzauber“: Achim Fritsche und Christine Rubin unterhielten das Publikum nicht nur erstklassig, sondern zogen es im wahrsten Sinne des Wortes mit.
Natalie Schaffert
Josef Neumann
Ioanna Zacharaki