Gemeinsam für Sinzheim

Gemeinsam für Sinzheim Dies ist die öffentliche Facebook-Seite der Wählervereinigung „Gemeinsam für Sinzheim“ (GfS)

09/05/2026
07/05/2026

Heute - 2.500 Tage im Gemeinderat! Wir sagen Danke für das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger von Sinzheim! Johannes Hurst, Tobias Trey Tom Foerster, Marco Huck Martina Hurst

Die Vorstandschaft und Fraktion von „Gemeinsam für Sinzheim“ wünscht allen….
05/04/2026

Die Vorstandschaft und Fraktion von „Gemeinsam für Sinzheim“ wünscht allen….

Die GfS-Fraktion setzt sich dafür ein, dass anstelle des Kindergartens in Sinzheim ein Schwimmbad entsteht. Die erste Pl...
01/04/2026

Die GfS-Fraktion setzt sich dafür ein, dass anstelle des Kindergartens in Sinzheim ein Schwimmbad entsteht. Die erste Planung steht schon. "Nachdem die Kinderzahlen, unter anderem durch rückläufige Flüchtlingszahlen nach unten gehen, das Lernschwimmbad in Rheinmünster-Greffern für Schüler für immer geschlossen hat, sollten wir endlich in Sinzheim ein eigenes Schwimmbad für unsere Bürger vorhalten", so der Fraktionsvorsitzende Johannes Hurst.

Flüchtlingsunterkunf "In den Lissen" soll zurückgestellt werden - unsere Stellungnahme in der letzten Gemeinderatssitzun...
04/03/2026

Flüchtlingsunterkunf "In den Lissen" soll zurückgestellt werden - unsere Stellungnahme in der letzten Gemeinderatssitzung dazu. Im Übrigen hat der Gemeinderat mehrheitlich die Zurückstellung beschlossen, gegen die Stimmen der Grünen und der Freien Wähler, die nicht einsichtig waren und weiter für den Bau der Unterkunft gestimmt haben.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrter Herr Bürgermeister,
bei diesem Punkt erlaube ich mir abzulesen, da ich für die GfS doch etwas weiter ausholen muss.

Wir haben im Juli 2022 einstimmig im Gemeinderat entschieden, das Grundstück in den Lissen zu erwerben. Vorausgegangen war eine Klausurtagung, bei der wir festgestellt haben, wir müssen, angesichts der explodierenden Flüchtlingszahlen etwas tun. Wir hatten zu dem Zeitpunkt schon Vereinsräumlichkeiten als Flüchtlingsunterkünfte unserer aktiven Bürgerschaft entzogen.

Im März 2023 haben wir den städtebaulichen Entwurf für die Bebauung einstimmig beschlossen, aber mit dem Hinweis, wir wollen eine Zufahrt nicht vom „Steingraben“ aus, was auch der Gemeinderat so gesehen hat.

So wurde danach zweimal offengelegt und wir hatten damals schon die Rote Karte von unserer Seite gezeigt, da wir als GfS kein Verständnis dafür hatten, dass bei dem Bau die gerade neu verabschiedete Stellplatzsatzung nicht angewendet wird.

Bei den weiteren Beratungen und Beschlüsse haben wir immer wieder hinterfragt – brauchen wir die Unterkunft wirklich noch? Die Flüchtlingszahlen 2024 waren schon deutlich unter den Erwartungen und nach den Bundestagswahlen im Februar 2025 zeichnete sich schnell ab, dass die Flüchtlingszahlen weiter deutlich nach unten gehen.

Am 23. Juli 2025 wurden dann die Fachplanungen vergeben, auch hier haben wir explizit nachgefragt, wie die Flüchtlingszahlen sich entwickeln und haben die Antwort bekommen, dass es tendenziell eher zum Abbau bei den Flüchtlingszahlen kommt, aber noch keine Zahlen vorgelegt werden können.
Ebenso haben wir kritisch gefragt, ob bei Baukosten von rund 6.000 € pro qm oder über 3.500.000 € wirklich eine Refinanzierung durch die Benutzungsgebühr dargestellt werden kann. Dies hat die Verwaltung so bejaht. Wir fragten uns schon damals – wie dies bei diesen hohen Beträgen sozialer Wohnungsbau sein soll, den wir inhaltlich grundsätzlich auch begrüßen würden.

Im Januar 2026 war dann die Haushaltsverabschiedung, bei der wir ausdrücklich erwähnt haben, dass wir dem Haushalt zustimmen, aber bei dieser Unterkunft weiter Veto einlegen, solange uns die Zahlen der Flüchtlingsentwicklung nicht vorliegen, da wir der Meinung sind, wir brauchen diese Unterkunft aktuell nicht und diese sich nicht refinanzieren lässt, da wir die hierfür nötige Belegungsquote nicht hinbekommen.

Ich sage es wie es war – wir wurden hier als GfS vor vier Wochen von allen anderen Haushaltsrednern – bis auf Kurt Rohner – belächelt und man wollte uns dazu noch belehren, dass die Unterkunft auf jeden Fall gebaut werden müsse und wir sie auf jeden Fall und dringend brauchen werden – kein Verständnis für unsere inhaltich begründete Ansicht.

Wir erwarten jetzt keine Entschuldigung, aber jeder Gemeinderat sollte sich mal ehrlich selbst hinterfragen, ob er sein Amt wirklich ausreichend Ernst nimmt und ob er das Geld genauso ungeprüft ausgeben würde, wenn es sein eigenes Geld wäre. Dass die Flüchtlingszahlen in 2025 im Allgemeinen drastisch in vielen Orten zurückgehen, konnte jeder Statistik wie auch der Tagespresse entnommen werden.

Aber unsere Kritik geht auch klar an die Verwaltung, die das Thema schön ausgesetzt und uns immer vertröstet hat, wenn wir die Zahlen angefragt haben. Da hätte man schon spätestens nach dem 3. Quartal berichten können, dass es einen deutlichen Rückgang gibt und man freiwillig schon Flüchtlinge aufgenommen hat, um die Belegungsquote zu erreichen.

Nach der Haushaltsrede im Januar gab es in gleicher Sitzung einen eigenen Tagesordnungspunkt zu dieser Unterkunft und es lagen erneut keine Zahlen zur Flüchtlingsentwicklung der Verwaltung vor. Aber es musste die Entwurfsplanung gebilligt werden und ein Beschluss zur Beantragung der Genehmigung eingeholt werden.

Wir sind jetzt froh, dass es so gekommen ist, wie wir es seit Ende 2024 erwartet haben - die Unterkunft ist nicht mehr nötig. Dies hat auch das Landratsamt unserem Bürgermeister eindeutig klar gemacht.
Auch als sozialer Wohnungsbau hätte es nie dargestellt werden können, bei einer rechnerischen Quadratmetermiete von 22 € - da sind wir weit entfernt von der ortsüblichen Miete in Sinzheim, geschweige denn vom sozialen Wohnungsbau.
Den Themenkomplex sollten wir im Zweifel denen überlassen, die es können. Wir sollten zumindest offen sein, sollte eine Wohnbaugenossenschaft oder ähnliches irgendwann anklopfen und dort ein wirklicher sozialer Wohnungsbau mit Mieten unter 10 € pro Quadratmeter für sozial schwächere Mitmenschen realisieren wollen.

Für uns stellen sich noch Fragen die wir gerne beantwortet hätten:
1. Was hat uns das Projekt bis heute gekostet?
2. Was kostet es jetzt die Gemeinde noch bis zur Baugenehmigung zusätzlich?

Wir werden auch heute dem Verwaltungsvorschlag, was die Baugenehmigung angeht, nicht zustimmen und bitten um Abstimmung in 2 Paketen – die Baugenehmigung einzeln und der Rest gerne en block, dem wir auch zustimmen werden.

Für die GfS Fraktion
Johannes Hurst
Fraktionsvorsitzender

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Unsere Rede zum Haushalt 2026Sehr geehrter Herr Bürgermeister Ernst,sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,sehr geehrte D...
11/02/2026

Unsere Rede zum Haushalt 2026

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Ernst,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

die Zahlen sind benannt, die Grafiken wurden an die Wand geworfen, jetzt ist es wieder an der Zeit, dass wir als Fraktion zum Haushalt 2026 Stellung nehmen.

Die Wählervereinigung „Gemeinsam für Sinzheim“ stimmt dem Haushalt mehrheitlich zu, behält sich aber dennoch vor, bei Einzelprojekten im Laufe des Jahres 2026 die Zustimmung zu verweigern, wenn wir es für nicht richtig halten, das ein oder andere durchzuwinken.

Hier geht es uns vorneweg um das geplante Flüchtlingshaus „In den Lissen“. Wir halten den Bau nach wie vor für zu teuer, für nicht nötig bei den rückläufigen Flüchtlingszahlen und wir sind noch nicht überzeugt davon, dass die Refinanzierung so hinhaut, wie man es sich hier vorstellt und uns schön rechnet. Und wir verschulden uns dann über viele Jahre zu Lasten der nächsten Generation.
Im Übrigen habe ich genau vor einem Jahr in der Haushaltsrede noch von 2.500.000 € Baukosten gesprochen – wir reden nun von etwas über 3.000.000 € - bei Lichte betrachtet sind wir am Schluss – bei der aktuellen Kostenrechnung bei 2.450.000 € - nach Abzug eines Landeszuschuss. Dennoch ein qm-Baupreis auf die Wohnfläche von rund 5.172 € - viel zu hoch – kein privater Bauherr würde ein „Mietshaus“ zu einem solchen Betrag bauen. Hier liegt man in der Regel zwischen 3.300 bis max. 3.800 €.

Weiter behalten wir uns vor, gegen den mit 250.000 € überteuert geplanten Radweg ab Einfahrt von der L80 in die Straße „Zum Baggersee“, zu stimmen. Hier wurde uns aktuell ein Luxusentwurf für die knapp 250 m Radweg bis zur Badestelle vorgestellt, wo es nach unserer Meinung einen roten Anstrich mit gestrichelter Linie neben der sehr breiten Straße „Zum Baggersee“ auch tun würde. Würde vermutlich keine 10.000 € kosten.
Alles andere wäre Steuergeldverschwendung und wenn das am Schluss wirklich so kommt, werden wir den Bund der Steuerzahler zu einem Vor-Ort-Termin einladen. Die freuen sich, solche Beispiele für ihr Schwarzbuch gezeigt zu bekommen, wie in Deutschland das Steuergeld regelrecht aus dem Fenster geworfen wird.
Auch wenn es hier von Seiten der Verwaltung heißt – uns kostet es als Gemeinde nur 60.000 € - der Rest sind ja Zuschüsse. Nein, am Ende ist es alles Steuergeld.


Unsere Planung sieht eine erhöhte Schuldenaufnahme in den nächsten Jahren vor. Alles zu Lasten der nächsten Generation. Ob dann die Steuereinnahmen noch so sprudeln wie bisher – da haben wir unsere Zweifel. Wir planen auch in Sinzheim wieder mit Rekordsteuereinnahmen in 2026 – hoffen wir, dass es so zutrifft.

Aber konnten wir 2023 noch mit den Anteilen an den zwei Bundessteuern Einkommen- und Umsatzsteuern die Personalkosten decken, schaffen wir es seit 2024 nicht mehr. Gerne mal ein paar erschreckende Vergleichszahlen, die uns alle zu Denken geben sollten:

2017 konnten wir mit diesen Steuern fast 125 % der Personalkosten decken
2023 konnten wir mit diesen Steuern noch rund 104 % der Personalkosten decken
2024 konnten wir mit diesen Steuern nur noch 93 % der Personalkosten decken
Für 2026 planen wir nur noch eine Deckung von rund 89 %.

Wir fragen uns – wohin soll das nur führen?

Wie auch schon in den letzten Jahren erwähnt:
Wir brauchen dringend eine Gemeindefinanzstrukturreform. Wir bekommen als Kommune immer mehr Verantwortung und vor allem Bürokratie von Oben aufs Auge gedrückt, aber nicht in dem Umfang die benötigten Gelder. Hier geht es um das Konnexitätsprinzip, was sich aus GfS Sicht in absoluter Schräglage befindet. Wer bestellt (ob Bund oder Land) sollte auch zahlen!
Aktuell haben wir aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ ein paar Millionen € bis 2034 zum Abruf. Hier können wir nur empfehlen, so schnell wie möglich diese Gelder abzurufen. Aber das ist ja keine nachhaltige Reform, sondern eine Hau-Ruck-Aktion über Sondervermögen oder für uns auch ein „Tropfen auf den heißen Stein“.

Noch können wir die Pflichtaufgaben erfüllen, aber wir fragen mal wie lange noch?

Zu den Pflichtaufgaben zählt im Finanzierungsbereich einmal der Neubau der Krippe im Hauptort, sowie der Neubau der Erweiterung Grundschule Kartung. Das sind schon Projekte die uns am Schluss wohl zusammen rund 10,5 Millionen € kosten werden.

Aber nicht nur der Neubau muss geschultert werden. Nach wie vor ist die größte Kostenstelle der Gemeinde der Bereich der Kindergärten.
Den lassen wir uns mit den über das Gemeindegebiet verteilten Einrichtungen Einiges kosten. Wir planen in diesem Jahr mit einem Zuschuss von etwas über 4.000.000 €. Damit wird jeder Kindergarten- und -krippenplatz mit rund 9.000 € bezuschusst. Legt man den Zuschuss auf die Einwohner von Sinzheim um, zahlt jeder Bürger rund 350 € als Zuschuss. Würden wir die Kindergartenplätze gratis anbieten – was schon oft hier gefordert wurde – müsste die Gemeinde nochmal über 600.000 € schultern. Dazu sind wir definitiv nicht in der Lage.


Wie jedes Jahr möchte ich darauf hinweisen, nur Geld, was reinkommt kann auch ausgegeben werden bzw. neue Schulden müssen kurz- bis mittelfristig finanzier- und rückzahlbar sein. Das läuft aktuell in der Planung bis 2030 schon aus dem Ruder. Auch in diesem Jahr nutzen wir lediglich noch den positiven Cash-flow – verabschieden werden wir hier einen Verlust.
Als Zahlenmensch, wir überleben noch dank der Liquiditätsüberschüsse, aber für die Reinvestitionen reicht der Überschuss nicht mehr. Die Abschreibungen erwirtschaften wir nicht mehr.

An dieser Stelle gilt ein großer DANK den vielen ehrenamtlich Aktiven in unserer Gemeinde. Für uns nehmen die vielfältig aktiven Vereine und Institutionen in Sinzheim einen hohen Stellenwert ein. Hier wird an der Basis auch sehr viel ehrenamtliche Sozialarbeit geleistet. Hätten wir diese nicht, müssten wir vermutlich noch ein paar Mitarbeiter mehr beschäftigen und es wäre deutlich teurer. Hier wollen wir am Status Quo nichts verändern, auch wenn schon andere Kommunen und Städte die Vereinsförderung zurückführen!

Zum Schluss gilt es Danke zu sagen, vor allem der Kämmerei, die im Wesentlichen mit der Erstellung dieses Haushaltes Arbeit hatte. Und wir sind uns bewusst, dass schon innerhalb der Verwaltung die Ausgaben auf den Prüfstand gestellt wurden. Vielen Dank Herr Sax mit dem gesamten Team.

Vielen Dank Ihnen Herrn Bürgermeister Ernst und allen Kolleginnen und Kollegen für die meist gute und konstruktive Zusammenarbeit.

Bis auf wenige Ausnahmen sehen wir uns als Fraktion „Gemeinsam für Sinzheim“ im Haushalt 2026 wieder und stimmen dem Haushalt daher mehrheitlich zu.

Für die GfS Fraktion
Johannes Hurst
Fraktionsvorsitzender

Mit 15 Mitgliedern war die Wählervereinigung „Gemeinsam für Sinzheim“ auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde sehr gut vert...
14/01/2026

Mit 15 Mitgliedern war die Wählervereinigung „Gemeinsam für Sinzheim“ auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde sehr gut vertreten. Mit einer motivierenden Neujahrsansprache von Bürgermeister Erik Ernst gehen wir nun in die Haushaltsverabschiedung 2026. Der Gürtel wird enger, aber wir werden uns weiter kritisch und konstruktiv im Gemeinderat einbringen. Mut haben.
Für unsere Heimat. Für Sinzheim!

Weihnachtsgrüße der WählervereinigungGemeinsam für SinzheimLiebe Bürgerinnen und Bürger,das Jahr neigt sich dem Ende zu ...
23/12/2025

Weihnachtsgrüße der Wählervereinigung
Gemeinsam für Sinzheim

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

das Jahr neigt sich dem Ende zu – ein guter Moment, um innezuhalten und Danke zu sagen.
Wir bedanken uns herzlich für Ihr Vertrauen, Ihre Unterstützung und den offenen Austausch im zurückliegenden Jahr. Ihr Engagement und Ihre Anregungen sind ein wichtiger Antrieb für unsere gemeinsame Arbeit für Sinzheim.

Weihnachten ist eine Zeit der Besinnung, der Gemeinschaft und der Hoffnung. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien frohe und gesegnete Weihnachtstage, erholsame Stunden im Kreise Ihrer Liebsten sowie Gesundheit, Zuversicht und neue Kraft für das kommende Jahr.

Auch im neuen Jahr werden wir uns weiterhin gemeinsam für Sinzheim einsetzen – sachlich, bürgernah und mit Blick auf eine gute Zukunft unserer Gemeinde.

Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!

Ihre
Wählervereinigung Gemeinsam für Sinzheim

Adresse

Eichenweg 6
Sinzheim
76547

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